Kreative Artikel zum Thema Quilten

März 2012 im BERNINA Kalender

Da ist es – das Kalenderblatt März 2012:

Das Kalenderblatt für den Monat März 2012 präsentiert einen Ausschnitt aus „Crazy“, einer von zwei Arbeiten aus dem Jahr 2011, mit der Elisabeth Graf an der von mir organisierten Ausstellung „Textile News: Freiheit“ teilnimmt. Sie bringt damit ihr Frei sein im Gestalten, ihr Frei sein, um die eigene Kreativität zu erforschen zum Ausdruck.

In dieser Schichtung kommen verschiedene Stoffe sowie mit Monoprints gestaltete Stoffe und Papiere zum Einsatz, gequiltet mit der Maschine und frei mit der Hand bestickt. „Crazy“ ist ca. 20 x 20 cm gross.

Elisabeth Graf

Elisabeth Graf lebt in Küttigen (Schweiz), wo sie zusammen mit ihrem Mann einen Kleinbetrieb führt. Seit einigen Jahren habe ich das Vergnügen, Elisabeth persönlich zu kennen. Daher waren wir beide gleich mit der Idee einverstanden, diesmal ein Künstlerinnenportrait in Interviewform zu machen. Ich stellte mir dabei vor, gemütlich mit Elisabeth zusammen zu sitzen, aber in Wirklichkeit lief alles per E-Mail ab. Lesen Sie selbst:

Gudrun: Du bist Autodidaktin?

Elisabeth: Viele Jahre lang habe ich Kleider genäht und Nähkurse besucht. In dieser Zeit habe ich mir sehr gute Nähkenntnisse angeeignet. Das hilft mir heute beim nähtechnischen Umsetzen meiner Ideen.

Gudrun: Nähst Du heute noch Kleidung?

Elisabeth: Nein, ich nähe seit Jahren keine Kleider mehr. Nachdem ich wieder einmal ein „edles Stück“ für die Kleidersammlung genäht habe, habe ich damit aufgehört. Da ich aber unbedingt nähen wollte, entstand vor etwa 12 Jahren mein erster Quilt.

„Ein langer Weg“ in der Ausstellung „Kunst Quilt Kaktus“ bei Kakteen  Gautschi in Schafisheim, 2010. Diese Arbeit ist imposante 307 cm hoch und 43 cm breit und entstand 2009.

Gudrun: Gibt es in Deinem Werdegang oder Deiner Ausbildung Elemente oder Einflüsse, die Dir halfen dahin zu kommen, wo Du heute stehst?

Elisabeth: Ich habe an vielen Kursen nationaler und internationaler Textilkünstlerinnen teilgenommen, mich hat fast jede Technik interessiert.

Gudrun: Nenn doch mal ein, zwei Namen …

Elisabeth: Melody Johnson, mir gefallen ihre wunderbar farbigen Werke. Bei ihr habe ich gelernt, dass man die Stoffe auch kleben kann und nicht immer alles nähen muss.

Jutta Briehn, sie hat mir in ihren Kursen den Anstoss gegeben, eigene Ideen umzusetzen, das Wesentliche eines Themas herauszuarbeiten und in einen Quilt oder sogar in eine Serie umzusetzen.

Ich habe sehr viel in den Kursen gelernt und oft auch die Erfahrung gemacht, dass mir nicht alles liegt. Nach und nach habe ich dann aber gespürt, dass ich  meinen eigenen Weg suchen muss.

Gudrun: Einen eigenen Weg suchen – elegant ausgedrückt! Kannst Du das illustrieren, also ein, zwei Beispiele geben, wie du das angefangen hast?

Elisabeth: Nicht nach einer Anleitung oder Vorlage arbeiten, sondern etwas Eigenständiges schaffen. Mein erstes Werk war das schwierigste.

„Löwenzähne“, 100 x 100 cm (2007)

Elisabeth: Aber bei der Teilnahme an meinem ersten Wettbewerb habe ich sogleich den 1. Preis gewonnen, das hat mich unheimlich motiviert.

„Löwenzähne“, Ausschnitt

Gudrun: Super! Wann war das?

Elisabeth: Das war 2007 mit meinem Quilt „Löwenzähne“ (siehe Fotos oben). Das Thema des Wettbewerbs war „Farben sind das Lächeln der Natur“ und die Ausstellung fand im Gartencenter Hauenstein in Rafz statt.

“Auf der anderen Seite des Monds“, 130 x 80 cm (2010)

Gudrun: Du nimmst immer mal wieder die Herausforderung an, bei Wettbewerben mitzumachen, wie z.B. mit „Auf der anderen Seite des Monds“, eine Arbeit, die für die World Quilt Competition 2010 ausgewählt wurde. Wo liegt der Reiz?

„Auf der anderen Seite des Monds“, Detail

Elisabeth: Ich arbeite sehr gerne für einen Wettbewerb. Ich finde es spannend abzuwarten, ob das eigene Werk angenommen wird und wenn ja, motiviert das zu weiteren „Taten“.

Gudrun: Wo findest Du Deine Ideen, was inspiriert Dich?

Elisabeth: Ich lasse mich gerne vom Zusammenspiel von Stoffen und Farben leiten, wie z. B. bei „Herbststimmung am Hasenberg“ (2009) – hier ein Ausschnitt:

Elisabeth: Ich beginne ein Werk immer ganz spontan, mit einer Idee im Kopf, aber ohne genaue vorherige Planung. Das kommt nicht immer gut, manchmal beginne ich mehrmals neu. Inspirationen finde ich überall, vor allem in der Natur, in Zeitungen oder Magazinen, manchmal sogar, wenn ich vor dem Fernseher sitze.

Gudrun: Bei „Herbststimmung am Hasenberg“ ist dir das sehr gut gelungen, und nicht umsonst hast Du damit den 1. Preis an der 3. Quiltausstellung „Natur pur“ der ZüriOberland Quilters 2010 gewonnen!

Gudrun: Machst Du Dir vielleicht Notizen oder Fotos, damit die Ideen festgehalten werden?

Elisabeth: Ja, ich mache Fotos, manchmal auch eine Zeichnung und sammle alles aus Zeitungen oder Magazinen, was ich irgendwie spannend finde: Farbkombinationen, interessante Objekte etc. Das alles sammle ich in meiner „Inspirationskiste“.

Gudrun: Taschen sind ebenfalls eine Deiner Leidenschaften.

„Kleine Tasche“, 22 x 22 cm (2009)

Elisabeth: Taschen und Schuhe sind meine Leidenschaft. Es fällt mir immer schwer, nein zu sagen, wenn ich in einem Geschäft wieder ein „must-have“ entdecke.  So ist es fast logisch, dass ich gerne auch selber Taschen nähe.

Gudrun: Und Schuhe? Hast du das auch schon mal probiert?

Elisabeth: Nein, Schuhe habe ich noch nie probiert, aber wäre sicher einen Versuch wert.

Gudrun: Hast Du bevorzugte Themen, denen Du Deine Arbeiten widmest?

Elisabeth: Mir gefallen leuchtende Farben, also Themen die irgendwie mit Farbe zu tun haben.

Gudrun: Ein Beispiel: „Schichten in Rot“, 108 x 108 cm (2010):

und anhand der Detailaufnahme sieht man sehr schön, wie viele Nuancen die Farbe Rot haben kann:

„Schichten in Rot“, Detail

Gudrun:  Nehmen wir doch mal das Thema Freiheit – das ist ja vielleicht nicht automatisch mit einer oder mehreren Farben gleichbedeutend (wie z.B. Frühling oder Wasser oder so). Welche Assoziationen hattest Du dabei – oder wie kam die Farbwahl hier zustande?

Elisabeth: Dieser Miniquilt „Crazy“ ist ganz spontan entstanden, ebenso die Farbwahl, ich habe mir sozusagen die „Freiheit genommen“ verschiedene Materialien zu schichten, zu übernähen und von Hand zu besticken.

Gudrun: Hast Du eine bevorzugte Farbpalette?

„Ausgefranst“, Detail

Elisabeth: Orange – Rot – Pink, dazu helles leuchtendes Grün, ich greife immer wieder zu diesen Farben.

„Ausgefranst“, 102 x 100 cm (2009) ist ein solches Beispiel für „Deine“ Farben. Diese Arbeit wurde für die Open European Quilt Championships 2010 ausgewählt.

Gudrun: Welche Techniken sind Dir die liebsten?

Elisabeth: Sehr gerne arbeite ich mit ausgefransten Stoffen die ich dann übereinanderschichte und festnähe. Und dann natürlich das freie Maschinenquilten, das begeistert mich immer wieder neu.

„Fadengeschichten“, Auschnitt

Gudrun: Ich erinnere mich mit grosser Freude an die EXNA 4 – Ausstellung 2010 in Neuchâtel und an Dein Werk „Fadengeschichten“, 130 x 80 cm (2009) – es gefiel mir ganz prima.

„Fadengeschichten“

Gudrun: Und freies Handsticken – was ist damit?

Elisabeth: Gestickt habe ich im Handarbeitsunterricht in der Schule schon gerne. Vor allem bei  kleinen Werken mag ich es, sie von Hand zu besticken.

Gudrun: Färbst Du Deine Stoffe selbst?

„Lieblingsfarben“, 20 x 20 cm (2011)

Elisabeth: Ich verwende ausschliesslich handgefärbte Stoffe, diese kaufe ich aber meistens. Meine Vorstandskollegin, Heidi Hunninghaus, färbt so wunderschöne Stoffe, dass ich mir diese Arbeit sparen kann. Gerne mache ich jedoch Experimente mit Entfärben, Bemalen und Bedrucken von Stoffen.

„Feel free“, 20 x 20 cm

Bei meinen Miniquilts „Lieblingsfarben“, und „Feel free“ (das ist die zweite Arbeit für den Wettbewerb „Textile News: Freiheit“)  habe ich viele Stoffe verwendet, die ich selber bemalt und bedruckt habe.

Gudrun: Wie entscheidest Du, welche Technik Du für die Umsetzung eines bestimmten Themas einsetzt?

Elisabeth: Ich fertige manchmal kleine Probestücke in verschiedenen Varianten. Es kann aber auch gut sein, dass ich eine Technik im Kopf habe, einen Quilt nähe und dann zum fertigen Werk ein Thema suche.

Gudrun: Das ist interessant! Welche Themen reizen Dich dann – ich meine zur Not geht ja immer „ohne Titel“, aber … wie findest Du einen Titel für Dein Werk?

Elisabeth: Oft finde ich in meiner Ideenkiste Inspirationen für ein neues Werk, ich überlege mir dann gar nicht zuviel und beginne einfach mit Nähen. Während dessen Entstehung fällt mir oft spontan ein Titel ein.

Gudrun: Welche Nähmaschine(n) benutzt Du?

Elisabeth: Bernina Artista 640 und 170.

Gudrun: Verkaufst Du Deine Arbeiten?

Elisabeth: Ja, es freut mich immer sehr wenn jemand an einem Werk von mir Gefallen findet.

Gudrun: Das passiert dann bei Ausstellungen? Oder bekommst Du Aufträge?

Elisabeth: Beides ist möglich.

„Tasche“, 35 x 50 cm (2009)

Gudrun: Hast Du ein Kurs- und Workshopangebot?

Elisabeth: Ich arbeite Vollzeit in unserem Kleinbetrieb. Mein Mann hat gesundheitliche Probleme und ich habe daher einen Grossteil seiner Arbeit  übernommen, er kocht dafür jeden Tag. Daher erlaubt es mir meine berufliche Situation zurzeit nicht, dass ich öfters Kurse geben kann. Ich habe mich daher auf Taschenkurse, meistens bei Quiltgruppen, beschränkt. Oft bekomme ich Anfragen für Einzellektionen. Das mache ich sehr gerne, denn ich kann dann ganz auf die Wünsche der Kursteilnehmerin eingehen.

Gudrun: Findet das dann bei dir zu Hause statt? Und eine Einzellektion umfasst in der Regel wie viele Stunden?

Elisabeth: Da richte ich mich ganz nach der Schülerin, bei ihr oder bei mir zu Hause, die Dauer oder Anzahl der Lektionen  kann sie ebenfalls selber bestimmen.

Gudrun: Und trotzdem findest Du auch noch Zeit für Deine Tätigkeit im Vorstand von patCHquilt!

Elisabeth: Seit 2009 bin ich im Vorstand von patCHquilt, der Vereinigung Schweizer Quilter. Die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskolleginnen macht mir grossen Spass.

„Sehnsucht“, 130 x 80 cm (2010), Teilnehmer am Wettbewerb „Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind“ von Dörte Bach. Die Arbeit entstand zu einem Gedicht von Hilde Domin. Sie wurde auch für den Umschlag des Katalogs ausgewählt.

Gudrun: Wo siehst Du Dich und Deine künstlerische Arbeit in, sagen wir mal 2 – 5 Jahren?

Elisabeth: Ich lasse mich einfach treiben und bin selber gespannt wohin mich das führt. Eines weiss ich sicher, die Ideen werden mir noch lange nicht ausgehen.

Katalog zur Ausstellung „Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind“ mit einem Detail aus „Sehnsucht“

Gudrun: Wie darf man sich das „Treiben lassen“ vorstellen?

Elisabeth: Ich bin kein Mitglied in einer Quiltgruppe, gehe aber sicher einmal im Monat zu Rita Merten. Wir arbeiten dann immer einen ganzen Tag lang zusammen, jede jedoch an ihren eigenen Werken. Wir experimentieren auch gerne zusammen und tauschen unsere gemachten Erfahrungen untereinander aus. Das treibt mich an, ich gehe danach immer voll motiviert nach Hause.

Und ich leiste mir sehr viele, zu viele (!) Fachbücher oder Ausstellungskataloge. Sehr gerne besuche ich auch Ausstellungen.

Gudrun: Wie z.B. hier „Textile News“ beim Swiss Quilt Festival 2009 in Solothurn (CH) – auch da hattest Du schon die Vorliebe für Rot und Grün, wie man an Deinen Arbeiten „Andenken“ und „Mitten im Grünen“ (in der Mitte unten) erkennen kann.

Gudrun: Mal angenommen, Du hättest einen Tag / ein paar Tage / ein paar Wochen lang nichts zu tun und Zeit. Was würdest Du tun?

Elisabeth: Einen Tag: Nähen, nähen, nähen …

Ein paar Tage: Experimentieren mit Farben, Stoffen und natürlich … Nähen

Ein paar Wochen: Eine Reise nach Grönland, unbedingt zu den Eisbären, dann bliebe ja noch genügend Zeit zum … Nähen. Ich bin sicher, dass ich mit vielen Inspirationen nach Hause käme.

Gudrun: Wie viele Arbeiten entstehen bei Dir im Jahr so im Durchschnitt? Oder man könnte dies auch anders ausdrücken, gibt es Zeiten, in denen ohne Not nicht genäht wird?

Elisabeth: Ich nähe eigentlich jeden Tag, in die Ferien nehme ich aber ganz bewusst keinen Stoff und keinen Faden mit. Wenn dann das Wetter schlecht ist, bereue ich das natürlich sofort.

Im letzten Jahr sind bei mir 6 grössere Werke entstanden, dazu mehrere kleinere Bilder.

„Sehnsucht“, Detail

Gudrun: Gibt es die Möglichkeit, in nächster Zeit eine Ausstellung Deiner Werke zu sehen?

Elisabeth:

Ausstellung Kunst im Schloss

„Text und Textil“

5023 Biberstein

23. – 25. März 2012

Gudrun: Ein spannendes Projekt! Ich freue mich schon sehr darauf, demnächst darüber zu berichten. Hier ist das Programm

Liebe Elisabeth, es hat mir grosses Vergnügen gemacht, mit Dir zusammen dieses Künstlerinnenportrait zu erarbeiten und ich hoffe, dass es Dir gefällt! Merci vielmal!

Mehr Infos über Elisabeth Graf: www.elisabethgraf.ch

Zu den von mir organisierten Wettbewerben, wie z.B. „Textile News“ oder „Textile News: Freiheit“ gibt es jeweils einen Ausstellungskatalog auf CD, der bei mir erworben werden kann: www.quiltsundmehr.de

Fotos:
Elisabeth Graf beim Swiss Quilt Festival sowie die Ausschnitte aus den Ausstellungs-CDs (Crazy, Feel free): Dr. Wolfgang Heinz,
alle anderen Aufnahmen freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Zum Titelblatt 2012 – Gudrun Heinz (D): www.blog.bernina.com/de/2011/12/titelblatt-des-bernina-kalenders-2012/

Zum Kalenderblatt Januar 2012 – Martha Roggli (CH): www.blog.bernina.com/de/2012/01/januar-2012-im-bernina-kalender-2

Zum Kalenderbaltt Februar 2012 – Ineke Berlyn (UK): www.blog.bernina.com/de/2012/02/februar-2012-im-bernina-kalender-2

Zum Kalenderblatt April 2012 – Lisette Haak (D): www.blog.bernina.com/de/2012/04/april-2012-im-bernina-kalender/

Zum Kalenderblatt Mai 2012 – Rita Merten (CH): http://blog.bernina.com/de/2012/05/mai-2012-im-bernina-kalender/

Zum Kalenderblatt Juni 2012 – Tatyana Ishkaraeva (RUS): http://blog.bernina.com/de/2012/06/juni-2012-im-bernina-kalender/

Zum Kalenderblatt Juli 2012 – Alicia Merrett (UK): http://blog.bernina.com/de/2012/07/juli-2012-im-bernina-kalender/

Zum Kalenderblatt August 2012 – Annakäthi Iseli-Gfeller (CH): www.blog.bernina.com/de/2012/08/august-2012-im-bernina-kalender-2/

Zum Kalenderblatt September 2012 – Frieda Oxenham (UK): www.blog.bernina.com/de/2012/09/september-2012-im-bernina-kalender-2/

Zum Kalenderblatt Oktober 2012 – Margaret Ramsay (UK): www.blog.bernina.com/de/2012/10/oktober-2012-im-bernina-kalender-2/

Zum Kalenderblatt November 2012 – Inga Sauciuniene (LT): www.blog.bernina.com/de/2012/11/november-2012-im-bernina-kalender-2/

Zum Kalenderblatt Dezember 2012 – Monika von Hörde (D): www.blog.bernina.com/de/2012/12/dezember-2012-im-bernina-kalender/

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Kommentare zu diesem Artikel

Sie wollen den BERNINA Blog verlassen?

Tragen Sie sich davor in unseren Newsletter ein und lassen Sie sich auch zukünftig von BERNINA inspirieren. Über unseren Newsletter senden wir Ihnen einmal pro Woche raffinierte Anleitungen und Vorlagen für Ihre kommenden Nähprojekte.