Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps März 2016

Color Improvisations 2

Edith Bieri-Hanselmann (CH): Desperate - Verzweifelt 2015, 209 x 207 cm Foto: Edith Bieri-Hanselmann Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Edith Bieri-Hanselmann (CH): Desperate – Verzweifelt
2015, 209 x 207 cm
Foto: Edith Bieri-Hanselmann
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Mit ihren ausdrucksstarken Farben, den geometrischen Formen und den grossen Formaten erinnern die Exponate an die abstrakten Gemälde der Moderne. Es handelt sich aber um kunstvoll gestaltete Quilts, die mit dem Blick für gelungene Kompositionen, Stoff- und Farbkombinationen und für Details zusammengesetzt und gequiltet wurden.

Niraja Cheryl Lorenz (USA): Strange Attractor #14, 2015 Foto: John Higby Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Niraja Cheryl Lorenz (USA): Strange Attractor #14,
2015
Foto: John Higby
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

50 Art Quilts von 44 Künstlerinnen zeigt das Museum Tuch + Technik in Neumünster in der internationalen Ausstellung ‘Color Improvisations 2’ vom 12. März bis zum 28. August 2016. Eine Weltpremiere, denn die Arbeiten sind zum ersten Mal überhaupt öffentlich zu sehen; weitere Stationen, wo die Ausstellung noch präsentiert werden wird, sind in Vorbereitung.

Robin Bunshaft Fan (USA): Riff of Tradition 2015, 203 x 206 cm Foto: Michael Cevoli Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Robin Bunshaft Fan (USA): Riff of Tradition
2015, 203 x 206 cm
Foto: Michael Cevoli
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Wie schon bei ‘Color Improvisations 1’ – diese Ausstellung konnten wir 2011 bei verschiedenen Gelegenheiten in Deutschland besuchen, hier gehts zu meinem damaligen Bericht – sind die Arbeiten etwa 2 x 2 Meter gross und geben einen beeindruckenden Einblick in das Schaffen zeitgenössischer Art Quilts, vor allem aus den USA und Europa.

Elizabeth Brandt (USA: Flight Plan 2015, 224 x 216 cm Foto: William Morgan Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Elizabeth Brandt (USA): Flight Plan
2015, 224 x 216 cm
Foto: William Morgan
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Zwar nutzen moderne Textilschaffende die alte Technik des Quiltens und verbinden mehrere Stofflagen durch akzentuierende Steppnähte. Bei der Wahl der Motive jedoch haben sie sich von traditionellen Regeln und Mustern befreit. Ihre Werke sind ein Spiel mit Formen und Farben, immer wieder neu und immer wieder faszinierend.

Connie Carrington (USA): Glimpse of My New Country 2015 Foto: Jeff White Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Connie Carrington (USA): Glimpse of My New Country
2015
Foto: Jeff White
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung wurde wieder von Nancy Crow kuratiert, die auch eine ihrer neuesten Arbeiten in Neumünster ausstellt. Jede der 44 Teilnehmerinnen konnte bis zu fünf Arbeiten einreichen, woraus die amerikanische Quilt-Ikone aus Ohio die 50 Exponate auswählte.

Gerri Spilka (USA): Interactions #10 2015 Foto: Andrew Pinkham Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Gerri Spilka (USA): Interactions #10
2015
Foto: Andrew Pinkham
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Kriterien für die Auswahl waren unter anderem: sehr gute Komposition, eine starke individuelle Stimme als Künstler, saubere Arbeit und intensives Quilten. ‘Ich denke, in dieser Ausstellung sehen wir intensiveres Quilten als in den meisten Ausstellungen’, meint Nancy Crow, die seit über 20 Jahren unterrichtet und durch zahlreiche Ausstellungen in den USA und Europa, Workshops und Bücher bekannt wurde und mit ihrem Stil viele Quilterinnen beeinflusst hat.

Ruth Bosshart-Rohrbach (CH): Vibrant Color Bars 2015, 207 x 218 cm Foto: vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Ruth Bosshart-Rohrbach (CH): Vibrant Color Bars
2015, 207 x 218 cm
Foto: vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

‘Color Improvisations 2’ wird am Freitag, 11. März 2016, um 19 Uhr im Museum Tuch + Technik in Neumünster eröffnet. Einige Teilnehmerinnen und Nancy Crow planen, zur Eröffnung anwesend zu sein. Sondertermine für Führungen durch die Ausstellung sind im Kalender des Museums zu finden.

Karen Schulz (USA): Logjam 2015, 224 x 208 cm Foto: Gulezian QuickSilver Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Karen Schulz (USA): Logjam
2015, 224 x 208 cm
Foto: Gulezian QuickSilver
Vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung wird gefördert vom McArthurGlen Designer Outlet Neumünster.

Info:

12. März – 28. August 2016

Color Improvisations 2
Internationale Quiltkunst

Tuch+Technik | Textilmuseum Neumünster
Kleinflecken 1
24534 Neumünster

www.tuchundtechnik.de

Eröffnung:
Fr, 11. März 2016, 19 Uhr

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Internationale Quiltevents in Brasilien

Von Sabine Scheiner, BERNINA Steckborn, kommt die Information über die 1. Patchwork Design Messe in Brasilien für 2016 von Zeca Medeiros:

Plakat

Plakat

Zeca Medeiros hat stets einen hohen künstlerischen Anspruch an die Werke. Eine der bedeutendsten Textil-Künsterlinnen Brasiliens ist Doris Teixeira, die dort ebenfalls ausstellt. Neben Quiltausstellungen gibt es einen Quilt- und Handarbeits-Markt sowie Kurse.

Flyer

Flyer

Info:

10. – 12. März 2016 in Sao Paulo im Shopping Center Frei Caneca
31. März – 2. April 2016 in Rio de Janeiro im Club Monte Libano

www.bializ.com/patchworkdesign

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Wilde Mischung

Die einzigartige Sammlung des Schmuckmuseums Pforzheim ist seit dem Bestehen des Hauses stetig gewachsen — in erster Linie durch gezielte Ankäufe, hinzu kommen Schenkungen oder gelegentliche Übernahmen aus Nachlässen. Doch wie entsteht überhaupt eine Sammlung? Welches Konzept wird dabei verfolgt? Vor zehn Jahren wurde das Schmuckmuseum neu gestaltet und mit grösserer Ausstellungsfläche wieder eröffnet. Seither konnten über 400 Neuerwerbungen die insgesamt rund 10.000 Exponate umfassende Sammlung bereichern. Aus diesen jüngsten Neuzugängen wird nun eine Auswahl zu sehen sein, eine ‘wilde Mischung’, die alle Genres und Zeiten umfasst. Damit wird nicht nur ein Querschnitt der kostbaren Exponate gezeigt, sondern auch ein Stück Sammlungsgeschichte verdeutlicht.

Schlangenarmreif Bronze vergoldet, ägyptisch-ptolemäisch, 3. bis 1. Jh. v. Chr. Inv. Nr. 2009/45 © Schmuckmuseum Pforzheim Schenkung der Firma Bernhard Förster GmbH Pforzheim Foto: Petra Jaschke

Schlangenarmreif
Bronze vergoldet, ägyptisch-ptolemäisch, 3. bis 1. Jh. v. Chr.
Inv. Nr. 2009/45
© Schmuckmuseum Pforzheim
Schenkung der Firma Bernhard Förster GmbH Pforzheim
Foto: Petra Jaschke

So gibt es einen ptolemäischen Schlangenarmreif aus Ägypten zu entdecken, der 2009 bei einer Auktion erworben werden konnte oder ein Art-déco-Armband von Jean Dunand. ‘Das Besondere an diesem Armschmuck ist der Eierschaldekor. Da wir etwas Vergleichbares bisher nicht in der Sammlung hatten, waren wir sehr froh über diese Entdeckung im französischen Kunsthandel und darüber, sie mit finanzieller Unterstützung unseres Fördervereins ISSP erstehen zu können’, erläutert Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim und Kuratorin der Ausstellung. Beides sind Beispiele dafür, wie etwaige Lücken im Bestand systematisch geschlossen werden. Insgesamt umfasst die Kollektion des Hauses abendländische Schmuckkunst vom 3. Jahrtausend vor Christus bis heute, bis hin zu zeitgenössischen, künstlerisch gestalteten Stücken.

Armband Silber, vergoldet und lackiert, Eierschalen Jean Dunand, Frankreich, 1925 Schenkung von issp Inv.Nr. 2012/21 © Schmuckmuseum Pforzheim Foto: Petra Jaschke

Armband
Silber, vergoldet und lackiert, Eierschalen
Jean Dunand, Frankreich, 1925
Schenkung von issp
Inv.Nr. 2012/21
© Schmuckmuseum Pforzheim
Foto: Petra Jaschke

Zum planvollen Sammeln gehört ein weiterer Aspekt, wie Cornelie Holzach erklärt: ‘Ein Museum soll bewahren. Daher kommen auch solche Objekte in die Sammlung, die einen Zustand oder eine Entwicklung über einen sehr langen Zeitraum dokumentieren.’ Und zuweilen kann das Sammeln auch etwas Detektivisches haben — wenn manche Objekte jahrelang verschollen sind und man nie genau weiss, wann sie wieder auf den Markt kommen.

In der Schau sind zu einem Teil frühe, historische Stücke aus Gold, Eisen oder Bronze zu bewundern, als Schmuck noch eng mit magischen und mythischen Prinzipien wie Fruchtbarkeitsmagie und Jagdzauber verbunden war. Die griechischen Schmuckstücke aus klassischer und hellenistischer Zeit haben ein hohes handwerkliches Niveau. Fibeln und Gewandspangen sind noch bis ins späte Mittelalter bedeutend. Aus dieser Zeit, als die Goldschmiedekunst im Dienste des Adels und der Kirche stand, sind allerdings nur wenige Stücke erhalten. Das 16. Jahrhundert läutet dann wieder eine Blütezeit ein, und in den Stadtzentren werden prächtige Schmuckstücke für das wohlhabende Bürgertum gefertigt.

Brosche »Kristall« Kupfer, Papier, Silber, Stahl Mirjam Hiller, Pforzheim, 2008 ISSP-Förderankauf 'Junge Schmuckkunst im Museum' 2008 © Schmuckmuseum Pforzheim Foto: Winfried Reinhardt

Brosche »Kristall«
Kupfer, Papier, Silber, Stahl
Mirjam Hiller, Pforzheim, 2008
ISSP-Förderankauf ‘Junge Schmuckkunst im Museum’ 2008
© Schmuckmuseum Pforzheim
Foto: Winfried Reinhardt

Die moderne Sammlung wurde seit 1967 kontinuierlich weiterentwickelt und gezielt erweitert. ‘Ende der 1960er begann sich zeitgenössischer Schmuck als Genre der freien Kunst zu etablieren und als Unikatschmuck stärker künstlerische Aspekte zu entwickeln. In diesem Bereich sammeln wir weltweit, von Europa bis Japan oder Australien. Oft lassen sich dabei tolle Entdeckungen machen’, sagt Cornelie Holzach und fährt fort: ‘Wir kümmern uns auch intensiv um die Absolventen der Hochschule Pforzheim und nehmen interessante Tendenzen von dort gerne in unsere Sammlung auf, darunter Arbeiten von Mirjam Hiller.’ So wird von zeitgenössischer Schmuckkunst eine grosse Bandbreite zu sehen sein.

Eine wilde Mischung erwartet den Besucher, wild in Bezug auf die Genres vom kleinen Ring bis zur überdimensional grossen Kette, von der Brosche bis zum Armreif oder dem zarten Anhänger — es ist alles dabei. Und wild auch in Bezug auf die Zeiten, denn in den vergangenen zehn Jahren wurde die Sammlung sowohl um historische als auch um moderne Stücke erweitert: eine Zeitreise durch alle Schmuckgattungen.

Info:

18. März – 12. Juni 2016

Wilde Mischung – neue Schmuckstücke aus der Sammlung

Schmuckmuseum Pforzheim
Im Reuchlinhaus
Jahnstrasse 42
75173 Pforzheim

www.schmuckmuseum-pforzheim.de

Eröffnung:
Do, 17. März 2016, 19 Uhr

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Aufbruch Textil

In den 1960er Jahren gab es in einigen Ländern, wie beispielsweise in den USA, in den Niederlanden und Polen eine kleine Gruppe von Künstlern, die sich um die Erneuerung der, inzwischen totgelaufenen, klassischen ‘Tapisserie’ bemühten. In den darauf folgenden Jahren arbeiteten immer mehr Künstler, vor allem aus Japan, Skandinavien, Spanien und einigen osteuropäischen Ländern in diesem Feld. So entstand eine eigenständige Sparte der Textilkunst, die ein ganz eigenes künstlerisches Potential hervorgebracht hat.

Ausgangspunkt der Ausstellung in der Pforzheim Galerie sind zwei Arbeiten von Ritzi und Peter Jacobi, deren Schaffen eng mit Pforzheim verknüpft ist. Von 1960 bis ca. 1980 waren Prof. Peter Jacobi und seine damalige Lebenspartnerin Ritzi Jacobi gemeinsam künstlerisch tätig. Die zu dieser Zeit entstandenen textilen Reliefs wurden auf der Biennale in Venedig gezeigt und weltweit in bekannten Kunstmuseen ausgestellt und angekauft.

Titel der Einladungskarte: Peter und Ritzi Jacobi: Rotes Textilrelief, 1975

Titel der Einladungskarte:
Peter und Ritzi Jacobi: Rotes Textilrelief, 1975

Teil der Ausstellung sind zudem Leihgaben aus der Fondation Toms Pauli in Lausanne, einer der wichtigsten Sammlungen für Textilkunst. Darunter sind Werke von Magdalena Abakanovicz, Olga de Amaral, Jagoda Buić und Jean Lurçat.

Gegenübergestellt werden diesen klassischen Werken der Textilkunst Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die im Bereich Textilkunst interessante Positionen vertreten: Angelika Arendt, Nora Bachel, Olaf Holzapfel, Sybille Hotz, Dorit Kempe, Yvonne Kendall, Jens Risch, Peter Rösler, Heike Weber.

Info:

14. Februar – 22. Mai 2016

Aufbruch Textil

PFORZHEIM GALERIE
Bleichstrasse 81
75173 Pforzheim

www.pforzheim.de

Eintritt frei

Flyer

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Fr, 15. April 2016, 19 Uhr:
Vortrag ‘Textilkunst’
Regina M. Fischer verfolgt die Geschichte der Textilkunst von der Antike über das Mittelalter bis hin zur Neuzeit. Anschliessend besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung.

So, 22. Mai 2016, 11 Uhr:
Kuratorinnenführung mit Regina M. Fischer

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EIN KREUZWEG

Ab dem 4. März 2016 zeigt Ulla Hoppe ihre Ausstellung ‘Ein Kreuzweg’. Es ist eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit einem der ältesten Themen, dem Kreuzweg, dessen Darstellung in seiner heutigen Form etwa im Barock begann. Auch nach den beiden Weltkriegen versuchten die damals arbeitenden Künstler, die Geschehnisse in Form von Kreuzwegen zu verarbeiten.

Plakat (Ausschnitt)

Plakat (Ausschnitt)

In Ulla Hoppes Arbeiten kommen sowohl Aspekte aus der Zeit der Entstehung der Handlung, die sie selbst vor allem im Material (altes handgewebtes ungarisches Leinen) und der gezielten Farbgebung (handgefärbt in Aquarelltechnik) sieht, die zusammen die Gewänder der damaligen Zeit – wie sie sich diese heutzutage vorstellt – widerspiegeln als auch durchaus aktuelle Bezüge in Betracht.

Sie schreibt dazu: ‘Neben den schrecklichen Kriegen habe ich vor allem an die zurzeit allgegenwärtige Diskussion über die Flüchtlinge und vor allem die Hilfe, die ihnen von so vielen namenlosen Menschen zuteil wird und ohne die das alles nicht zu bewältigen wäre, gedacht. Das äussert sich vor allem in der Tatsache, dass ich den Figuren in den Darstellungen – bis auf eine – KEIN Gesicht gegeben habe.’

Ulla Hoppe: Kreuzweg XII, Detail der Stickerei Foto: Ulla Hoppe

Ulla Hoppe: Kreuzweg XII, Detail der Stickerei
Foto: Ulla Hoppe

Der Veranstalter der Ausstellung gab neben der Einladung zur Ausstellung auch zwei Stolen (liturgische Gewandteile) in Auftrag, die ebenfalls gezeigt werden.

Info:

4. – 24. März 2016

EIN KREUZWEG
Arbeiten von Ulla Hoppe

schmitt-paramente/Polykarp Reuss e.K.
Auf dem Berlich 33
50667 Köln (Innenstadt)

www.schmittparamente.de
www.die.drei-textil.de

Vernissage:
Fr, 4. März 2016, 19 Uhr

Einladung

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It Will Be!

‘It Will Be!’ setzt sich mit den Geschlechterrollen unterschiedlichster kultureller Hintergründe und deren Bezug zum Handwerk des Nahens auseinander. Ziel ist, in einem gemeinsamen Prozess Veränderungspotentiale zu erkennen und auszuschöpfen.

Foto von Mathilde ter Heijne freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Foto von Mathilde ter Heijne freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Die Projektpräsentation im Haus am Lützowplatz wird gemeinsam mit dem Verein Mama Afrika e.V. und dem Kollaborativ ƒƒ e.V. organisiert und ist eine Weiterführung von Mathilde ter Heijnes Projekten Olacak! (DEPO, Istanbul 2010) und It Will Be! (Museum für Neue Kunst, Freiburg 2014).

In der zweiten Auflage von ‘It Will Be!’ stellten die zahlreichen TeilnehmerInnen des Projektes, die von Flüchtlingsgemeinschaften bis zu Handarbeitsgruppen reichen, hunderte dreieckige Kissen und Sitzelemente her. Jedes Modul repräsentiert eine Stimme, eine eigenständige kreative Schöpfung mit einer persönlichen Textbotschaft, die in den Korpus einer grossen, immer weiter wachsenden Raumskulptur eingearbeitet wird – eine veränderliche, fliessende, zerfallende und sich wieder zusammensetzende Form. Sie bildet eine heterogene, vielfarbige, temporäre Gemeinschaft als eine autonome Zone ab.

H.u.H. Mönkemeyer: Blütenwiese Foto: H.Mönkemeyer

H.u.H. Mönkemeyer: Blütenwiese
Foto: H.Mönkemeyer

Die begehbare Raumskulptur soll ein Ort sein, an dem sich Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft begegnen und miteinander verbinden können. Es findet ein Programm statt mit Gesprächen, Performances und anderen Veranstaltungen. U. a. entstand in Zusammenarbeit mit Chicks on Speed eine interaktive Audio- und Video-Installation.

Einladungskarte

Einladungskarte

Das Projekt fordert die ZuschauerInnen und TeilnehmerInnen auf, sich politische und soziale Utopien zu vergegenwärtigen, in denen Selbstermächtigung, kreative Problemlösung und kultureller Austausch im Vordergrund stehen. Es erprobt mögliche Alternativen des Zusammenlebens, indem es die Beteiligten dazu auffordert darüber nachzudenken, wie Gemeinschaft entsteht, wie Integration zustande kommen kann, und wie wir diejenigen berücksichtigen können, die in einer Mehrheitsgesellschaft von sexuell normativen und kulturell homogenisierten Identitäten ausgegrenzt werden.

H.u.H. Mönkemeyer: Dreieck-Text Foto: H.Mönkemeyer

H.u.H. Mönkemeyer: Dreieck-Text
Foto: H.Mönkemeyer

Mathilde ter Heijne studierte von 1988 bis 1992 an der Stadsacademie in Maastricht und von 1992 bis 1994 an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. Sie ist Professorin für visuelle Kunst, Performance und Installation an der Kunsthochschule Kassel und lebt in Berlin. Die Künstlerin arbeitet in einer grossen medialen Bandbreite wie Installation, Video, Skulptur und Performance. In ihren Arbeiten untersucht sie soziale, kulturelle, politische und ökonomische Hintergründe genderspezifischer Phänomene innerhalb verschiedener Gesellschaften und Kulturen und deren geschichtlicher Entwicklung.

Herzlichen Dank an Heide Mönkemeyer für den Hinweis auf dieses interessante Projekt!

Info:

18. März – 5. Juni 2016

It Will Be!
Mathilde ter Heijne

Haus am Lützowplatz
Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin

www.hal-berlin.de
www.itwillbe.com

Eröffnung:
Do, 17. März 2016, 19 Uhr

Folder

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Ausstellung der Lahnquilterinnen

In der Residenzhalle der Seniorenresidenz sind vom 5. – 6.März 2016 sechzig ausgewählte textile Arbeiten von den 22 Mitgliedern der Limburger Patchworkgruppe ‘Lahnquilterinnen’ zu sehen. Die Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, ihrem zweijährigen Ausstellungsturnus folgend, dem Publikum nur neue und noch nicht gezeigte Objekte zu präsentieren, was auch in diesem Jahr auf höchstem Niveau gelungen ist.

Foto von Yvonne Pfeiffer freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Foto von Yvonne Pfeiffer freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Aufgeteilt in verschiedene Themen und begehbaren Räumen stellt die Ausstellung die vielen Facetten der textilen Gestaltungsmöglichkeiten vor. Abstraktion und Reduktion von Formen erinnern an die Arbeiten von Bauhauskünstler/innen des 20. Jahrhunderts. Teilweise sind ungewöhnliche Materialien in die Exponate eingearbeitet – ein spannender Dialog zwischen textilem und nicht textilem Material für die Betrachter. Auch nostalgische, ornamentale und ethnische Muster aus jahrhundertealten Traditionen haben ihren Weg und Ausdruck in die textile Kunst gefunden und sind auf spannende und ungewöhnliche Weise in den Arbeiten der Lahnquilterinnen umgesetzt worden.

Der Eintritt ist frei und Entspannung, Geselligkeit und Genuss kommen bei dieser Ausstellung ebenfalls nicht zu kurz. Bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee können die Besucherinnen und Besucher verweilen. Die Mitglieder der Gruppe ‘Lahnquilterinnen’ sind anwesend und freuen sich auf Gespräche und Fragen.

Info:

5. – 6. März 2016

Ausstellung der Lahnquilterinnen
60 neue Arbeiten

Residenzhalle der Seniorenresidenz
Breites Driesch 40-44
65549 Limburg-Blumenrod

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Traumkarten – Kartentraum

Aus Südtirol flatterte mir die folgende Einladung ins Haus:

Handzettel

Handzettel

Claudia freut sich auf viele Besucher ihrer Kartenausstellung, beispeilsweise anlässlich der Vernissage am Freitag, 11. März 2016 um 19 Uhr.

Info:

11. März – 29. April 2016

Traumkarten – Kartentraum
Kunstkartenausstellung von Claudia Dalmonego

Bibliothek Partschins
Hubenstrasse 2
(am Kirchplatz neben dem Schreibmaschinenmuseum)
39020 Partschins / Südtirol
Italien

www.partschins.com

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6. Europäische Quilt-Triennale

Diese sehenswerte Ausstellung, die europaweit ein sehr hohes Ansehen geniesst und über die ich hier schon berichtete, wird überall vom Publikum sehr gut aufgenommen. Die Website des Kreismuseums Zons jedoch wurde in den letzten Wochen erneuert und war zeitweise gar nicht und später nicht mit dem kompletten Inhalt zu erreichen. So kam z.B. die Frage auf, ob die Ausstellung der Quilt-Triennale abgesagt worden sei. Aber nein, alles läuft wie geplant, Ausstellung und Rahmenprogramm finden statt. Inzwischen teilte mir das Museum mit, dass auf der Website alles aktualisiert und auf dem neuesten Stand sei. Der gültige Link ist unter den Infos unten zu finden.

Plakat

Plakat

Info:

24. Januar – 28. März 2016

6. Europäische Quilt-Triennale

Kreismuseum Zons
Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss
Schlossstrasse 1
41541 Dormagen

www.kreismuseum-zons.de

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Seide – Textile Pracht aus 2000 Jahren

In diesem Jahr widmet sich die grosse Ausstellung des Deutschen Textilmuseums dem Thema ‘Seide’. Die hierfür ausgewählten Objekte stammen aus Regionen entlang der Seidenstrsse, die von China über den Mittelmeerraum nach Italien und schliesslich bis nach Krefeld verlief.

Plakat

Plakat

Unter den Exponaten sind archäologische Funde aus China, dem spätantiken Ägypten, islamzeitliche Textilien des Vorderen Orients, spätmittelalterliche italienische Seiden, Seidenstickereien und Paramente, französische Seiden, Textilien des Jugendstils sowie 18 Kostüme und Kleider aus dem 17. bis 20. Jahrhundert.

Info:

6. März – 28. August 2016

Seide – Textile Pracht aus 2000 Jahren

Deutsches Textilmuseum Krefeld
Andreasmarkt 8
47809 Krefeld

www.krefeld.de

Die Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 6. März 2016 um 11 Uhr findet in der Museumsscheune, Albert-Steeger-Strasse 5, statt.

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Die Macht der Mode

Das LVR-Industriemuseum in der Textilfabrik Cromford in Ratingen zeigt derzeit die Mode als Spiegel gesellschaftlichen Wandels.

Plakat

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Der radikale Wandel der Mode zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Ausdruck gesellschaftlicher Umbrüche, steht im Mittelpunkt der Ausstellung ‘Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik’ in der Textilfabrik Cromford in Ratingen. Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden.

Eng geschnürte Kleider im Sans-Ventre-Stil in der Ausstellung Foto: Jürgen Hoffmann © LVR-Industriemuseum

Eng geschnürte Kleider im Sans-Ventre-Stil in der Ausstellung
Foto: Jürgen Hoffmann
© LVR-Industriemuseum

Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‘Stresemann’ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten, wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Staubmantel für Autofahrerinnen.

Herrenkleidung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in der Ausstellung Foto: Jürgen Hoffmann © LVR-Industriemuseum

Herrenkleidung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in der Ausstellung
Foto: Jürgen Hoffmann
© LVR-Industriemuseum

Eine nie gekannte Modernisierung aller Lebensbereiche hielt die Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg in Atem. Strassenbahnen, Automobile und Fahrräder versprachen eine neue Form der Mobilität …

Drei Radfahrerinnen, Anfang des 20. Jahrhunderts Ab Ende des 19. Jahrhunderts erfreute sich das Fahrrad bei beiden Geschlechtern wachsender Beliebtheit, allerdings mussten Frauen dafür andere Kleidung anziehen. Als untauglich erwiesen sich das Korsett, da es die Atmung einschnürte, und vor allem der lange Rock. © LVR-Industriemuseum

Drei Radfahrerinnen, Anfang des 20. Jahrhunderts
Ab Ende des 19. Jahrhunderts erfreute sich das Fahrrad bei beiden Geschlechtern wachsender Beliebtheit, allerdings mussten Frauen dafür andere Kleidung anziehen. Als untauglich erwiesen sich das Korsett, da es die Atmung einschnürte, und vor allem der lange Rock.
© LVR-Industriemuseum

… um aus den Vorstädten und vom Land in die neuen urbanen Zentren der Städte zu gelangen. Hier entstanden mit den Warenhäusern neue Konsumtempel, in denen es alles zu kaufen gab, was das Herz begehrte, wenn man es sich leisten konnte.

Anzeige des Warenhauses Tietz, Anfang des 20. Jahrhunderts In der Zeit zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik war das Warenhaus der 'Ort der Moderne' schlechthin. © LVR-Industriemuseum

Anzeige des Warenhauses Tietz, Anfang des 20. Jahrhunderts
In der Zeit zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik war das Warenhaus der ‘Ort der Moderne’ schlechthin.
© LVR-Industriemuseum

Auch die Arbeitswelt war in den Strudel der rasanten Veränderungen einbezogen. Immer mehr Frauen arbeiteten nicht nur in den Fabriken, sondern auch in den Telefonzentralen, Kaufhäusern oder Büros, als Lehrerin oder Laborantin. Ob am Arbeitsplatz, beim Einstieg in die Trambahn oder auf der Rolltreppe im Warenhaus, vor allem die Frauen waren für die neuen Lebensumstände alles andere als passend gekleidet. Die grossen Roben des Kaiserreichs passten nicht mehr in die modernisierte Welt.

Blick in die Ausstellung Foto: Tanita Dreßen © LVR-Industriemuseum

Blick in die Ausstellung
Foto: Tanita Dreßen
© LVR-Industriemuseum

Die Schleppkleider verschmutzen schnell und erschwerten beispielsweise den Ein- und Ausstieg in die Strassenbahn, da sich die Röcke in den Rädern und Speichen verfangen konnten. Neue Kleidung und ein neues Bekleidungsschema mussten her und Ideen wurden in den unterschiedlichsten Bereichen entwickelt.

Bürgerliches Paar in Sommerkleidung, 1890er Jahre © LVR-Industriemuseum

Bürgerliches Paar in Sommerkleidung, 1890er Jahre
© LVR-Industriemuseum

Mediziner, Gesundheitsreformer und Vertreterinnen der Frauenbewegung kritisierten schon lange das Korsett als gesundheitsgefährdend. Die Kleiderreform umfasste den Verzicht auf das Korsett und die zahlreichen, schweren Unterröcke. Die Oberbekleidung wurde zweckmässiger, sachlicher und liess den Trägerinnen und Trägern mehr Bewegungsfreiheit.

 Reformkleid mit Jacke für den Tag, 1900-1910 © LVR-Industriemuseum

Reformkleid mit Jacke für den Tag, 1900-1910
© LVR-Industriemuseum

Der Erste Weltkrieg erschütterte die Gesellschaft, führte zu neuen Verhältnissen in der ersten deutschen Republik und hatte ebenso seinen Anteil an den grossen Veränderungen des Bekleidungsmusters.

Sportliches Outfit eines Herrn, 1920er Jahre Insbesondere Jüngere bevorzugten in den 1920er Jahren eine legere Kleidung und verzichteten gerne, wenn möglich, auf den strengen Herrenanzug © LVR-Industriemuseum

Sportliches Outfit eines Herrn, 1920er Jahre
Insbesondere Jüngere bevorzugten in den 1920er Jahren eine legere Kleidung und verzichteten gerne, wenn möglich, auf den strengen Herrenanzug
© LVR-Industriemuseum

Wie bei der Lebensmittelversorgung unterlag auch der gesamte Bereich der Textilien und Kleidung der Kriegswirtschaft, alle Ressourcen wurden für das Militär beschlagnahmt. Der extreme Mangel an Textilien führte zu einem neuen, puristischen Modestil. Auch nach dem Krieg blieb es bei dem sparsamen Einsatz von Stoff in der Modebranche und so avancierte das kleine, kurze Charlestonkleid zu einem modischen ‘must-have’.

Typisches Charlestonkleid mit Federboa, Mitte der 1920er Jahre © LVR-Industriemuseum

Typisches Charlestonkleid mit Federboa, Mitte der 1920er Jahre
© LVR-Industriemuseum

Das LVR-Industriemuseum präsentiert Originalkostüme aus seiner umfangreichen Sammlung zur Geschichte der Mode und Bekleidung. Accessoires, Objekte aus dem Alltag sowie zahlreiche Fotografien ergänzen die Schau.

Eleganter Herrenanzug, als 'Stresemann' bezeichnet, 1920er Jahre Den Anzug, bestehend aus einem schwarzen Jackett, Weste und grau-schwarzgestreifter Hose, nannte man in den 1920er Jahren nach dem deutschen Politiker und Staatsmann Gustav Stresemann. © LVR-Industriemuseum

Eleganter Herrenanzug, als ‘Stresemann’ bezeichnet, 1920er Jahre
Den Anzug, bestehend aus einem schwarzen Jackett, Weste und grau-schwarzgestreifter Hose, benannte man in den 1920er Jahren nach dem deutschen Politiker und Staatsmann Gustav Stresemann.
© LVR-Industriemuseum

Die Ausstellung zeigt auf, wie die Mode und Kleidung in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf die rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagierten. Die Mode passte sich der sich wandelnden Gesellschaft an, fand neue Formen für einen vereinfachten Kleidungsstil, der den Anforderungen des modernen Lebens entsprach.

Autofahrerinnen-Mantel mit Schutzbrille und Schutzhaube, 1910er Jahre © LVR-Industriemuseum

Autofahrerinnen-Mantel mit Schutzbrille und Schutzhaube, 1910er Jahre
© LVR-Industriemuseum

Katalog erhältlich

Info:

25. Oktober 2015 – 30. Oktober 2016

Die Macht der Mode
Zwischen Kaiserreich, 1. Weltkrieg und den Zwanziger Jahren

LVR-Industriemuseum Ratingen
Textilfabrik Cromford
Cromforder Allee 24
40878 Ratingen

www.industriemuseum.lvr.de

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

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Gemeinsam

Wie bereits angekünfigt, stellen derzeit die miteinander befreundeten Textilkünstlerinnen Helene Fischer, Wittmund, und Heidemarie Mönkemeyer, Ottersberg, dem Titel ihrer Ausstellung entsprechend, gemeinsam aus.

Heide Mönkemeyer und Helene Fischer in ihrer Ausstellung 'Gemeinsam' Foto: Thomas Brendgens-Mönkemeyer

Heide Mönkemeyer und Helene Fischer in ihrer Ausstellung ‘Gemeinsam’
Foto: Thomas Brendgens-Mönkemeyer

Ihre Ausstellung wurde inzwischen mit grossem Erfolg eröffnet und wir haben die Gelegenheit, einen Blick hinein zu werfen.

Blick in die Ausstellung 'Gemeinsam' Foto: Heide Mönkemeyer

Blick in die Ausstellung ‘Gemeinsam’
Foto: Heide Mönkemeyer

Heide schreibt mir: ‘Die Hängung der Arbeiten, die Gestaltung des Galerieraumes spielt mit dem Wechsel von Nähe und Abstand. Farbenpracht und Naturtöne ergänzen, begegnen sich, individuelle Handschriften zeigen sich deutlich und gleichzeitig sind textile Gemeinsamkeiten und persönliche Nähe unübersehbar.’

Blick in die Ausstellung 'Gemeinsam' Foto: Heide Mönkemeyer

Blick in die Ausstellung ‘Gemeinsam’
Foto: Heide Mönkemeyer

Sie sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.

Info:

11. Februar – 29. März 2016

Gemeinsam
Helene Fischer, Wittmund und
Heidemarie Mönkemeyer, Ottersberg

Buchhandlung Froben
Galerieraum
Lange Strasse 4
28870 Ottersberg

www.heide-moenkemeyer.de

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Farbenfroh – Textile Ansichtssachen

Plakat

Plakat

Im sogenannten Zwirnsaal der historischen Tuchfabrik der Gebrüder Pfau in Crimmitschau werden ab dem 19. März 2016 in der Sonderausstellung ‘Farbenfroh – Textile Ansichtssachen’ ausgewählte Werke der in Hessen lebenden Textilkünstlerin Birgit Birlenberg aus ca. fünfzehn Jahren ihres Schaffens präsentiert.

Birgit Birlenberg hat ihr Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Birgit Birlenberg hat ihr Foto von ihrer Arbeit freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Kontrastreiche Werke in klaren, graphischen Strukturen wechseln sich ab mit leuchtend bunten, extrem dreidimensional gearbeiteten Bildern.

Birgit Birlenberg hat ihr Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Allen gemeinsam sind feine, interessante Details, Schichtungen, Überlappungen, Bedeutungsfragmente, die sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick erschliessen.

Birgit Birlenberg hat ihr Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Birgit Birlenberg hat ihr Foto von ihrer Arbeit freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Info:

19. März 2016 – 22. Mai 2016

Farbenfroh – Textile Ansichtssachen
von Birgit Birlenberg

Sächsisches Industriemuseum
Leipziger Strasse 125
08451 Crimmitschau

www.web.saechsisches-industriemuseum.com
www.textile-bilderwelt.de

Eröffnung:
Fr, 19. März 2016, 11 Uhr

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Schmuckraum. Vol. I
Wolfgang Skoluda

Wie die Mode, so gehört der Schmuck zu den wichtigen Insignien persönlicher Ausdrucksmöglichkeiten. Seine Funktionen reichen von der magischen Abwehr böser Kräfte über die Repräsentation von Status und Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen bis hin zu freiem Autorenschmuck, der seine Träger als kreative Individuen ausweist. Schmuck war und ist ein Kommunikationsmittel. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) besitzt eine umfangreiche, vier Jahrtausende umfassende Schmucksammlung mit Schwerpunkten auf antikem Schmuck und auf dem Schmuck des 20. und 21. Jahrhunderts.

Wolfgang Skoluda: Porträt des 'Artemidorus', Hänger an kurzer Kette Polychromes Millefioriglas, Scheibe von einem Inlaystab. Römisch, 1. Jahrhundert, 80 gr. 900er Gold Foto: Benne Ochs

Wolfgang Skoluda: Porträt des ‘Artemidorus’, Hänger an kurzer Kette
Polychromes Millefioriglas, Scheibe von einem Inlaystab. Römisch, 1. Jahrhundert, 80 gr. 900er Gold
Foto: Benne Ochs

Die Sammlung spiegelt das facettenreiche Spektrum von den grossen Klassikern der traditionellen Goldschmiedekunst über avantgardistische Tendenzen bis hin zum freien Schmuck, der sich ab den 1960er Jahren zu einer eigenständigen Kunstgattung entwickelt. Die Jahresmesse für Kunst und Handwerk, die seit über 130 Jahren im MKG stattfindet und damit eine der ältesten Kunstmessen in Deutschland ist, bietet alljährlich eine wichtige Plattform für aktuellen Schmuck. Hier können die Besucher ihren Blick für handwerkliche Virtuosität, materialgerechte Verarbeitung sowie experimentelle Ansätze und neue Konzepte von Schmuckform, -farbe und -material schärfen.

Wolfgang Skoluda: Medusenkopf aus Koralle, Kurze Kette mit Zentrum Mitte bis Ende des 18. Jahrhundert, zehn neuere, tönnchenförmige Korallenperlen, 63,8 g 900er Gold Foto: Benne Ochs

Wolfgang Skoluda: Medusenkopf aus Koralle, Kurze Kette mit Zentrum
Mitte bis Ende des 18. Jahrhundert, zehn neuere, tönnchenförmige Korallenperlen, 63,8 g 900er Gold
Foto: Benne Ochs

Zukünftig möchte das MKG den Schmuck stärker in den Fokus der Besucher rücken und etabliert hierfür einen neuen Ausstellungsraum. In Einzel-, Gruppen- und Themenausstellungen wird die Schmucksammlung des MKG neu kontextualisiert und mit den aktuellen Schmuckdiskursen vernetzt.

Wolfgang Skoluda: Abraham opfert Isaak, Kurze Kette mit dem Verschluss im Zentrum Spätrömisch-frühchristliches Achat-Intaglio, 4. bis 7. Jahrhundert, siebenunddreißig gegeneinander versetzte Glieder und Verschluss aus 102,9 gr. 900er Gold Foto: Benne Ochs

Wolfgang Skoluda: Abraham opfert Isaak, Kurze Kette mit dem Verschluss im Zentrum
Spätrömisch-frühchristliches Achat-Intaglio, 4. bis 7. Jahrhundert, siebenunddreißig gegeneinander versetzte Glieder und Verschluss aus 102,9 gr. 900er Gold
Foto: Benne Ochs

Den Auftakt zur neuen Ausstellungsreihe liefert der Hamburger Schmuckkünstler Wolfgang Skoluda (*1935). Seit 1959 stellt er kontinuierlich auf der Jahresmesse aus. Skoluda arbeitet bevorzugt mit dem Material Gold und besitzt eine ausgesprochene Vorliebe für antike Gemmen und Steine sowie Mineralien.

Wolfgang Skoluda: Lange Kette mit sechs Skarabäen, zwei Kauroiden, einem Quader, einer ovalen Platte und zwei Tierskaraboiden. Grün glasierte Steatite der 16. (1650 bis 1560 vor Chr.) – 19. Dynastie (1204 bis 1194 vor Chr.), als Zwischenglieder sechs Gruppen von je drei Rosettenperlen aus grün glasiertem Steatit, 19./20. Dyn., 123,2 g 900er Gold Foto: Benne Ochs

Wolfgang Skoluda: Lange Kette mit sechs Skarabäen, zwei Kauroiden, einem Quader, einer ovalen Platte und zwei Tierskaraboiden.
Grün glasierte Steatite der 16. (1650 bis 1560 vor Chr.) – 19. Dynastie (1204 bis 1194 vor Chr.), als Zwischenglieder sechs Gruppen von je drei Rosettenperlen aus grün glasiertem Steatit, 19./20. Dyn., 123,2 g 900er Gold
Foto: Benne Ochs

Eine wichtige Inspirationsquelle für das Schmuckmachen lieferten ihm die Armbänder von Karl Schmidt-Rottluff, die sich ebenfalls in der Sammlung des MKG befinden. Wie der grosse expressionistische Künstler, so ist Skoluda als Schmuckmacher Autodidakt. Sein Oeuvre liefert eine perfekte Symbiose von Antike und Gegenwart. In diesem Sinne werden seine Arbeiten mit Objekten aus der Antikensammlung des MKG in einen Dialog treten.

Info:

14. März – 29. Mai 2016

Schmuckraum. Vol. I
Wolfgang Skoluda

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

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Ostereier-Wochenende

Zwei Wochen vor den Osterfeiertagen lädt das Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen am Samstag, 12. und Sonntag, 13. März 2016 wieder von 11 – 17 Uhr zum grossen Ostereier-Wochenende ein. Dabei stellen verschiedene Aussteller aus der Region ihre Eierkunst vor. Darunter finden sich u.a. perforierte Eier, schlesische sowie böhmische Kratzeier, Maniermalerei auf Eiern, aber auch Eierkunst aus Osteuropa ist vertreten.

Eier-Flyer

Eier-Flyer

Alle, die an Textilem interessiert sind, können sich auf österliches Patchwork und Geklöppeltes freuen. Passend zur aktuellen Sonderausstellung ‘Marzipan. Haremskonfekt – Arznei – Süßigkeit’ wird auch die Kunst mit Marzipan nicht ausser Acht gelassen. So gibt es einen Stand, an dem das Modellieren mit Marzipan von einem ehemaligen Konditor demonstriert wird. Auch ein Kreativ-Programm für Kinder wird an beiden Tagen angeboten.

 

Eier-Flyer

Eier-Flyer

Info:

12. und 13.März 2016

Ostereier-Wochenende

Stadtmuseum Hornmoldhaus
Hauptstrasse 61-63
74321 Bietigheim-Bissingen

www.stadtmuseum.bietigheim-bissingen.de

Eintritt frei

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Frühling bei quiltstar

Schmuck, Skulpturen, Quiltdecken, Täschchen … nettes Geschenk zu Ostern oder für einen Geburtstag gesucht? Einzigartige Kreationen präsentieren Künstlerinnen aus der Region um Freiburg i.B. und aus dem Elsass in der Galerie von quiltstar. Ab März ist es soweit.

Foto: quiltstar - Sophie Maechler

Foto: quiltstar – Sophie Maechler

Info:

quilt star – Sophie Maechler
Basler Strasse 61
im Victoriahaus
79100 Freiburg

www.quiltstar.de

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 14.30 – 18.30 Uhr
Di – Fr: 9.30 – 12.30 Uhr

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handmade

handmade – die Ausstellung für kreatives Gestalten, findet bereits zum 15. Mal in Braunschweig, und zwar vom 5. – 6. März 2016 mit 183 Ausstellern in der Stadthalle statt, wo man die entsprechenden Materialien erwerben kann. Das Thema Textilkunst kommt bei der handmade keineswegs zu kurz. Im Congress Saal werden in diesem Jahr drei sehenswerte Ausstellungen zu sehen sein.

handmade logo kl

‘Metamorphose’ lautete das Thema des Art Quilt Award 2015. Ca. 40 Arbeiten und drei Gewinner-Quilts wurden für die Ausstellung ausgewählt, deren hohes Niveau durch die Teilnahme namenhafter Textilschaffender gewährleistet wird. Nachdem sie bei der handmade Delmenhorst im Oktober 2015 erstmals präsentiert wurde, gastiert sie nun in der Stadthalle Braunschweig.

Screenshot Website handmade

Screenshot Website handmade

In ihrer Ausstellung präsentiert die Deutsche Spitzengilde während der handmade einen Mix verschiedenster Arbeiten und Anwendungsbereiche, sowie unterschiedliche Techniken und lädt zum Mitmachen ein.

spitzengilde logo kl

Die Patchwork Gilde Deutschland e.V., die 2015 unter dem Motto ‘Challenge Log Cabin’ eine Ausschreibung für ihre Mitglieder organisierte, erhielt insgesamt 135 Einreichungen, deren Vielfalt und Einfallsreichtum durchaus beeindruckend ist, ebenso wie die allgemeine technische Qualität in der Ausführung. Ein Teil dieser Wanderausstellung wird im Rahmen der handmade gezeigt.

Angelika Böhler: Brücken bauen, aber irgendeine Baustelle bleibt immer (li), Monika Flake: Farbklang (re) Ausstellung ‘Log Cabin’ – Ausschreibung der Patchwork Gilde Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2015 in Dinkelsbühl

Angelika Böhler: Brücken bauen, aber irgendeine Baustelle bleibt immer (li), Monika Flake: Farbklang (re)
Ausstellung ‘Log Cabin’ – Ausschreibung der Patchwork Gilde
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2015 in Dinkelsbühl

Info:

5. – 6. März 2016

handmade
Ausstellung für kreatives Gestalten

Stadthalle Braunschweig
Leonhardplatz
38102 Braunschweig

www.handmade-messe.info

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CREATIVA

Die CREATIVA ist Europas grösste und vielfältigste Messe für kreatives Gestalten, bei der rund 700 Aussteller in fünf Messehallen auf 40.000 Quadratmetern eine riesige Palette von kreativen Produkten, Materialien und Dienstleistungen präsentieren. Das Angebot
reicht von Handarbeit, Malen und Zeichnen über Basteln und Handwerken bis hin zu Schmuck, Puppen und Spielzeug. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bietet zahlreiche Workshops, Produktinnovationen und Technikvorführungen.

Die Messe beinhaltet vier parallel stattfindende Schwerpunkte: CREATIVA professional, PerlenExpo, LandGarten sowie an zwei Tagen Puppen & Bären.

Titel Besucherprospekt

Titel Besucherprospekt

Für Pädagog(inn)en, Therapeut(inn)en oder Pfleger(innen) bietet die Messe im Rahmen der CREATIVA professional das Forum ‘Bilden – Erziehen – Betreuen’ mit kostenlosen Vorträgen, Arbeitskreisen und Workshops zu kreativem Handwerk im beruflichen Alltag.

Info:

16. – 20. März 2016

creativa 2016
Messe für kreatives Gestalten

Westfalenhallen Dortmund
Strobelallee 45
44139 Dortmund

www.messe-creativa.de

Besucherprospekt

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h+h

Mit über 380 Anbietern aus über 40 Nationen präsentiert die h+h cologne, internationale Fachmesse für Handarbeit & Hobby, das weltweit grösste Spektrum an Innovationen rund ums Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken und Basteln. Den Fachhandel erwarten die aktuellsten Trends, Woll-, Garn-, Stoff- und Accessoires-Kollektionen für den Frühling/Sommer sowie Herbst/Winter 2016/17. Aber auch neueste Maschinen, Handarbeits-Werkzeuge, Zubehör, Kreationen und Techniken sowie faszinierende Kreativ-Ideen werden auf der Messe gezeigt.

Impressionen von der Handarbeit + Hobby 2015. Eingang West Foto von h+h zur Verfügung gestellt

Impressionen von der Handarbeit + Hobby 2015. Eingang West
Foto von h+h zur Verfügung gestellt

Info:

18. – 20. März 2016

h+h cologne
Internationale Fachmesse für Handarbeit + Hobby

Koelnmesse
Messeplatz 1
50679 Köln

www.hh-cologne.de

Nur für Fachbesucher!

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The Spring Knitting & Stitching Show

Wie bereits kurz angekündigt, bietet die Knitting & Stitching Show ein breites Angebot für das Nähen, Stricken, Häkeln, Sticken und weitere Handarbeitstechniken inklusive Demonstrationen, Workshops, Wettbewerben mit Preisverleihungen mit über 200 Händlerständen.

'Mr X Stitch' bringt den Besuchern von 'Inspiration Station' den Kreuzstich näher Foto: Website Knitting & Stitching Show

‘Mr X Stitch’ bringt den Besuchern von ‘Inspiration Station’ den Kreuzstich näher
Foto: Website Knitting & Stitching Show

Aus dem Bereich der textilkünstlerischen Ausstellungen greife ich zwei einfach mal heraus:

Louise Baldwin: Two Worlds Foto: Website Knitting & Stitching Show

Louise Baldwin: Two Worlds
Foto: Website Knitting & Stitching Show

Da wären zunächst die raffiniert bestickten Textilcollagen von Louise Baldwin, die sich dafür interessiert, wie wir Wissen und Lebenserfahrung aufnehmen und miteinander verknüpfen, wie die Auswahl erfolgt – was macht uns aus, was stellen wir dar?

Louise Baldwin: Two Worlds 2 Foto: Website Knitting & Stitching Show

Louise Baldwin: Two Worlds 2
Foto: Website Knitting & Stitching Show

Ganz anders das Werk von Michelle House, bei der es während ihres Studiums am Goldsmith’s College Klick gemacht hat – nämlich für das Drucken.

Michelle House: Chevron, Looking up, Reeds Wandbehänge 2012 Foto: Website Knitting & Stitching Show

Michelle House: Chevron, Looking up, Reeds
Wandbehänge 2012
Foto: Website Knitting & Stitching Show

Sie präsentiert eine Collection von Arbeiten, die durch die Muster und Geometrie von Architektur und Landschaft inspiriert wurden.

Michelle House: Winterlandscape 2014 Foto: Website Knitting & Stitching Show

Michelle House: Winterlandscape
2014
Foto: Website Knitting & Stitching Show

Weitere Informationen findet man auf der Website.

Info:

3. – 6. März 2016

The Spring Knitting & Stitching Show

Olympia London
Hammersmith Road
London
W14 8UX
England

www.theknittingandstitchingshow.com

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Zum eigenen Recherchieren:

Kunstprojekt ‘Gewebe. Textile Projekte’ in 20 bayerischen Städten

In Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen im Rahmen des bayernweiten Kunstprojektes ‘Gewebe. Textile Projekte’ steht vom 12. März bis 30. Juni 2016 der Umgang mit dem gewebten Material in der Bildenden Kunst und im Design im Mittelpunkt. Der veranstaltende ‘STADTKULTUR-Netzwerk Bayerischer Städte e. V.’ hat ein vielfältiges Programm gestrickt, das an 20 über ganz Bayern verteilten Veranstaltungsorten realisiert wird. Nähere Informationen was wann wo geboten wird, sind hier zu finden: www.gewebe-bayern.de

Die offizielle Auftaktveranstaltung findet zusammen mit der Ausstellungseröffnung ‘Verknüpft. Haleh Redjaian und die Sammlung’ am Freitag, 11. März 2016, um 19 Uhr im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt statt.

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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