Kreative Artikel zum Thema Quilten

Patchwork als Kunst

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Seit  9 Monaten wohnen wir am Bodensee und inzwischen haben wir ein paar schöne Ecken für uns entdeckt. So war ich inzwischen schon ein paar mal in Schaffhausen (Schweiz) in den Brockenstuben. Für mich, die Gebrauchtwarenkaufhäuser liebt, das reinste Paradies. So habe ich diesen wunderschönen Rahmen gefunden. Das ursprüngliche Bild hat mir weniger gefallen und so stand es eine Weile bei uns rum. Während ich mit meiner Mama am Experimentieren für eine neue Patchworkdecke für unser neues Schlafzimmer war, entstand dieses Muster und auch gleich die Idee, dieses Motiv als Bild einzusetzen. Als Stoffe habe ich meine geliebten Uni/solids-Halbleinenstoffe verwendet.

Und so bin ich vorgegangen:

  1. In der Größe des Bildes habe ich mir ein Stück Transparentpapier zurechtgeschnitten.

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2. Dieses habe ich dann in 4 gleich große Teile aufgeteilt, indem ich es einfach zweimal gefaltet habe.

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3. Dann habe ich ausprobiert, wie das Motiv proportional in den Rahmen passt.

4. Anschließend habe ich die Stoffe zusammengestellt. Dies ist mein Lieblingspart an der ganzen Sache.

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5. Dann habe ich die Stoffe auf meiner Zeichnung aufgeschrieben.

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6: Die Zeichnung dann als Schnittteile ausschneiden und beim Zuschneiden der Stoffe, wie unten zu sehen ist, die Nahtzugabe beifügen.

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7. Nun der wohl schwierigste Teil beim Nähen der Rundungen. So schwierig ist es eigentlich nicht. Was man beachten muss, ist, dass hier wenig festgesteckt wird. Es wird dafür langsam mit Gefühl die Rundung genäht. Dabei die zwei Stoffstücke so hinlegen, wie im Bild unten zu sehen. Diese dann beim Nähen Stück und Stück drehen. Dabei immer darauf achten, dass beim Drehen, gleich wie beim Ecken nähen, die Nadel im Stoff stehen bleibt. Dabei gilt: Übung macht den Meister. Am besten am Anfang an einem Probestück nähen, bis man den Dreh raus hat.

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8. Falls die zwei Stoffstücke nicht 100% aufeinander treffen, ist dies kein Problem, denn kleine Unterschiede können gut zurechtgeschnitten werden.

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9. Nun alle Rundungen nähen.

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10. Als i-Tüpfelchen nun den gelben Punkt in der Mitte nähen. Dafür habe ich vier Dreiecke freihand ausgeschnitten. Diese anschließend, wie unten zu sehen, an die Rundung gelegt.

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11. Diese dann leicht rundlich nähen.

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12. Überschuss an Stoff wegschneiden und umdrehen. Fertig.

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13. Wenn alle 4 Patches das gelbe Pünktchen haben, diese dann zusammennähen.

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14. Das so fertig genähte Bild nun auf die Einlage aufbügeln.

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15. Damit das Ganze wie ein Keilrahmen wirkt, habe ich noch eine zweite Verstärkung zur Einlage dazu genommen. Einen dicken Wollstoff, welchen ich mit Sprühkleber aufgeklebt habe, um im Anschluss das Bild einsetzen zu können. Dabei sollte sowohl Einlage wie auch zweiter Stoff ca. 1 cm kleiner sein, um das Bild einschlagen zu können und mit ein paar Überwendlingsstiche zu fixieren. So passt es exakt in den Rahmen.

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16. Zum Schluss auf den Rahmen aufkleben, Fertig!

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