Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps Oktober 2016

Neue Ausstellungen im Textilwerk Bocholt | Spinnerei

Die Spinnerei des Textilwerks Bocholt geht wieder ans Netz: Am Sonntag, 2. Oktober 2016, eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den neuen Ausstellungsbereich ‘Die Macher und die Spinnerei’. Auf zwei Ebenen präsentiert das LWL-Industriemuseum in der ehemaligen Spinnerei Herding Geschichte und Wirken der Textilunternehmer in Westfalen. Das Spektrum der Exponate reicht vom Füllhalter über Möbel und Gemälde bis zu Mode aus verschiedenen Jahrzehnten und funktionstüchtigen Maschinen.

Flyer Gali Cnaani

Flyer Gali Cnaani

Parallel zieht hochkarätige zeitgenössische Kunst in das mehr als 100 Jahre alte Gebäude ein: Unter dem Titel ‘Textile Erinnerungen’ zeigen Gali Cnaani aus Israel und Kaoru Hirano aus Japan textile Objekte und Installationen.

Flyer Kaoru Hirano

Flyer Kaoru Hirano

Für LWL-Direktor Matthias Löb markiert die Eröffnung einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Bocholter Industriemuseums: ‘Wenn Weberei und Spinnerei im nächsten Jahr durch eine Brücke miteinander verbunden sind, wollen wir im wörtlichen Sinn Zäune einreissen und die bisherigen Hinterhöfe unserer Häuser zu einladenden, öffentlichen Plätzen gestalten. Wir wollen an der Weberei ein sogenanntes ‘Family-Lab’ bauen – einen Mix aus Themenspielplatz, Experimentierstationen, überbetrieblicher Ausbildung und Forscherlaboren. Und wir wollen ein Archiv der Textilmuster einrichten, das zum Treffpunkt für die Designszene werden könnte.’ Damit werde das Textilwerk zum Herzstück des neuen Stadtquartiers.

Die Spinnerei hat ab 2. Oktober 2016 wieder für Besucher geöffnet Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Spinnerei hat ab 2. Oktober 2016 wieder für Besucher geöffnet
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Einen Teil aus dem grossen Fundus textiler Musterbücher präsentiert das LWL-Industriemuseum bereits jetzt in einer über 20 Meter langen Glasvitrine. Als Laufsteg aufgebaut, lädt der ‘Parcours de la Mode’ im Erdgeschoss der Spinnerei mit Originalkleidung aus der Zeit zwischen 1880 und 2000 zu einem Streifzug durch die Geschichte der Mode ein. Eine Etage höher lernen Besucher auf einer Fläche von 900 Quadratmetern die Welt der westfälischen Textilunternehmer kennen. ‘Die Macher, die heute wie vor 150 Jahren Entscheidungen treffen, Produkte entwickeln oder neue Vertriebswege aufbauen, rücken mit dieser Ausstellung erstmals ins Zentrum’, so Museumsdirektor Dirk Zache.

Musterbücher in Leporelloform. Das grosse zeigt Handtuchstoffe, das kleine Muster für Tischdecken aus dem Jahr 1920 Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Musterbücher in Leporelloform. Das grosse zeigt Handtuchstoffe, das kleine Muster für Tischdecken aus dem Jahr 1920
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Über 500 Exponate haben die Ausstellungsmacher für die Schau in Szene gesetzt. Zu sehen ist beispielsweise der Schreibtisch des Textilunternehmers Carl Herding oder eine Quittung für einen gebrauchten Konzertflügel und ein preisgünstiges Modell eines Füllhalters, die darauf verweisen, dass die Firmenbosse der Region zwar auf globalen Märkten agierten, in der Heimat jedoch eher bescheiden lebten. Auch die ausgestellten Porträts zeugen weniger von Prunk, als viel mehr von der Verpflichtung gegenüber der Familientradition. Die Ausstellung bleibt aber nicht in der Vergangenheit stehen: An einem Medientisch kommen 14 Unternehmer aus der Region zu Wort. Besucher können ihren Antworten auf Fragen zu Motiven, Entscheidungen und Einschätzungen zuhören.

An einem modernen Medientisch kommen 14 Unternehmer aus der Region zu Wort Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

An einem modernen Medientisch kommen 14 Unternehmer aus der Region zu Wort
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Der neue Teil des Museums verzahnt die Lebens- und Geschäftswelt der Unternehmer mit der Produktion. Deshalb präsentiert das LWL-Industriemuseum teils gewaltige Maschinen aus seiner Sammlung, die in ihrem Umfang und der Bandbreite als einmalig in Europa gilt. Einige der Relikte aus der historischen Textilproduktion wurden in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und wieder funktionstüchtig gemacht. Die bis zu knapp 20 Meter langen Maschinen – vom ‘Öffnerzug’ aus dem Jahr 1910 bis zur ‘OE-Feinspinnmaschine’ von 1986 – dienten alle der Herstellung von Baumwollgarnen. Medienterminals zeigen historische Aufnahmen und erklären die Funktionsweise der Spinnmaschinen. ‘Einige dieser Maschinen werden wir unseren Besuchern regelmässig vorführen’, kündigt LWL-Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp an.

Detail der 'OE-Feinspinnmaschine' von 1986 Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Detail der ‘OE-Feinspinnmaschine’ von 1986
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

In einem weiteren Spinnsaal im zweiten Obergeschoss, dem sogenannten ‘Atelier Industrie’, ist vom 2. Oktober 2016 bis zum 29. Januar 2017 die Sonderausstellung ‘Textile Erinnerungen – Remembering Textiles’ mit Werken der Künstlerinnen Gali Cnaani aus Israel und Kaoru Hirano aus Japan zu sehen.

Künstlerin Kaoru Hirano aus Japan richtet eine Installation aus einem zu Fäden aufgelösten Kleid ein. Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Künstlerin Kaoru Hirano aus Japan richtet eine Installation aus einem zu Fäden aufgelösten Kleid ein.
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Beide verbindet ihr radikaler Ansatz, Kleider bis auf die Fäden aufzulösen und mit den offengelegten Strukturen Neues zu schaffen. Hirano verknüpft die Fäden wieder so, dass sie eine schemenhafte Skulptur formen – in Reminiszenz an die ehemaligen Trägerinnen.

Kaoru Hirano: ohne Titel –Dessous-, 2008 Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Kaoru Hirano: ohne Titel –Dessous-, 2008
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Cnaani hingegen verwebt die in ihre Strukturen aufgelösten Kleider wieder neu und verbindet sie dabei mit anderen Kleidungsstücken.

Das Hemd mit Sternenmuster stammt von der israelischen Künstlerin Gali Cnaani Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Das Hemd mit Sternenmuster stammt von der israelischen Künstlerin Gali Cnaani
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Daraus entsteht eine überraschende Ästhetik, die das Textile als Sprache offenbart. ‘Auf unterschiedliche Weise spüren so beide Künstlerinnen den Erinnerungen der Textilien nach, den ehemaligen Trägerinnen oder dem Gedächtnis des Materials selbst’, erklärt Kurator Martin Schmidt, wissenschaftlicher Referent des LWL-Industriemuseums.

'Berliner Familie' nennt die japanische Künstlerin Kaoru Hirano diese Dreiergruppe Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Berliner Familie’ nennt die japanische Künstlerin Kaoru Hirano diese Dreiergruppe
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die beiden Künstlerinnen gehen beide von Second-Hand-Kleidung aus, die sie auf unterschiedliche Art auflösen und weiterverarbeiten. Die Präsentation in Bocholt ist so aufgebaut, dass die künstlerischen Positionen in einen Dialog treten. Die Ausstellung gliedert sich inhaltlich in vier Bereiche, die jeweils einem Thema der Kunst von Cnaani und Hirano gewidmet sind.

Die Jeans von Gali Cnaani ist eines der Objekte in der Ausstellung 'Textile Erinnerungen' Foto: Felix Weinold Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Jeans von Gali Cnaani ist eines der Objekte in der Ausstellung ‘Textile Erinnerungen’
Foto: Felix Weinold
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Zunächst werden verschiedene Dimensionen von Dekonstruktion vor Augen geführt. Was motiviert beide Künstlerinnen dazu, in einem äusserst zeitraubenden und monotonen Prozess vorhandene Kleidungsstücke aufzulösen? Gefragt wird auch nach den Strukturen, die durch die Dekonstruktion freigelegt wurden. Im Falle von Cnaani sind sie vor allem formaler Natur. Denn die israelische Künstlerin interessiert sich für die ‘Bauprinzipien’ des Textilen. Hirano hingegen erzeugt mit ihren Objekten Assoziationsräume. Sie beziehen sich auf die Menschen, die einst die nun umgearbeitete Kleidung getragen haben.

Detail eines Objektes von Kaoru Hirano Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Detail eines Objektes von Kaoru Hirano
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ein weiterer Bereich steht im Zeichen der Rekonstruktion. Denn die beiden Künstlerinnen bilden auf unterschiedliche Art und Weise die ursprünglichen Kleidungsstücke nach und schaffen dabei gleichzeitig schöpferische Neuinterpretationen. ‘Schliesslich werden die gezeigten Werke als Akte der Erinnerung gedeutet, die formal, experimentell, forschend, existenziell oder psychologisch ausfallen können’, erklärt Kurator Martin Schmidt.

Detail eines Objektes von Kaoru Hirano Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Detail eines Objektes von Kaoru Hirano
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Die Ausstellung präsentiert zwei Spielarten moderner Kunst, die in ihrer Suche nach Form und Sinn eine eindrucksvolle technische Finesse mit höchster ästhetischer Ausdruckskraft verbindet’, so Schmidt. ‘Beide Künstlerinnen nehmen Mass am Menschen, dessen konkrete Kleidung sie in abstrakte Kunst verwandeln. Diese lädt den Betrachter ein, die reiche Ikonographie zu entdecken, die der so sinnlichen Materialität des Textilen eigen ist.’

Kaoru Hirano: ohne Titel -rote NIKE-, 2009 Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Kaoru Hirano: ohne Titel -rote NIKE-, 2009
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Bei der Eröffnung am Sonntag, 2. Oktober 2016 um 11 Uhr begrüsst LWL-Direktor Matthias Löb die Gäste. Einen Impulsvortrag zum Thema ‘Baumwolle heute’ hält Ernst Grimmelt, Vizepräsident der Bremer Baumwollbörse. Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion mit Franz Borgers, langjähriger CEO und Aufsichtsratsvorsitzender der Borgers AG, und Margret Bongert, langjährige Prokuristin der Firma Carl Herding, gibt der Direktor des Textil- und Industriemuseums Augsburg, Dr. Karl Borromäus Murr, eine Einführung in die Ausstellung ‘Textile Erinnerungen’.

Auf diese Ausstellung, die schon im tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg zu sehen war, hatte ich hier schon hingewiesen. Der ausführliche Ausstellungsbericht als Gastbeitrag von Ursula Brenner ist hier zu finden.

Info:

ab 2. Oktober 2016

Die Macher und die Spinnerei

2. Oktober 2016 – 29. Januar 2017

Textile Erinnerungen – Remembering Textiles
Kaoru Hirano | Gali Cnaani

Textilwerk Bocholt | Spinnerei
Industriestrasse 5
46395 Bocholt
Deutschland

www.lwl.org

Öffnungszeiten:
Di – So sowie an Feiertagen: 10 – 18 Uhr

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung an folgenden Sonntagen:
2.10. (14 u. 16 Uhr), 9.10. (15 Uhr), 13.11. (15 Uhr), 11.12. (15 Uhr), 8.1. (15 Uhr), 29.1. (14 u. 16 Uhr).
Besucher zahlen nur den normalen Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Miniartextil
To Weave Dreams

‘Tessere sogni’ – ‘Träume weben’ – unter diesem Motto stand der Wettbewerb der 26. Miniartextil. Für die Ausstellung der Kleinformate, die vom 1. Oktober bis 20. November 2016 in Como (I) gezeigt wird, wurden 54 Werke aus den internationalen Einsendungen ausgewählt. Die Arbeiten mussten aus textilem Material bestehen und / oder mit textilen Techniken gefertigt werden und durften eine Grösse von 20 x 20 x 20 cm nicht überschreiten. Wie grossartig die Wirkung ist, kann man meinem Bericht über die letztjährige Ausstellung der Miniartextil in Montrouge entnehmen.

Einladung

Einladung

Die neue Ausstellung wird in der ehemaligen Kirche San Francesco in Como und einige Installationen in der Villa Bernasconi in Cernobbio gezeigt.

Ein Katalog wird erhältlich sein.

Info:

1. Oktober – 20. November 2016

Miniartextil
To Weave Dreams

Ex Chiesa Di San Francesco
Largo Spallino 1
22100 Como
Italien

www.miniartextil.it

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Geschichten und Momente
Britta Ankenbauer

Bei quilt star in Freiburg läuft noch bis zum 5. November 2016 eine Ausstellung mit sehenswerten Arbeiten von Britta Ankenbauer (D).

Arbeit von Britta Ankenbauer. Foto freundlicherweise von quilt star zur Verfügung gestellt

Britta Ankenbauer: Schwarzwaldwinter
Foto freundlicherweise von quilt star zur Verfügung gestellt

Die textilen Werke von Britta Ankenbauer zeigen Momentaufnahmen und erzählen dabei Geschichten. Detail oder Gesamtansicht – die Werke sind zum Verweilen. Orte, Menschen und Situationen werden in einer einzigartigen Art und Weise festgehalten und (oft neu) kombiniert. Daraus entsteht eine textile Erzählweise, die mit Schichtung und Bemalung besondere Aspekte herausgreift und andere wiederum im Hintergrund nur andeutet. Die Imagination des Betrachters wird angeregt, das Fragmentarische zu ergänzen oder Fragen zu stellen. Die Techniken werden sorgfältig auf das Thema der Arbeit abgestimmt und das jeweilige Material erhält Symbolcharakter. Auch die Art und Weise, wie die Elemente verbunden werden, hat Bedeutung. So erscheinen die Arbeiten oft in einer komplexen Oberfläche, auf der es viel zu entdecken gibt. Man kann darin verweilen oder auch nur flüchtig darüber hinweg schauen. Die Werke der Künstlerin bieten beides.

Info:

12. September – 5. November 2016

Geschichten und Momente
Britta Ankenbauer

quilt star – Sophie Maechler
Basler Strasse 61
im Victoriahaus
79100 Freiburg
Deutschland

www.quiltstar.de

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 14.30 – 18.30 Uhr
Di – Fr: 9.30 – 12.30 Uhr

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TextilWerkstatt
Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern von Cecilia Herrero-Laffin

2001 stand wegen der argentinischen Wirtschaftskrise eine Textilfabrik bei Buenos Aires kurz vor der Schliessung. Engagierte Arbeiterinnen produzierten trotzdem weiter und das Unternehmen überlebte diese kritische Zeit als Kooperative. Die Frauen der ‘Cooperativa de Trabajo Ex Textil San Remo’ sind das Herzstück eines Projektes von Cecilia Herrero-Laffin. Zwischen 2013 und 2015 fertigte die Malerin Skizzen, Videos und Fotografien der Frauen in ihrem Arbeitsumfeld an, woraus eine Serie von Skulpturen und Bildern entsteht. Die Zeche Zollern in Dortmund präsentiert derzeit eine Auswahl von rund 30 farbigen Bildern und Skulpturen aus diesem Projekt, die den Alltag in der Textilfabrik widerspiegeln und zugleich einen ästhetischen und nachhaltigen Einblick in die Arbeitswelt dieser Frauen gewähren.

Cecilia Herrero-Laffin: Costurera con Violeta, 2016, Foto, Aquarell, Mischtechnik, 34x52 cm Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Cecilia Herrero-Laffin: Costurera con Violeta, 2016, Foto, Aquarell, Mischtechnik, 34×52 cm
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung schlägt zugleich eine Brücke zwischen Südamerika und dem Ruhrgebiet: Auch hier gab es über Jahrzehnte eine starke Bekleidungsindustrie. Zu Beginn der 1950er Jahre waren in mehr als 50 Firmen über 6.000 Personen beschäftigt, meist angelernte und schlechte bezahlte Frauen. Die harten Arbeitsbedingungen der Frauen in Südamerika, die Herrero-Laffin darstellt, ähneln den Verhältnissen in den Betrieben des Ruhrgebiets in jener Zeit.

Ausstellungsansicht 'Textilwerkstatt. Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern' von Cecilia Herrero-Laffin Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht ‘Textilwerkstatt. Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern’ von Cecilia Herrero-Laffin
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

1960 in Argentinien geboren, lebt Cecilia Herrero-Laffin heute in Bielefeld, reist jedoch regelmässig zu intensiven Arbeitsaufenthalten in verschiedene Länder Lateinamerikas. Sowohl die Künstlerin wie auch ihr Werk sind von diesem Leben zwischen Lateinamerika und Europa geprägt. In ihren Arbeiten setzt sie sich vor allem mit Themen wie Ungerechtigkeit, Migration oder Frauenarbeit auseinander.

Ein Schwerpunkt in Herrero-Laffins künstlerischem Schaffen ist die grossflächige und farbenprächtige Wandmalerei. Seit ihrem Studium an der Kunsthochschule ‘Nicolás Antonio de San Luis’ in San Luis, Argentinien (1977 – 1982), und der weltweit einzigen Kunstschule für Wandmalerei ‘David Alfaro Siqueiros’ in Managua, Nicaragua (1982 – 1984), arbeitete sie immer wieder in dieser Kunstform und hat international viele Projekte realisiert, darunter das Wandbild ‘Holocaust’ an einem Gebäude der Universität Hamburg.

Zu ihrer Arbeit sagt die Künstlerin selbst: ‘Ich möchte etwas bewirken, etwas bewegen, Menschen mit dem Betrachten zum Nachdenken anregen.’

Ausstellungsansicht 'Textilwerkstatt. Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern' von Cecilia Herrero-Laffin Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht ‘Textilwerkstatt. Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern’ von Cecilia Herrero-Laffin
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Weitere Einblicke in die Ausstellung sind auf der Website des Museums zu finden.

Info:

28. August 2016  – 15. Januar 2017

TextilWerkstatt
Argentinische Arbeiterinnen in Skulpturen und Bildern von Cecilia Herrero-Laffin

Zeche Zollern
LWL-Industriemuseum
Westfälisches Industriemuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Deutschland

www.lwl.org

Öffnungszeiten:
Di – So sowie an Feiertagen: 10  – 18 Uhr
Letzter Einlass 17.30 Uhr

Geschlossen: montags (ausser an Feiertagen) sowie vom 24. Dezember 2016 bis einschliesslich 2. Januar 2017

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Nadelspiel des Augenblicks
Rosmarie Artmann-Graf

Rosmarie Artmann-Graf gibt in Olten (CH) seit 1999 Jahreskurse im Atelier TEXART. Die Kurse stehen jeweils unter einem Thema, an dem intensiv gearbeitet wird.

Info + Foto freundlicherweise von Rosmarie Artmann-Graf zur Verfügung gestellt

Info + Foto freundlicherweise von Rosmarie Artmann-Graf zur Verfügung gestellt

Mit Nadel und Faden ‘zeichnet’ jede Frau Eindrücke, Empfindungen, Gefühle, die eigene Geschichte. Ausgangspunkt sind gestalterische ‘Übungen’ und spontane Entwürfe. Die Stickstiche werden experimentell eingesetzt und ergeben einen freien Ausdruck und einen Inhalt voller Poesie. Ein spannender Prozess, der beglückend und wohltuend wirkt, wird in Gang gesetzt. Es wird philosophiert, erzählt, ausgetauscht und experimentiert. Verschiedene Materialien regen zu eigenen Erfindungen an und führen auch zu dreidimensionalen Stickereien. Das persönliche Erlebnis ist das Wichtigste und das Sein mit anderen Frauen, die eine Oase der Langsamkeit zur Entfaltung suchen. Der Augenblick wird mit Textil- und anderem Material, mit Faden, Farben und Formen eingefangen.

In Niederbipp ist noch bis zum 9. Oktober 2016 die sehenswerte Gruppenausstellung der Stickereien im Räberstöckli zu sehen.

Info:

23. September – 9. Oktober 2016

Nadelspiel des Augenblicks
Rosmarie Artmann-Graf

Räberstöckli
KULTUR FÜR ALLE
Dorfstrasse 15
4704 Niederbipp
Schweiz

www.raeberstoeckli.ch

Öffnungszeiten:
Fr: 17 – 19 Uhr
Sa: 14 – 18 Uhr
So: 10 – 17 Uhr

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Quilts im Zwiegespräch

Plakat

Plakat

Das Textil- und Rennsport Museum TRM in Hohenstein-Ernstthal (D) präsentiert derzeit traditionelle, zum Teil preisgekrönte Quilts von Lucie Huig-Dunnebier und Akka Philips aus den Niederlanden.

Ausstellungsansicht Lucie Huig-Dunnebier Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht Lucie Huig-Dunnebier
Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Akka Philips ist 77 Jahre alt und lebt mit Ihrem Mann in der Nähe von Amsterdam, Niederlande. Sie war viele Jahre beruflich als Handarbeitslehrerin tätig. Seit über 30 Jahren näht sie Bettdecken in traditioneller Patchworktechnik. Bis heute sind über 30 grossformatige Decken entstanden, die sie fast ausschliesslich mit der Hand gefertigt hat. Erst in den letzten Jahren greift sie zur Nähmaschine, da das Nähen mit Nadel und Faden zu anstrengend wird. Sie benutzt hauptsächlich alte Stoffe: Bettwäsche, Bekleidung oder von Trachten aus ganz Holland. Ihre Quiltdecken wurden bereits auf zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt.

Ausstellungsansicht Akka Philips Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht Akka Philips
Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Lucie Huig-Dunnebier ist 83 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann in Amsterdam, Niederlande. Als Diplom-Formgestalterin war sie jahrelang in der Bekleidungsindustrie beschäftigt. Sie beteiligte sich 1972 erstmals an einem textilen Wettbewerb, aber erst fast 20 Jahre später beginnt sie intensiv mit dem Nähen von Quilts, per Hand und Nähmaschine. Seit 1992 experimentiert sie mit 3-D Effekten, zu dieser Zeit in der Textilkunst noch unbekannt und ungewöhnlich. Das Spiel mit der dritten Dimension entstand bei ihr vermutlich aus der Beeinflussung durch ihren Vater, einem Architekten. Lucies Quilts waren schon auf zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen und wurden preisgekrönt.

Ausstellungsansicht Lucie Huig-Dunnebier Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht Lucie Huig-Dunnebier
Foto freundlicherweise von Marina Palm (TRM) zur Verfügung gestellt

Zusammen mit der Ausstellung ‘Quilts im Zwiegespräch’ werden im TRM noch zwei Ausstellungen mit Arbeiten der Textilgruppe ‘TexARTists’ und von Klaus-Jürgen Hohmann zu den ‘Wilden 1920ern’ gezeigt.

Info:

24. September – 6. November 2016

Quilts im Zwiegespräch
Traditionelle Quilts von Akka Philips & Lucie Huig

Textil- und Rennsport Museum TRM
Antonstrasse 6
09337 Hohenstein-Ernstthal
Deutschland

www.trm-hot.de

Öffnungszeiten:
Di – So: 13 – 17 Uhr

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Modebummel durch drei Jahrhunderte

Die Textilsammlung Max Berk in Heidelberg-Ziegelhausen hat nach mehr als dreimonatiger Renovierungsphase wieder ihre Pforten geöffnet und zeigt derzeit die Sonderausstellung ‘Modebummel durch mehr als drei Jahrhunderte’.

Ausstellungsflyer

Ausstellungsflyer

Es bietet sich dem interessierten Besucher nach mehr als fünf Jahren, in denen die Originalkostüme des Hauses nicht zu besichtigen waren, die Gelegenheit, die Highlights der Sammlung in einem kleinen Streifzug durch die Modegeschichte zu erleben. Der Modereigen spannt sich von den ältesten Exponaten aus dem 18. Jh. über ein Frühbiedermeierkleid und einige Kostüme aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. bis zu der verrückten Mode der Charleston-Zeit und weiter zu den typischen Pettycoat-Kleidern der 1950er Jahre. Neben den Kleidern werden auch zeittypische Accessoires und Modekupfer gezeigt.

Kinderkleid um 1760 Foto freundlicherweise von Dr. Kristine Scherer zur Verfügung gestellt

Kinderkleid um 1760
Foto freundlicherweise von Dr. Kristine Scherer zur Verfügung gestellt

Eine kleine, aber feine Privatsammlung von Flohfallen des 18. und 19. Jahrhunderts ergänzt die Schau auf vergügliche Weise und informiert darüber, wie man sich früher vor Ungeziefer zu schützen suchte.

Flohfallen Sammulung Bürger Foto freundlicherweise von Dr. Kristine Scherer zur Verfügung gestellt

Flohfallen Sammulung Bürger
Foto freundlicherweise von Dr. Kristine Scherer zur Verfügung gestellt

Info:

11. September 2016 – 5. Februar 2017

Modebummel durch drei Jahrhunderte

Textilsammlung Max Berk / Kurpfälzisches Museum
Brahmsstrasse 8
69118 Heidelberg-Ziegelhausen
Deutschland

www.museum-heidelberg.de

Flyer

Öffnungszeiten:
Mi, Sa, So: 13 – 18 Uhr

Bilder-Vortrag mit der Kuratorin Dr. Kristine Scherer:
‘Von Chanel bis Schiapirelli – Mode in den 1920er und 1930er Jahren’
So, 23. Okotber 2016, 18 Uhr
Eintritt 5 EUR

Führungen mit der Kuratorin Dr. Kristine Scherer:
So, 23. Oktober 2016
So, 23. November 2016
So, 8. Januar 2017
jeweils um 16 Uhr, 3 EUR zzgl. Eintritt

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Textile Strukturen
Anne Härtel-Geise

In der Galerie des Kunstvereins Fulda zeigt Anne Härtel ab dem 30. Oktober 2016 eine umfangreiche Auswahl ihrer künstlerischen Arbeiten der letzten drei Jahre.

Einladungsflyer

Einladungsflyer

Dafür setzte sie sich besonders mit der Oberflächenbeschaffenheit textiler Strukturen auseinander und arbeitete unter Einsatz von sehr unterschiedlichen, teils ungewöhnlichen Materialien.

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Den Ausgangspunkt vieler Arbeiten bilden Seiden-, Baumwoll- und Leinenstoffe, die sie selbst bemalt, bedruckt, neu gefärbt oder auch entfärbt und anschliessend weiterverarbeitet hat. Dazu wurden Woll- und Textilfasern durch Verstricken, Häkeln, Flechten und Besticken, Quilten, Applizieren, Filzen und Beschichten, Kleben und Transferieren zu Collagen und Rauminstallationen verbunden.

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Sie schreibt: ‘Mit der Ausstellung setze ich meine langjährige, zunehmend intensive Beschäftigung mit textilen Materialien fort. Nachdem ich vor etwa 25 Jahren mit Seidenmalerei und traditionellem Patchwork begonnen habe, bin ich im Lauf der Jahre zu freier Textilkunst und dem Anfertigen installativer Raumobjekte übergegangen.’ Um sich weiterzubilden, absolvierte sie Seminare bei anerkannten DozentInnen wie z.B. bei Barbara Benedix und Gisela Hafer. Es folgten Teilnahmen an zahlreichen Gruppenausstellungen sowie an Ausschreibungen im In-und Ausland.

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Als 2. Vorsitzende des Kunstvereins Fulda organisiert sie seit 2009 die dort laufenden Ausstellungen. Dabei ist es ihr ein besonderes Anliegen, die künstlerische Arbeit mit dem Medium Textil, das in der öffentlichen Wahrnehmung nicht selten mit rein zweckgebunden-handwerklicher Tätigkeit assoziiert wird, aufzuwerten.

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise von Anne Härtel zur Verfügung gestellt

Anlässlich der Vernissage am Sa, 29. Okotber 2016, 19 Uhr, wird Yvonne Pfeiffer, Mitglied im Verein Quiltkunst e.V., Frankfurt und im Kunstverein LahnArtists e.V., Limburg, den Besuchern mit ihrer Laudatio Wissenswertes über die Textilkunst näher bringen. Die Künstlerin ist anwesend und führt auch gern persönlich durch die Ausstellung.

Info:

30. Oktober – 4. Dezember 2016

Textile Strukturen
Anne Härtel-Geise

Galerie des Kunstvereins Fulda
Kanalstrasse 52
36037 Fulda
Deutschland

www.kunstverein-fulda.de

Öffnungszeiten:
Fr + So: 15 – 18 Uhr
Sa: 10 – 15 Uhr

Vernissage:
Sa, 29. Okotber 2016, 19 Uhr

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Webermarkt

Zum Treffpunkt für Freunde hochwertiger Handwerkskunst wird das Museum Tuch + Technik in Neumünster am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Oktober 2016.

Flyer

Flyer

Der Webermarkt bietet individuelle und ausschliesslich handgefertigte Kreationen aus feiner Seide, flauschigen Wollstoffen und rustikalen Leinen- und Baumwollgeweben. Die insgesamt 30 Aussteller bauen ihre Stände direkt im Museum neben den imposanten Textilmaschinen auf und präsentieren ihre Produkte – Unikate, die die Besucher erwerben können.

Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Hüte, Kissen, Tischwäsche und Teppiche sowie Kleidung und ausgefallene Accessoires aus Filz und anderen Materialien haben die Aussteller in verschiedenen Techniken gefertigt. Eine Fach-Jury hat die Teilnehmer nach handwerklicher Qualität und künstlerischer Handschrift ausgewählt.

Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Parallel zum Webermarkt bietet das Museum ein abwechslungsreiches Programm mit Kurzführungen und Maschinenvorführungen an.

Info:

8. + 9. Oktober 2016

Webermarkt

Tuch+Technik | Textilmuseum Neumünster
Kleinflecken 1
24534 Neumünster
Deutschland

www.tuchundtechnik.de

Eröffnung:
Fr, 7. Oktober 2016, 19 Uhr

Öffnungszeiten:
Sa / So, 8. / 9. Oktober 2016, 10 – 18 Uhr

Kurzführungen: jeweils 12 und 14 Uhr
Maschinenvorführungen: jeweils 11, 13 und 15 Uhr
Vorführung Handwebstühle und Spinnkreis Tungendorf: jeweils 11 – 13 und 14 – 16 Uhr

Flyer

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Alküns X

Die Gruppe wurde im Januar 2002 von der österreichischen Textilkünstlerin Sarah Lechner als Internetgruppe mit dem Namen ‘textilkunstalternativ’ gegründet. In diesem deutschsprachigen Forum tauschen sich die Mitglieder über zeitgemässe Textilkunst aus, über neue textile Techniken und eigene Experimente. Aber auch traditionelle Handarbeitstechniken werden innovativ angewendet und so vor dem Vergessen bewahrt.

Plakat

Plakat

Sie nennen sich kurz ‘Alküns’, eine Abkürzung für ‘Alternative Künstler’. Obwohl die Kommunikation überwiegend über das Internet stattfindet, treffen sich die Mitglieder einmal im Jahr persönlich. Auf diesen Treffen werden neue Jahresthemen vereinbart und deren Ergebnisse zeigt die Gruppe seit 2004 in regelmässig stattfindenden Ausstellungen. Ab dem 7. Oktober 2016 sind sie wieder einmal in der Galerie Quilt Et Textilkunst in München zu Gast.

Info:

7. – 28. Oktober 2016

Alküns X
Gruppe ‘textilkunstalternativ – Die Alküns’

Galerie Quilt Et Textilkunst
Christine Köhne
Sebastiansplatz 4
80331 München
Deutschland

www.quiltundtextilkunst.de

www.alkuens.de

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 10 – 18 Uhr
Sa: 10 – 16 Uhr

Vernissage:
Fr, 7. Oktober 2016, 18 Uhr

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Abilmente

Zum ‘Näh-Dorf’ von BERNINA bei der Messe Abilmente, die vom 13. – 16. Oktober 2016 in Vicenza (I) stattfindet, gehört u.a. die ‘DAMMS Art Fashion Show’.

DAMSS ART FASHION SHOW mit FiBERninArt Foto: DAMMS

DAMSS ART FASHION SHOW mit FiBERninArt
Foto: DAMMS

Daniela Arnoldi und Marco Sarzi-Sartori werden – wie es immer ihre bemerkenswerte Art ist – etwas Besonderes zeigen: Wie eine Modenschau werden eine Auswahl textiler Kunstwerke und Accessoires präsentiert, die mit BERNINA Maschinen und Vliesen der Firma Freudenberg gefertigt wurden. Man darf gespannt sein!

Sreenshot Website Abilmente

Sreenshot Website Abilmente

Info:

13. – 16. Oktober 2016

Abilmente

Fiera di Vicenza
Viale dell’Oreficeria 16
36100 Vicenza VI
Italien

www.abilmente.org

Öffnungszeiten:
täglich: 9.30 – 19 Uhr

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Kurochka Ryaba 2016
Internationales Patchwork Festival in Sankt Petersburg

Auch 2016 wird in Sankt Petersburg wieder ein internationales Quilt Festival stattfinden – über diverse vergangene Events unter dem Titel ‘Kurochka Ryaba’ gibt es hier Blog einige Berichte, z.B. hier

Neben russischen Arbeiten werden auch diesmal wieder Quilts von anderen europäischen Teilnehmerinnen zu sehen sein: Grietje van der Veen (Schweiz), Brigitte Morgenroth, Gabriele Schultz-Hertzberger und Randa Stewner (alle aus Deutschland), Irina Fomina (Ukraine) und Lolita Simane (Lettland). Man darf gespannt sein auf den nachfolgenden Bericht!

Plakat

Plakat

Auf Initiative von Wolfgang Eibisch, früherer BERNINA Area Sales Manager Eastern Europe, wird im Rahmen des Festivals erneut ein internationales Symposium zum Thema ‘Art-Quilt in Europa und Russland’ stattfinden, bei dem Beiträge von Beatrijs Sterk (ehemalige Herausgeberin der Zeitschrift Textilforum, Deutschland) und der oben genannten Künstlerinnen erwartet werden. Ausserdem wird Wolfgang Eibisch im Rahmen des Symposiums die Ausstellung ‘MÄNNER’ vorstellen. Auf seinen Wunsch hin wird er einen Kurzvortrag von mir (in Abwesenheit) halten, der anhand von drei ausgewählten Exponaten die Besonderheiten dieser Ausstellung – neben Art Quilts nicht-wandhängende textile Objekte und Installationen, teils mit kunstgeschichtlichem Bezug – in den Mittelpunkt rückt und so auf die Weiterentwicklung von Quilts innerhalb von Darstellungsformen der Bildenden Kunst hinweisen.

Info:

18. – 23. Oktober 2016

Kurochka Ryaba 2016
Internationales Patchwork Festival

Ausstellungszentrum des Künstlerbunds
Bolshaya Morskaya Street 38
Sankt Petersburg
Russland

www.craftbazar.ru

Di, 18. Oktober 2016, 12 Uhr:
Internationales Symposium im Rahmen des Festivals ‘Kurochka Ryaba 2016’

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Grüner Teppich für Afghanistan
Solidarisches Kunstprojekt

Das Projekt ‘Grüner Teppich für Afghanistan’ hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Probleme in diesem Land aufmerksam zu machen und insbesondere die afghanischen Frauen durch Solidarität zu unterstützen.

Der 'Grüne Teppich' besteht aus 15 x 15 cm grossen Quadraten, genäht von weltweiten Unterstützern des Projektes Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Der ‘Grüne Teppich’ besteht aus 15 x 15 cm grossen Quadraten, genäht von weltweiten Unterstützern des Projektes
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Krieg und Terror bestimmen seit vielen Jahrzehnten das Leben in Afghanistan. Heute ist die Infrastruktur weitgehend zerstört. Afghanistan ist ein karges, überwiegend graues Land. Im Gegensatz dazu erscheint Europa verschwenderisch grün. Dieser Kontrast inspirierte 2006 Pascale Goldenberg und Gudrun Seng zu dem solidarischen Kunstprojekt: Eine textile Mitmachaktion, die eine symbolische Brücke zwischen beiden Welten baut.

Ausstellungsansicht Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Im Gegensatz zum roten Teppich, der für Staatsoberhäupter und Filmstars ausgerollt wird, ist der grüne Teppich der armen Bevölkerung Afghanistans gewidmet. Er besteht aus vielen 15 x 15 Zentimeter grossen Textilquadraten, die von afghanischen Frauen und hunderten Unterstützern weltweit gestaltet wurden. 36 Bahnen machen jetzt im Ziegeleimuseum Lage Station.

Ausstellungsansicht Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Neben den bereits bestickten Ausstellungs-Quadraten gibt es Blanko-Stücke, die die Besucher nutzen können, um ihre eigenen textilen Kreationen zu entwerfen. Sie werden für zukünftige Stationen der Ausstellung in die Teppichbahnen eingenäht.

Info:

28. Juli – 30. Oktober 2016

Grüner Teppich für Afghanistan
Solidarisches Kunstprojekt

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Deutschland

www.lwl.org

Öffnungszeiten:
Di – So sowie an Feiertagen: 10 – 18 Uhr
Letzter Einlass 17.30 Uhr

Geschlossen:
montags (ausser an Feiertagen)

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Tag des Textilen Handwerks Patchwork

Flyer

Flyer

Am Wochenende 15. / 16. Okotber 2016 findet im Textil- und Rennsport Museum TRM in Hohenstein-Ernstthal (D) der ‘Tag des traditionellen Handwerks 2016’ statt. Der Event dreht sich dieses Jahr wieder um Textiles Handwerk, namentlich um Patchwork. Das Programm umfasst neben den bereits weiter oben genannten Quiltausstellungen ‘Quilts im Zwiegespräch’ und den beiden Ausstellungen mit Arbeiten der Textilgruppe ‘TexARTists’ und von Klaus-Jürgen Hohmann zu den ‘Wilden 1920ern’ noch eine Auswahl aus der Quiltausstellung ‘Augenblicke’, entstanden zu 1000 Jahre Leipzig. Zur Taschenparade im Treppenhaus, den jeweils ab 14 Uhr geplanten Show & Tells können Werke der Besucher mitgebracht, ausgestellt und bewundert werden. Ausserdem sind verschiedene Anbieter von Stoffen, Patchwork- und Handarbeitszubehör vor Ort, es gibt Vorführungen an historischen Textilmaschinen des Museums sowie Quilt- und Longarmmaschinen und weiteres mehr. Ein Besuch lohnt sich also!

Info:

15. – 16. Oktober 2016

Tag des traditionellen Handwerks 2016
Textiles Handwerk Patchwork

Textil- und Rennsport Museum TRM
Antonstrasse 6
09337 Hohenstein-Ernstthal
Deutschland

www.trm-hot.de

Öffnungszeiten:
Sa / So: 10 – 18 Uhr

Flyer

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Open European Quilt Championships 2016

Logo

Das nächste Grossereignis auf dem Gebiet des Quiltens steht bevor: Zum 20. Mal finden in Maastricht in den Niederlanden die Open European Quilt Championships statt mit Wettbewerben, Ausstellungen, Kursen, Händlern – das übliche Ambiente, das jedes Quilterherz höher schlagen lässt. Die Liste der ausstellenden KünstlerInnen ist international, vielversprechend und so umfassend, dass ich auf den Link verweisen möchte.

Info:

20. – 23. Oktober 2016

Open European Quilt Championships 2016

MECC Maastricht
Forum 100
6229 GV Maastricht
Niederlande

www.textile-festivals.com

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Angebandelt – Ein Date mit der Schürze

Ab dem 28. Oktober 2016 zeigt das Museum Tuch + Technik die Sonderausstellung ‘Angebandelt – Ein Date mit der Schürze’, die in Kooperation mit dem Stadtmuseum Deggendorf und dem Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg entstanden ist.

angebandelt klDie Ausstellungseinheiten wurden von Studierenden des Fachs erarbeitet. Es geht dabei um die Vielfalt eines alltäglichen Kleidungsstücks, das mitnichten heute bereits ausgestorben ist. Schürzen werden im Beruf wie im Alltag von verschiedenen Personen getragen und haben oft für ihre Trägerinnen und Träger eine persönliche und emotionale Bedeutung, egal, ob sie die Kleidung schützen, Teil einer Arbeitsuniform sind oder der Zierde dienen. Viele Exponate stammen aus Neumünster oder aus der Umgebung. Die Geschichten dazu werden von ihren Besitzern erzählt.

Aufsteller Werbung Imperial Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Aufsteller Werbung Imperial
Foto freundlicherweise vom Museum Tuch + Technik zur Verfügung gestellt

Info:

28. Oktober 2016 – 5. Februar 2017

Angebandelt – Ein Date mit der Schürze

Tuch+Technik | Textilmuseum Neumünster
Kleinflecken 1
24534 Neumünster
Deutschland

www.tuchundtechnik.de

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 9 – 17 Uhr
Sa + So: 10 – 17 Uhr

Flyer

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The Knitting & Stitching Show

Ein Muss für alle, die Nadel und Faden sowie Kunsthandwerk lieben, ist in Grossbritannien und Irland die ‘Knitting & Stitching Show’ mit einem breiten Angebot: Zubehör, Workshops und Textilkunst-Ausstellungen von traditionell bis aktuell, ab Oktober bis Ende November nacheinander in London, Dublin und Harrogate.

Logo

Im Oktober geht es in London mit der Flagship-Show los: Wie immer im Ally Pally. Zu sehen gibts z.B. 20 hervorragende Ausstellungen, von der Manchester School of Art and Gawthorpe Textiles über die Royal School of Needlework und die Gewinner-Quilts des Festival of Quilts bis hin zu Einzelkünstlern, wie z.B. Jan Beany und Jean Littlejohn, Alysn Midgelow-Marsden, Sue Stone, Hilary Beattie oder Anne Kelly. Hier gibts die näheren Infos

Info:

5. – 9. Oktober 2016

The Knitting & Stitching Show

Alexandra Palace
Alexandra Palace Way
Wood Green
London
N22 7A
England

20. – 23. Oktober 2016

RDS
Simmonscourt Road
Ballsbridge
Dublin 4
Irland

www.theknittingandstitchingshow.com

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Nadel & Faden

nadel u faden

Die Messe ‘Nadel & Faden’ der OsnabrückHalle bedient seit nunmehr 22 Jahren den Do it yourself-Trend aufs Schönste, denn hier präsentieren handverlesene und international renommierte Designer, Fachhändler, Autoren und Künstler mit neuesten Entwicklungen und Trends den internationalen Textilmarkt. Modenschauen, Workshops, Vorführungen an den Ständen und Sonderschauen internationaler Künstler bereichern das breitgefächerte Programm, das man dem Katalog (Download auf der Website) entnehmen möge. Nur so viel sei gesagt: Die neue Ausstellung ‘Gardens around the World’, die afghanische und europäische Stickerei verbindet, wird hier zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein.

Info:

28. – 30. Oktober 2016

Nadel & Faden
22. Messe für textile Kunst und Handarbeit

OsnabrückHalle
Schlosswall 1 – 9
49074 Osnabrück
Deutschland

www.osnabrueckhalle.de

Öffnungszeiten:
Fr / Sa: 10 – 18 Uhr
So: 10 – 17 Uhr

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… und das gibt es auch noch:

Drei Tage Nähspass bei den Kreativtagen

Vom 28. – 30. Oktober 2016 finden im BERNINA Creative Center in Steckborn (CH) die Kreativtage mit 48 Halbtages-Kursen statt. Daraus können sich die TeilnehmerInnen ihr persönliches Lern- und Erlebnispaket ganz nach Wunsch zusammenstellen. Die Workshops sind so aufgebaut, dass die TeilnehmerInnen neben vielen tollen Eindrücken und neuen Fertigkeiten immer auch ein etwas Fertiges, Selbstgenähtes mit nach Hause nehmen.

Hier geht’s zu Programm, Information und Anmeldung:

www.bernina.com/creativecenter

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Die KARLBOX ist da

Für einen Modedesigner ist gutes Zeichengerät essentiell, um seine Entwürfe zu Papier zu bringen. So auch für Karl Lagerfeld, der seine Ideen mit Papier, Stiften und Kreiden zum Leben erweckt und im Laufe seiner glänzenden Karriere zahllose Modezeichnungen, Designentwürfe und Kunstwerke schuf. Jeder Strich ist Ausdruck einer neuen, kreativen Vision. ‘Am Zeichnen macht mir gerade das Zeichnen Spass’, erläutert der Couturier. ‘Für mich ist Zeichnen wie Atmen und Schreiben. Diese Tätigkeiten entspannen mich fast.’ Seine bevorzugten Mal- und Zeichenstifte kommen aus dem Haus Faber-Castell, eine schon in seiner Kindheit in Deutschland bekannte Marke, die sich durch ihre hervorragende Qualität auszeichnete. ‘Das Unternehmen macht seinem Ruf auch heute noch Ehre, insbesondere die Mal- und Zeichenstifte für Künstler sind unübertroffen’, so Lagerfeld.

Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

So ist es fast naheliegend, dass die Unternehmen KARL LAGERFELD und Faber-Castell sich zusammentaten und eine exklusive Sammlung erstklassiger Mal- und Zeicheninstrumente in limitierter Auflage präsentieren: die KARLBOX. Das 1761 gegründete Familienunternehmen zählt zu den weltweit renommiertesten Herstellern von hochwertigen Schreib- und Zeichengeräten. Die KARLBOX vereint die traditionellen Werte von Faber-Castell mit dem zeitgenössischen, innovativen Geist und Stil von KARL LAGERFELD. Nur 2.500 Exemplare der KARLBOX sind seit September 2016 erhältlich.

Die KARLBOX Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

Die KARLBOX
Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

Die von Karl Lagerfeld entworfene, elegante Holzbox in tiefem Schwarz ist ein Meisterstück der Handwerkskunst, deren Design an einen chinesischen Hochzeitsschrank erinnert. Die Box, die die Synergie zwischen Mode, Kunst und Design symbolisiert, beinhaltet 350 Mal- und Zeicheninstrumente, die in den herausnehmbaren Schubladen nach Farbtönen sortiert sind. Karl Lagerfeld persönlich legte die Auswahl an Stiften und Kreiden sowie deren Anordnung fest. Die Künstlerfarbstifte, Tuschestifte, Bleistifte und Pastellstifte sind nach Primär- und Sekundärfarben sortiert, die von sanften Pastellen bis hin zu leuchtenden, satten Tönen reichen, insgesamt ein breit gefächertes Spektrum an Künstlerbedarf. Von jeher geniessen die Produkte hohes Ansehen bei Kreativen: Schon bedeutende Künstler wie Vincent van Gogh, Paul Klee, Oskar Kokoschka oder Neo Rauch schätzten und schätzen die facettenreiche Auswahl an Farbnuancen ebenso wie das qualitative Versprechen des Sortiments, das bis heute unverändert Gültigkeit hat: Die hochwertigen Pigmente garantieren höchste Lichtbeständigkeit und Farbbrillanz – so entstehen Kunstwerke für die Ewigkeit.

Zeichnung von Karl Lagerfeld Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

Zeichnung von Karl Lagerfeld
Foto freundlicherweise von Faber-Castell zur Verfügung gestellt

Einzeln nummeriert und mit einem Echtheitszertifikat versehen ist die KARLBOX für 2.500 Euro zu haben.

Info:

www.faber-castell.de

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Münchner Stadtmuseum – Figurentheater der Gegenwart

Ab Oktober 2016 präsentiert das FigurenTheaterForum München wieder ein internationales Figurentheaterprogramm für Erwachsene und Kinder. Es sind fünf Produktionen aus Malaysia, Israel und Deutschland in acht Vorstellungen bis Dezember 2016 zu sehen.

Am Freitag, 21. Oktober 2016, 19 und 21 Uhr:
Fusion Wayang Kulit, Malaysia – Schattentheater aus Malaysia
Fusion Wayang Kulit aus Kuala Lumpur sind mit ihrem erfrischend modernen Mix aus Schattentheater-Tradition und zeitgenössischer Popkultur zu Gast. Das malaiische Ensemble zeigt ‘Brahman Lakasari’, die blutige Geschichte um die Braut von König Ramas Sohn, begleitet von einem Gamelan-Orchester. Im Anschluss daran präsentiert die Gruppe ‘Peperangan Bintang’, eine Hommage an das Star Wars Universum im Wayang Kulit Stil. Malaiisch, mit deutschen und englischen Untertiteln. Für Erwachsene und Jugendliche.

Sonntag, 23. Oktober 2016, 15 und 17 Uhr:
Golden Delicious Ensemble, Israel – Jonathan + The Blue Table
Zwei charmante Objekttheaterstücke an einem Tisch. Mit ganz alltäglichen Objekten, Küchengeräten und Einrichtungsgegenständen spielen die beiden jungen Performer mit beeindruckender Virtuosität und Präzision. In englischer Sprache für Erwachsene und Jugendliche.

Info:

Münchner Stadtmuseum – Figurentheater der Gegenwart
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Deutschland

www.muenchner-stadtmuseum.de

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Ausschreibungen:

XI Triennale Internationale des Mini-Textiles

Die berühmten Museen von Angers (F) schreiben ihre nächste internationale Mini-Textil-Triennale aus. Hier der englische Text; dem unten angegebenen Link folgend findet man auch die französische Version sowie die Einreichungsformulare.

The City of Angers, heir to a long tradition and an invaluable heritage that includes the magnificent medieval Apocalypse by Jean Bondol, and the more contemporary Chant du Monde by Jean Lurçat, holds an eminent place in the world of tapestry and textile art.

Thanks to the Musée Jean Lurçat et de la tapisserie contemporaine, created in 1986 and boasting over 500 textile works acquired in 30 years, Angers has established a firm reputation as the city of tapestry and textile art, a reputation consolidated by its organization of the 8th edition of the Triennale Internationale de Mini-Textiles (International Textile Art Triennial).

The theme of this event is the following : As free as art!*

You will find below an entry form, a copyright assignment agreement, and the rules and regulations for participation in this XI Triennale Internationale des mini-textiles.

If you would like to participate in this event, we invite you to return the enclosed forms to the following address:

Direction et Conservation des Musées d’Angers
XI Triennale Internationale des Mini-Textiles
14 Rue du Musée- 49100 Angers – France

or by email: concours-international-mini-textiles(at)ville.angers.fr

before Friday, 28 October 2016 (final deadline)

http://musees.angers.fr/actualites/xieme-triennale-internationale-des-mini-textiles/index.html

 

Den Katalog zur VIII. Triennale unter dem Titel ‘Jardins Reduits’ (2005 – 06) hatte ich hier einmal besprochen:

http://www.quiltsundmehr.de/JARDINSREDUITS.htm

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Eine runde Sache

Die Kooperation Nähmaschinen Peter Lutz aus Dürnau (D) mit dem Stickerei-Programm in Laghmani lädt dazu ein, an dem Ausstellungsprojekt ‘Eine runde Sache’ mitzumachen. Wieder geht es darum, afghanische und europäische Kulturen zusammenzubringen. Zuerst wurde in Afghanistan gestickt und zwar ohne Vorlage eine runde Stickerei oder ein klassisches Quadrat mit Knopfmotiv, die zu erwerben und in eine eigene Arbeit zu integrieren sind.

Eine runde Sache

Eine runde Sache

Das Projekt ist für jeden in Europa offen. Ausstellungen sind ab Herbst 2017 geplant, u.a. im Oktober 2017 bei der 6. Patchworkausstellung in Dürnau.

Nähere Informationen, Ausgangsmaterial und Unterlagen findet man bei www.guldusi.com

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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