Kreative Artikel zum Thema Nähen

Die neue BERNINA 700 Stickmaschine – wir packen aus

Wer mich aus meinem Blog ein wenig kennt, weiß, dass ich sehr viel sticke und immer eine separate Stickmaschine brauche, da ich auch gleichzeitig nähen und sticken möchte. Leider gab es dafür bisher bei BERNINA keine geeignete Maschine, ich hätte mir schon 2 Nähmaschinen plus ein Stickmodul kaufen müssen und da ich auch groß sticken möchte, wäre dann nur eine 790 oder größer plus Stickmodul in Frage gekommen. Diese hätte ich aber eben nur zum Sticken genutzt, dafür ist das preislich dann doch happig.

Nun gibts für Leute wie mich die perfekte Lösung:

BERNINA 700 Stickmaschine

Ich darf Euch die niegelnagelneue Maschine hier im blog ausführlich präsentieren, darüber freue ich mich sehr.

Sie ist auch hier in Deutschland jetzt schon lieferbar.

Die neue BERNINA 700 ist eine reine Stickmaschine. Preislich weit unter den Kombimaschinen der 700er und 800er Reihe. Aber mit noch einigen Extra-Funktionen und Features, die die Kombimaschinen so nicht haben/hatten. Dazu später mehr.

Wichtig zu erwähnen für alle, die schon ein großes Stickmodul (700er und 800er Serie) haben: Das Stickmodul könnt ihr auch an eine B 700 ohne Stickmodul (gibt es so ohne Stickmodul zu kaufen) anschließen, es ist identisch zum Stickmodul das mit der B 700 geliefert wird. So könnt ihr umrüsten und habt eine separate Stickmaschine.

Heute machen wir erst einmal ein “UNPACKING”, ich zeige Euch, was alles dabei ist und dazugehört, wo man was findet und wie man die Maschine korrekt aufbaut.

Stickmaschine und Stickmodul im Karton

Ich habe mein Nähzimmer umgebaut, damit ich wirklich komfortabel Platz habe, denn sie ist wirklich, wirklich groß.

Stickmaschine auspacken

Die Maschine wird in 2 Kartons geliefert, eins ist das oben erwähnte Stickmodul, das es ja schon länger gibt, der zweite Karton ist die reine Maschine. Die packen wir jetzt zuerst aus. Der Corpus ist identisch mit der 790er Nähmaschine, alleine das Innenleben und die Software sind natürlich anders.

Zubehör

Wir packen zunächst die Maschine aus. Die vielen Schutzfolien habe ich gleich abgezogen, beim Screen ist das auch nötig, er reagiert sonst nicht richtig.

Mitgeliefert werden der Materialschrank, Anleitung, Kabel Kleinzubehör und der Mehrfachspulenhalter und eine komfortable Schutz- und Transporthaube.

Maschine mit Zubehör noch ohne Stickmodul

 

Zubehör

Der Nähfuß/Stickfuß befindet sich im Stickmodulkarton, nicht bei der Maschine, bitte nicht wundern. Diesen Karton können wir dann als nächstes auspacken.

Das Stickmodul enthält die drei “kleineren Rahmen”: klein, mittel und groß oval. Der Maxirahmen mit 21x40cm ist separat erhältlich. (Wer den Jumbo-Stickrahmen mit 26×40 hat, kann diesen weiterverwenden, Stickbereich ist aber bei dieser B 700 21x40cm).

Stickmodul-Zubehör

Dazu gibt es Kabel, Garnprobe, Nadeln, Schablonen, Vliespackung, Anleitung, CD mit unglaublich vielen tollen Stickmustern und den Stickfuß (kleiner weißer Karton oberhalb der roten Nadelpackung).

Mittlerer Stickrahmen, Nadeln, Stickfuß

Und das ist das lose Stickmodul.

Stickmodul

Dieses klicken wir einfach an die Maschine an, indem wir es links etwas anheben / schrägstellen, die “Laschen” in die Ausbuchtungen an der Maschine schieben und das Modul dann wieder absenken. Die Maschine erkennt das Modul von alleine und es kann dann sofort losgehen. Stickfuß anklicken und schon ist sie “betriebsbereit”.

Stickmodul anschließen

Da ich beim Sticken stehe und nicht sitze, wie beim Nähen, habe ich mir eine Erhöhung gebastelt. Hier reichte mir ein “alter” Tisch, bei dem ich die Beine so gekürzt habe, dass ich aufrecht stehend den Bildschirm direkt vor mir habe und mich beim Einfädeln nicht bücken muß.

Fertig aufgebaut B 700

Unter die Maschine möchte ich gerne noch eine Kommode stellen, damit ich dort meine Stickvliese und sonstiges Zubehör noch unterbringen kann. Die Container sind nämlich schon voll mit anderem Nähzubehör.

Stickrahmen (plus MaxiHoop)

Unter dem Tisch finden die Rahmen und Schablonen Platz. Links habe ich mir die Funktionsübersicht aufgehängt, für den Anfang und die Anleitung liegt da auch zur Sicherheit noch, bis ich wirklich nichts mehr nachlesen muß.

Die Maschine steht hier auf einer 60cm tiefen Arbeitsplatte. Ich mußte sie aber recht weit nach vorne rücken, damit für den Garnrollenhalter und vor allem für den Arm des Stickmodules genug Platz ist. Arbeitet man mit dem grossen ovalen Rahmen, reicht es, wenn der Stickrahmenhalter wenig Abstand zur Wand hat, so dass er sich gerade frei bewegen kann.

Ansicht Stickmodul von oben

Möchte man allerdings mit dem Maxi-Rahmen arbeiten, muß da noch mehr Platz gelassen werden… ich habe mal gemessen, mindestens 14 cm sind ratsam, sonst kann der Rahmen beim Sticken anstoßen. Stellt man die Maschine so weit nach vorne auf der 60 tiefen Platte, ragt der Stickarm vorne etwa 13 cm über die vordere Kante.

Wandabstand bei Verwendung des Maxi-Hoop

Wer möchte, kann eine 80cm tiefe Platte/Tisch dafür einrichten. So, wie ich es gemacht habe, geht es aber super gut. Durch die Haftfüße am Stickmodul und der Maschine “saugen” sich beide Teile am Tisch fest und stehen sehr sicher. Selbst wenn man mal leicht an den Stickarm stößt, ist das kein Problem, er ist stabil und steht fest.

Fertig. Es kann also losgehen. Ihr dürft gespannt sein, es gibt eine Menge zu sehen.

Nächstes Mal zeige ich Euch dann die ersten Schritte beim Sticken.

Nette

Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Zeitaufwand: einen Abend
Verwendete Materialien: Stickgarn, Stickvlies
Verwendete Produkte:
BERNINA 700
BERNINA 700
BERNINA Sticksoftware 8
BERNINA Sticksoftware 8

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