Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps Februar 2017

Lace in Fashion

Alles dreht sich um Spitze: Ab dem 4. Februar 2017 widmet das Fashion Museum Bath (England) seine neue Sonderausstellung dem Thema ‘Lace in Fashion’. Über 50 exquisite Kleidungsstücke, die aus den reichen Beständen des Museums stammen, aber auch von Modeschöpfern grosszügig ausgeliehen werden konnten, illustrieren die Verwendung von Spitze in der Mode von Shakespeares Zeiten bis heute.

Drei Kleider aus Seide und Baumwolle (re) mit maschinell gefertigten Spitzen, 1910 - 20 Credit: Fashion Museum Bath

Drei Kleider aus Seide und Baumwolle (re) mit maschinell gefertigten Spitzen, 1910 – 20
Credit: Fashion Museum Bath

Akribisch sichtete und katalogisierte die Ausstellungskuratorin Elly Summers mit Hilfe von fachkundigen Mitgliedern der englischen Spitzengilde zunächst die hauseigene Collection und förderte dabei viele bisher unentdeckte Schätze zutage, wie beispielsweise ein 1805 hergestelltes Spitzenkleid, das wahrscheinlich von Königin Charlotte getragen wurde.

Drei Abendkleider von Balenciaga und Balmain (re) mit maschinell gefertigten Spitzen, teils mit Pailletten und Perlen handbestickt aus den 1930er (Mitte) und 1950er Jahren Credit: Fashion Museum Bath

Drei Abendkleider von Balenciaga und Balmain (re) mit maschinell gefertigten Spitzen, teils mit Pailletten und Perlen handbestickt aus den 1930er (Mitte) und 1950er Jahren
Credit: Fashion Museum Bath

Das älteste Exponat datiert zwischen 1580 und 1600 – ein Kittel mit flämischer Klöppelspitze an Kragen und Ärmeln – und stammt ebenso aus der Museumssammlung wie eine seltene Spitze, die aus Pergament besteht. Dieses delikate Objekt ist Bestandteil eines Kleides aus feiner Seide, verwoben mit einem Silberfaden, das mit der Pergament-Spitze besetzt und ungefähr 1660 entstanden ist. Für diese Spitze wurden winzige Streifen aus Pergament oder Papier mit Seide umwickelt und in das Design der Klöppelspitze eingearbeitet.

Kleid, Jacke und Kopfbedeckung von Karl Lagerfeld, 1991 maschinell hergestellte schwarze Chantilly-Spitze, Jacke aus Seidensamt getragen von Linda Evangelista Credit: Fashion Museum Bath

Kleid, Jacke und Kopfbedeckung von Karl Lagerfeld, 1991
maschinell hergestellte schwarze Chantilly-Spitze, Jacke aus Seidensamt
getragen von Linda Evangelista
Credit: Fashion Museum Bath

Hochwertige Spitze verlieh Prestige und wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert vorwiegend von Mitgliedern des Königshauses und der Aristokratie getragen. Die Herstellung der beiden Arten, die es damals gab – Klöppel- und Nadelspitze – erforderte hohe Kunstfertigkeit und unglaublichen Zeitaufwand, denn alles geschah in Handarbeit.

Kleid und Jacke von Simone Rocha, 2012 maschinell hergestellte Spitze aus synthetischem Material Credit: Fashion Museum Bath

Kleid und Jacke von Simone Rocha, 2012
maschinell hergestellte Spitze aus synthetischem Material
Credit: Fashion Museum Bath

Die Mechanisierung erfolgte gegen Ende des 19. Jahrhunderts, so dass sich immer mehr Leute Spitzen und Spitzenstoffe leisten konnten. Es wurden neue Herstellungstechniken entwickelt: Maschinenspitze, Schiffli oder Occhi sind Stichworte und es gibt dazu Beispiele in der Ausstellung zu bewundern. Auch heutige Designer verwenden selbstverständlich Spitze, die nach wie vor nicht nur in der Haute Couture beliebt ist, seit sie etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts Einzug in die modische Alltagskleidung hielt.

Die sehenswerte Ausstellung vervollständigt die derzeit parallel laufende Ausstellung ‘A History of Fashion in 100 Objects’, über die ich hier berichtete und ist noch das ganze Jahr über bis zum 1. Januar 2018 in Bath (Somerset) zu sehen.

Info:

4. Februar 2017 – 1. Januar 2018

Lace in Fashion

The Fashion Museum Bath
Bennett Street
Bath BA1 2QH
England

www.fashionmuseum.co.uk

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Zwei Herzen hab ich …

Arbeiten aus den letzten Jahren zeigt Brigitte Kopp erstmalig in der Nähe ihre Wohnorts, im Niederlausitz-Museum in Luckau. Ihre mit Preisen ausgezeichneten textilen Skulpturen und Collagen wurden zuvor nur in den USA ausgestellt.

Plakat

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Der Titel der Ausstellung ‘Zwei Herzen hab ich …’ umfasst ihr Fühlen: Ihre ‘zwei Herzen’ schlagen für die Abstraktion, aber auch für konkrete Zeichnungen, die sie meist mit der Nähmaschine ausführt. Arbeiten in unterschiedlichen Stilrichtungen sind also die Folge, die jedoch immer mindestens eine Gemeinsamkeit haben: Sie sind textil. Genäht, bemalt, bestickt. Spiele mit Strukturen, Schattenwirkungen und Kontrasten. Verborgenes, das man entdecken, Oberflächen, die man berühren möchte. Sehr spannend!

Brigitte Kopp bezeichnet ihre Arbeiten als Kommentare und Geschichten zum Weltgeschehen und den Interaktionen der Menschen und sind auch als Kritik an politischen und sozialen Entscheidungen, die sich auf die Umwelt auswirken, zu verstehen. Jedoch will sie keine Botschaften verkünden, sondern die Emotionen der Betrachter und ihre Bereitschaft zur Auseinandersetzung wecken.

Ein ausführlicher Bericht über diese faszinierende Ausstellung folgt.

Info:

12. Februar – 17. April 2017

Brigitte Kopp
Zwei Herzen hab ich …
Textile Collagen und Skulpturen

Niederlausitz-Museum Luckau
Nonnengasse 1
15926 Luckau
Deutschland

www.niederlausitzmuseum-luckau.de
www.brigitte-kopp-textilkunst.eu

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 10 – 17 Uhr
Sa – So: 13 – 17 Uhr

Vernissage:
So, 12. Februar 2017, 14.30 Uhr

Flyer

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ALTERFIL
das ist Spitze – kreativ ohne Grenzen

Plakat

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Zum 20-jährigen Jubiläum der Firma ALTERFIL Nähfaden GmbH Oederan im Jahr 2014 entstand die Ausstellung ‘ALTERFIL das ist Spitze – kreativ ohne Grenzen’. Insgesamt 2733 Klöppelarbeiten im Format 15 x 15 cm wurden eingereicht. Davon über 400 von KlöpplerInnen aus Tschechien, aber auch aus Italien, Polen, Spanien und aus der Schweiz. Die jüngste Teilnehmerin war 7 Jahre, die älteste 93 Jahre alt. Die kleinen Kunstwerke bestechen durch ihre Kreativität bezüglich der Motive, Farben, Materialien sowie Klöppeltechniken. Die Ausstellung zeigt in ihrer grossen Bandbreite die Fülle an Ideen im Spitzenklöppeln der Gegenwart.

Info:

28. Januar – 5. März 2017

ALTERFIL
das ist Spitze – kreativ ohne Grenzen

Textil- und RennsportMuseum TRM
Antonstrasse 6
09337 Hohenstein-Ernstthal
Deutschland

www.trm-hot.de

Öffnungszeiten:
Di – So: 13 – 17 Uhr

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Küss mich! Im Schloss

Valentinstag, Liebespaare und ihre Schlösser … oder doch nicht?

Foto: Dr. Wolfgang Heinz

Foto: Dr. Wolfgang Heinz

Der Valentinstag ist mittlerweile zu einem gewöhnlichen Tag geworden. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg machen ihn dieses Jahr wieder zu etwas ganz Besonderem. Schnappen Sie sich Ihren Liebsten oder Ihre Liebste und machen sich auf zu einem Schloss: Im Schloss Heidelberg, Schloss Schwetzingen, Barockschloss Mannheim, Residenzschloss Ludwigsburg und Schloss Solitude erhalten Liebespaare in der Woche vom 13. bis 19. Februar 2017 mit einem Kuss an der Schlosskasse freien Eintritt ins Monument.

Schloss Heidelberg Foto freundlicherweise von den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt

Schloss Heidelberg
Foto freundlicherweise von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt

Was Sie dort erwartet, was zu besichtigen ist und wie man mit einem Selfie und etwas Glück auch noch einen Preis gewinnen kann, finden Sie auf folgender Website:

www.kuessmichimschloss.de

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Traumfrauen – Traummänner
Was ist schön?

Der kategorische Imperativ unserer Zeit heisst: Du musst schön sein, um Erfolg zu haben. Er gilt gleichermassen für das Berufs- wie Privatleben. Was schön ist, bestimmt die tägliche Bilderflut im Netz, im Fernsehen oder in den Printmedien. Stereotypen über den perfekten Look ersetzen dabei in der Regel Individualität und Persönlichkeit.

Miles Aldridge – Homeworks #1, 2008 Lambdaprint, 101,6 x 76,5 cm Miles Aldridge 2008, veröffentlicht in: Italienische Vogue, 2008 Courtesy der Künstler

Miles Aldridge – Homeworks #1, 2008
Lambdaprint, 101,6 x 76,5 cm
© Miles Aldridge 2008, veröffentlicht in: Italienische Vogue, 2008
Courtesy der Künstler

Was aber verstehen Starfotografen unter ‘zeitgenössischer Schönheit’? Die Berliner Publizistin und Kuratorin Nadine Barth hat vor einigen Jahren 50 von ihnen aufgefordert, ihre Vision schöner Frauen und Männer zu entwerfen. 2008 und 2011 waren die Ergebnisse unter dem Titel ‘Traumfrauen’ und ‘Traummänner’ in den Deichtorhallen in Hamburg zu sehen, 2013 in Moskau und später in der Kunsthalle in Rostock.

Martin Schoeller – Zinedine Zidane, 2006 C-Print, 109,2 x 88,9 cm © Martin Schoeller Courtesy der Künstler

Martin Schoeller – Zinedine Zidane, 2006
C-Print, 109,2 x 88,9 cm
© Martin Schoeller
Courtesy der Künstler

Für das Mönchehaus Museum in Goslar hat sie nun gemeinsam mit der Direktorin Bettina Ruhrberg eine neue Auswahl aus den damaligen Ausstellungen zusammengestellt. Sie zeigt, dass das Thema von anhaltender Aktualität ist. Vor allem in einer Gesellschaft wie der unseren, deren Menschen nichts lieber sein wollen als jung und schön, wenn es denn möglich wäre, am besten bis in alle Ewigkeit. Eine boomende Kosmetik- und Modeindustrie sowie Schönheitschirurgie legen Zeugnis davon ab.

Ali Kepenek – Trinity, aus der Serie 'Tattoo' Berlin, 2006, C-Print, 170 x 125 cm © Ali Kepenek, Courtesy Duve, Berlin

Ali Kepenek – Trinity, aus der Serie ‘Tattoo’
Berlin, 2006, C-Print, 170 x 125 cm
© Ali Kepenek,
Courtesy Duve, Berlin

Dass Schönheit und Jugend heute weitgehend identisch gedacht werden, zeigen auch die meisten Aufnahmen der ‘Traumfrauen’. Selbst wenn manche der abgebildeten Frauen nicht mehr ganz jung sind, sehen fast alle gleichermassen verführerisch und sexy aus.

Marc Hom – Amy Winehouse London, 2007, C-Print, 128,2 x 96,7 cm © Marc Hom, veröffentlicht in: Blenda Magazine, 2007 Courtesy der Künstler

Marc Hom – Amy Winehouse
London, 2007, C-Print, 128,2 x 96,7 cm
© Marc Hom, veröffentlicht in: Blenda Magazine, 2007
Courtesy der Künstler

Darüber hinaus bilden sie jedoch einen faszinierenden Kosmos unterschiedlicher Frauentypen ab, was auch in den Kommentaren der Fotografinnen und Fotografen zu ihren Bildern zum Ausdruck kommt. Alle betonen sie die Subjektivität ihres Schönheitsbegriffs und entsprechend verschieden definieren sie ihn auch. Die einen werden von ihren ‘Traumfrauen’ durch ‘Intelligenz’ und ‘Charakter’, die anderen durch ‘Selbstbewusstsein’ und ‘Persönlichkeit’ oder durch ‘ein Lächeln’ und ‘ein Leuchten von Innen’ verführt.

Liz Collins – Daniel Craig, London, 2005 Digitaler C-Print, 60,9 x 50,8 cm veröffentlicht in: Details, 2005 Styling: Jonathan Kaye, Haare und Make-Up: Jimo Salako © der Künstlerin und D+V Management; Syndication: Trunk Archive

Liz Collins – Daniel Craig,
London, 2005
Digitaler C-Print, 60,9 x 50,8 cm
veröffentlicht in: Details, 2005
Styling: Jonathan Kaye, Haare und Make-Up: Jimo Salako
© der Künstlerin und D+V Management;
Syndication: Trunk Archive

Viele der ‘Traumfrauen’ sind Models und Schauspielerinnen, hinreissend anzusehen. So begegnen wir in der Goslarer Ausstellung Angelina Jolie, die viel nacktes Bein zeigt bei zugleich majestätischer Pose, fotografiert von Marc Hom.

Marc Hom – Angelina Jolie Los Angeles, 2007, C-Print, 128, 2 x 96,7 cm © Marc Hom, veröffentlicht in: Esquire, 2007 Courtesy der Künstler

Marc Hom – Angelina Jolie
Los Angeles, 2007, C-Print, 128, 2 x 96,7 cm
© Marc Hom, veröffentlicht in: Esquire, 2007
Courtesy der Künstler

Von ihm stammt auch das schöne, romantisch verschattete Porträt der jungen Sophia Coppola, die heute in den Fussstapfen ihres berühmten Vaters als Regisseurin überzeugt. Die ebenfalls junge Schauspielerin Audrey Tautou hat Max Vadukul zugleich lausbubenhaft und verführerisch in Szene gesetzt, während Tom Munro das blutjunge Model Christina Ricci in einer Aktaufnahme von zeitlos klassischer Eleganz präsentiert.

Max Vadukul – Audrey Tautou Paris, 2008, INkjetprint 39,9 x 27,4 cm Max Vadukul Inc, veröffentlicht in: Italienische Vogue, 2008 Courtesy der Künstler

Max Vadukul – Audrey Tautou
Paris, 2008, INkjetprint 39,9 x 27,4 cm
© Max Vadukul Inc, veröffentlicht in: Italienische Vogue, 2008
Courtesy der Künstler

Claudia Schiffer lockt uns in einem Bild von Rankin mit Schmollmund und tief ausgeschnittenem Dekolleté und Miles Aldrige inszeniert in einem augenzwinkernden Slapstick die Hausfrau als unwiderstehlichen Vamp.

Rankin – Claudia Schiffer, aus der Serie 'One Dress' London, 2002, Lambdaprint, 121,9 x91,4 cm Rankin Courtesy der Künstler

Rankin – Claudia Schiffer, aus der Serie ‘One Dress’
London, 2002, Lambdaprint, 121,9 x91,4 cm
© Rankin
Courtesy der Künstler

Ältere Frauen sind klar in der Minderheit, stechen dafür aber aus diesem Bilderreigen als in der Tat höchst ‘charaktervoll’ hervor. Die Schauspielerin Vanessa Redgrave hat Marc Hom in einem seiner schwarz-weissen Portraits im Glanz ihrer ehrlich erworbenen Gesichtsfalten aufgenommen.

Marc Hom – Vanessa Redgrave, New York 1997 Silbergelatineprint. 120 x 90 cm © Marc Hom, veröffentlicht in W. 1998 Courtesy der Künstler

Marc Hom – Vanessa Redgrave,
New York 1997
Silbergelatineprint. 120 x 90 cm
© Marc Hom, veröffentlicht in W. 1998
Courtesy der Künstler

Und die über neunzig Jahre alte Louise Bourgeois, ebenfalls von ihm fotografiert, schaut mit Adlerauge und taxierendem Blick hinter einer ihrer Skulpturen auf uns.

Marc Hom - Louise Bourgeois, New York 1998 Silbergelatineprint. 117 x 90 cm © Marc Hom, veröffentlicht in W. 1998 Courtesy der Künstler

Marc Hom – Louise Bourgeois,
New York 1998
Silbergelatineprint. 117 x 90 cm
© Marc Hom, veröffentlicht in W. 1998
Courtesy der Künstler

Vanessa Redgrave sehen wir noch einmal, ernst und konzentriert, beim Workout im Fitness-Studio, dieses Mal von Bruce Weber aufgenommen. Er hat ebenfalls die jedem gängigen Schönheitsideal sich verweigernde farbige Mutter mit zwei Kindern fotografiert.

Bruce Weber – Sunday Mass, Detroit, Michigan, 2006 Pigmentdruck auf Büttenpapier, 42,6 x 38,8 cm © Bruce Weber Courtesy der Künstler

Bruce Weber – Sunday Mass,
Detroit, Michigan, 2006
Pigmentdruck auf Büttenpapier, 42,6 x 38,8 cm
© Bruce Weber
Courtesy der Künstler

Bei den ‘Traummännern’ sieht die Sache dagegen anders aus. Deren Attraktivität, wir wissen es, hängt ganz wesentlich von ihrem sozialen Status ab. Deswegen tut das Alter ihrer ‘Schönheit’ bzw. ihrem Status als ‘Traummann’ auch in der Regel keinen Abbruch.Charakter, Persönlichkeit und Erfahrung rangieren hier häufig vor Jugend, Muskeln und Waschbrettbauch. Der Schauspieler George Clooney, fotografiert von Martin Schoeller, demonstriert das sehr eindrucksvoll.

Martin Schoeller – George Clooney Cannes, 2007 Digitaler C-Print, 70 x 50 cm Martin Schoeller Courtesy der Künstler

Martin Schoeller – George Clooney
Cannes, 2007
Digitaler C-Print, 70 x 50 cm
© Martin Schoeller
Courtesy der Künstler

Aber auch der Musiker Michael Stipe, von Mary McCartney als Charakterkopf modelliert, die Künstler Cy Twombly, der gedankenvoll nach draussen blickt, fotografiert von Bruce Weber oder Andreas Gursky, den Peter Lindbergh als ernsten Visionär porträtiert, ebenso wie der Schauspieler Michael Fassbender, von Rankin als Mephisto in Szene gesetzt, sind Beispiele dafür.

Bruce Weber – Cy Twombly Rom, 1994 Silbergelatineprint, 40,6 x 35,5 cm Bruce Weber Courtesy der Künstler

Bruce Weber – Cy Twombly
Rom, 1994
Silbergelatineprint, 40,6 x 35,5 cm
© Bruce Weber
Courtesy der Künstler

Junge Männer wie die Prager Athleten von Ali Kepenek, die von dem Fotokünstler Sascha Weidner aufgenommene Männer-Poolparty, das verträumte Fotomodell ‘Clément’ von Carlotta Manaigo oder auch der sympathisch unausgeschlafene Schauspieler aus der Serie ‘Hollywood Vampires’, den Matt Jones fotografiert hat, sind hier eher in der Unterzahl.

Die sehenswerte Ausstellung mit den ganz persönlichen Blicken der 35 Starfotografen aus aller Welt ist ab dem 12. Februar 2017 im Mönchehaus Museum Goslar zu sehen.

Info:

12. Februar – 9. April 2017

Traumfrauen – Traummänner
Was ist schön?

Mönchehaus Museum Goslar
Mönchestrasse 1
38640 Goslar
Deutschland

www.moenchehaus.de

Ausstellungseröffnung:
So, 12. Februar 2017, 11.30 Uhr

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Aiguille en Fête

Zum 14. Mal findet die umfassende Messe für die Liebhaber von Nadel und Faden, nun leicht verändert ‘Aiguille en Fête’ genannt und über die ich schon wiederholt berichtete, in der französischen Hauptstadt Paris im Ausstellungsgelände Porte de Versailles vom 2. – 5. Februar 2017 statt. Dabei steht das gewisse Etwas, das das Design Skandinaviens auszeichnet, im Mittelpunkt der Ausstellungen. Erstmalig verfügt die Halle 6 aber neben dieser Messe für Endverbraucher auch noch über einen abgetrennten Bereich, der für die Fachbesucher der Messe ‘AEF PRO Paris’, die bisher separat stattfand, reserviert ist.

Plakat

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Neben einem immensen und breit gefächterten Angebot von Produkten rund ums Thema Handarbeit bietet Aiguille en Fête jedoch auch wieder einen Ausstellungsbereich, für den Einzelausstellungen, aber auch Gemeinschaftsprojekte angekündigt sind. Man darf sich beispielsweise auf die Werke von Marie Nørgaard Nielsen (DK), Malin Lager (S), Sandrine Bihorel (F), Randi Samsonsen (Faroe Islands), Martine Myrup (DK), Gillian Travis (GB), Astrid Skibsted (DK), Elisabeth Bucht (S), Geske Svensson (DK), Edith Raymond (F), die Wanderausstellung ‘Projet PATCH’ (F) oder Artextures – hier liegt der renommierte, von der französischen Gilde France Patchwork organisierte internationale Wettbewerb zugrunde – und viel Weiteres freuen. Es verspricht also wieder einmal, sehr spannend zu werden!

Info:

2. – 5. Februar 2017

Aiguille en Fête
Le salon des passionnés du fil et de l’aiguille

Parc des expositions – Paris, Porte de Versailles – Halle 6
1, Place de la Porte de Versailles
75015 Paris
Frankreich

www.aiguille-en-fete.paris

Öffnungszeiten:
Do: 9.30 – 21 Uhr
Fr, Sa: 9.30 – 18.30 Uhr
So: 9.30 – 17 Uhr

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Miniartextil
Tisser les rêves

‘Tessere sogni’ – ‘To weave Dreams’ – ‘Tisser les rêves’ – ‘Träume weben’ – unter diesem Motto stand der Wettbewerb der 26. Miniartextil. Von Arte&Arte organisiert, findet die ‘Miniartextil’-Ausstellung mit jährlich wechselndem Thema zunächst in Como (I) statt und wandert dann nach Frankreich. Zum bisher 13. Mal ist Montrouge, vor den Toren von Paris gelegen, der Gastgeber und hier ist die neueste Edition ab dem 22. Februar 2017 zu bewundern.

Plakat

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Die Arbeiten waren wie bisher bei freier Wahl von Material und Technik auf die maximalen Dimensionen von 20 x 20 x 20 cm beschränkt und es wurden 54 Werke aus den internationalen Einsendungen für die Ausstellung ausgewählt. Wie grossartig die Wirkung ist, kann man meinem Bericht über die letztjährige Ausstellung der Miniartextil in Montrouge entnehmen.

Ein Katalog ist erhältlich. Einen Einblick vorab bietet die Fotogalerie auf der Website

Begleitend zur Ausstellung in Montrouge gibt es noch einen Parcours ‘Hors-les-murs’ in der Cité internationale universitaire de Paris, wo weitere Arbeiten von teilnehmenden Künstlern gezeigt werden. Nähere Informationen hierzu auf der Website.

Info:

22. Februar – 19. März 2017

Miniartextil
Tisser les rêves

Le Beffroi
2, place Emile Cresp
92120 Montrouge
Frankreich

www.ville-montrouge.fr

Öffnungszeiten:
täglich 12 – 19 Uhr
Eintritt frei

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Diana: Her Fashion Story

Zu Ehren von Diana, Princess of Wales, wird ab dem 24. Februar 2017 im Londoner Kensington Palace, dem ehemaligen Wohnsitz der Prinzessin, eine neue Ausstellung unter dem Titel ‘Diana: Her Fashion Story’ präsentiert, die sich um ihre Garderobe dreht. Seit ihrer Verlobung und Heirat mit Prinz Charles im Jahr 1981 stand die damals 20-jährige im Blickpunkt der Öffentlichkeit, stieg zu einer Medien- und Stilikone auf und galt zeitweise als die am häufigsten fotografierte Frau der Welt, bis sie im Sommer 1997 an den Folgen des tragischen Autounfalls in Paris verstarb.

Verlobungsportrait, fotografiert von Lord Snowdon Bluse von Emanuel © Historic Royal Palaces Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Verlobungsportrait, fotografiert von Lord Snowdon
Bluse von Emanuel
© Historic Royal Palaces
Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

‘Diana: Her Fashion Story’ beleuchtet, wie Dianas modisches Erscheinungsbild, das anfänglich von zurückhaltend-romantischen Outfits eher konservativ geprägt wurde, sich zum glamourös-eleganten Stil einer selbstbewussten Frau wandelte, was zu dieser Zeit genauestens beobachtet wurde und durch die Medien ging. Die Ausstellung zeigt eine ausserordentliche Collection, die eine Reihe festlicher Abendkleider umfasst, aber auch den Chic mit der Handschrift von Catherine Walker, der ihre spätere ‘Arbeits-Garderobe’ in den 1990er Jahren auszeichnete.

Konservatrice bei der Arbeit an der Bluse von Emanuel © Historic Royal Palaces Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Konservatrice bei der Arbeit an der Bluse von Emanuel
© Historic Royal Palaces
Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Die blassrosa Bluse, die Diana auf ihrem Verlobungsbild trägt, ist eine Kreation von David Emanuel, der seinen Durchbruch als Designer ihres Brautkleides hatte und, wie die gesamte britische Modeindustrie, dadurch eine Förderung erfuhr.

Detail der Verlobungs-Bluse von Emanuel © Historic Royal Palaces Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Detail der Verlobungs-Bluse von Emanuel
© Historic Royal Palaces
Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Der britische Modeschöpfer Victor Edelstein wurde ebenfalls vor allem durch seine Entwürfe für Diana in den 1980er Jahren bekannt. Von ihm stammt eines der bekanntesten Kleider von Diana, das sog. ‘Travolta-Kleid’. Sie trug das nachtblaue Abendkleid aus gerafftem Seidensamt anlässlich eines Staatsbanketts mit anschliessendem Ball im November 1985 im Weissen Haus in Washington (USA). Es erhielt seinen Namen durch einen Tanz der tanzbegeisterten Prinzessin mit dem Schauspieler John Travolta zu Melodien seines Films ‘Saturday Night Fever’, der grosses Aufsehen erregte. Die Erscheinung der Prinzessin und ihr festliches Kleid wurden als besonders glamourös wahrgenommen. Dies löste eine Mediensensation in den englischsprachigen Zeitungen aus. Bilder gingen um die Welt. Mitte der 1980er Jahre änderte sich Dianas Kleidungsstil und sie setzte Modetrends – der Wendepunkt im medialen Erscheinen Dianas wird mit diesem Auftritt markiert.

'Travolta-Dress' von Edelstein © Historic Royal Palaces Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

‘Travolta-Dress’ von Edelstein
© Historic Royal Palaces
Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Ein Beispiel für die elegante Tageskleidung Dianas in Türkisblau mit Schottenkaromuster trug die Prinzessin bei einem offiziellen Venedig-Besuch in den 1980ern. Die Kreation von Emanuel, die erst kürzlich bei einer Auktion erworben wurde, zählt zu den seltenen Stücken der Tagesgarderobe, die erhalten geblieben sind.

Daytime blue tartan suit by Emanuel © Historic Royal Palaces Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Daytime blue tartan suit by Emanuel
© Historic Royal Palaces
Foto freundlicherweise von Historic Royal Palaces zur Verfügung gestellt

Während ihrer Aufenthalte im Kensington Palast besuchte die Prinzessin auch oft die Gartenanlagen und bewunderte die wechselnde Blütenpracht. Als Ergäzung zur Ausstellung ‘Diana: Her Fashion Story’ werden im Frühling und Sommer 2017 ihr zu Ehren die Anlagen in einen ‘Weissen Garten’ verwandelt und sind ebenfalls zu besichtigen.

Info:

ab 24. Februar 2017

Diana: Her Fashion Story

Kensington Palace
Pigott Galleries
Kensington Gardens
London
W8 4PX
England

www.hrp.org.uk

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Textile Verbindungen – künstlerische Wege mit Stoff, Garn, Farbe

Gudrun Schmidt, die die 80 schon längst überschritten hat, war aufgrund ihrer Ausbildung schon zu Zeiten vor der Wende auf textilkünstlerischem Gebiet aktiv – und ist es bis heute geblieben. Sie leitet noch immer eine Gruppe begeisterter Frauen, die mit Stoff, Garn und Farbe kreativ tätig sind und verschiedene künstlerische Wege gehen. Nun ist es ihnen gelungen, die Möglichkeit zu einer Gemeinschaftsausstellung ihrer Arbeiten im Esche Museum ihres sächsischen Heimatortes Limbach-Oberfrohna zu erhalten – die Freude ist allerseits riesig.

Gudrun Schmidt: Klimawandel Foto freundlicherweise von Gudrun Schmidt zur Verfügung gestellt

Gudrun Schmidt: Klimawandel
Foto freundlicherweise von Gudrun Schmidt zur Verfügung gestellt

Besonders beeindruckt haben mich persönlich schon vor Jahren die von ihr so genannten ‘Fadengrafiken’, die Gudrun Schmidt schon seinerzeit mit einer DDR-Nähmaschine auf Stoffe zauberte – Maschinen, die mit den heutigen Standards überhaupt nicht mehr zu vergleichen sind. Hier ein neueres Beispiel für eine ‘Fadengrafik’, mit dem sie bei meinem damaligen Wettbewerb ‘Textile News: Freiheit’ (2011 – 13) teilgenommen hatte:

Originalseite von der Katalog-CD Foto: Dr. Wolfgang Heinz

Originalseite von der Katalog-CD
Foto: Dr. Wolfgang Heinz

Info:

16. Februar – 21. Mai 2017

Textile Verbindungen – künstlerische Wege mit Stoff, Garn, Farbe
Gudrun Schmidt und die Gruppe künstlerische Textilgestaltung Limbach-Oberfrohna (Art TeGeLo)

Esche Museum
Sachsenstrasse 3
09212 Limbach-Oberfrohna
Deutschland

www.esche-museum.de

Öffnungszeiten:
Di – So: 14 -17 Uhr

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Lochkarte – technisch und kreativ

Die Gruppe ‘textilkunstalternativ – Die Alküns’, die seit Januar 2002 als deutschsprachige Internetgruppe besteht, präsentiert ihre Werke regelmässig in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

Einladungskarte

Einladungskarte

Anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens ist die Galerie der Schaustickerei Plauen der Ort des Geschehens: Klar, dass man bei einem Besuch im Jahr 2014 die Ziele der Gruppe nicht aus den Augen verlor. Über das Netz pflegt man einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch über zeitgemässe Textilkunst, führt gemeinsame künstlerische Experimente mit den verschiedensten textilen Techniken und innovativen Materialien durch und vergisst auch nicht die alten Handarbeitstechniken – allerdings in neuen Zusammenhängen und Interpretationen.

So konnte man den netten Herrn, der dort damals durch die interessante Ausstellung führte, davon überzeugen, den Besucherinnen einige Rollenmeter Lochstreifen zu überlassen. Ausgestattet mit je einem knappen Meter davon, hatte nun jedes Gruppenmitglied seine Gestaltungsaufgaben, die individuell bearbeitet wurden. Die sehenswerten Ergebnisse, die die Wandlung der Lochkarte vom Industrie- zum Kunstobjekt in variationsreichen Interpretationen zeigen, sind noch bis zum 31. März 2017 in der Schaustickerei Plauener Spitze zu sehen.

Info:

28. Januar – 31. März 2017

Lochkarte – technisch und kreativ
Gruppe textilkunstalternativ – Die Alküns

Schaustickerei Plauener Spitze
Obstgartenweg 1
08529 Plauen
Deutschland

www.schaustickerei-plauen.de
www.alkuens.de

Eröffnung:
Fr, 27. Januar 2017, 18 Uhr
in der Galerie der Schaustickerei

Flyer

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Christo und Jeanne-Claude
‘Objekte – Zeichnungen – Collagen’

Christo und Jeanne-Claude – zwei Namen, die in unserem Gedächtnis sofort und untrennbar mit einem unverwechselbaren Werk verknüpft sind. Der Reichstag in Berlin zum Beispiel wurde 1994 mit 100.000 Quadratmetern feuerfestem, aluminiumbeschichteten Polypropylengewebe überzogen. Über fünf Millionen Besucher bestaunten das temporäre Kunstwerk, dem insgesamt 23 Jahre Vorbereitungs- und Planungszeit vorausgegangen waren, wohingegen die Verhüllung in nur einer Woche Arbeitszeit abgeschlossen wurde.

Plakat basierend auf #Surrounded Islands IV' (Stoff), Originalfoto W. Volz, signiert, © CHRISTO freundlicherweise von der kunsthalle messmer zur Verfügung gestellt

Plakat
basierend auf ‘Surrounded Islands IV’ (Stoff), Originalfoto W. Volz, signiert, © CHRISTO
freundlicherweise von der kunsthalle messmer zur Verfügung gestellt

Oder die ‘Floating Piers’: Im Sommer letzten Jahres vollendete Christo das erste Grossprojekt ohne seine 2009 verstorbene Frau und Partnerin Jeanne-Claude. Am Ufer des italienischen Iseosees verlegte er aus rund 200.000 schwimmenden Polyethylenelementen begehbare Stege zu den beiden Inseln Monte Isola und Isola di San Paolo, die mit 75.000 Quadratmetern dahliengelbem Stoff bespannt wurden. Die drei Kilometer langen, 16 Meter breiten und 50 Zentimeter hohen Stege wurden mit 200 Haken befestigt und waren 16 Tage lang für Besucher geöffnet. Die Kosten beliefen sich auf 19,5 Millionen Dollar, insgesamt besuchten 1,3 Millionen Menschen das Projekt.

Der weltbekannte amerikanische Künstler, 1935 in Bulgarien geboren, begeistert nach wie vor mit seinen spektakulären und mit enormem Aufwand betriebenen Kunstprojekten, in denen er mit viel Charme, Witz und scharfem analytischen Verstand stets aufs Neue wunderbar verrückte Ideen Wirklichkeit werden lässt. Die einmaligen und prägenden Kunsterlebnisse, meist unter freiem Himmel präsentiert, bleiben für Jahrzehnte im kollektiven Kunstgedächtnis einer ganzen Gesellschaft verankert.

Das Künstlerpaar finanziert seine Projekte stets selbst und lässt die Besucher kostenlos daran teilhaben. Die temporären Kunstwerke, nur wenige Tage oder Wochen zu bewundern, leben durch Zeichnungen, Fotos, Collagen und Editionen weiter und bleiben so auch über die Dauer des eigentlichen Projektes hinaus erhalten.

Verhüllter Pont-Neuf, 1995, Foto W. Volz, signiert, © CHRISTO Foto freundlicherweise von der kunsthalle messmer zur Verfügung gestellt

Verhüllter Pont-Neuf, 1995, Foto W. Volz, signiert, © CHRISTO
Foto freundlicherweise von der kunsthalle messmer zur Verfügung gestellt

Zu Beginn seiner Karriere (vgl. dazu z.B. meinen Bericht ‘Hinter dem Vorhang’) verschnürte Christo vor allem Alltagsgegenstände mit Schnur, Papier, Gewebe und Klebeband – seine kritische Antwort auf die von den Pop-Art-Künstlern propagierte ikonenhafte Überhöhung kommerzieller Waren und auf die zunehmend nach Perfektion strebende Verpackungsästhetik unserer Gesellschaft. Allerdings wäre es zu eindimensional, seine Werke auf reine Konsumkritik zu reduzieren. Vielmehr sind sie Experiment und Spiel mit der Ästhetik eines verhüllten Objektes, eines Bauwerkes oder den Teilen einer temporär den Blicken des Betrachters verborgenen Landschaft, die aber in ihren Umrissen stets erkennbar und damit Erinnerung ihrer selbst bleibt.

Die Ausstellung in der kunsthalle messmer präsentiert anhand von rund 100 Exponaten – darunter Zeichnungen, Collagen, Objekte, Grafiken und Fotos – die künstlerische Entwicklung der Ausnahmekünstler hin zu technisch immer ausgefeilteren und anspruchsvolleren Werken. Sie zeigt alle wichtigen Schaffensperioden, veranschaulicht und dokumentiert die Arbeitsweise und spannt einen weiten Bogen – beginnend mit den frühen Arbeiten, über die weltbekannten Projekte wie die ‘Surrounded Islands’ – elf Inseln in der Biscayne Bay zwischen Miami, North Miami und Miami Beach – , der verhüllte Pont Neuf in Paris, die ‘Umbrellas’ in Japan und Kalifornien, den verhüllten Reichstag in Berlin oder die ‘Gates’ in New York bis hin zum jüngsten Grossprojekt der ‘Floating Piers’ am Lago d’Iseo. Sie wirft auch einen Blick in die Zukunft, für die weitere aufsehenerregende Projekte in Planung sind. Besonders am Herzen liegt Christo die bereits seit 1992 in Vorbereitung befindliche Überspannung einer 11 km langen Strecke des Arkansas River im US-Bundesstaat Colorado.

Info:

28. Januar – 18. Juni 2017

Christo und Jeanne-Claude
‘Objekte – Zeichnungen – Collagen’

kunsthalle messmer
Grossherzog-Leopold-Platz 1
79359 Riegel am Kaiserstuhl
Deutschland

www.kunsthallemessmer.de

Öffnungszeiten:
Di – So: 10 – 17 Uhr

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Papier Autark

Bis zum 20. April 2017 zeigt die Papiertechnische Stiftung (PTS) in München die Ausstellung ‘Papier Autark’ mit Arbeiten von 20 deutschen Papierkünstlern der IAPMA (International Association of Hand Papermakers and Paper Artists).

Objekt von Traudel Stahl Foto freundlicherweise von PTS zur Verfügung gestellt

Objekt von Traudel Stahl
Foto freundlicherweise von PTS zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung präsentiert Papier in all seiner Schönheit, Fragilität, Verletzlichkeit und seinem Reichtum. Die Arbeiten zeigen die Vielfalt der gestalterischen Ausdrucksmöglichkeiten, die Papier bietet. Es wird mit und aus Printmedien, mit Pulppainting, Collagen, Schmuck, Plastiken sowie fragilen Pflanzenfasern gearbeitet. Papier, ein Material, seit Jahrhunderten benutzt als Trägermaterial für Schrift, Zeichnung, Malerei und Druck, heute in Massen produziert, kurzlebig, Wegwerfartikel, wird in dieser Ausstellung zum eigenständigen Ausgangsmaterial für unerschöpflichen künstlerischen Ausdruck.

Einladungskarte

Einladungskarte

Die IAPMA wurde 1986 gegründet und hat derzeit ca. 450 Mitglieder in über 40 Ländern. Ziel der Vereinigung ist der internationale Austausch von Wissen, Ideen und Informationen rund um die Kunst des Papiermachens, der unterschiedlichen kulturellen und traditionellen Papierkunst und Inspiration im Umgang mit Papier als künstlerisches Ausgangsmaterial.

Info:

14. Januar – 20. April 2017

Papier Autark
20 deutsche Papierkünstler zeigen ihre Arbeiten

Papiertechnische Stiftung
Hessstrasse 134
80797 München
Deutschland

www.ptspaper.de
www.iapma.info

Öffnungszeiten:
Mo – Do: 8 – 17 Uhr
Fr: 8 – 14 Uhr
und nach Vereinbarung

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Die 4 Elemente

Die erste Ausstellung der vier Quiltkünstlerinnen Constance Wittmann (D), Sylvia Egli (CH), Maja Dürst (CH) und Stephanie Hofer (CH), die sich zur Gruppe ‘CoSyMaSte’ zusammengeschlossen haben, hatte ich im November 2016 bereits vorgestellt. Nun ist sie weitergezogen und wird ab dem 4. Februar 2017 in der Galerie Quilt Et Textilkunst in München zu Gast sein.

Einladung

Einladung

Zum Thema ‘Die 4 Elemente’ wurden jeweils fünf Art Quilts in einheitlicher Grösse (50 x 70 cm) gestaltet – je einer zu jedem Thema plus einer, der alle vier Elemente beinhaltet. Weitere textile Werke runden die sehenswerte Ausstellung ab.

Info:

4. – 25. Februar 2017

Die 4 Elemente
Feuer – Wasser – Erde – Luft
Ausstellung der Artquiltgruppe CoSyMaSte

Galerie Quilt Et Textilkunst
Christine Köhne
Sebastiansplatz 4
80331 München
Deutschland

www.quiltundtextilkunst.de

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koreanisch

Jede Sprache spiegelt den Lebensstil eines Kulturraumes wider, aber wird der Lebensstil einer Kultur auch in der ‘Formensprache’ gezeigt? In jedem Objekt steckt die Intention und die individuelle Art und Weise eines Künstlers, welche mittels Material, Herstellungstechnik und Form zum Ausdruck gebracht wird. So wie ein Symphoniestück von Spielern und Dirigenten unterschiedlich interpretiert wird, ist jedes Kunstwerk einmalig. Man kann also davon ausgehen, dass die ‘Formensprache’ in jeder Arbeit eines Künstlers vorhanden ist und vor allem von dem Kulturkreis des Künstlers beeinflusst wird. (JaKyung Shin, Silberschmiedekünstlerin und Kuratorin der Ausstellung)

Einladungskarte

Einladungskarte

In der Ausstellung ‘koreanisch’ wird Schmuck und Gerät von einer Reihe koreanischer Künstler unterschiedlicher Generationen präsentiert, wobei der Charakter des koreanischen Kunsthandwerks und seine Einmaligkeit verdeutlicht werden. Interessante Einblicke sind auf der Website des Vereins zu finden.

Info:

koreanisch
Kunsthandwerk aus Korea

20. Januar – 18. Februar 2017

Bayerischer Kunstgewerbeverein e.V.
Pacellistrasse 6 – 8
80333 München
Deutschland

www.bayerischer-kunstgewerbeverein.de

Öffnungszeiten:
Mo – Sa: 10 – 18 Uhr

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art Karlsruhe

Auf der art KARLSRUHE 2017, Internationale Messe mit dem Schwerpunkt auf Klassischer Moderne und Gegenwartskunst, präsentieren sich 210 Galerien aus zwölf Ländern und präsentieren ihr Galerienprogramm sowie zahlreiche One-Artist-Shows, flankiert von einem vielseitigen Rahmenprogramm und den Sonderausstellungen, mit z.B. Zeichnungnen, Collagen und Objektkunst von Tomi Ungerer aus der Sammlung Würth. Sowohl Kunstliebhaber als auch passionierte Sammler kommen hier auf ihre Kosten.

Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm zählt das zweitägige ARTIMA art meeting, bei dem namhafte Künstler, Kuratoren, private und institutionelle Sammler sowie Vertreter aus der Kulturpolitik die ‘Kunst der Zukunft’ diskutieren.

Flyer

Flyer

Info:

16. – 19. Februar 2017

art KARLSRUHE

Messe Karlsruhe
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
Deutschland

www.art-karlsruhe.de

Flyer

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Konsum-Kompass – informieren, entdecken, mitmachen

Wie entsteht eine Jeans? Welche Rohstoffe stecken in einem Handy und wie werden sie gewonnen? Wie kann ich meine Wohnung zukunftsfähig einrichten? Und wie bin ich umweltfreundlich mobil? Zu diesen und vielen weiteren Fragen liefert die Ausstellung ‘Konsum-Kompass’ Antworten und Denkanstösse.

Flyer

Flyer

Acht Themenbereiche, die in Form von überdimensionalen Tragetaschen aus Holz dargestellt werden, und 16 Mitmachstationen gilt es zu erkunden, um an die spannend präsentierten Informationen zu gelangen. Dabei geht es um Kleidung, Beleuchtung, Wohnen, Bauen Reisen, Mobilität, Informationstechnologien und Kommunikation. Eine Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Umweltbundesamtes.

Info:

17. Februar – 25. Juni 2017

Konsum-Kompass – informieren, entdecken, mitmachen

Museum Tuch + Technik
Kleinflecken 1
24534 Neumünster
Deutschland

www.tuchundtechnik.de

Eröffnung:
Do, 16. Februar 2017, 19 Uhr

Flyer

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Blick hinter die Kulissen

Eine interessante Ausstellung, ein spannend inszeniertes Theaterstück – von gelungenen Kulturerlebnissen können Besucher von Museum und Theater lange zehren. Doch was passiert eigentlich vor der Ausstellungseröffnung, vor der Premiere? Wie werden Kulturerlebnisse geschaffen? Wer wählt die Themen aus, wie werden die Exponate einer Ausstellung zusammengestellt? Und wer sorgt dafür, dass sich im Theater der Vorhang hebt und die Kulisse von einer Szene zur anderen wie von Geisterhand wechselt?

Das Museum Tuch + Technik und das Theater in der Stadthalle Neumünster geben am Samstag, 4. Februar 2017, Einblick in ihre Arbeit und führen das Publikum hinter die Kulissen.

Blik ins Museum Tuch + Technik, Neumünster Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Blik ins Museum Tuch + Technik, Neumünster
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Samstag, 4. Februar 2017
Einblick ins Museum Tuch + Technik: 14 – 15 Uhr
Pause 15 – 15.30 Uhr mit Gelegenheit für Kaffee und Kuchen im Foyer-Café
Einblick ins Theater: ab 15.30 Uhr
Kombiticket 8 Euro, erhältlich im Kulturbüro, Kleinflecken 26, 24534 Neumünster

Das Museum Tuch + Technik und das Theater in der Stadthalle befinden sich zentral am Kleinflecken 1 in Neumünster, ca. 5 Fussminuten vom Bahnhof und ZOB entfernt. Parkplätze finden Sie am Kleinflecken.

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Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

Die seit Oktober 2016 im Textilmuseum St. Gallen laufende Ausstellung ‘Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode’ – hier mein Bericht – erfreut sich eines solch regen Zuspruchs, dass sie nicht wie geplant Ende Februar 2017 zu Ende gehen wird. Auf ausdrücklichen Wunsch von Seiten der Schulen, die dem Thema ein besonderes Interesse entgegenbringen, wird ‘Fast Fashion’ bis einschliesslich Sonntag, 30. Juli 2017 verlängert.

Plakat

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Im Begleitprogramm zur Ausstellung sei noch auf den Vortrag ‘Luxury price – cheap pay’ hingewiesen: Prada, Tod’s, Geox – italienische Luxusmarken sind bekannt für ihre hochwertigen, teuren und modischen Schuhe. Doch die Arbeitsbedingungen in den Wertschöpfungsketten italienischer Schuhfirmen sind weniger glamourös.

Deborah Lucchetti, Koordinatorin der Clean Clothes Campaign Italy und ehemalige Gewerkschafterin, setzt sich seit bald 20 Jahren für Arbeits- und Menschenrechte und eine solidarische Globalisierung ein. Im Rahmen ihres Vortrags wird sie die Ergebnisse ihrer Recherchen zu italienischen Luxusmarken vorstellen und mit dem Mythos aufräumen, dass teure Schuhe ‘Made in Italy’ unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Vortrag in englischer Sprache.

Info:

noch bis 30. Juli 2017

Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

Textilmuseum St. Gallen
Vadianstrasse 2
9000 St. Gallen
Schweiz

www.textilmuseum.ch

Vortrag mit Deborah Lucchetti:
Do, 16. Februar 2017, 18.30 Uhr

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Maschinenvorführung mit Restauratoren

Nicht nur für Technikbegeisterte hat das LWL-Textilwerk in der Spinnerei in Bocholt ein neues Angebot im Programm: Einmal im Monat lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besucher dazu ein, den Restauratoren bei ihrer Arbeit im Bocholter Industriemuseum über die Schulter zu schauen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Mittwoch, 1. Februar 2017 von 12 bis 16 Uhr.

Fast 20 Meter misst diese 'OE-Spinnmaschine' von 1980 Foto: LWL/Holtappels Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Fast 20 Meter misst diese ‘OE-Spinnmaschine’ von 1980
Foto: LWL/Holtappels
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Gewaltige Spinnmaschinen aus seiner umfangreichen Sammlung historischer Textilproduktion – vom ‘Öffnerzug’ aus dem Jahr 1910 bis zur ‘Open End-Spinnmaschine’ von 1980 – präsentiert das LWL-Textilwerk im Ausstellungsbereich ‘Die Macher und die Spinnerei’ (hier mein Bericht). Verzahnt mit der Lebens- und Geschäftswelt der Unternehmer erklären historische und moderne Aufnahmen das Herstellungsverfahren von Baumwollgarnen an Medienterminals. ‘Doch nichts ersetzt den Eindruck einer laufenden Maschine. Deshalb wurden und werden die Maschinen aufwändig restauriert’, so Restaurator Gerd Hölker. ‘Wir freuen uns, unseren Besuchern die Fortschritte unserer Arbeit endlich zeigen zu können und stehen gerne für Fragen zur Verfügung.’

Info:

1. Februar 2017

Textilwerk Bocholt | Spinnerei
Industriestrasse 5
46395 Bocholt
Deutschland

www.lwl.org

12 – 16 Uhr
Kosten: nur Eintritt

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Werkschau der Mode: ‘Vorher Nachher’

Studierende der Studienrichtung Modedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle präsentieren in der opulent gestalteten Werkschau am Freitag, 3. Februar 2017 unter dem Motto ‘Vorher Nachher’ Entwürfe, die im vergangenen Semester entstanden sind: Freie Projekte, Bachelor- und Masterkollektionen zu den Themen ‘Supersize Me’, ‘Mutter und Tochter’ und ‘Makeover’.

Plakat

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Die einzelnen Studienjahre befassten sich mit verschiedenen Variationen zum Thema ‘Vorher Nachher’. Für das 2. Studienjahr war es ‘Supersize Me’: Die Studierenden entwarfen ein Outfit für sich selbst und beschäftigten sich vor allem mit Silhouetten und Volumen. Es werden damit Aspekte der eigenen individuellen Persönlichkeit gespiegelt. Das 3. Studienjahr zeigt eigene kleine Kollektionen zum Thema ‘Mutter und Tochter’. Hierbei sollten sich die Studierenden mit innovativen Fügetechniken als Alternative zur Nähnaht auseinandersetzen und Funktion und Dekoration als wesentliche Attribute der Mode ausloten. Das 4. Studienjahr entwickelte eine Kollektion für die Zukunft einer selbst gewählten Marke, also ein ‘Makeover’ – so auch der Titel für das Semester.

Info:

3. Februar 2017

Werkschau der Mode: ‘Vorher Nachher’

Burg Galerie im Volkspark
Grosser Saal
Schleifweg 8 a
06114 Halle (Saale)
Deutschland

www.burg-halle.de

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Achtung: Kein Online-Kartenverkauf! Der öffentliche Kartenverkauf findet am Dienstag, 31. Januar 2017 von 13 – 15 Uhr in der Poststelle auf dem Campus Design, Neuwerk 7, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle statt. Einzelne Restkarten sind an der Abendkasse im Volkspark am 3. Februar 2017 ab 18 Uhr erhältlich.
Eintritt: 12 Euro / 6 Euro (ermässigt)

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Fashion Weeks

New York Fashion Week: 9. – 16. Februar 2017
London Fashion Week: 17. – 21. Februar 2017
Mailand Fashion Week: 22. – 27. Februar 2017
Paris Fashion Week: 28. Februar – 8. März 2017

Selbst eine Fluglinie wirkt mit: Zur Einstimmung auf die New York Fashion Week bietet die Lufthansa spektakuläre Modenschauen an Bord und viel Entertainment rund ums Thema Mode auf ihrem Flug LH400 am 8. Februar 2017.

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… und zum Schluss:

New York Quilt Project

Eine neue freudige Aufgabe wartet auf das American Folk Art Museum in New York City (USA), für das Museumsmitarbeiter in den frühen 1980er Jahren schon die Vorarbeiten geleistet haben: Zwei Jahre lang wurden innerhalb des Staates New York an 45 ‘Quilt Days’ die Besitzer von vor 1940 entstandenen Quilts gebeten, ihr Wissen über den Quilt, den Hersteller und seine Geschichte dem Team vom Museum mitzuteilen. Die Informationen von ungefähr 40 % der Quiltbesitzer wurden auf Band aufgezeichnet, so dass 450 Audiokassetten besprochen wurden, die zusammen mit den dazugehörigen Fotos in den Archiven des American Folk Art Museums lagern. Alles in allem über 6.000 alte Quilts unter dem Titel ‘New York Quilt Project’.

Star of Bethlehem Quilt Artist unidentified Location: Possibly Sullivan County, New York, United States, Date: 1880–1900, Materials: Silk, Dimensions: 94 1/4 × 99" Credit: Museum purchase made possible with funds from The Great American Quilt Festival 2 Accession Number: 1990.15.1 Photo credit: Gavin Ashworth Foto freundlicherweise vom American Folk Art Museum zur Verfügung gestellt

Star of Bethlehem Quilt
Artist unidentified
Location: Possibly Sullivan County, New York, United States, Date: 1880–1900, Materials: Silk, Dimensions: 94 1/4 × 99″
Credit: Museum purchase made possible with funds from The Great American Quilt Festival 2
Accession Number: 1990.15.1
Photo credit: Gavin Ashworth
Foto freundlicherweise vom American Folk Art Museum zur Verfügung gestellt

Jetzt erhält das Museum eine finanzielle Zuwendung von $ 186.600, um die ganzen Materialien zu digitalisieren. Nach Abschluss werden sie in den Quilt Index aufgenommen, einem internationalen Online-Archiv, das für jeden zugänglich ist. Probieren Sie es doch einfach schon heute mal aus: www.quiltindex.org

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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