Kreative Artikel zum Thema Nähen

Bernina 830 – Wir packen aus

Liebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten rückt nun mit Riesenschritten immer näher. Schon am kommenden Sonntag feiern wir den den ersten Advent. Sicher haben Sie sich längst Gedanken darüber gemacht, wen Sie mit welchem Geschenk erfreuen möchten, nicht wahr? 

Vielleicht steht ja auf Ihrer eigenen Wunschliste sogar eine neue Nähmaschine? Und Sie können sich schon ganz genau vorstellen, wie Sie am 24.12. voll Freude vor den grossen Kartons knien. Und Sie möchten eigentlich jetzt schon zu gerne wissen, was sich denn wohl überhaupt so alles in ihnen verbirgt? Dann kommen Sie doch bitte einfach mit und schauen mir ein wenig über die Schulter. Das erhöht mit Sicherheit Ihre Vorfreude …

Wo ist denn nun schon wieder diese verflixte Küchenschere? Jedes Mal, wenn man sie braucht, ist sie garantiert nicht da. Wie immer. Auch gut, dann nehme ich jetzt eben die kleine Papierschere. Ich eile die Treppe hinauf, öffne die Tür zu Julias ehemaligem Kinderzimmer und  bleibe mit einem tiefen Aufatmen vor den großen BERNINA-Kisten stehen.

Ein freudiges Lächeln und strahlende Augen sehe ich in dem großen Spiegel, der an dem Kleiderschrank befestigt ist. Ich sinke auf die Knie und streiche ehrfürchtig über den braunen Karton. Da ist sie drin, meine BERNINA 830. Die kleine Papierschere war wohl doch nicht die allerbeste Idee. Nur mühsam quält sie sich durch die stabilen Gurte, die um den Karton geschlungen sind. Endlich kann ich den Deckel abheben und die Schutzpappe entfernen.

 

Vorne links erkenne ich sofort die kleine Metallkiste mit dem BSR-Fuß. Dahinter ein schwarzes kleines Pappkästchen. Was mag wohl darin sein? Die große, graue Platte ist unverkennbar der Anschiebetisch. Ich beschließe, zuerst einmal den kompletten Inhalt beider Kartons in der oberen Diele aufzubauen, damit ich mir einen Überblick verschaffen kann. Die erste Styroporplatte liegt jetzt schon neben dem Karton und gibt somit endlich den Blick auf die Maschine frei.

 

Ich sehe zwei CDs, den Zubehörschrank, den Fußanlasser, die Abdeckhaube und die Maschine selbst. Im Nu sind die “Kleinteile” auf dem Teppich in der Diele arrangiert. Vorsichtig, ganz sanft, lasse ich nun meine Finger über den Tragegriff der BERNINA gleiten. Ich ziehe ihn nach oben und will die 830 probeweise einmal kurz anheben. Donnerwetter, was ist das denn? Die ist ja schwer, wie Blei. Mit beiden Händen packe ich jetzt kräftig zu und hieve die Maschine aus ihrer Verpackung. Puuuh, bin ich froh, dass sie jetzt erst einmal sicher auf dem Teppich steht.

Meine ganze Aufmerksamkeit gilt nun dem schwarzen Karton, in dem das Stickmodul verpackt ist. Wieder runter auf die Knie.

 

 Ich baue den Inhalt dieser Lage vor der Maschine im Flur auf und entferne die Styroporplatte aus dem Karton.

 

 Ah, jetzt kommt das Stickmodul zum Vorschein.

 

Im Schneidersitz, mit aufgestützen Ellenbogen, hocke ich nun auf dem Teppich in der oberen Diele und bewundere dieses Prachtstück von einer Maschine und das reichhaltige Zubehör. Ich kann mich gar nicht satt sehen. Es ist einfach nur wundervoll.

Susanne? S-u-s-a-n-n-e? höre ich plötzlich die Stimme meines Mannes von unten, an der Treppe. Sag mal, wie sieht das denn heute eigentlich mit dem Mittagessen aus? Mittagessen? Wieso Mittagessen? Ich werfe einen Blick auf meine Armbanduhr. Ach du meine Güte, 13:00 Uhr, und ich habe den Herd noch nicht einmal angeschaltet.

Liebe Grüsse

Susanne

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Kommentare zu diesem Artikel

3 Antworten

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    • Matthias Fluri

      Hallo Jeannette

      Könnten Sie mir bitte per Mail an matthias.fluri@bernina.com Ihren Wohnort und Ihre Kontaktdaten mitteilen? Ich werde dann gerne mit unserer zuständigen Vertriebsgesellschaft prüfen, ob es einen Fachhändler in Ihrer Nähe gibt, der Ihnen ein entsprechendes Finanzierungsangebot machen kann.

      Liebe Grüsse

      Matthias

  • Tatjana Hobrlant

    Wow, Susanne, das ist mal ein Paket !!!

    Der Inhalt ist wahnsinnig beeindruckend. Irgendwann werde ich vielleicht auch mal vor diesem Paket sitzen, im Schneidersitz, alle hungern lassend? Bei mir würde es an so einem Tag wahrschinlich weder Mittogessen, noch vesper, noch Abendessen geben und alle müssten hungern, wenn sie sich nicht selbst kümmern wollten…

    Liebe Grüße
    Tatjana

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