Kreative Artikel zum Thema Nähen

Curly Wurly

Meine Haare haben eine sehr interessante Eigenschaft: Sie sind in ihrer Formgebung ungefähr so berechenbar wie das Hamburger Wetter (nein, das ist ein schlechter Vergleich. Das Hamburger Wetter ist berechenbar regnerisch):

Während ich als Kind perfekt glattes Haar hatte, ist heute von glatt über wellig bis hin zu richtig lockig –  je nach der Kombination von Luftfeuchte, Pflegezustand und Stylingtechnik – alles dabei.

Haare

So spannend das tägliche Rätselraten auch ist, würde es meine Berechnung der morgendlichen Badzeit enorm vereinfachen, wenn ich wüsste, was mich auf meinem Kopf erwartet! Eine mögliche Lösung, meine Haarstruktur zu beeinflussen wäre sicher das tägliche Glätten mit Hitze – was meinen ohnehin bereits rauen Haaren zum einen nicht guttun würde und zum anderen nur bis zum nächsten Regentropfen glatt bleiben würde (Hamburg!). Eine andere Lösung wäre es, meine Haare über Nacht auf Lockenwickler aufzurollen, was ich allerdings nach nur einem Versuch mangels Bequemlichkeit wieder aufgegeben habe.

Und bevor Sie, lieber Leser, sich nun fragen, was mein Haar mit dem Nähen zu tun hat, kommt hier die Auflösung: Selbstgenähte Stofflockenwickler!

Nachdem ich dieses Tutorial fand, suchte ich mir Stoffreste von meinem Pyjama zusammen und hatte innerhalb kürzester Zeit ein Set von gepunkteten Lockenwicklern erstellt.

Lockenwickler

Ausgesprochen hilfreich beim Nähen der nötigen Knopflöcher war hierbei der automatische Knopflochfuß #3, der nach dem einmaligen Nähen eines Knopfloches sich dessen Abmessungen “merkt” und so auf jedem Wickler exakt das gleiche Knopfloch erneut nähte. Nicht nur für das Fertigen von Lockenwicklern eine riesige Hilfe…

Das Ergebnis: Frust-freie Kringel-Locken, eine ausgeschlafene Sinje und eine sinnvolle Resteverwertung!

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