Kreative Artikel zum Thema Nähen

100 und 1 Möglichkeit Teil 3

Liebe Leserinnen und Leser,

evtl. warten Sie schon auf mich, weil Ihr Shirt bereits zugeschnitten vor Ihnen liegt. Heute zeige ich Ihnen die einfachste Art, einen Ausschnitt zu säumen.

In diesem Workshop informiere ich Sie über den kompletten Arbeitsablauf incl. Zuschnitt und kleiner Fachkunde, damit jeder mitnähen kann.

Ich hoffe es macht Ihnen Spaß und Ihr Shirt gelingt.

Ihre

Silvi Vogt

Sie brauchen

Bielastischen Jersey

Gr. 38 0,80 m/1,40 m

Gr. 44 1.00 m/ 1,40 m

Gr. 48 1,20 m/1,40 m

Aufbügelbares Nahtband

Papierschnitt

Bitte nach Anleitung zusammenkleben

Naht- und Saumzugaben

1 cm Nahtzugabe

3 cm Saumzugabe

Zuschneiden

Vorderteil 1 x im Stoffbruch

Rückenteil 1 x im Stoffbruch

Ärmel 2 x

Kleben Sie als erstes den Schnitt zusammen.

Legen Sie den Stoff jeweils zu ca. ¼ zum Stoffbruch, wie hier in der Skizze gezeigt, bei Größe 38 ist es sogar weniger als 1/4 :

So können Sie jede Menge Stoff sparen. Aus dem verbleibenden Mittelstück schneiden Sie sich Ihre Ärmel zu – siehe auch Pattern Layout, das bei den allg. Schnittinfos liegt.

Kleine Anmerkung für Anfänger, der Fadenlauf läuft immer entlang der Webkante

Bei Streifenstoffen bitte beachten, dass die Streifen bei Vorder- und Rückenteil aufeinander treffen. Achten Sie beim Zuschnitt auch darauf, dass der Stoff im Stoffbruch gerade entlang dem Fadenlauf liegt. Ist bei Jersey etwas schwierig, weil sich dieser Stoff leicht verzieht

Bügeln sie das Kantenband am Ausschnitt auf, dabei knipsen Sie das Band leicht ein, damit es sich gut um den Ausschnitt legt

auch auf die Schulter kleben Sie jeweils ein kleines Stück Vlies, damit sich die Naht nicht verzieht und beim Tragen ausleiert

Nähen Sie beide Schulternähte zusammen

und versäubern Sie den Ausschnitt mit der Overlock.

Bügeln Sie die Overlocknaht nach innen, wie hier gezeigt. Das geht sehr gut mit einem breiteren Ärmelbrett

Anschließend nähen Sie auf der rechten Seite die Nahtzugabe um. Bitte sorgfältig arbeiten, nichts sieht hässlicher aus, als eine schiefe Naht am Halsausschnitt. Gute Dienste leistet der Berninafuß Nr. 5. Nicht vergessen hier die Nadelposition, soweit wie möglich, nach links zu verschieben. Sie können natürlich auch einen normalen Fuß nehmen und sich am Nähfüsschen orientieren

Naht nochmals bügeln – von vorne –

und von der Rückseite. Sie sehen, es sieht sehr ordentlich aus.

Den ersten Teil hätten Sie geschafft. Im nächsten Teil zeige ich, wie es weiter geht. Es fehlen Ärmel, Seitennähte, Säume und natürlich auch noch die Verzierungen, da habe ich mir etwas Besonderes für Sie einfallen lassen.

Kommentare zu diesem Artikel

3 Responses

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  • Valerie Rogall-Herrmann

    Hallo Silvi,

    wieder eine nette Idee, die ich mit Spannung verfolge und freue auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße
    Valerie

  • Silvi Vogt

    Hallo Iris,

    ich nehme einen Geradstich, etwas größer, das sieht schöner aus, als mit einem kleinen Stich mit dem man normalerweise zusammennäht.

    liebe Grüße
    silvi

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