Kreative Artikel zum Thema Nähen

Hallo liebe Bloggergemeinde,

Singleblogger in New York machen das scheint’s nachts. Ich habe nur dummerweise die Angewohnheit, dann zu schlafen… was laut Dr. Soundso lebenswichtig ist und deshalb nach Möglichkeit wahrgenommen werden sollte. Vor allem dann, wenn es funktioniert! Aber das ist nun ein ganz anderes Thema.

Die Nähmaschinen waren also in der Zwischenzeit eifrig. Teils privat – auch Weihnachtsgeschenke wollen bis zum 24. fertig sein –  und dann auch beruflich.

Wir Mitarbeitende des Quartiertreff gehören zu jener Spezies Mensch, die Adventsgefühle für andere erst hervorruft. Z.B. Wenn bei uns Mitte November das Zelt fürs Kerzenziehen aufgebaut wird (will dekoriert sein, macht Gabi). Wenn die Kundinnen im Café Weihnachtsguetsli bekommen (will dekoriert sein, macht Gabi). Und wenn dann die Kinder in den 6 Wochen vor Weihnachten oder Chanukka Geschenke basteln wollen, will das konzipiert und ausgeführt sein – macht Gabi.  Was mir nach wie vor, und wenn es nun die 15. oder 17. Weihnachten sind, viel Spass macht.

Ich habe hier schon einmal davon berichtet, dass ich ein paar verrückte Näher (ja! maskulin) in meiner Bastelgruppe habe, die wild sind auf das Geratter der Maschinen. Chriesisteiseckli (zu deutsch: Kirschkernkissen) schienen mir adäquat: gerade Nähte und einmal sogar eine von Hand, das beschäftigt sie eine Weile. Dazu gibt es eine grosse Auswahl an Baumwollstoffresten, die bei mir zu Hause ja nur so rumliegen (Finanzen!) und die man auch, weiteres Lernziel, reissen kann! Was ja Spass macht. (Kleines Nebengeleise: Die Kirschkerne hab ich per Internet bestellt und sie kamen, nachdem ein Inkassobüro mit Namen “Warning” (sic!) mir quasi die Hölle heissgemacht hatte, weil ich 1 Woche (noch mal sic!) nach der Bestellung noch nicht bezahlt hatte.)

Ich konnte es natürlich nicht lassen, für die Fortgeschrittenen unter meinen Bastelkindern einen Vorschlag aus meiner Quilt- und Patchworkzeit zu machen und habe ein Kissen in klassischem Blockhauspatchwork gemacht. Vielleicht lässt sich ja jemand herausfordern.

Und ich schrieb auf den Infoflyer, dass gerne auch Erwachsenen zum Helfen dabei sein dürfen; weil ich wohl weiss, dass so etwas gegen Ende des Nachmittags in Stress ausarten kann, wenn alle gleichzeitig fertig sein wollen und ich immer noch nur zwei Hände habe.

Sie haben sich alle tapfer geschlagen.

Ein Mädchen hat sich sogar als Patchworkerin versucht. Man sieht sogar schwach unten jene Naht, die sie von Hand geschlossen hat. Sie war richtig stolz.

Ja, die meisten haben keine Kissen gemacht, sondern Schläuche. So konnten sie sich die Handnaht sparen, wir haben sie einfach mit Bändern geschlossen. Diese Dinger sind vor allem wunderbar für verkrampfte Nackenmuskeln. Eine Krankheit ist, die fast jeder Erwachsene hat. Weil es genau da weh tut, bei Erkältung und  Grippe,  bei Stress und Müdigkeit. Und daher ist das das perfekte Wintergeschenk für Männlein und Weiblein, also Opa, Patentante oder Klavierlehrerin!

Zwei Mamas zum Helfen waren übrigens da. Zumindest diejenige auf dem Bild war danach so angefressen, dass sie sich selber auch noch ein Teil nähte. Rosa mit gepunktetem Rand, zauberhaft.

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