Kreative Artikel zum Thema Nähen

Klassik trifft Moderne – Anleitung – aktualisiert

Liebe Leserinnen und Leser,

aus einem Patchworkstoff schnitt ich dieses Musterquadrat aus und zeichnete mit Hilfe einer Schablone einen Kreis um das Motiv.

Der Stoff wurde mit Sprühstärke präpariert.

Ich schnitt (mit Rollschneider und Lineal) Streifen in 3 unterschiedlichen Breiten zu:

5 cm, 6 cm und 7 cm. Auf dem Foto sind die schmalen Streifen zu sehen.

Die Streifen wurden mit Sprühstärke eingesprüht,  an einer Längsseite knapp 1 cm umgeschlagen und der Bruch mit dem Bügeleisen fixiert.

Als feste Nähunterlage wählte ich wieder Fabribaste. Sie können auch ein Stück Stoff nehmen, das Sie mit Vlieseline verstärken. Wichtig ist ein stabiler Untergrund, der für Festigkeit sorgt.

Ich legte die Streifen nacheinander im Uhrzeigersinn an die gezeichnete Kreislinie an und …

steppte jeden Streifen schmalkantig ab. Die Nadelposition wurde um 2 Punkte nach rechts verschoben.

Dabei variierte ich die Streifenbreite von 5 cm auf 7 cm im Dreier-Rhythmus.

3 Streifen 5 cm, 3 Streifen 6 cm, 3 Streifen 7 cm.

Das überstehende Streifenende schnitt ich jeweils im rechten Winkel mit der Schere ab.

Die 7 cm breiten Streifen bilden die äußere Umrandung.

Es entstand ein relativ gleichmäßiges Fünfeck, das ich mit Thermolam unterlegte und im Nahtschatten der einzelnen Streifen quiltete (ohne Rückseite).

Die Form des Sandwiches war mir letztendlich nach oben zu spitz auslaufend, und die Außenstreifen wirkten zu wuchtig. Also beschloss ich, das Aussehen des Fünfecks zu verändern und den größer gemusterten Streifen ihre Dominanz zu nehmen.

Zum Abschluss wurde das Sandwich verstürzt und schmalkantig abgesteppt.

Viel Freude beim Nacharbeiten und

Herzliche Grüße

Susanne

Bitte zeigen Sie Fotos Ihres Projekts in der User Gakerie. 🙂

25.09.2013

Aufnähen der Streifen:

Die Streifen wurden mit dem Bruch in der angegebenen Reihenfolge an die Kreislinie angelegt und knappkantig abgesteppt. Der weiße Pfeil zeigt auf den ersten Streifen, von dem man nur noch ein Eckchen sieht, weil er von den angrenzenden Streifen überdeckt wird. Ich habe nicht gemessen, sondern einfach nach Gefühl die Streifen platziert.

Das nächste Bild zeigt: Nadelposition – Mitte.

Jetzt ist die Nadelposition um 2 Punkte nach rechts verschoben.

Liebe Grüße

Susanne

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Kommentare zu diesem Artikel

7 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Susanne Menne

    Hallo Susi,
    ich habe einen Streifen nach dem anderen aufgenäht und dabei nicht gemessen. Bitte guck mal oben in den Artikel. Es sind 3 neue Fotos eingefügt. Auf dem ersten sieht man genau die Reihenfolge, in der ich die Streifen angelegt und festgenäht habe. Die beiden anderen geben Auskunft über die Nadelposition.
    Liebe Grüße
    Susanne

  • Susi

    Hallo Susanne bin auch nicht so der Naehprofi…wenn ich den Streifen an das Mittelfeld anlege , haste da was gemessen, dass das gleichmäßig wird oder einfach Pi mal Daumen….und wo haste dann abgesteppt ..erst an der Mitte und dann die Streifen oder die Streifen erst zum Schluss? und was heisst die Nadelposition 2 Punkte verschieben? wohin denn bloß …? Naja ich glaube ich muss mal anfangen…LG und schon mal Dankeschön….:-) Susi (huppe )

  • Susanne Menne

    Hallo Jacqueline,
    ich habe die Spitze eiskalt gekappt und die Seite angeschrägt, weil es mir vorher einfach nicht so richtig gefallen hat. Das ist das Gute, wenn man selbst rumtüftelt und ausprobiert, man kann gnadenlos verändern. Irgendwann kommt dann der Punkt, wo man sagt: Ja, das ist es jetzt. 😉
    Liebe Grüße
    Susanne

    Ich habe noch etwas vergessen. Morgen kommt ein Artikel über das Verstürzen.

  • Jacqueline

    Hallo Susanne vielen dank für Deine antwort.Da hast Du oben etwas gemogelt oder??weil Dir die Spitze oben zu breit war .Na ;))))LG Jacqueline Manchmal ist es gut wenn man etwas gaga ist lach…

  • Ingrid

    Liebe Jacqueline,
    ich finde Deine Kommentare einfach wunderbar! Du sprichst das aus, was sich manch einer nicht getraut zu fragen, und das mit sehr viel französischem Charme!!!!! Ein großes Kompliment.
    Ich freue mich immer auf Susannes Beiträge UND die lebhafte Konversation.
    Amicalement
    Ingrid

  • Susanne Menne

    Hallo Jacqueline,
    im Nahtschatten nähst Du das Top in Verbindung mit dem Thermolam.
    Dann legst Du den Rückseitenstoff rechts auf rechts auf das Top und nähst rundherum mit einem Geradstich. Lass bitte eine ca. 12 bis 15 cm große Öffnung, durch die Du wenden kannst. Nach dem Wenden bügeln und rundherum knappkantig absteppen. Dabei wird die Wendeöffnung gleichzeitig geschlossen.
    Liebe Grüße
    Susanne

  • Jacqueline

    Hallo Susanne lieben dank für die Anleitung.Frau Lüscher ist nicht die hellste wie geht das mit verstürzen.?Das termolan ist ja durch das quilten fest .tTermolan und rückseite zusammen verstürzt dann gewendet anschliessend im Nahtschatten genäht??Könntest Du mir das nochmals genau erklären??Hoffe liest niemand wie peinlich.LG Jacqueline

Liebe Leserin, lieber Leser des BERNINA Blogs,

um Bilder über die Kommentarfunktion zu veröffentlichen, melde Dich im Blog bitte an.Hier geht es zur Anmeldung.

Du hast dich noch nicht für den BERNINA Blog registriert?Hier geht es zur Registrierung.

Herzlichen Dank, Dein BERNINA Blog-Team