Kreative Artikel zum Thema Nähen

Bastelanleitung: Individuelle Weihnachtskarten selber machen

Hallo ihr Lieben,

nur noch ein paar Mal schlafen und dann steht das Christkind vor der Tür. In diesem Beitrag findet ihr eine ausführliche Bastelanleitung für ganz individuelle Weihnachtskarten. Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Wie so oft die Jahre zuvor , habe ich mir mit der Findung der Geschenke zu Weihnachten wieder ziemlich viel Zeit gelassen. Die Geschenke sind jetzt komplett, nur mit den Weihnachtskarten stehe ich auf Kriegsfuß. – Die müssen jetzt aber ganz schnell zur Post! Was mach ich nur? Ich war schon in sämtlichen Geschäften, aber so richtig hat mir noch keine Karte gefallen. – Da fällt mir ein! Ich hab doch die BERNINA 21018DW Deck The Halls DesignWorks Kollektion mit den schönen Weihnachtsmotiven. Die gibt es übrigens beim BERNINA Fachhändler zu kaufen und eine Übersicht findet ihr hier. Da lässt sich doch bestimmt etwas draus zaubern. Jetzt schnell blanko Klappkarten in DIN A 6 gekauft und ab an den Rechner.

Ich wusste, dass ich fündig werde. Für mein Kartenprojekt habe ich das Motiv 21018-07_PW, einen PaintWork-Tannenbaum, und 21018-6_CR, einen CrystalWork-Tannenbaum, ausgesucht.

Den Tannenbaum muss ich in der Software noch etwas verkleinern, damit er auf das Format passt. Ich markiere den kompletten Baum, setze den Haken bei Proportional und gebe 80 % bei einer Skalierung ein.

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Bei dem ChrystalWork-Motiv 21018-6_CR entferne ich alle Steinchen bis auf den Stern.

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Und anschließend ordne ich dem Stern gleichgroße Steinchen zu. Ich verwende Größe SS10. Von der Größe habe ich noch eine große Auswahl.

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So und nun erstelle ich noch eine Platzierungslinie. Einfach mit „Form erstellen“ Werkzeug ein Rechteck digitalisieren. Die Größe verändere ich im Nachhinein. Gebe für die Breite einen Wert 108 mm und für die Höhe 148 mm ein. Den Haken bei Proportional entferne ich vorher. Ich lösche die Füllfläche und schon habe ich eine Platzierungslinie für meine Karten erstellt. Alle Dateien exportiere ich auf meinen Stick.

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Nun alle Stifte, die grün malen und Straßsteine in diversen Farben zusammengesucht und los geht’s an die Maschine.

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Zuerst lade ich die Platzierungslinie, bespanne meinen Rahmen mit Stickvlies zum Wegschneiden und lasse die Linie aussticken. Verwendet bitte kein Selbstklebevlies für das Bemalen von Papier. Die Haftkraft ist zu groß und das Papier geht beim Abziehen von dem Stickvlies kaputt.

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Jetzt gebe ich einen Hauch Sprühzeitkleber auf das Stickvlies und lasse es etwas antrocknen. Karte in dem Rahmen platzieren und das PaintWork Tool an die Maschine gebracht.

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Nacheinander lasse ich nun meine Karten mit den unterschiedlichen Stiften bemalen.

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Die Karten lasse ich gut trocknen und arbeite nun meine Schablone mit dem CrystalWork Tool aus.

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Jetzt kommen unterschiedlich farbige Steinchen in die Schablone und erstelle 11 Bügelmotive, das ist genau die Anzahl an Karten, die ich gepaintet habe.

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Nun das Bügelmotiv auf den gemalten Stern der Karte platzieren und bügeln.

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Zum Schluss bügle ich die zusammengefalteten Karten noch mal flach.

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FERTIG!

So individuell gestaltete Weihnachtskarten hatte ich noch nie. Jetzt noch schnell einen Gruß auf die Innenseite schreiben, in den adressierten Umschlag stecken und ab geht die Post.

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Ich wünsche euch allen eine geruhsame Weihnachtszeit mit euren Lieben und alles Gute für das neue Jahr.

Es grüßt herzlich,

Eure Birgit

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Kommentare zu diesem Artikel

3 Antworten

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  • Regina Langbein

    Hallo Jutta, ich wollte keineswegs, dass mein Kommentar falsch verstanden wird. Es ist gut und richtig, sowohl für ein Unternehmen als auch für den Verbraucher, Informationen über neue Produkte zu verteilen und einzuholen. Auch bei mir wurde vor ein paar Jahren z.B. über diesen Blog Interesse für eine BERNINA geweckt und ich möchte für nichts in der Welt mehr auf diese Maschine verzichten. Außerdem finde ich es lobenswert, wenn sich Frauen die Mühe machen, Texte schreiben und Fotos machen(und bearbeiten) um ihre Ideen mit anderen zu teilen. Freilich ist es leider so, dass die Anzahl der Kommentare sehr zu wünschen läßt. Ich beobachte das auch. Viele Kommentare gibt es dann, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Das zeigt doch, dass es viele Leser gibt, aber die Namen unter den Kommentaren der Beiträge sind oft die gleichen. Schade! Also, ich möchte nochmal darum bitten, mein Geschriebenes nicht als etwas Unhöfliches zu bewerten. Ich bin und bleibe weiter treue Leserin des Blogs und werde weiterhin hi und da meinen “Senf” dazugeben.
    Allen Besucherinnen des Blogs und vorallem den Autorinnen wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und freue mich auf Neuigkeiten im nächsten Jahr!

  • Regina Langbein

    Hallo BERNINA, hallo Birgit. Ich habe wie jeden Tag sehr gespannt
    das Weihnachtstürchen geöffnet und den Bericht gelesen. Es ist schon sehr
    interessant zu verfolgen, was man mit den heutigen Nähmaschinchen alles
    nähen(machen) kann. Ich finde es ja toll, was sich die Entwicklungsbüros der
    Nähmaschinenhersteller so ausdenken. Aber, bei aller Freude über den
    Fortschritt, auf manches Zubehör(und bitte, das ist meine ganz persönliche
    Meinung)kann man doch eigentlich verzichten. Nähen und Gestalten kann doch
    so viel Freude machen und wenn ich mit solch einem Teil serienweise
    Gestaltungen mache, dann kann ich doch auch gleich ein industriell
    hergestelltes Produkt im Laden kaufen, oder nicht? Vielen Dank für die Mühe und
    das Zeigen. Aber ich halte es so wie meine weiblichen Vorfahren- ich mache noch
    vieles mit der Hand, ob mit Stift oder Nadel und erfreue mich an der nicht so
    exakten Linie, die doch mein Ergebnis so von den anderen Massenprodukten unterscheidet.

    Nichts für ungut, ich verstehe, dass man solches Zubehör
    auch bewerben muss. Ich möchte bei meiner BERNINA auch nicht auf Dinge
    verzichten, die mir die Arbeit so sehr erleichtern und die ich meiner Mutter so
    sehr gewünscht hätte, als sie noch mit der Nähmaschine die Familie ernähren musste.

    Bitte nicht böse sein, wenn dieser Kommentar etwas von den
    üblichen Kommentaren abweicht. Aber ich denke, dass es erlaubt ist, auch so
    eine Meinung mal kund zu tun. Freundliche
    Grüße von Regina Langbein

    • Jutta Hellbach

      Hallo Regina,

      als Bloggerin möchte ich hier einmal ein, zwei Sätze schreiben.

      Einerseits kann ich dich verstehen, da du eine sehr kreative Frau bist und die Nähmaschine mit der reinen Nähfunktion in vielfältiger Weise nutzt.

      Andererseits verstehe ich natürlich auch die Intention, die Tools, die Designworks Suite bietet für eigene Projekte, wie hier in diesem Fall Birgit es machte, zur Produktion von Weihnachtskarten zu nutzen. Was ist daran unkreativer als beispielsweise eine Karte mit Zierstichen zu nähen? Statt mit Nadel und Faden, lässt sie die Maschine mit Stift und Stickmodulführung arbeiten. Dazu musste vorher ein Weihnachtsbaum gezeichnet und im Stickprogramm umgerechnet werden- ganz so flott gehts ja dann auch nicht. Sicherlich nicht schneller, als ins Geschäft zu gehen und einen Stapel Karten zu kaufen, die es in millionenfacher Auflage überall im Angebot hat. Letztendlich gilt es meiner Meinung nach auch als kreative, das grosse Potential, das diese BERNINA Nähcomputer bieten auszuschöpfen und umzusetzen.
      Ich denke, dass sich die Lieben von Birgit auch über diese selbstgearbeiteten Karten freuen werden. Auf dem letzten Foto in diesem Bericht sind immerhin zehn unterschiedliche Karten zu sehen.

      Der Bernina Blog wird uns freundlicherweise vom Hause BERNINA zur Verfügung gestellt und ich sehe es als selbstverständlich an, dass dies eine Werbeplattform für BERNINA ist. Deshalb ist es nur recht und billig, das ist meine Meinung, dass auch alle Features, alle Weiterentwicklungen, neueste Techniken und Zubehör hier im Adventskalender vorgeführt und verwendet werden dürfen.

      Und ein, zwei Anmerkungen zum Fortschritt und/der Technik der unbedingt zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gehört, gleichwelch Sektor es auch sein mag:

      “Früher schrieben wir Briefe – heute schicken wir Emails.”
      “Früher reiste man mit der Dampfeisenbahn – heute geniessen wir das luxuriöse schnelle und bequeme Reisen mit dem ICE.”

      Hier könnte man unzählige Vergleiche anführen.

      Was mich im allgemeinen seit ein paar Tagen nachdenklich macht ist der Konsum, das stillschweigende Hin”nehmen” der Adventstürchen, die mit viel Arbeit erstellt wurden.
      Nehmen wir doch einfach mal Türchen No. 7 von Hilary:
      es hat hier im deutschen Blog 5642 Klicks mit 2 Antworten – das macht ganze 0,035% aus.
      Nehmen wir dann das Türchen No. 13 von Andrea Kollath, die ein reines Nähprojekt zur Verfügung gestellt hat – hier kamen 10 Antworten, 5 davon von Andrea, macht also 5 Reaktionen auf 4387 Klicks. Das ergibt 0,113 %.

      Ich wünsche ein ruhiges, kreatives und fröhliches viertes Adventswochenende,
      Jutta

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