Kreative Artikel zum Thema Nähen

DIY-Indianershirt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eigentlich waren die Tage draußen schon so schön, sonnig & warm. Wir haben schon gegrillt. Gerade für unsere Kinder ist das ein großes Hightlight: Würstchen, Stockbrot und als Nachtisch Marshmallows.

Wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, kann ich kaum glauben, dass wir das diesen Frühling schon alles gemacht haben. Mit kurzen Hosen und Sommershirts. Aber ich bin zuversichtlich: die nächsten warmen Tage kommen bestimmt wieder. Wenn es dann soweit ist, werden meine Indianer bereits dafür gerüstet sein und als Indianer den Garten unsicher machen. Hier ein kleines Tutorial mit großem Effekt. 🙂

Als Grundlage habe ich mir ein kurzes Basicshirt aus dem doootz!-Jersey genäht. Zu der eigntlichen Länge des Shirts habe ich noch etwa 7cm für die Fransen hinzugerechnet. Das kann man variieren – je nachdem, wie lange man seine Fransen am Ende haben möchte (sind die Fransen “zu lang”, könnte es schnell nach Kleidchen aussehen, was besonders für Jungs nicht mehr so toll ist). Das Shirt habe ich komplett fertig genäht, ohne jedoch zu säumen. Schließlich sollen sich die Fransen am Ende schön einrollen.

Wichtig ist es, die Seitennähte jeweils sehr gut zu sichern. Es gibt viele Varianten. Ich ziehe den Faden immer mit Hilfe einer Handsticknadel zurück durch die Naht. Da kann eigentlich nichts mehr passieren.

bildB

Nun kann man sich die Länge der Fransen markieren. Ich habe es mir sehr einfach gemacht – meine Länge sind etwa zwei doootz! Wer jedoch ein komplexeres Stoffmuster hat oder am Ende einen Unistoff verwendet hat, der kann sich mit Papierklebeband eine Markierung setzen. Dieses Klebeband lässt sich sehr leicht wieder entfernen und kann es sogar noch für die Rückseite verwenden.

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Im nächsten Schritt einfach mit einer Stoffschere bis zur Markierung Streifen einschneiden. Links und rechts der Seitennaht schneidet man ganz knapp ein. Danach wählt man eine (so gut als möglich) regelmäßige Breite. Ich habe mich für ca. 0,7cm Breite entschieden. Dies ist aber Geschmacksache. Wer sich nicht sicher ist, nimmt einen Stoffrest und probiert einfach verschiedene Breiten aus. Zieht man nun die einzelnen Streifen in die Länge, so ergeben sich dann tolle Fransen.

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So fährt man dann auch mit der Rückseite und den Ärmeln fort. Damit man nicht versehentlich die fertigen Fransen der anderen Seite abschneidet, kann man sich etwas dazwischen legen. Das Lineal, ein Stück Pappe usw. Was ihr gerade zur Hand habt.

bild4

Zuletzt habe ich noch an den beiden Fransen der Seitennähte jeweils eine Perle angebracht. Je nach belieben (und Zeit), kann man auch an jede Franse eine Perle befestigen. Aber immer sehr fest verknoten. Aus Erfahrung werden es nämlich immer weniger & weniger Perlen. Aus diesem Grund mussten diesmal zwei Stück genügen. Nach dem ersten Waschen wird man bemerken, dass sich die Fransen nochmal bis zur Spitze wunderschön einrollen.

bild5 bild6

Allen Indianern viel Freude und einen tollen Frühling,

Petra

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