Kreative Artikel zum Thema Nähen

Special BERNINA Gruesli

Das Buch-Projekt nimmt Gestalt an, und ich möchte mich bei allen Personen bedanken, welche mich unterstützt haben. Dazu gehört auch BERNINA. Die Firma hat nicht nur mein Buch unterstützt,  sondern gibt mir auch die Möglichkeit, hier mein Projekt zu präsentieren.

Deshalb kreiere ich heute einen „Special BERNINA Gruesli“!

Wie gewohnt, überlege ich zuerst, was BERNINA für ein Tier sein könnte. Mhhh… ein zuverlässiges Tier, das vieles machen kann und lange lebt, vielleicht ein Säugetier…

Ich suche zum Thema Säugetiere im Internet und bekomme dazu folgende Informationen geliefert:

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Zu den Top 5 der langlebigen Tiere gehören Elefanten, Orang Utans, Gorillas, Braunbären und Bisons. Da BERNINA ein Schweizer Unternehmen ist, entscheide ich mich für den Braunbär. Nomen est omen!

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Jetzt überlege ich mir noch, was meine Nähmaschine Besonderes hat.

Eine von vielen Möglichkeiten, die sie bietet, ist das Nähen von Buchstaben. Man kann also mit ihr schreiben (dies hatte damals meinen Mann überzeugt). Ausserdem kann ich zwischen vielen Zierstichen auswählen. Ja, jetzt weiss ich, was ich machen werde.

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Wie beim letzten Mal fange ich mit einer kleinen Skizze an, diesmal auf braunem Cordstoff.

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Dann probiere ich ein paar unterschiedliche Zierstiche aus und wähle schliesslich zwei davon für den Bärenbauch.

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Das Gleiche gilt für die Pfoten und Ohren.

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Jetzt schaue ich, wie der Bär aussehen würde mit Knopfaugen. Meine BERNINA kann auch Knöpfe nähen, von dieser Möglichkeit sollte ich profitieren.

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Ich nähe alles mit der gleichen Einstellung wie für Maria’s Special Gruesli und versuche zum ersten Mal (!), Knöpfe mit dieser Nähmaschine anzunähen. Ich wechsle den Fuss und wähle den Fuss Nummer 9.

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Wow, dass war ja einfach, hat super easy funktioniert! Happy me, happy bear….

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Jetzt nähe ich alle Einzelteile des Gruesli zusammen und stopfe es dann mit Watte aus.

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Aber ein kleines Detail fehlt noch. Ich möchte noch eine kleine Schleife mit BERNINA drauf geschrieben anbringen. Ich programmiere die Schrift, und kurz darauf ist es auch schon fertig gestickt.

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Voilà! Die Nummer 1’051, „Bernina’s Special Gruesli“, ist geboren.

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Kommentare zu diesem Artikel

3 Antworten

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  • Natalia Gianinazzi

    Liebe Jutta

    Bitte entschuldige, wenn ich deine Gefühle verletzt habe. Ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen. Bei meinem Projekt habe ich die Adoption mit einem anderen Gedanken gesehen. Es gibt Leute, die bereit sind, jemandem Liebe und Zeit zu geben. Für 1’055 Gruesli würde mir dies leider nicht reichen 😉 Ich mache auch nicht nur Custom Gruesli, sondern auch viele, wie ich will. Diese Gruesli haben Ecken und Kanten und entsprechen nicht einem Wunschideal.
    In Buch gibt es einen Text, der ziemlich gut erklärt, was mein Konzept ist. Soll ich dir diesen Text zustellen?

    Herzlichst,
    Natalia

    • Jutta Hellbach

      Liebe Natalia,

      vielen Dank für deine nette Antwort. Sehr gerne würde ich diesen Text mit der Vorstellung deines Konzepts lesen und freue mich über die Zusendung per Mail.
      Ja, das Thema ist facettenreich und sensibel, umso wichtiger ist, wie ich finde, dass man darüber spricht.
      Nun bin ich sehr neugierig auf das, was du mir schickst.

      Liebe Grüße nach Zürich,
      Jutta

  • Jutta Hellbach

    Hallo Natalia,

    im wahren Leben eines Adoptierten steht zuerst einmal die Abgabe durch die leibliche Mutter; ein grosses NEIN, das oftmals den ungewünschten und abgelehnten Menschen sein Leben lang traumatisiert.
    Im wahren Leben unterzeichnet die leibliche Mutter, eine Abtretungserklärung, bevor der Adoptionsvertrag überhaupt beschlossen werden kann.
    Im wahren Leben ist in all diesen Unterlagen, die Änderungen von Namen, Eintragungen in Registern bei Ämtern und Gerichten betreffend auch gar nicht von einem Kind, sondern von einem Mündel mit der Numer XYZ die Rede. Wenn im wahren Leben ein Adoptierter einmal diese Unterlagen auf der Suche nach seinen Wurzeln in die Hände bekommt und Einblick hat, ist er mehr als betroffen, es bringt ihn an den Rande der Verzweiflung Dinge schwarz auf weiss zu lesen.

    Glücklicherweise nehmen im wahren Leben die Adoptiveltern ein Kind so an, wie es auf die Welt kam und lassen nicht vorher wissen, wie sie es denn gerne hätten und mit welchen Merkmalen es idealerweise ausgestattet sein soll, damit es auch gut zu ihnen passt.

    Wie schön, dass Ihren Grueslis das Unerwünschtsein und die Abgabe erspart bleiben, bevor sie nach Ihren eigenen Ideen designt eine neue Adoptivfamilie finden.

    Abgesehen von meinen oben angeführten Gedanken, als direkt Betroffene, gratuliere ich Ihnen dennoch zu Ihrer erfolgreichen Aktion, hinter der immens viel Einfallsreichtum und Arbeit steckt. Weiterhin wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

    Viele Grüße,

    J. Hellbach

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