Kreative Artikel zum Thema Quilten

Straight Line Quilting – Tipps & Tricks

Nützliche Tipps für tolle Ergebnisse

Straight Line Quilting bezeichnet das Quilten gerader Linien und sorgt einfach und rasch für tolle Effekte. Heute möchte ich euch einige hilfreiche Tipps & Tricks vorstellen, damit ihr diese Methode einfach und sauber meistern könnt.

1. Markierungen

Um gerade Linien nähen zu können, sind Markierungen sehr wichtig. Ihr könnt entweder mit Klebestreifen arbeiten, mit Trickmarker die Linien zeichnen oder mit einem Kantenlineal von BERNINA die Linien nähen. Ich habe mich für das Kantenlineal entschieden, da dies die schnellste Methode ist und tolle Ergebnisse liefert.

Quilting Straight Lines

2. Fixierung der Quiltlagen

Um schöne Ergebnisse zu erzielen, sollten sich die unterschiedlichen Lagen von Stoff und Vlies nicht verschieben. Dies führt sonst schnell zu Falten im Stoff, welche unschön ausschauen. Entweder können die Lagen mit Nadeln festgesteckt werden, es kann aufbügelbares Vlies verwendet werden oder Sprühkleber. Der Sprühkleber ist meine bevorzugte Variante.

3. Verwendung eines Obertransportfuss

Der Obertransportfuss 50 von BERNINA besitzt eine spezielle Quiltsohle. Die beiden Kantenlineale unterstützen zusätzlich das genaue Arbeiten. Ausserdem wird das Verschieben der Stofflagen beim Zusammennähen verringert, was für schönere Ergebnisse sorgt.

Unter der Nähmaschine - nähe gerade Linien

4. Fadenspannung und Stichlänge

Überprüft die Fadenspannung und die Stichlänge an einem Probestück. Ich muss die Fadenspannung meistens stark reduzieren, von 5.5 auf 2.25. Die Stichlänge erhöhe ich auf 3.5 mm, da ich dies einfach schöner finde.

5. Starte in der Mitte

Startet mit der ersten Linie in der Mitte des Quilts und arbeitet von links nach rechts. An der rechten Ecke des Quilts angekommen, dreht Ihr den Quilt und fangt wieder in der Mitte an. Arbeitet wieder von links nach rechts.

So viele Fäden

6. Behaltet die Linie im Auge

Egal, ob Ihr einer eingezeichneten Linie folgt oder mit anderen Markierungen arbeitet, behaltet die Augen auf der Linie. Solange Ihr näht, lasst nicht zu, dass Ihr irgendetwas anderes anschaut. Dies führ sehr schnell zu ungeraden Linien, was wir ja nicht wollen.

7. Übung macht den Meister

Wie jede Technik braucht es Übung, um schöne gerade Linien nähen zu können. Aber mit diesen wenigen Kniffen erreicht Ihr schnell schöne Ergebnisse.

Perfektes Finish

Bei dieser Technik bleiben immer kleine Unebenheiten oder etwas ungerade Linien, aber betrachtet man den Quilt als Gesamtes, fällt dies kaum auf. Zudem hat man nach dem Waschen eine sehr schöne Textur. Straight Line Quilting benötigt viel Zeit, aber das Ergebnis lässt sich sehen.

Eure Céline

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Kommentare zu diesem Artikel

6 Responses

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  • daniela2109

    Hallo Celine, ich hätte ja eine Frage. Du schreibst, dass du mit der B770 genäht hast. Diese hat ein integriertes Obertransport. Benutzt du trozdem ein Obertransportfuss, wenn ja, wie so?…
    Danke
    LG Jana

    • Céline Voigt

      Sali Jana

      Genau die B770 hat einen integrierten Obertransportfuss, da braucht es keinen zusätzlichen. Aber das haben ja nicht alle hier 🙂

      LG Céline

  • Monika

    Vielen Dank für die aufschlussreiche Erläuterung. Das Quiltteil ist natürlich ein Augenschmaus, sehr schön stimmig in den Farben.
    Bzügl. der Faden Spannung / Sticklänge habe ich eine Frage:
    mit welcher BERNINA wurde das genäht und wurde “nur” ein gerader Stich verwendet?

    Begrüßen würde ich, die Verarbeitung der Fäden am Quiltanfang- und Ende zu sehen ist. Wie wird das gemacht damit es sauber ausschaut? (sorry, vielleicht hat das auch bereits eine der Expertinnen beschrieben)

    Was mich noch brennend interessiert, ist der Hocker. So etwas suche ich schon seit einiger Zeit. Über einen Tipp freue ich mich.

    VIelen Dank und besten Gruss,
    Monika

    • Céline Voigt

      Liebe Monika

      Vielen Dank für das Kompliment 🙂

      Die Decke habe ich mit der Bernina 770 genäht mit einem normalen Geradstich. Die Fadenspannung kannst du an einem Probestück testen. Sie variiert je nach dicke des verwendeten Vlieses.

      Die Fäden werden am Anfang und Ende verknotet und dann unter den Stoff gezogen. Das heisst, du verknotest die Fadenenden und ziehst den Knoten unter den Stoff mit Hilfe einer Nadel. Wenn der Knoten durch den Stoff gezogen wirst, hörst du ein kleines “plopp”. So ist der Faden gut versorgt und trotzdem gesichert. Der überschüssige Faden wird dann einfach nur noch abgeschnitten.

      Der Hocker ist von IKEA 🙂 Er ist höhenverstellbar und lässt sich drehen. Ein richtiger Allrounder 😉

      Liebe Grüsse
      Céline

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