Kreative Artikel zum Thema Quilten

Tipps für Patchworker: Fäden vernähen

Habt Ihr auch manchmal so viele Fäden auf der Vorderseite eines Quilts, die noch nicht gesichert sind?

Zum Verknoten und Vernähen müssen diese Fäden auf die Rückseite. Eine mühsame Angelegenheit, wenn Ihr jeden Faden einzeln auf die Rückseite ziehen müßt.

Fäden vernähen

Fäden vernähen

Ich zeige Euch mal, wie das etwas fixer geht. Einige von Euch kennen das sicher schon:

  • In eine feine Stopfnadel fädelt Ihr Euch einen stabilen Faden doppelt ein, so dass eine Schlaufe entsteht,
  • In diese Schlaufe legt Ihr die beiden Fäden (das sind ja immer der Ober- und der hochgeholte Unterfaden),
  • Die Nadel kommt jetzt nach unten auf die Rückseite des Quilts und nimmt in der Schlaufe die beiden Fäden mit auf die Unterseite – so bekommt Ihr beide Fäden in einem Rutsch auf die Rückseite.
  • Die Schlaufe bleibt in der Nadel für die nächsten Fäden von der Oberseite:

Fäden vernähen

Fäden vernähen

Fäden vernähen

  • Die beiden Fäden werden 2 x verknotet
  • Mit einem Nadeleinfädler (das geht einfacher) beide Fäden gleichzeitig in eine dünne Nadel (Quiltnadel) fädeln und im Vlies vernähen
  • Rest abschneiden – fertig:

Fäden vernähen

Fäden vernähen

Fäden vernähen

Fäden vernähen

Kurz und schmerzlos –  so kennt Ihr meine Beiträge eigentlich gar nicht. Aber das Vernähen der Fäden geht wirklich so fix.

Gutes Einfädeln!

Eure Wiebke

Nähkunde / Tutorials: Tipps für Patchworker: Fäden vernähen  #nähen #patchwork #quilt #faden   #tutorial #overlock #nähanleitung #diy #bernina

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Kommentare zu diesem Artikel

16 Responses

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  • Birgit

    Das geht noch viel einfacher mit Nähnadeln, die oben eine Öffnung haben, sog. selbsteinfädelnden Nadeln oder Wundernadeln.

    Birgit

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo Birigt!
      Oh ja, damit geht es auch. Vielen Dank für den Tipp.
      Nur diese besonderen Nadeln hat wohl nicht jede – und dann geht es eben auch mit der Schlaufe.
      Liebe Grüße
      Wiebke

  • Heike Rosenbaum

    Hallo Wiebke, ich mache es ähnlich. Nur bei mir ist immer eine Nadel mit einer Schlaufe vorhanden. Der Faden wird in die Nadel ganz normal eingefädelt und zur Schleife gebunden. Damit ziehe ich die Fäden nach hinten und nach dem Verknoten auch wieder in den Stoff. So spare ich mir jede Einfädelei. Meine tante hat so vor vielen Jahren ihre Perlenketten gefädelt.
    Viele Grüße
    Heike

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo heike!
      Vielen Dank .
      Klar kann man mit der Schlaufe auch die Fäden vernähen auf der Rückseite, ich mache es lieber mit der kleinen Nähnadel – die rutscht mir besser ins Vlies.
      Liebe Grüße
      Wiebke

  • giraffe

    Hallo Wiebke,
    deine Beiträge sind super, habe schon viel von dir gelernt.Zur Zeit suche ich deinen Beitrag vom Hunderwasserquilt, kann ihn aber leider nicht finden.Kannst du mir da weiter helfen?
    Liebe Grüße
    Annelie

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo Annelie!
      Vielen Dank – ich freue mich sehr darüber, wenn meine Beiträge Euch gefallen und Ihr daraus etwas lernen könnt.
      Eine Anleitung für einen Hundertwasserquilt gibt es bisher noch nicht, ich habe meinen Quilt vor vielen Jahren in einem Kurs genäht und dann später selbst viele Hundertwasserkurse gegeben.
      Aber wer weiß? Vielleicht doch später bei Interesse hier im Blog?
      Vielleicht schaust Du Dir meinen Kinderquilt mit den frei geschnittenen Teilen an und holst Dir schon einige Anregungen zum freien Arbeiten?

      https://blog.bernina.com/de/2014/03/fingerspiele/

      Liebe Grüße
      Wiebke

  • Gudrun Heinz

    halli hallo wiebke,
    manchmal steckt der teufel im detail – und wenn dann wiebke aus dem nähkästchen geplaudert hat, sprich hier ihre tipps so schön anschaulich zeigt, dann sind alle problemchen gelöst. super! vielen dank!
    beste grüsse
    gudrun

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo Gudrun!
      Vielen Dank!
      Wäre schon schön – eine Lösung für alle Probleme, aber einige Problemchen sind dann wohl wirklich gelöst.
      Liebe Grüße
      Wiebke

  • ERIBO

    Liebe Wiebke,
    Danke für den praktischen Einfädel-Tipp. Es ist immer wieder hilfreich , mal bei dir reinzuschauen.
    Liebe Grüße
    Erika

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo Erika!
      Das mache ich doch gerne für unsere Blogleser(innen)!
      Liebe Grüße
      Wiebke

  • stoffmadame

    Vielen Dank für den Tipp, liebe Wiebke! Daran hatte ich neulich überlegt, aber eine Gedankenlücke zwischen der Schlaufe und dem Ende der ersten Stopfnadel 😉 Das kann ich bald gut gebrauchen 🙂
    Liebe Grüße, stoffmadame

    • Wiebke Maschitzki

      Hallo stoffmadame!
      Die Nadel mit der Schlaufe erleichtert Dir das Durchziehen der Fäden auf die linke Seite – ohne das etwas mühsamere Einfädeln ins Nadelöhr. Die Schlaufe bleibt immer eingefädelt für die nächsten Fäden von der Oberseite.
      Nur zum Vernähen der Fäden müssen diese Fäden auf der Rückseite in eine kleinere Nähnadel gefädelt werden.
      Also nur 1x das Einfädeln zum Vernähen – spart doch Zeit und schont die Augen..
      Liebe Grüße
      Wiebke

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