Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps Januar 2019

Deutschland feiert
100 jahre bauhaus

Das Bauhaus: eine Idee, die Schule gemacht hat. In Deutschland, aber auch weltweit. Funktionale Gestaltung und modernes Bauen haben eine Epoche geprägt, den Traum eines Gesamtkunstwerkes aus Kunst und Kunstgewerbe, Architektur und Design, Tanz und Theater gibt bis heute – Impulse für unser Kulturschaffen wie für unsere Lebenswelten.


Bauhauskapelle, 1930, Detail
Foto: unbekannt / © Bauhaus-Archiv Berlin, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses ist eines der zentralen Kulturereignisse des Jahres 2019. Unter dem Motto ‘Die Welt neu denken’ lädt der Bauhaus Verbund 2019 gemeinsam mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses neu zu entdecken, seinen Spuren in Deutschland und der Welt nachzugehen und seine Impulse für unsere Gegenwart und Zukunft zu erkunden. Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen: Das dezentrale Jubiläum bietet zahlreiche Möglichkeiten, Deutschland zu erkunden und zu bereisen – und unter dem Thema Bauhaus zu den Wurzeln der Moderne an vielen bekannten und weniger bekannten Orten zurückzufinden.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres findet ein umfangreiches Programm mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zu Architektur und Gestaltung, Kunst und Kulturgeschichte, Bildung und Forschung statt. Von einem grossen Eröffnungsfestival, der Eröffnung neuer Museen und Jubiläumsausstellungen über die bekannten UNESCO-Welterbestätten bis hin zu neuen wissenschaftlichen Entdeckungen in deutschen, aber auch internationalen Ausstellungen und Projekten: 100 jahre bauhaus ist ein Programm für Bauhaus-Fans wie Skeptiker, für Bauhaus-Kenner wie Neuentdecker.

Das Programm im Einzelnen und viele weitere Informationen sind hier zu finden: www.bauhaus100.de

 

Eröffnungsfestival

Vom 16. – 24. Januar 2019 findet in der Akademie der Künste, Berlin, ein Eröffnungsfestival statt, das das Jubiläumsjahr mit einem Feuerwerk der performativen Künste eröffnet. Konzert, Installation, Theater, Tanz, Diskurs, Workshop und Club: Das neuntägige Festival unter der künstlerischen Leitung von Bettina Wagner-Bergelt bietet in einer Vielzahl von Formaten neue Begegnungen mit der Bauhaus-Bühne und schlägt einen Bogen von den herausragenden historischen Zeugnissen des Bauhauses bis zur heutigen Avantgarde und zu den Spuren und Impulsen, die das Bauhaus in die zeitgenössische Kunst getragen hat.

Das Triadische Ballett
Bayerisches Junior Ballett München
Foto: © Wilfried Hoesl, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Das Eröffnungsfestival steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der das Event am 16. Januar feierlich eröffnen wird.
 Es findet in Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin statt. Das dicht gefüllte Programm zeigt mehr als 25 Produktionen, Details findet man unter www.bauhausfestival.de oder unter www.adk.de

Info:

16. – 24. Januar 2019

Eröffnungsfestival

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin-Tiergarten
Deutschland

www.adk.de

ausführliches Programmheft

kurze Programmübersicht

 

Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst

Das Staatliche Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Ausstellungsansicht Bauhaus und die Fotografie / Studierende
© NRW-Forum Düsseldorf
Foto: Katja Illner, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Vom 7. Dezember 2018 – 10. März 2019 bringt die Ausstellung ‘Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst’ im NRW-Forum Düsseldorf Fotografien des Neuen Sehens in einen Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms ‘100 jahre bauhaus’.

Info:

7. Dezember 2018 – 10. März 2019

Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst

NRW-Forum Düsseldorf
Ehrenhof 2
40479 Düsseldorf
Deutschland

www.nrw-forum.de

 

 Moderne am Main 1919 – 1933

In den 1920er Jahren entwickelt sich Frankfurt am Main zu einem Zentrum der modernen Gestaltung. Unter dem Begriff ‘Neues Frankfurt’ wird ein politischer und gestalterischer Umbruch angeschoben, der sämtliche Lebensbereiche umfasst. Im Städte- und Wohnungsbau, in Produkt-, Raum- und Werbegestaltung, in Mode, Musik, Fotografie und Film werden neue Formen gesucht und gefunden – mit keinem geringeren Ziel, als eine neue urbane Gesellschaft zu formen.

Entwurf zu einer Reklameuhr für die Grossbäckerei Ost Hafen, Elektrozeit AG
Werner Epstein, um 1927
Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst
© Museum Angewandte Kunst
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung zeichnet anhand von mehr als 600 Objekten, Skizzen und Modellen, Fotografien, Filmen und Tonaufnahmen ein facettenreiches Bild vom Aufbruch in die Gestaltungsmoderne, der von Zukunftsoptimismus und Weltoffenheit geprägt war. Sie stellt bekannte und weniger bekannte Protagonistinnen und Protagonisten der Moderne am Main vor, macht mit den kreativen Netzwerken vertraut und zeigt Verbindungen und Unterschiede zum Bauhaus auf. Dabei wird klar: Wenn das Bauhaus die Akademie der Moderne war, so war das Neue Frankfurt ihre Werkstatt.

Zusammen mit den Sonderausstellungen am Deutschen Architekturmuseum und am Historischen Museum Frankfurt sowie den Aktivitäten des Forum Neues Frankfurt bildet Moderne am Main eine gemeinsame Frankfurter Initiative anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019.

Info:

19. Januar – 14. April 2019

Moderne am Main 1919 – 1933

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Deutschland

www.museumangewandtekunst.de

Ausstellungseröffnung:
Fr, 18. Januar 2019, 19 Uhr im Museum Angewandte Kunst

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Fadenlauf – Textil trifft Rennsport

Aus Anlass des 90-jährigen Jubiläums des Sachsenrings organisierte das Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal (Deutschland) 2017 mit viel Erfolg die Sonderausstellung ‘Technik in Textilien’, die in unerwarteter Form die Tradition des Rennsports mit technischen Textilien und ihren innovativen Eigenschaften in Bezug auf Funktionalität und Sicherheit verband. Hier geht’s zu meinem Bericht.

Gisela Hafer: Kopfüber, 2017
technische Vliese, Gurtbänder, Einwegkittel
handgenäht, Schichtungen
Ausstellung ‘Fadenlauf- Textil trifft Rennsport’
Foto freundlicherweise von Gisela Hafer zur Verfügung gestellt

Diese Ausstellung wanderte nun weiter ins Studio der Kunststation Kleinsassen (Deutschland), wo sie noch, wie hier bereits angekündigt, bis zum 3. März 2019 begleitend zur Ausstellung ‘Wandlungen. Retrospektive – Perspektive’ zu sehen sein wird.

Susanne Dopf: Fantribüne, Detail, 2017
Baumwolle, verschiedene synthetische Funktionsstoffe und technische Textilien
maschinengenäht, textile Collage
Ausstellung ‘Fadenlauf- Textil trifft Rennsport’
Foto: Gudrun Heinz, 2017

14 Textilkünstlerinnen – vorwiegend aus dem Verein Quiltkunst e.V. – liessen sich dazu herausfordern, diese technischen Textilien künstlerisch ein- und umzusetzen und es entstanden sehr originelle Arbeiten.

Zur Ausstellung ist ein Postkarten-Set erhältlich.

Info:

21. Januar – 3. März 2019

Fadenlauf – Textil trifft Rennsport

Kunststation Kleinsassen
An der Milseburg 2
36145 Hofbieber-Kleinsassen (Rhön)
Deutschland

www.kunststation-kleinsassen.de
www.quiltkunst-ev.de

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Gegen die Unsichtbarkeit
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Über 50 Frauen schreiben Designgeschichte. Bislang vergessen, werden sie jetzt wieder sichtbar in der Ausstellung ‘Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938’, derzeit zu sehen im Kunstgewerbemuseum Dresden.

Ausstellungsansicht ‘Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938’, 2018
© SKD
Foto: Klemens Renner, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 rückte Dresden im Hinblick auf innovative Gestaltung und gesellschaftliche Erneuerung für einige Jahrzehnte ins Zentrum der internationalen Kunstgewerbe- und Reformbewegung. Bislang nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Portrait Gertrud Kleinhempel
Historisches Museum Bielefeld
© Historisches Museum Bielefeld
Foto freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Es ist vor allem Karl Schmidts (1873–1948) Engagement zur Zeit der Reformbewegung zu verdanken, dass unmittelbar nach der Gründung seines Unternehmens eine ganze Reihe von Frauen als Gestalterinnen beauftragt und ihre Produkte unter ihren Namen vertrieben wurden.

Wäscheschrank, Gertrud Kleinhempel, um 1905
Hersteller: Werkstätten für Deutschen Hausrat Theophil Müller, Dresden
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung stellt erstmalig 19 Frauen vor, die bereits im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten.

Bezugsstoff, Else Wenz-Viëtor, um 1922
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Die Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) wirft ein Schlaglicht auf Gestalterinnen, die trotz reger Entwurfs- und Lehrtätigkeit, zahlreichen Ausstellungen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten:

Tapetenmuster, Emmy Seyfried, um 1910
Stadtarchiv Breisach/Sammlung Tapetenfabrik Erisman & Cie.
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie – generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung – oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren.

Polsterstuhl, Marie von Geldern-Egmond, um 1905
Hersteller: Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Dauerleihgabe SKD, Kunstgewerbemuseum
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Frauen, die tradierte gesellschaftliche Muster durchbrachen und mit der Ausübung eines zuvor Männern vorbehaltenen Tätigkeitsbereiches mehr Autonomie und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag erlangten.

Bertha Senestréy, 1923
Privatbesitz
© Foto: unbekannt, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Frauen, die nicht nur massgeblich zum Erfolg der noch jungen Werkstätten beitrugen, sondern auch die Reformbewegung in Dresden entscheidend vorantrieben.

Jahrbuch der Deutschen Werkstätten Hellerau
Einband, Bertha Senestréy, 1928
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

27 verschiedene Berufsbezeichnungen beschrieben die Frauen unter anderem als Grafikerin, Bildhauerin, Möbeldesignerin, Innenarchitektin, Musterzeichnerin oder Textilgestalterin – ein Versuch, ihren vielfältigen Tätigkeiten und Begabungen gerecht zu werden.

Kaffeekanne Modell 234, Else Wenz-Viëtor, 1921
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Die Schau im Japanischen Palais zeigt die grosse Bandbreite an Produkten, die über drei Generationen von Designerinnen entstanden ist. Neben Entwurfszeichnungen, die einen Einblick in den Entstehungsprozess der Objekte geben, werden über 270 Werke präsentiert, von denen viele überhaupt das erste Mal einer Öffentlichkeit zugänglich sind.

Ausstellungsansicht ‘Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938’, 2018
© SKD
Foto: Klemens Renner, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Das beträchtliche Spektrum an Möbeln, Textilien und Tapeten sowie Spielzeugen und Gefässen eröffnet damit auch neue Einblicke in die Zeit zwischen 1898 und 1938.

Tapetenmusterbuch der Deutschen Werkstätten Hellerau, um 1910
Herausgeber: DWH/Erismann & Cie., Stadtarchiv Breisach/Sammlung, Tapetenfabrik Erisman & Cie.
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

In der umfangreichen Auseinandersetzung mit den Deutschen Werkstätten und ihren Gestalterinnen fügt das Kunstgewerbemuseum der Designgeschichte der Moderne ein entscheidendes Kapitel hinzu.

Schreibtisch, Margarete Junge, 1905/1906
Hersteller: Werkstätten für Deutschen Hausrat Theophil Müller, Dresden
Privatbesitz
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Ebenso vielgestaltig wie ihre Produkte waren die Biografien der Frauen. Anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen zeichnet die Ausstellung erstmals die Karrieren und Netzwerke wie auch die privaten Lebensentwürfe der Designerinnen nach.

Porträt Clara Möller-Coburg
Privatbesitz
© Foto: unbekannt, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Daneben ermöglichen Magazine, wissenschaftliche Publikationen und Ausstellungsdokumentationen den Besucher*innen, nachzuvollziehen, wie die Designerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts wahrgenommen wurden, noch tiefer in die damalige Zeit einzutauchen und dabei immer wieder der Frage nachzugehen: Wie konnten diese Frauen unsichtbar werden?

Deckelvase, Else Wenz-Viëtor, 1911
Privatbesitz
Hersteller: Porzellanfabrik Weiden Gebr. Bauscher für Deutsche Werkstätten Hellerau
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung beleuchtet die Designerinnen Elisabeth Bertsch-Kampferseck, Margarete von Brauchitsch, Elisabeth Eimer-Raab, Lotte Frömel-Forchner, Marie von Geldern-Egmond, Margarete Junge, Gertrud Kleinhempel, Charlotte Krause, Margaret Leischner, Dora Lennartz, Clara Möller-Coburg, Ulla, Schnitt-Paul, Bertha Senestréy, Emmi Seyfried, Lilli Vetter, Else Wenz-Viëtor, Ruth Hildegard Geyer-Raak, Käthe Lore Zschweigert und die Produktfotografin Hedda Reidt.

Toilettentisch, Gertrud Kleinhempel, Entwurf: um 1910
Hersteller: Werkstätten für deutschen Hausrat Theophil Müller, Dresden
© SKD
Foto: Robert Vanis, freundlicherweise von den SKD zur Verfügung gestellt

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen

Ergänzend zur Ausstellung ‘Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898–1938’ findet am 18. Januar 2019 das Symposium ‘A Woman’s Work’ im Japanischen Palais statt.

Info:

3. November 2018 — 3. März 2019

Gegen die Unsichtbarkeit
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Kunstgewerbemuseum
Japanisches Palais
Palaisplatz 11
01097 Dresden
Deutschland

www.kunstgewerbemuseum.skd

vgl. auch meinen Bericht über die Ausstellung ‘Ab nach München! – Künstlerinnen um 1900

***

Chintz: Global Textile

Das Rijksmuseum in Amsterdam präsentiert derzeit 30 Objekte, die die Entwicklung von Chintz nachzeichnen und zeigen, wie dieser Stoff sich im 17. und 18. Jahrhundert auf die Mode ausgewirkt hat.

Chintz ist ursprünglich ein wachsüberzogenes, dünnes, glänzendes, leinwandbindiges Baumwollgewebe aus Indien, wo es eine sehr lange Tradition des Baumwollanbaus gibt. Bereits im 16. Jahrhundert wurden über verschiedene Handelsrouten Baumwollprodukte aus den Zentren der indidischen Baumwollverarbeitung bis in den Nahen Osten gehandelt. Baumwollstoff war um 1600 wegen der schwierigen und arbeitsintensiven Gewinnung und Verabeitung noch ein mit der Seide vergleichbares Luxusgut.

Chintz-Jacke
Grosse Blumenmotive auf cremefarbenen Hintergrund, eingefasst mit einem rosa bestickten Band
unbekannter Hersteller, ca. 1750
Leihgabe von Mrs M.A. Kuiper-Heuvelink, Amsterdam
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Im 17. Jahrhundert löste Chintz eine wahre Revolution in der globalen Mode aus; beispielsweise machten die Ostindien-Kompanien ihn in Europa populär. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde Chintz bereits in der wohlhabenderen englischen Mittelklasse als Kleidungsstoff geschätzt, da er den teuersten Seiden glich, die von der Aristokratie getragen wurden. Seine bunten Pflanzenmotive zierten aber nicht nur Kleidung, sondern auch für die Dekoration ganzer Räume wurde Chintz verwendet. Diese Beliebtheit ist bis heute erhalten geblieben. Modehäuser wie Mulberry und Gucci liessen sich in ihren Herbstkollektionen 2018 von diesen farbenfrohen Designs inspirieren.

Gequiltete Tagesdecke
unbekannter Hersteller, ca. 1700 – 1720
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Zu den in Amsterdam ausgestellten Objekten gehören Hauben, Wanddekorationen, Morgenmäntel, Babykleidung, Röcke, Bettüberwürfe und Kleider. Ausserdem zählen hölzerne Model (Druckstöcke), mit denen die Motive auf den Stoff gedruckt wurden, zu den Exponaten. Ein Highlight der Ausstellung ist die oben abgebildete gequiltete Tagesdecke aus dem 18. Jahrhundert, die mit dem Wappen von Amsterdam geschmückt ist.

Info:

3. September 2018 – 21. Juli 2019

Chintz: Global Textile

Rijksmuseum
Museumstraat 1
1071 XX Amsterdam
Niederlande

www.rijksmuseum.nl

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Susanna Taras:
Die Magie der Blumen

Ab dem 18. Januar 2019 zeigt das Stadtmuseum Beckum die Ausstellung ‘Susanna Taras: Die Magie der Blumen’.

Plakat

Monumentale Blüten- und Blumenobjekte von leuchtender Farbigkeit lässt die Künstlerin aus Materialien wie Woll- und Synthetikfasern entstehen. Als ‘Malerei mit Wolle’ bezeichnet Susanna Taras selbst ihre dicht aus Wollfäden gearbeiteten überdimensional grossen Blumenreliefs.

Die Künstlerin im Atelier
Foto: Roland Bauer, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Blumen und Blüten sind für mich Ausdruck von Schönheit, strahlender 
Freude und gebündelter Energie. Ihr buntes Leuchten und ihre schillernde Pracht ziehen mich in ihren Bann – Glücksgefühle kommen auf, wenn ich sie betrachte’, erklärt Susanna Taras und entführt die Besucher*innen ihrer Ausstellungen in farbprächtige und zugleich poetische Bildräume, in eine Welt voll wuchernder Formen.

Ausstellungsansicht Orangerie Kirchberg
Foto: Roland Bauer, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Auf den ersten Blick gesehen täuscht ihre vordergründige Eindeutigkeit. Es gibt noch mehr Gründe dafür, warum die Künstlerin gerade Blumen und Pflanzen zu ihrem Thema macht: Auf unserer Erde geht es um den Prozess des Wachsens, Verwandelns, der Transformation. Evolution, Entwicklung gehören zum Sein und in den Pflanzen zeigt sich dieses Prinzip. Ausserdem versinnbildlichen Pflanzen kunsthistorisch gesehen schon immer Transformation und geistiges Wachstum des Menschen. ‘Inspiriert von Elementen der Natur werden die pflanzlichen Formen in der mir eigenen Kunstsprache zum artifiziellen Objekt’, macht Susanne Taras deutlich und fährt fort: ‘Naturform, ins Überdimensionale gesteigert, feiert ihren Triumph in der Kunst!’

Ausstellungsansicht Orangerie Kirchberg
Foto: Roland Bauer, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ihre Reisen zu Meditationsorten nach Indien und die Suche nach sich selbst führten Susanna Taras dahin, die Antworten nicht mehr im Aussen, sondern im Innen zu finden und meint dazu: ‘Die Schönheit der Blüten verbindet mich mit der inneren Schönheit in mir und dem Wissen um mein eigenes Potential. Sie erinnern mich, diese Strahlkraft täglich zu aktivieren und aus mir in meine Kunstwerke fliessen zu lassen.’

Susanna Taras: Päonoia
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die überdimensional grossen Pflanzenreliefs in irisierend flirrenden Farbkompositionen feiern das Leben mit floraler Kraft. Die äussere Schönheit der Blumen, ihre überbordende Freude an Fülle und verschwenderischer Farbenpracht sind Synonyme für die innere Sehnsucht nach Vollkommenheit, der höchsten Blüte.

Einladung

Die Künstlerin rückt mit dem überlebensgrossen Format ihrer Blumen die Fülle und Fasziniationskraft der Natur, die in der modernen Welt vielfach übersehen wird, ins Rampenlicht und damit in unser Bewusstsein.

Info:

18. Januar – 17. März 2019

Susanna Taras:
Die Magie der Blumen

Stadtmuseum Beckum
Markt 1
59269 Beckum
Deutschland

www.beckum.de
www.susannataras.com

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Alles unter dem Himmel
40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln noch bis zum 30. Juni 2019 die Ausstellung ‘Alles unter dem Himmel’.

Key Visual

Im Dezember 1977 wurde der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa (1905–86) geplante Neubau des Museums für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher eröffnet. Damit erhielt das 1909 gegründete Haus nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein neues Domizil. Als herausragendes Beispiel der klassischen Moderne steht das Haus seit 2011 unter Denkmalschutz.

Truhe
Japan, frühe Edo-Zeit, 1. Hälfte 17. Jh.
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, E 83,1.
Foto: RBA, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Der Titel ‘Alles unter dem Himmel’ spielt auf den chinesischen Begriff ‘Tianxia’ an und bezeichnet die Welt in ihrer grossen Vielfalt und Bandbreite. Die Ausstellung feiert die Neuzugänge der letzten 40 Jahre: Hochkarätige Ankäufe – finanziert durch die Stadt Köln und den Fördererkreis des Museums oder mit Unterstützung des Landes NRW, der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW sowie der Kulturstiftung der Länder, ausserdem einzigartige Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie grosszügige Schenkungen privater Gönner und Mäzene.

Buddhistischer Wächterkönig
Marmor, China, Tang-Dynastie, 9.-10. Jh.
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Bc 2009,1.
Foto: Alexandra Malinka, Düsseldorf, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ob es sich um Schreibkunst der japanischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts, buddhistische Skulpturen des 6. bis 16. Jahrhunderts, Gelehrtenmalerei, klassische chinesische Möbel oder ein chinesisches Prinzessinnengewand des 18. Jahrhunderts handelt, zusammen genommen bilden all diese in thematischen Gruppen präsentierten Kunstwerke ein facettenreiches Universum.

Schule des Iwasa Matabei (1578-1650): Ausflug einer Kurtisane mit ihren Schülerinnen
Papier mit Mineralfarben auf Blattgoldgrund
Japan, 1624-1643
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, A 77,71.
Foto: Kodansha, Tokyo, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung lädt auch ein zu einer Zeitreise durch die Bestandskataloge und Sonderausstellungsplakate der letzten 40 Jahre.

Schale, Dekor von Päonien und Blattranken
China, Yongzheng (1723-1735) Marke und Periode
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, F 2018,1.
Foto: RBA, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Das Ausstellungsmotiv stellt den chinesischen Unsterblichen Liu Hai dar, der als Abgesandter des Gottes des Reichtums verheissungsvoll und verschmitzt lächelnd einen Reif mit Goldmünzen durch die Luft wirbelt. Die monumentale Bronzeplastik aus dem 18. Jahrhundert, die aus der Sammlung Dieter und Christel Schürzeberg stammt, drückt die Hoffnung auf zukünftiges Glück und reichen Geldsegen aus.

Der daoistische Unsterbliche Liu Hai
Bronze, China, Qing-Dynastie, 18. Jh.
Sammlung Christel und Dieter Schürzeberg im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, C 2018,227.
Foto: RBA, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Info:

17. November 2018 – 30. Juni 2019

Alles unter dem Himmel
40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstrasse 100
50674 Köln
Deutschland

www.museum-fuer-ostasiatische-kunst.de

***

Vorschau:

Textile Kultur Haslach und ETN-Konferenz 2019

Im kommenden Sommer gibt es für Textilinteressierte in Haslach (Österreich) ein besonders vielfältiges Programm: Neben dem dreiwöchigen Sommersymposium mit Kursen, Ausstellungen und Webermarkt wird zeitgleich auch die Konferenz des Europäischen Textilnetzwerks (ETN) dort stattfinden. Das ETN ist eine internationale Vereinigung, die den fachspezifischen Austausch zwischen den Nationen fördern und den europäischen Gemeinschaftsgedanken durch das Medium Textil stärken möchte. Man darf sich auf viele namhafte Referenten und spannende, internationale Begegnungen freuen.

Key Visual

Die Konferenz und das nächste Sommersymposium werden unter dem Motto ‘Garten Eden / Garden of Eden’ stehen. Zu diesem Thema wird es auch eine grosse, jurierte Gruppenausstellung im wunderschönen gotischen Trakt von Schloss Neuhaus geben, für die bis 15. Februar 2019 textile Arbeiten eingereicht werden können.

Nähere Informationen und Bewerbungsformular

Desweiteren wird u.a. auch die 7. Europäische Quilt Triennale im Textilen Zentrum Haslach ausgestellt werden.

Die Termine:

15. Februar 2019: Bewerbungsschluss zum Wettbewerb ‘Garten Eden’
14. Juli 2019: Eröffnung des Sommersymposiums
15. – 19. Juli 2019: Erste Kurswoche (in Deutsch)
22. – 26. Juli 2019: Zweite Kurswoche (in Englisch und Deutsch)
27./28. Juli 2019: Webermarkt und Faserzone
29. – 31. Juli 2019: ETN-Konferenz in Haslach und Umgebung
1./2. – 3. August 2019: Post-ETN-Konferenz in Wien

Geplante Ausstellungen:

4. Mai – 31. Juli 2019: 7. Europäische Quilt Triennale, Textiles Zentrum Haslach
17. Juli – 4. August 2019: Tanja Boukal: ‘Wo Blumen blühen …’, Galerie HeimART, Neufelden
17. Juli – 4. August 2019: ‘Garten Eden’ – Textilausstellung im Rahmen der 19. ETN-Konferenz, Schloss Neuhaus, St. Martin im Mühlkreis

Weiteres in Planung

Info:

Textile Kultur Haslach
Stahlmühle 4
4170 Haslach
Österreich

wwwtextile-kultur-haslach.at
www.textiles-zentrum-haslach.at
www.gardenofeden2019.org
www.etn-net.org

Flyer (englisch)

***

Christian Dior: Designer of Dreams

Am 2. Februar 2019 eröffnet das Victoria and Albert Museum in London mit ‘Christian Dior: Designer of Dreams’, die grösste und umfassendste Ausstellung über einen Modeschöpfer, seit das Museum 2015 die Show über den britischen Designer Alexander McQueen präsentierte.

Key Visual

‘Christian Dior: Designer of Dreams’ zeichnet die Geschichte und Wirkung eines der einflussreichsten Couturiers und seiner sechs künstlerischen Nachfolger*innen in leitender Position von 1947 bis heute nach und stellt den anhaltenden Einfluss des Modehauses auf die Szene dar.

Christian Dior mit Model Sylvie, ca. 1948
Courtesy of Christian Dior
Christian Dior: Designer of Dreams im V&A vom 2. Februar – 14. Juli 2019
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Londoner Ausstellung basiert auf ‘Christian Dior: Couturier du Rêve’, der ebenso umfangreichen wie exzellenten Ausstellung, die das Musée des Arts Décoratifs in Paris 2017 organisiert hatte  – hier geht es zu meinem Bericht. Durch Hinzufügen eines neuen Teils über Diors Faible für die britische Kultur wurde die Ausstellung für das V & A erweitert und neu gestaltet.

Ein Katalog ist erhhältlich.

Ich habe die Ausstellung seinerzeit in Paris besucht und war mehr als hin und weg. Also eine unbedingte Empfehlung für London, wenn irgend möglich.

Info:

2. Februar – 14. Juli 2019

Christian Dior: Designer of Dreams

Victoria and Albert Museum
Cromwell Road
London SW7 2RL
England

www.vam.ac.uk

***

Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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Kommentare zu diesem Artikel

9 Responses

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  • ERIKA BORNEMANN

    Liebe Gudrun,

    schön zu sehen was Frauen schaffen können.Das war auch mein Gedanke beim Lesen Deines umfangreichen Artikel über die Ausstellungen. Wie gut auch die Blumen von Susanna Taras in die Orangerie passen.

    Das macht wirklich Lust sich alles anzusehen.

    Herzlichen Dank für alle Info`s und einen guten Rutsch , sowie liebe Grüße

    Erika

     

    • Gudrun Heinz

      halli hallo erika,

      1000 dank! ich bin mit der antwort in verzug, da erst aus den winterferien (ohne internet) zurück – bitte um entschuldigung. um so schöner aber ist es, hier so freundliche reaktionen vorzufinden. ich hoffe, dass du auch gut ins neue jahr gekommen bist und wünsche weiterhin alles gute!

      beste grüsse

      gudrun

  • Birgit Berndt

    Hallo Gudrun,

    toll, schon der erste Einblick auf das Bauhaus-Jubiläum im kommenden Jahr. Wird sicher spannend. Aber auch die Blumenmalerei mit Wolle und, und, und… Immer wieder schön, deine Ausstellungs-Tipps.

    Viele Grüße

    Birgit

    • Gudrun Heinz

      halli hallo birgit,

      ich möchte dir sehr herzlich für deine zeilen danken und noch nachträglich alles gute für 2019 wünschen. wir sind erst seit dem wochenende wieder zu hause. es gibt in bayern mindestens ein alpental, das scheinbar für den zugang zum www erst noch erschlossen werden muss – auch ohne schneechaos – und keineswegs nur ‘eine milchkanne’ darstellt.

      beste grüsse

      gudrun

  • Gudrun Heinz

    halli hallo monika,

    dir auch ein grosses dankeschön. an ausstellungen wie dieser in dresden komme ich einfach nicht vorbei. schon weil sie mal wieder zeigt, was frauen schaffen können!

    guten rutsch und alles gute im neuen jahr.

    beste grüsse

    gudrun

  • monika

    Liebe Gudrun, DANKE wieder einmal für die tollen Tipps! Bewundernswert kreative Frauen gab es immer schon! Leider oft so wenig anerkannt. Besonders tolle Ausstellung in Dresden! Weihnachtliche Grüße von    monika

  • sabinemoertz

    Liebe Gudrun! Danke Dir für Deine wunderbaren Ausstellungstips! Dir durch die Ausstellungen zu folgen, ist wie dort zu sein (fast! ). Jedenfalls, wenn man nicht in erreichbarer Nähe lebt , wie ich. So hoch interessant, bebildert und mit viel Liebe zusammengestellt von Dir. Danke für die ermöglichten Einblicke!

    Dir auch ein zufriedenes und gesundes neues Jahr! Lieben Gruß aus Schweden! Sabine

    • Gudrun Heinz

      halli hallo sabine,

      vielen lieben dank für deine lobenden worte, die mir natürlich runtergehen wie öl 🙂 freut mich sehr, wenn du spass bei der lektüre hast und auch neue erkenntnisse sind einfach eingeplant. das geht mir beim zusammenstellen ganz genauso …

      nochmals ein gutes neues jahr und

      beste grüsse nach schweden,

      gudrun

  • Gudrun Heinz

    halli hallo,
    ich wirble zwar nicht wie der chinesische unsterbliche liu hai als abgesandter des gottes des reichtums verheissungsvoll einen reif mit goldmünzen durch die luft (wie oben in den ausstellungstipps nachzulesen), möchte aber trotzdem allen leserinnen und lesern für das kommende jahr 2019 alles gute wünschen und verschmitzt lächelnd die hoffnung auf zukünftiges glück und reichen geldsegen ausdrücken.
    einen guten rutsch!
    herzlichst
    gudrun

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