Kreative Artikel zum Thema Quilten

Mit den Fischen zum Wasser | Strand-Quilt aus Spoonflower-Stoffen

Ein Tag am See, ein Tag am Strand, ein Nachmittag im Garten. Mit meinen zauberhaften Fische-Quilts aus den tollen Stoffen von Spoonflower bin ich dafür hervorragend ausgestattet. 

Aber wer oder was ist Spoonflower überhaupt?

Spoonflower wurde im Mai 2008 von den beiden Internetgeeks Gart Davis und Stephen Fraser gegründet, weil deren kreative Frauen sich fragten, warum es keine Möglichkeit gab, eigene Designs auf Stoff drucken zu lassen. Meine Güte, was für Männer… die das kreative Herz der Frau so glücklich machen wollten! Die Frage bildete schließlich den Startschuss zur Gründung von Spoonflower in Durham, North Carolina, USA: Als erste Firma seiner Art ermöglicht Spoonflower es seinen Kunden, Textilien nach eigenen Entwürfen individuell zu gestalten und drucken zu lassen. Im Jahr 2016 wurde die erste Produktionsstätte außerhalb der USA eröffnet, um der immer weiter steigenden internationalen bzw. europäischen Nachfrage besser gerecht werden zu können. So druckt Spoonflower in der Berliner Produktionsstätte auf  sagenhaften 19 verschiedenen Stoffen zauberhafte und kreative Designs für jeden Geschmack! Die Spoonflower-Community zählt mittlerweile über 3,5 Millionen Nutzer, die ihre eigenen und die Spoonflower-Marketplace-Designs für Vorhänge, Quilts, Kleidung, Taschen, Möbel, Puppen, Kissen, Bilder, Kostüme, Fahnen und vieles, vieles mehr nutzen. Und ich kann Euch sagen, die Entscheidung fällt nicht einfach! Ich habe viele Stunden damit zugebracht, bis ich mich schließlich für diese drei Stoffe entscheiden konnte:

Diese leuchtenden Fische, das Design findet Ihr HIER.

Dazu passend tolle und farbenfrohe Elemente in Pink und Orange – ein toller Farbkontrast zu den Fischen:

Und schließlich ein schönes Design in warmen Orange:

Übrigens, falls auch ihr eines dieser tollen Designs verarbeiten möchtet, erhaltet Ihr bei Spoonflower bis einschließlich 31.07.2019 mit dem Code TolleStoffe10 sagenhafte 10% Rabatt auf Eure Bestellung. Bei so viel tollen Designs fällt die Wahl nicht einfach. Eine hübsche Zusammenstellung weiterer sommerlicher Stoffe findet Ihr übrigens HIER

Es geht also los mit meinem Quilt. Ich schneide den Rückseitenstoff, dünnes Volumenvlies und den Stoff der Vorderseite ca. mit den Maßen 70 x 180 cm zu. Ich habe mich übrigens für die Qualität Organic Cotton entschieden. Sie ist perfekt geeignet für mein Projekt. 

Nun zeichne ich mit dem Trickmarker kleine diagonale Hilfspunkte auf und fixiere alle Lagen mit einigen Stecknadeln. Da ich später den Obertransportfuß #50 zum Quilten verwende, ist das bei dieser Größe des Quilts ausreichend. Der Fuß transportiert hervorragend, sodass in Kombination mit dem Anschiebetisch die drei Lagen nicht verrutschen werden.  

Jetzt wird der Quilt von innen nach außen diagonal gequiltet. Hierfür verwende ich die Abstandführung des Obertranspotfuß #50. So müssen keine weiteren Hilfslinien aufgezeichnet werden. 

Das sieht doch schon ganz gut aus! Zum Quilten habe ich übrigens das wunderschöne Silk-Finish Cotton in der Stärke 40 von Mettler verwendet. 

Nun wird der Strand-Quilt diagonal entgegengesetzt wie soeben beschrieben gequiltet.

Anschließend nähe ich vier Streifen mit den Maßen 140 x 7 cm diagonal zu einem Endlosstreifen zusammen. Dieser wird mittig gebügelt, die linke Seite liegt innen. Die diagonalen Nahtzugaben werden zuvor auseinandergebügelt. Mit diesem Streifen fasse ich den Quilt ein. Hierfür beginne ich an einer der langen Kanten und achte darauf, dass keine der Nähte vom Zusammensetzen der Streifen in einer der Ecken ladet. Ich nähe den Streifen mit 1 cm Nahtzugabe fest. In diesem Fall stoppe ich auch 1 cm vor Ende, d. h. Nahtzugabe an der Kante bzw. am Ende sind immer identisch. 

Nun falte ich den Streifen nach rechts…

… dann wieder nach links…

… ich drehe das Nähgut um 90 Grad und nähe weiter. Dieses Mal beginne ich ganz an der Kante. 

Anfang und Ende habe ich wie auf dem Bild zu sehen ca. 30-40 cm offen gelassen, d. h. keine Naht gesetzt. An den Enden schneide ich die Streifen passend mit entsprechender Nahtzugabe diagonal zurück…

… und nähe sie rechts auf rechts zusammen. 

Danach werden die Nahtzugaben auseinander und der Streifen mittig gebügelt. Die linke Seite liegt erneut innen. Nun den geschlossenen Streifen wie gehabt auf dem Quilt festnähen. 

Ein echter Herzblutquilter würde nun nichts anderes machen, als den Streifen nach hinten zu klappen, um ihn mit Staffierstichen von Hand festzunähen. Meine Zeit ist knapp, ich möchte zum See… so entscheide ich mich zum ersten Mal in meinem Nähleben, das mit der Maschine zu erledigen. Ich falte den Streifen ordentlich nach hinten, sodass er auf der Rückseite minimal die erste Naht überlappt. Gesteckt wird von rechts. Die Ecken werden schön gelegt. Dann nähe ich auf der rechten Seite exakt im Nahtschatten zwischen Quilt und Einfassung. Mit dem Schmalkantufuß #10D verrutscht nichts und ich treffe den Nahtschatten perfekt!

Auf der Rückseite wird die Einfassung ganz knapp gefasst:

Für das nötige Sommerfeeling nähe ich an die kurzen Seiten eine farbenfrohe Quastenborte fest.

So… jetzt bin ich bereit für Sommer, Sonne, Strand und Meer!

Ganz liebe Grüße

Eure Claudia 

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten
Zeitaufwand: ein Wochenende
Verwendete Materialien: Baumwollstoff, Quastenborte, Quilt-Garn Baumwolle, Spoonflower, Volumenvlies
Verwendete Produkte:
Schmalkantfuss # 10
Schmalkantfuss # 10

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