Kreative Artikel zum Thema Nähen

Temple of Eternity – und ewig läuft die Nähmaschine

Film ab für ein ganz besonderes Stück Videokunst!

Im Juni 2019 erreichte uns die Sponsoring-Anfrage eines jungen Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg/Deutschland. Es ging um ein Filmprojekt, welches ziemlich aufwändig werden sollte. Das Storyboard stand bereits fest und der Film hatte sogar schon einen Namen: «Temple of Eternity» sollte er heissen. Wie der Name bereits vermuten liess, sollte er Ewigkeit dokumentieren – in diesem Fall die ewige Fähigkeit, sich Kleidung mithilfe einer Nähmaschine selber nähen zu können, solange die Weitergabe dieses Könnens an folgende Generationen nicht abreisst. Die Studenten wollen eine klare Botschaft übermitteln, die mehr denn je in die aktuelle Zeit passt: selber nähen und Kleidung reparieren anstatt wegwerfen oder neu kaufen.

Gabriel Becker, regieführender Student der Filmakademie Baden-Württemberg/DE

Die Idee und die Botschaft gefielen uns bei BERNINA so gut, dass wir Unterstützung für das Projekt zusagten. Das Storyboard ähnelte einem kleinen Märchen und erzählte von der Leidenschaft zum Nähen über verschiedene Generationen. Der Drehort, eine alte, stillgelegte Lederfabrik, ähnelte einer Zeitreise. Die 1866 gegründete Fabrik wurde 1973 stillgelegt, aber beim Rundgang auf dem Dachboden, der unser Drehort werden sollte, fand ich noch zahlreiche alte Lederhäute, die inzwischen bretthart geworden waren. Es war staubig, kalt und dunkel – der perfekte Ort für eine märchenhafte, mystische Atmosphäre!

Da «Temple of Eternity» eine Geschichte über drei Generationen hinweg zeigt, wurden dazu passend drei Nähmaschinen-Generationen benötigt. Zum Glück pflegen wir unsere alten Schätze bei BERNINA, so dass nach kurzer Revision und etwas ÖL-Pflege zwei wunderschöne, alte BERNINA Modelle sowie eine moderne B 590 mit mir auf die Reise gingen. Die BERNINA 105, eine Tretmaschine mit Schrank, war 1932 die erste Nähmaschine der damaligen Fritz Gegauf GmbH, die den Markennamen BERNINA trug. Ich habe zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten selber zum ersten Mal mit einer Tret-Nähmaschine genäht und muss sagen, dass es mir unglaublich Spass gemacht hat… und ich hätte zu gerne all die Geschichten gehört, die sie erlebt hat 😉

Die BERNINA 730 Record ist ein Modell aus den 60er-Jahren, welches damals ein echter Verkaufsschlager war. Sie konnte zu ihrer Zeit bereits mit einigen technischen Features punkten, die revolutionär waren. Ausserdem kam unsere B 590 zum Einsatz – die Maschine, in die sich irgendwie sofort jeder verliebt, sobald er an ihr gesessen hat. Die beiden Schauspielerinnen, die wir auf den Maschinen schulten, und die junge Kostümbildnerin vom studentischen Team waren ganz aus dem Häuschen wegen der vielen, tollen Features der B 590.

Die kleine Geschichte des kurzen Films ist schnell erzählt. Miranda ist ein kleines Mädchen, das sich beim Spielen mit den anderen Kindern das Kleid zerreisst. Aus Angst vor dem Ärger des Vaters über das zerrissene Kleid läuft sie davon und versteckte sich. In ihrem Versteck trifft sie auf eine nette, alte Dame, eine Schneiderin, die ihr einerseits das Kleid repariert und andererseits das Nähen beibringt. Später als junge Frau schneidert Miranda selber, sogar ihr Verlobungskleid ist selbstgenäht, und sie liebt ihre Selbständigkeit sehr, was ihrem eifersüchtigen Vater jedoch nicht gefällt. Er wütet in ihrem Atelier umher und Miranda findet Trost im Gedanken an die alte Dame. Später ist sie selber die alte Dame und die Geschichte beginnt sich zu wiederholen, als plötzlich ein kleiner Junge vor ihr steht.

Die Geschichte ist einfach, aber wunderschön inszeniert. Die Studenten haben hervorragende Arbeit geleistet und sehr professionell gearbeitet. Und BERNINA ist ein stolzer Teil der Geschichte.

Wie hat euch das Video gefallen?

Eure

Annett Werner 

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Kommentare zu diesem Artikel

72 Responses

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  • Renate P.

    Auch ich habe bereits mit 7 Jahren auf einer Pfaff Tret-Nähmaschine, nähen gelernt. Kurze Zeit später hat mein Vater diese Maschine mit einem Motor aufrüsten lassen. Vor gut 20 Jahren bin ich auf die Bernina 160 Virtuosa umgestiegen, nun nähe und sticke ich mit der 790Plus. Welch eine Entwicklung…. Heute nähe ich immer noch leidenschaftlich gern und gebe diese Liebe an meine beiden Enkelinnen weiter.

    Der Film ist sehr schön gemacht und es werden viele Erinnerungen geweckt, z. B. mein erstes “richtiges” Nähprojekt, mit 9 Jahren ein Tellerrock mit Reissverschluss, mit 11 das erste gefütterte Kleid und mit 16 dann ein Kostüm mit Revers und komplett gefüttert.

    Danke für diesen Film und Kompliment an die Initiatoren, Schauspieler und an Bernina, die dies möglich machten!

  • ERIKA BORNEMANN

    Eine wunderbare Idee und eine wirklich nette Geschichte die sich die Studenten ausgedacht haben.

    Auch ich habe auf einer Tretmaschine angefangen, bevor ich auf eine elektronische umgestiegen bin.

    Da wurden Geschenke für Freunde und Verwandte genäht .Später dann Gardinen für die erste eigene Wohnung. Dann Baby und Kinderkleidung usw.

    Das Nähen macht immer noch viel Spass, nur die Maschinen haben inzwischen den bekannten Bernina-Komfort , auf den ich auch nicht mehr verzichten möchte.

    Und bei uns ist es so, dass Reparaturen   von mir für alle durchgeführt werden. Man weiss eben, an wen man sich wenden kann.

    Übrigens ist auch mir die moderne Garnspule aufgefallen, da hätte wirklich eine ältere besser gepasst.

    Aber ansonsten war es ein sehr gelungener kleiner Film, hinter dem auch eine Menge Arbeit steckt.

    Kompliment an das Team und liebe Grüße

    Erika

  • Ulrike Reiß

    Wunderschönes Video. Auch ich habe das Nähen  von meiner Mutter und einer lieben Freundin gelernt. Meine Bernina 1080 begleitet mich schon über 25Jahre.

  • Britta

    Das Video ist sehr schön gemacht und es kamen beim anschauen auch direkt Erinnerungen hoch. Meine ersten Näherfolge sammelte ich auf einer Tretnähmaschine im Handarbeitsunterricht. Daraufhin durfte ich an die elektrische Nähmaschine meiner Mutter und nähte ….. und nähte mit kleinen berufsbedingten Unterbrechungen die ganzen Jahre … und tue es immer noch mit Leidenschaft.

    Inzwischen sind aus der einfachen elektrischen Nähmaschine von damals ( leider keine Bernina ) zwei Nähmaschinen von Bernina -eine davon mit Stickmodul- geworden.

    Heute sitzt meine Enkelin, im gleichen Alter wie ich damals daran wenn sie mich besucht. Und auch mein Enkel hat inzwischen schon fleißig darauf näht und sogar gestickt. Ich fördere es auch so gut ich nur kann und bin auch mächtig stolz auf die beiden.

    In vielen Kommentaren war es schon zu lesen, die Garnspule stach auch mir sofort ins Auge und hier hätte eine ältere Version sicher besser gepasst.

    Bis auf dieses Detail ist der Film sehr schön geworden, zeigt die Entwicklung der Bernina Nähmaschinen  und lässt einen gleichzeitig in Erinnerungen schwelgen.

    Liebe Grüße an das Filmteam, Britta

     

  • Daniela Aumann

    Sehr toller Kurzfilm! Wie viele hab auch ich das Nähen von meiner Oma gelernt, welche Schneiderin war, es war eine Tretnähmaschine- als Kind war das nicht einfach, die am Laufen zu halten.

    Was mich an dem Film völlig aus der Zeitreise geworfen hat, war die Gütermann-Plastikspule auf der alten Bernina. Da hätte man doch eine alte Holzspule oder Kartonspule auftreiben können- bin leider ein Monk 😉

    Toll, dass Bernina solche Projekte unterstützt.

  • Heidi Mansdörfer

    Super schönes und sehr anrührendes Video! Dickes Lob an die Macher! Und an Bernina, das Ihr jungen Menschen die Chance gebt sich auszuprobieren! Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Ich bin selbst Lehrerin und weiß von was ich rede.

  • Hanna Starke

    Der Film ist wunderbar. Er spricht mich sehr an.

    Ich selber habe auf einer Tretmaschine das Nähen gelernt. Da war die erste “Elektrische”, die ich nur selten benutzen durfte (Es war die Maschine meiner Mutter, die als Schneidermeisterin damit ihr Geld verdiente), eine geniale Verbesserung.

    Ich habe immer genäht, bei jedem Umzug sofort Anspruch auf einen Nähplatz erhoben, was mir auch immer genehmigt wurde und bin heute glückliche Besitzerin eines eigenen Nähzimmers. Nähen für die ganz Familie (3 Kinder, Mann und ich selber) hat immer viel Spaß gemacht. Heute bin ich die Näh-Oma.

    Man kann mir alles nehmen, nur nicht die Nähmaschine.

     

     

     

  • Conny Ranft

    Ich bin zutiefst gerührt. Ein toller Kurzfilm!!! Großes Lob an die Film-Macher. Es könnte meine Geschichte sein. Auch ich habe in bereits jungen Jahren an der Tret-Nähmaschine meiner Großmutter nähen gelernt. Ich habe bis ich in die Schule kam, bei ihr gewohnt. Auch sie trug selbstgenähte Kleider – wie ich heute. Sie nähte Sachen für mich oder besserte auch mal etwas aus. Diese alte Tret-Nähmaschine ist heute noch in meinem Besitz. Heute nähe ich auf der Bernina 480, die ich mir erst voriges Jahr neu geleistet habe. Meine 6jährige Enkelin hat auch schon auf der Bernina genäht. Das erfüllt mich mit Stolz.

     

  • Tanja Ostermann

    Ein wunderschönes Video!

    Meine Großeltern waren Schneider und ihre alte Tretmaschine steht noch immer bei meinen Eltern und funktioniert auch noch. Ich selbst habe auch von meiner Mutter das Nähen in ganz jungen Jahren gelernt. Heute nähe ich sehr viel, habe meine Töchter zumindest soweit, dass sie nähen können, wenn sie wollen. Ich denke sie werden später, wenn sie vielleicht selbst Kinder haben, an die Nähmaschine finden.

    In den Schulferien nähe ich mit kleinen Kindergruppen, weil ich es wichtig finde, dieses Handwerk weiter leben zu lassen. Es macht so viel Spaß und befriedigt, alle Kinder sind eifrig dabei und in ihnen reift sehr schnell das Verständnis, dass ein T-Shirt für 2  € unter menschenwürdigen Bedingungen gar nicht produzierter werden kann.

     

  • Hanna Kopp

    Hallöchen,

    ein gelungenes Projekt, ganz super gemacht.

    Mit der 590 er Rekord habe ich angefangen das Nähen zu erlernen, heute habe ich eine 580er mit Stickmodul.

    Wenn so manche Maschinen erzählen könnte!!!!!

    Herzliche Grüße aus der Südpfalz

    Hanna Kopp

  • Helga Lohr

    zauberhaft und super umgesetzt, auch ich habe nähen von Oma und Mutter gelernt und gebe jetzt mein Wissen an die Schwiegertochter weiter, dieses Handwerk und Hobby lebt weiter.

  • Heidrun Rilling-Mayer

    BERNINA ist Kult, seit Generationen – für Generationen! Auch in unserer Familie kam, kommt und wird nie eine andere Nähmaschine ins Haus kommen!! BERNINA – ein Vermächtnis, das verpflichtet!

  • Christine Demontreal

    Wunderschön und mir hat es Tränen in die Augen getrieben!!

    Wirklich toll gemacht……..

    Und bei mir war es auch so, daß ich das Nähen von meiner Mutter gelernt habe und meine Tochter jetzt auch seit 3 Jahren näht. Bin voll stolz!!!

  • Karin Rogers

    Der Film berührt mich sehr und paßt absolut in die heutige Zeit! Danke an alle Beteiligten!

  • Daniela Korb

    Superschön, das Video hat mich sehr berührt!

    Leider hatte ich keine Mutter oder Großmutter, die mir das Nähen beigebracht haben. Dafür habe ich es alleine geschaftt, erst auf der B550QE und dann auf der B770 QE, die ich nie wieder hergeben werde :-)Aber vielleicht kann ich das Erlernte mit Begeisterung an zukünftige Generationen weitergeben, denn etwas selber zu nähen macht so viel glücklicher, als etwas Fertiges zu kaufen!!

  • Renate Jentzsch

    Oh, ein so schöner Film, den ich gerne in ganzer Länge sehen würde. Wo kann man ihn anschauen?

    • Annett Werner

      Liebe Renate,

      vielen Dank für das Interesse, doch leider gibt es keine lange Version dieses Films. Es war ein studentisches Projekt und als solches als Kurzfilm konzipiert.

      Viele Grüsse

      Annett

  • Angela Schade

    Wunderbar und zauberhaft und ehrlich.

    Die Welt verändert sich, die Technik verändert sich, doch es bleibt dieser Moment, wenn etwas vollendet ist, die Tasche gewendet, der Reißverschluss geschlossen wird. 🙂 Und dann darf uns Stolz begleiten. Und ich glaube, dass wir diese Kraft mit dem Werkstück weitergeben.

    Stoff, Garn und Farben sind auch ein generationsübergreifender Teil meiner Familie, dem meine Tante einen ganzen Quilt gewidmet hat (Margret Zalfen). Damals waren es vorwiegend Frauen.

    Mal sehen, ob ich es mal einem Sohn oder einer Tochter weitergeben darf. Nun bringe ich dieses sinnliche und liebevolle Arbeiten den Kindern in der Ergotherapie näher. Sie sind unsere Zukunft für Nachhaltigkeit.

    Allen weiterhin viel Freude am Nähen und herzlichen Dank für den Film.

    Angela Schade von RodenBag

  • Anke Schliep

    Ein ergreifender kleiner Film. Sieht insgesamt technisch sehr professionell aus. Allerdings ist auch mir die moderne Garnrolle ins Auge gestochen. Game of Thrones läßt grüßen…

    Komisch, dass man sich an so Kleinigkeiten stört.

  • Franzi Sadeq

    Super Werk, innige und passende  Musik zum  Thema und auch eine super Werbung für BERNINA!
    Auch ich startet mit einer Tretnähmaschine im Schlafzimmer meiner Mutter und nun 40 Jahre später hoffe ich das eines meiner Kinder oder Enkel mal dieses Erbe übernehmen.

  • Karla Frühbös

    Das Video ist der absolute Hammer und hat mir einige Tränen in die Augen gezaubert. Ich selber habe das Nähen auch im Kinder/Jugendalter von meiner heißgeliebten Oma gelernt und mit 13 durfte ich das erste mal an ihre “Tret” Nähmaschine. Dieses stolze Gefühl begleitet mich heute noch (auch nach 40 Jahren ) wenn ich an der  Maschine sitze und ein Projekt beende oder “nur” etwas repariere. Vom Jugendweihegeld kaufte ich die erste “eigene” und habe aus diesem Hobby auch mein Beruf gemacht. 1982 lernte ich Damenmaßschneiderin  und habe mich im September 1989 selbständig gemacht. Mein Arbeitszimmer war auch der Dachboden ;-). Es war und ist bis heute nicht leicht, damit genug Geld zu verdienen, zumal ich einen Ehemann wie im Video hatte, mit null Verständnis und der Satz “arbeite mal was richtiges” hallt bis heute trotz jahrelanger Trennung immer noch nach. Heute bin ich immernoch selbständig habe mehr Freude denn je an diesem Hobby und verdiene meinen Lebensunterhalt mit  Upcycling aus alten Kaffeesäcken und vikt. Kleidern für historische Treffen. In meinem Arbeitsfundus befindet sich eine 700, eine 830 und zwei 930 Bernina´s die ständig gebraucht werden.  Da ich diese alten “Eisenschweine” liebe.  Sehr feine Stoffe nähe ich mit einer anderen elektonischen. Voriges Jahr hatte ich eine Wette laufen mir NICHTS neu zu kaufen ausser Schuhe, Stoff und BH.  Bis auf eine NOTausnahme habe ich es auch bis Silvester geschafft und meine Meinung und mein Kosum nach diesem Jahr drastisch geändert. Über das Umdenken der Gesellschaft bin ich aber auch froh. Wurde ich vor ein paar Jahren noch über meine selbstgenähten Einkaufsbeutel belächelt und ausgelacht, schaut man jetzt doch bewusster drauf.  Leider ist die Bekleidungsindustrie nach wie vor nur auf Masse und Profit ausgerichtet.

  • Maria Müller-Mathis

    Die Mettlerspule auf der alten Bernina sticht unschön heraus und macht den Film kaputt. Es ist nur ein kleines Detail, aber es sprengt das Bild

    • Vassallo Giovanna

      Insgesamt ein sehr nostalgischer und rührender Film, aber wie die Frau Müller-Mathis schon schreibt, die Spule passt nicht zu diesen Film und lässt es unschön werden! Schade dass solche Details nicht berücksichtigt wurden!

  • Sabine Dr. Roth

    Vielen Dank für das eindrucksvolle, berührende Video. Ich habe auch unter Omas Anleitung auf einer Tretnähmaschine mit Schiffchenspule erste „Nähschritte“ gelernt. Später habe ich mir dann als Studentin eine Koffernähmaschine auf Abzahlung gekauft. Heute nähe  aus Spaß und verwirkliche ich Nähideen, die meistens zu induviduellen  Geschenken werden. Ich glaube, damit bisher schon viel Freude bereitet zu haben. Besonders gern nähe passend in Farbe und Motiv Zuckertüten.Leider gibt es in meinem Bekanntenkreis keine Schulanfänger mehr.MfG Sabine Roth

  • Antje Lafon

    Ein schönes Video, die Stimmung auf dem Dachboden ist so schön eingefangen, nur die modernen Garnspulen auf den alten Maschinen stören ein wenig. Ansonsten ein sehr bewegendes Stück Näh-und Filmgeschichte!

  • Annj Binkert

    Sehr berührender Film, ich durfte in den Ferien jeweils bei meiner Grossmutter auf einer Bernina ZICKZACK KL 117 Jeweils meine ersten Erfahrungen machen. Heute steht diese Maschine  bei mir im Wohnzimmer als echtes Schmuckstück. Ich selber habe mir im Dezember eine Bernina 590 mit Stickmodul gekauft Nachdem ich vor rund 15 Jahren schon eine Bernina Artista 200 ebenfalls mit Stickmodul angeschafft habe, im weiteren sind noch diverse andere Maschinen bei mir. Inzwischen habe ich auch schon mit meinem Grosskind div Sachen genäht und ihr somit das nähen näher gebracht. Also ziemlich identisch mit eurem Film, da kann man nur sagen Bravo sehr gut gelungen.

  • Cornelia Berlin

    Einfach wunderschön…genau so sollte es sein…Wie oft habe ich meiner Oma beim Nähen zuschauen dürfen und wurde so noch einmal in diese schöne Kindheitserinnerung zurück versetzt. Wertschätzung und Anerkennung auch für dieses Handwerk ist in letzter Zeit wieder gewachsen. Ich habe es gleich geteilt auf meiner fb -Seite Atelier Nähkurse Neubrandenburg. Vielen Dank

  • Gabi .

    Das Nähgarn, bzw. die Spule! Das war keine ‘alte’? 🙂
    Das Video gefällt mir trotzdem. Sehr!

  • Brigitte Großimlingaus

    Das Video gefällt mir sehr gut! – Meine älteste Enkelin, 8 Jahre alt, hat im letzten Sommer das Nähen bei mir “entdeckt”. Seid November kommt sie regelmäßig – wir versuchen es wöchentlich – um etwas zu nähen und dabei zu lernen! Darüber freue ich  mich sehr! Wir beide freuen uns!!

     

     

  • Martine Leysen

    De geschiedenis van de Bernina naaimachine wordt op een zeer fijne en mooie manier weerspiegeld. Het idee van de film op een oude zolder te maken geeft er inderdaad de perfecte sfeer aan. Proficiat aan de makers. Martine 

  • Anneliese Wamser

    Wunderschön gemacht , sehr berührend ,

    Das Video versetzt mich in eine längst vergangene Zeit aus der die Liebe zum Nähen entstanden ist

    Danke

     

  • Maria Franke

    Sehr berührend. Ich habe selbst das meiste meiner Stoffideen von meiner Mutter gelernt und damals eine schranknähmaschine von ihr übernommen. Heute habe ich eine „830“ und ich wünschte sie könnte heute sehen was alles mit so einer Maschine möglich ist.

  • maryann

    Danke, mir hat der Film gut gefallen. So berührend und so schöne Geschichten, gut gemacht. Meine Mutter hat mich leider nie an ihre Tretmaschine gelassen, so hat mir mein Mann einfach eine Maschine gekauft. Es war eine “Veritas”. Später leistete ich mir eine Bernina und fing mit Patchwork an. Nun habe ich mir eine 580 gekauft und nähe mir Kleidung. Mal sehen, ob sich meine Enkelin fürs Nähen interessiert?

  • Matz Egli Sutter

    Wunderbare Geschichte! Und dass ‘meine’ 730-er auch mit dabei ist, macht alles noch viel besser! 😉

    Leider ist es aber nicht mehr möglich, diesen Elefant von Nähmaschine bei Bernina reparieren zu lassen. Ich musste das erfahren, als letzten Sommer ein Zahnrad riss und ich grösste Mühe hatte, jemanden zu finden, der den Schaden beheben konnte!

  • Ulla Hoppe

    Was für ein Film! Zauberhaft!

    In meiner Familie gab es zwar keine Bernina, aber ich bin das mittlere Glied in einer Kette von fünf nähenden Generationen. Und die Nähmaschine meiner geliebten Omimi hüte ich immer noch…

  • Susanne Küng

    Super gut…. BRAVO. Ja meine ersten Nähversuche waren auf einer Pfaff mit Trettpedal. Schwierig. Dann die Bernina Record, wie im Film. Und heute mit über 70ig nähe ich immer noch auf der Bernina inzwischen natürlich viel moderner. Und heute näht meine Tochter auf der Bernina mit Stickmodul. Ein wahres Wunderwerk. BERNINA un rêve.

  • Gabriele Riemer

    Sehr schönes Video! Ich habe auch das Nähen auf einer Tretmaschine meiner Großmutter gelernt und dann später auf der elektr. Nähmaschine meiner Mutter heimlich weiter gemacht. Natürlich hat sie es bemerkt und war nicht gerade begeistert, wenn so Einiges verstellt war. Aber bis heute habe ich Freude daran, etwas selbst zu nähen, ob es Kleidung für die Kinder, für mich oder später Patchwork war und jetzt näh ich für die Enkel. Wichtig ist, die junge Generation mit ihrer gesunden Neugier zu ermutigen sich auszuprobieren und zu unterstützen. Was gibt es Schöneres als etwas Selbstgemachtes in den Händen zu halten und vielleicht Anderen damit eine Freude zu bereiten!

  • Gudrun Brückner-Krebbel

    Ich fand den Film hervorragend gemacht und wirklich sehr berührend. Die Botschaft ist so klar, dass der Film so wunderbar ohne Worte auskommt.

  • Heidi Vogelsang

    Wunderschöne Geschichte…, sehr schön inszeniert, besonders weil es mich ein bisschen an meine Eigene erinnert… meine Tante brachte mir das Nähen bei und meine erste Nähmaschine war genau die gleiche Bernina aus den 60er Jahren… ich habe sie geliebt! … und sie läuft immer noch! Vielen Dank für die schöne Erinnerung!

     

  • Birgit Fischer

    Vielen Dank für diese schöne Geschichte. Ich habe auch das Nähen auf der Trettnähmaschine von meiner Grossmutter gelernt und erinnere mich auch  an meine Urgrossmutter, die Spitzendecken gestrickt hat. Die Nähmaschine meiner Grossmutter steht noch bei meiner Mutter. Ich selber habe eine alte Bernina von 1964, die aber wohl nur noch als Dekoration taugt. Sie riecht komisch beim Nähen. Seit 25 Jahren ist meine Bernina 1090 meine beinah tägliche Begleiterin und ich überlege, ob ich noch auf eine neue Generation der Bernina 700er umsteige. Meine Kinder hatten alle Handarbeiten in der Schule und meine zweite Tochter hat sogar Textil- und Bekleidungsmanagement studiert und näht ihre Kleidung selbst. Meine Zwillingssöhne helfen jetzt bei der Planung von Quilts – selber nähen müssen sie ja nicht, das kann ja die Mama besser.

    • Karin Felbermayr

      Vielleicht die Kohlen vom Motor wechseln lassen. Das kostete nicht viel. Und nach einer General Reinigung läuft sie sicher wieder so schön wie meine.

  • Birgit Berndt

    Was für eine tolle Idee. Stimmungsvoll und menschlich. Da braucht es wirklich keine Worte.

    Herzlich

    Birgit

  • Elvira Mager Mager

    Wie schön, genau wie bei mir, ich bin die dritte Generstion von leidenschaftlichen Näherinnen. Hoffentlich bekommt diese Tätigkeit noch mehr Fans.

  • Coco Maurer

    Total beeindruckend, meine 17 -Jährige Tochter, hat nähen übrigends an einer Tretnähmaschine gelernt!

    Lediglich die Garnspulen, hätten besser, aus einer anderen Zeit, sein dürfen.

     

    • Gabriel Becker

      Wirklich beeindruckend wie genau ihr hinschaut 🙂

       

      Vielen Dank für die Blumen!

      Liebe Grüße

       

      Gabriel – Regisseur von Temple Of Eternity

  • Eva Weber

    Eine schöne Zeitreise! Wäre noch besser, wenn auch Garnspulen aus jener Zeit genutzt worden wären (und nicht die aus Plastik).

  • Jutta Hellbach

    Toll gemacht – bis auf die neuen Kunststoff Garnspulen von Mettler auf der alten Maschine.

  • Petra

    Den  Filme Machern  ist  es  gelungen,  die  Herzen  der  Zuschauer  zu  treffen. Er  hat  mich  sehr  berührt.

    Liebe  Grüße

    Petra

  • Wiebke Maschitzki

    Ein kleines Kunstwerk über die Kunst, die an einer Nähmaschine entstehen kann – Super gelungen, Glückwunsch!!

    liebe Grüße

    Wiebke

    • Annett Werner

      Hallo Wiebke

      vielen Dank für Dein positives Feedback, das freut uns sehr!

      Viele Grüsse

      Annett

  • sabinemoertz

    Hallo Annett und an das Filmteam!

    Mich berührte das Video sehr tief, weil er genau widerspiegelt, was auch in meinem Leben so wichtig war!

    Meine Großmutter lebte leider nicht mehr, aber ihre Handkurbel Nähmaschine begleitete meine ersten Versuche daran! Danach lernte ein Nachbarskind bei mir an dieser Maschine die ersten Arbeitsschritte. Jetzt hier in Schweden, möchte wieder ein kleines Mädchen mit Oma´s Handkurbelmaschine mit mir das Nähen lernen! Mich macht das richtig glücklich!

     

    Eine wunderbare, geglückte Filmarbeit!

    Herzlichen Gruß aus Schweden! Sabine

     

    • Annett Werner

      Hallo Sabine

      Das freut mich sehr! Es ist wohl irgendwie Deine Bestimmung, Dein geliebtes Hobby auch an die nächste Generation weiterzugeben, wie schön! Dann wünsche ich Euch viel Spass und Erfolg bei Euren gemeinsamen Nähstunden…

      Viele Grüsse nach Schweden aus der Schweiz!

      Annett

  • Gudrun Heinz

    halli hallo,

    ganz grosses kompliment an die macher, studenten wie BERNINA. der clip gefällt mir ausgezeichnet, story und umsetzung finde ich einfach genial. und es kommen bei mir auch die erinnerungen hoch, daran wie meine grossmutter mir das nähen auf einer gusseisernen tret-nähmaschine beibrachte. ich besitze sie heute noch, genäht wird aber nicht mehr darauf 🙂

    beste grüsse

    gudrun

    • Annett Werner

      Hallo Gudrun,

      vielen herzlichen Dank für das Kompliment, das freut uns riesig. Ja, die alten Nähmaschinen sind auch als Dekoration einfach wunderschön, man sollte sie unbedingt aufbewahren, auch wenn man inzwischen auf etwas Modernes umgestiegen ist 😉

      Viele Grüsse

      Annett

  • Gabriel Becker

    Vielen Dank für euer Vertrauen in uns Studenten. Wir sind sehr glücklich über das Projekt und erinnern uns gerne an die tollen Momente zurück:)

     

    Annett, besonders möchte ich mich für deinen Einsatz bedanken! Du hast tolle Unterstützung gegeben und zur angenehmen und professionellen Atmosphäre beigetragen.

    LG Gabriel

    • Annett Werner

      Hallo Gabriel,

      mega lieb von Dir, herzlichen Dank! Ich habe mich sehr gefreut, ein Teil Eures jungen, engagierten und professionellen Teams sein zu dürfen bei diesem Projekt :-). Beim Durchsuchen der vielen Bilder für diesen Artikel kamen mir einige schöne Erinnerungen an die Dreharbeiten in Schorndorf.

      Viele Grüsse

      Annett

  • Katharina

    Guten Morgen Annett,

    mir hat diese Geschichte, die Verflechtung der Generationen, und insbesondere die Kulisse, sehr gut gefallen. Das macht mich neugierig auf den ganzen Film. Vielen Dank für diesen Bericht.

    Ein wenig erinnert es mich an meine eigene Näh-Geschichte, meiner Oma, sie und ihre  “Tretmaschine” haben mich zum nähen inspiriert.

    Liebe Grüße

    Katharina

    • Annett Werner

      Hallo Katharina,

      wie schön, dass Dir der Film so gut gefallen hat und sogar ein Stück Erinnerung zurück gebracht hat bezüglich Deiner eigenen Geschichte! Den Film gibt es jedoch nicht als “ganzen Film” in einer langen Version, da es ein Studentenprojekt war, welches konzeptionell von Beginn an auf einen Kurzfilm ausgerichtet war.

      Viele liebe Grüsse

      Annett

       

      • Katharina

        Hallo Annett,

        danke für die Info.
        Es ist wirklich ein besonders schöner Kurzfilm!

        Liebe Grüße

        Katharina

    • Annett Werner

      Hallo Christel,

      vielen Dank für Dein nettes Feedback! Wir freuen uns sehr darüber 🙂

      Viele Grüsse

      Annett

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