Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps März 2021 – Teil 2

Seit geraumer Zeit wird mein Postfach mit E-Mails geflutet: Museen, die sich glücklich schätzen, wieder ihre Türen öffnen zu können, fragen nach Veröffentlichung. Ich habe also gesammelt und recherchiert, denn es gibt auch Institutionen, die das bereits wieder zurücknehmen und Ausstellungen erneut verschieben müssen. So z.B. die Ausstellung ‘Mit Herz, Hand & Verstand’, die im Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz Einblicke in das unternehmerische Wirken verschiedener Manufakturen aus der Region geben möchte, aber coronabedingt derzeit doch nicht kann. Das Handwerk von Modedesigner, Massschuhmacher, Instrumentenbauer, Teppich- oder Spielzeugmanufaktur – um nur einige zu nennen – kann man zunächst nur in einem gut gemachten Video bewundern, am besten sehen Sie selbst.

Und dann erreichten mich wieder einmal sehr gern gesehene Tipps: Blog-Leserin Maria Bechtel-Fey wies mich auf die zwei  hochinteressanten Sonderausstellungen im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen und auf die Ausstellung über die Mode der 1960 er/70er Jahre in Euskirchen hin. Vielen herzlichen Dank dafür! Ich habe sie aufgegriffen und damit beginnt gleich der zweite Teil der Ausstellungstipps März 2021.

Angesichts der sich weiter negativ entwickelnden Corona-Fall-Zahlen sollte, wer einen Besuch wagen will, die Gelegenheit jetzt nutzen, bevor die Türen wieder geschlossen werden müssen. Auf jeden Fall gilt es, sich vor einem Besuch zu vergewissern, dass sich mittlerweile nichts geändert hat und wie die Besuchsmodalitäten aussehen. Bei manchen Ausstellungen ist es beispielsweise erforderlich, das Ticket für einen bestimmten Zeitpunkt im Voraus zu buchen. Da dies aber von den dynamischen Zahlen der Corona-Pandemie abhängt, die sich jederzeit verändern können, habe ich auf genauere Angaben hierzu verzichtet. Die Websites der einzelnen Häuser sind jedoch wie immer angegeben und verlinkt und stehen für eigene Recherchen und mit den Kontaktdaten zur Verfügung.

Die nächsten Ausstellungstipps plane ich dennoch und sie werden Ende des Monats wie immer hier im BERNINA Blog erscheinen.

Bleiben Sie gesund und viel Spass bei der Lektüre!

Herzlich

Ihre / Eure Gudrun Heinz

 

 

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Nachdem mein Vorbericht zur Ausstellung ‘Sophie Taeuber-Arp. Gelebte Abstraktion’, die ab 20. März 2021 hoffentlich im Kunstmuseum Basel zu sehen sein wird, erfreulicherweise auf breites Interesse stiess und so viele positive Reaktionen auf Seiten der Blog-Leser*innen hervorgerufen hat, entschloss ich mich dazu, den Hinweisen von Maria Bechtel-Fey nachzugehen.

Dies hat mich zum Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen geführt, das seit 13. März 2021 wieder geöffnet ist. Hier stösst man nicht nur auf Arbeiten von Sophie Taeuber-Arp und ihrem Ehemann Hans Arp, sondern auch auf eine weitere Ausstellung, die sich mit dem facettenreichen Verhältnis zwischen Mode, Schmuck und bildender Kunst beschäftigt: ‘Luxus und Glamour. Vom Eigensinn des Überflüssigen’, einer Ausstellung der Stipendiat*innen des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2019/20.

Pleated turtle neck dress (Detail) aus der Serie ‘Sculpture dresses’
Sarah Ama Duah, 2019
Foto: Pasarella Photography, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Farbenfrohe Installationen, extravaganter Schmuck, skulpturale Kleidungsstücke und Grafiken mit den tanzenden Linien von Sophie Taeuber-Arp sind in die Räume eingezogen. Sie sind nicht nur Teil von ‘Luxus und Glamour. Vom Eigensinn des Überflüssigen’, sondern auch von ‘Immer wandelt sich die Schönheit’ mit Werken aus der Sammlung Arp im Kontext aktueller Künstlerpositionen. In den angewandten Arbeiten von Sophie Taeuber-Arp sowie in der Plastizität der ausgestellten Modelle von Karl Lagerfeld verschwimmen die Grenzen zwischen bildender und angewandter Kunst.

Kostümentwurf (Hopi-Indianer)
Sophie Taeuber-Arp, um 1926
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Werke der Balmoral-Stipendiat*innen zeigen ein breites Panorama an Themen und Fragestellungen rund um Kunst und Mode. Drei Stipendiatinnen des Künstlerhauses Schloss Balmoral treten mit ihren Arbeiten in einen offenen Dialog mit den Werken der Hauspatrone und schaffen auf diese Weise eine einzigartige Berührung zwischen Klassischer Moderne und Gegenwartskunst. Durch inhaltliche Anknüpfungspunkte ergeben sich spannungsvolle Schnittstellen.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Weitere Informationen sind auf der Website des Museums und im Museumsblog zu finden.

Info:

noch bis 11. April 2021
Sammlung Arp 2021
Immer wandelt sich die Schönheit

noch bis 24. Mai 2021
Luxus und Glamour
Vom Eigensinn des Überflüssigen

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Deutschland

www.arpmuseum.org

Flyer ‘Luxus und Glamour’

Flyer ‘Immer wandelt sich die Schönheit’

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Mode 68. Mini, sexy, provokant

Ende der 1960er Jahre erlebte die Bundesrepublik die grössten gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Umwälzungen seit ihrer Gründung. Der Wandel vollzog sich in allen Lebensbereichen – besonders sichtbar auch in der Kleidung – und er kam nicht plötzlich, sondern hatte sich über Jahre angebahnt. 1968, das Jahr, in dem sich die Studentenunruhen zuspitzten, war in vielerlei Hinsicht der Höhepunkt dieser Entwicklung und wurde zum Symbol für diese Veränderungen. Die Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’ des LVR-Industriemuseums zeigt in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen – seit dem 13. März 2021 wieder geöffnet – , wie sich die Kleidung in den 1960er und frühen 1970er Jahren wandelte.

Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’: Alltagskleidung
Foto: Jürgen Hoffmann, © LVR-Industriemuseum, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Konträrer hätte die Mode kaum sein können: Statt damenhafter Eleganz und Haute Couture waren Minirock und Maxikleid, Hotpants und Schlaghose, Space-Look und Hippieoutfit, asymmetrischer Kurzhaarschnitt und wilde Mähne angesagt. Und nicht zu vergessen: Parka und Jeans. Damenhafter Schick war ebenso out wie Schlips und Kragen. Was war passiert? Auch im Bereich der Mode machte sich der neue Einfluss von Teenagern und Studenten bemerkbar. Diese neue junge und auch kaufkräftige Generation konnte und wollte sich mit dem Kleidungsverhalten und der Mode ihrer Eltern nicht mehr identifizieren.

Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’: Die Protestgeneration versuchte sich in den 70er Jahren mit ungewöhnlichen Kleidungsstücken von den Konventionen abzusetzen: Angesagt waren Latzhose, Palästinenser-Tuch oder Parka.
Foto: Detlef Stender, © LVR-Industriemuseum, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Neues Leitbild wurde die Jugendlichkeit. Die neuen ‘It-Girls’ waren Models wie Twiggy und Jean Shrimpton mit kindlich-mädchenhaftem Look. Angesagte Pop-Stars prägten die Mode wie nie zuvor – allen voran die Beatles, die Rolling Stones und Jimi Hendrix. Auch von der modernen Kunst, der Pop-Art und Op-Art, liess sich die Mode inspirieren. Seit dem ‘Summer of Love 1967’ kam die Mode der Hippies hinzu: bunt gemusterte Gewänder und Schmuck, in kreativer Weise mit anderen Stilen gemixt.

Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’: Ausstellungsansicht
Foto: Jürgen Hoffmann, © LVR-Industriemuseum, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Kleidung war jetzt oft als politisches Statement gemeint. Der Che-Guevara-Stern am Barett verriet Zugehörigkeit zu den Linken. Hippiegewänder waren von der Friedensbewegung geprägt. Minirock, Hotpants und Bikini galten als Statement für sexuelle Befreiung. Vielen aber war die neue Kleidung ein Dorn im Auge. Zu schlampig, zu unordentlich, zu politisch, zu freizügig, zu liberal. Jugendliche wurden als Gammler beschimpft; am Thema der langen Haare zerstritten sich viele Familien.

Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’: Nicht nur die Frisuren der Herren wurden weiblicher: Plateau-Schuh für Männer aus den frühen 70er Jahren.
Foto: Jürgen Hoffmann, © LVR-Industriemuseum, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Als Jungen mit langen Haaren plötzlich wie Mädchen aussahen, schienen sie die Geschlechterordnung und damit gleich die Gesellschaft zu bedrohen. Die Mädchen fanden diese Jungs aber attraktiv und vermuteten einen neuen Typ Mann hinter der neuen Fassade: zugewandt, rücksichtsvoll, eben kein Macho. Dass sie sich da geirrt hatten, merkten sie im Laufe der Studentenunruhen. Die Männer, die für eine bessere Welt kämpften, machten allein ihr Ding, liessen die Frauen Kaffee kochen und die Kinder versorgen. Kein Wunder, dass sich Widerstand regte und sich seit 1968 die Frauenbewegung formierte. Und mit ihr entstand wiederum ein neuer Kleidungsstil, der sich von dem kindlich-mädchenhaften und sexy Stil der 60er Jahre deutlich unterschied.

Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’: Ausstellungsansicht
Mixtur aus Paisley-Muster, Flower-Power und psychedelischer Kunst. Stichwort ‘Swinging London’
Foto: Jürgen Hoffmann, © LVR-Industriemuseum, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Auf etwa 600 Quadratmetern warten in der Ausstellung ‘Mode 68. Mini, sexy, provokant’ über 150 Originalkleidungsstücke und Accessoires aus der umfangreichen museumseigenen Textilsammlung auf die Besucher*innen. Sie werden durch exklusive Leihgaben von Modesammler*innen und Zeitzeugen ergänzt. Zusammen mit umfangreichem Bild- und Filmmaterial aus der Zeit lassen sie die bewegten Sechziger zwischen Protestbewegung, Swinging London und Flower-Power wieder lebendig werden.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Auch interessant:
Mein Bericht über die britische Modeschöpferin Mary Quant, der das Londoner Victoria and Albert Museum vor zwei Jahren eine grosse Retrospektive widmete. Er ist ziemlich am Ende der Ausstellungstipps April 2019 zu finden, allerdings musste ich die zahlreichen Fotos aus urheberrechtlichen Gründen inzwischen leider wieder löschen.

Info:

noch bis 15. August 2021

Mode 68. Mini, sexy, provokant

LVR-Industriemuseum
Tuchfabrik Müller
Carl-Koenen-Straße 25
53881 Euskirchen
Deutschland

www.industriemuseum.lvr.de

Ausstellungstrailer

Der Eintritt ist bis zum 31. März 2021 frei

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Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) hat seit 13. März 2021 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Zum Re-Start nach dem Lock-down hat das tim neben seiner attraktiven Dauerausstellung bereits zwei neue Sonderausstellungen im Angebot. So erwarten die Besucher*innen im Foyer des Museums eindringliche Motive des Augsburger/Berliner Fotografen Nikolas Hagele.

Nikolas Hagele: pieta
Foto: Nikolas Hagele, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Museumsleiter Dr. Murr: ‘Unter dem Titel ‘Hybrids’ vereinen sich in Hageles Aufnahmen Körper, Kleider und Textilien zu skulpturalen Mischwesen. Der Künstler hat hierzu Tänzer in Second-Hand-Textilien gehüllt und zu eigentümlich hybriden Figuren verschmolzen. Die Fotos werfen Fragen zu gesellschaftlicher Verantwortung, sozialer Identität und ökologischer Nachhaltigkeit auf.’

Key Visual

Und noch eine zweite Sonderausstellung mit dem Titel ‘Schalom Sisters*!’ ist im tim zu sehen: Anlässlich von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland rückt das Jüdische Museum Augsburg Schwaben mit ‘Schalom Sisters*!’ dessen weibliche Seite in den Fokus. Verteilt über verschiedene Orte in der Stadt feiert die Ausstellung jüdisch-feministische Positionen in Vergangenheit und Gegenwart in all ihren Facetten, im tim mit interaktiven Interventionen innerhalb der tim Dauerausstellung.
Weitere Informationen dazu hier: www.jmaugsburg.de

Die vorherige Sonderausstellung ‘Amish Quilts meet Modern Art’ ist inzwischen abgeschlossen. Aber es gibt immer noch ein Video mit einem Rundgang durch diese bemerkenswerte Schau, dem spannenden Dialog zwischen Amish Quilts und moderner Kunst. Ausserdem steht eine digitale Erkundungstour for Kids zur Verfügung sowie musikalische Annäherungen an diese Ausstellung. Die ‘Nachklänge’ sind hier zu finden

Meinen Bericht zur viel beachteten Ausstellung findet man in den Ausstellungstipps Mai 2020 – Teil 2

Info:

ab 13. März 2021
Hybrids

noch bis 29. August 2021
Schalom Sisters*!

tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Provinostrasse 46
86153 Augsburg
Deutschland

www.timbayern.de

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MUC / Schmuck Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung

Die Goldschmiedekunst spielt in München seit Ende des 19. Jahrhunderts eine zunehmend bedeutende Rolle. Bis heute leben und arbeiten hier überdurchschnittlich viele Goldschmied*innen und Schmuckkünstler*innen. Die international bekannte Klasse für Schmuck und Gerät der Akademie der Bildenden Künste leistet dazu einen entscheidenden Beitrag.

Ring, Steinschnitt: Martin Seitz, Fassung: Gudrun Seitz um 1950, Lagenstein, Negativschnitt; Gold, gegossen, getrieben, gelötet
Sammlung Dry-von Zezschwitz
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Das Münchner Stadtmuseum nimmt den Erwerb einer Sammlung ‘Münchner Schmuck’, deren zeitlicher Schwerpunkt von den 1880er Jahren bis in die 1930er Jahre reicht, zum Anlass, gemeinsam mit den Student*innen der Akademie der Bildenden Künste und ihrer Professorin Karen Pontoppidan eine Ausstellung zu konzipieren. ‘MUC / Schmuck’ setzt sich mit den historischen Arbeiten und ihrem Hintergrund auseinander und stellt Studium, Herangehensweisen und Werke angehender Schmuckkünstler*innen von heute vor.

Halsschmuck ‘Fire and water’
Sarah Powell, 2020
Feuerstein, Stahl, Indigo, Seide
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

In der Ausstellung werden insgesamt knapp 100 historische Schmuckstücke mit etwa 50 zeitgenössischen Arbeiten der Klasse Prof. Karen Pontoppidan in Dialog gesetzt. Die durch das Münchner Stadtmuseum erworbene Sammlung setzt den Rahmen für diese Ausstellung.

Der Ankauf der Sammlung ‘Münchner Schmuck’, die über mehrere Jahrzehnte mit grosser Kennerschaft von Frau Dr. Beate Dry-von Zezschwitz zusammengetragen worden ist und eine entscheidende Lücke im Bestand des Münchner Stadtmuseums füllt, wurde von der Kulturstiftung der Länder gefördert.

Info:

20. März – 26. September 2021

MUC / Schmuck Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Deutschland

www.muenchner-stadtmuseum.de

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Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

Seit 9. März 2021 sind die Häuser des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) in  Frankfurt (Oder) und Cottbus wieder geöffnet.

maximal radikal. Textile Objekte, Filme und Performances aus Ost und West von 1970 bis heute

Wenn Begriffe wie Gegenkultur, Off-Kultur, Alternativszene und Sub- oder Parallelkultur fallen, scheinen sich diese Bezeichnungen ausschliesslich auf Kunstformen westlicher Herkunft zu beziehen. Dass solche randständigen Szenen und deren Produktionen in den 1980er Jahren auch im Schatten des offiziellen Kunstbetriebs der DDR blühten, ist nach wie vor nicht adäquat im Wahrnehmungsfokus der Gegenwart angelangt.

Verena Kyselka: Kostüm aus der Performance ‘Die Nachrichtensprecherin’, 1989
Antennenstäbe, Metall
© Verena Kyselka
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung ‘maximal radikal’ zeigt Werke, deren thematischer Fokus auf Fragen des menschlichen Körpers als Territorium politischer Ein- und Zuschreibungen fungiert. So mannigfaltig und unterschiedlich die gezeigten künstlerischen Formen sind, eint sie die Verwendung textiler Materialien, die den Körper nicht nur repräsentieren, sondern geradezu prothetisch erweitern oder transformieren. Hierbei schlägt die Ausstellung in Frankfurt (Oder) einen Bogen zwischen Arbeiten und Projekten der 1970er/1980er Jahre in der DDR und zeitgenössischen Werken.

Stich für Stich. Faden um Faden – Textile Bild/Räume

‘Bekleidung der Mauern war also das Ursprüngliche, seiner räumlichen, architektonischen Bedeutung nach das Wesentliche; die Mauer selbst das Sekundäre.’

Mit diesen Worten beschreibt der Architekt und Architekturtheoretiker Gottfried Semper im Jahr 1849 das Verhältnis von Körper, Kleidung und Architektur als eine Konstruktion von Hüllen, die vom Kern ausgehend, dem Körper also, in unterschiedlichen Schichten eine räumliche Form bilden. Der Körper bestimmt zwar die Form, jedoch ist für die Erkennbarkeit jenes Ausgangspunktes die Hülle entscheidend. Daher sei es Semper zufolge ‘… gewiss, dass die Anfänge des Bauens mit den Anfängen des Textrin zusammenfallen’. Textrin war hierbei der Semper’sche Begriff für die textile Kunst und deren unterschiedliche Formen. Jene Kunst konnte ihren Ausdruck sowohl in Kleidung – also der Erweiterung des menschlichen Körpers – als auch in textilen Wandbehängen – verstanden als Mauerwerksbekleidung – finden.

Kata Unger: Battlefield Shaping, 2012
Wolle auf Wolle
© Kata Unger
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

In der bildenden Kunst hat das textile Wandbild eine lange Geschichte. Lange Zeit war es dem gemalten Bild ebenbürtig, wie die grossformatigen Gobelins in den adligen Residenzen Europas, die oft von Künstlern entworfen wurden. Im Laufe der Zeit nahm der Stellenwert textiler Kunst im architektonischen Kontext jedoch ab und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Wiederbelebung. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete das Bauhaus in Weimar und Dessau, in dessen Textilwerkstatt ästhetische Prinzipien der Moderne in abstrakt-konstruktiven Textilarbeiten umgesetzt wurden.

Die zweite Inspirationsquelle für deutsche Künstler*innen stellte die französische Textilkunst der Nachkriegszeit dar, die wesentlich durch Jean Lurçat geprägt wurde. Von ihm stammt der Ausspruch, dass textile Bilder ‘das wärmende Kleid der Wand’ seien. In den 1950er und 1960er Jahren entstanden sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland anspruchsvolle und aufwändig gestaltete Tapisserien, die als architekturbezogene Arbeiten öffentliche (Innen)Räume prägten. Im Dialog mit zeitgenössischen, textilen Positionen wird das raumbildende und raumverändernde Potenzial dieser speziellen Kunstform in der Ausstellung thematisiert.

Peggy Buth: Fireworks after a really big event, 2006
Teppichboden
© Peggy Buth
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die ältesten dieser gestickten bzw. gewobenen Wandbilder der Ausstellung sind im Kontext des Bauhaus in den 1930er Jahren entstanden. Weitere Bildteppiche stammen aus den 1950er/1960er Jahren. Die portablen Textil-/Kleidungsobjekte, die geradezu wie Prothesen eine körpererweiternde oder körpertransformierende Funktion haben und als Installationen gezeigt werden, wurden zwischen den späten 1970er Jahren und heute entwickelt. Zu sehen im Dieselkraftwerk in Cottbus.

Info:

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK)

noch bis 25. Juli 2021
maximal radikal. Textile Objekte, Filme und Performances aus Ost und West von 1970 bis heute

Rathaushalle
Marktplatz 1
15230 Frankfurt (Oder)
Deutschland

noch bis 1. August 2021
Stich für Stich. Faden um Faden – Textile Bild/Räume

Dieselkraftwerk
Uferstrasse/Am Amtsteich 15
03046 Cottbus
Deutschland

www.blmk.de

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Fashion? Was Mode zu Mode macht

Die Freude ist gross – bei Ausstellungsmacher*innen und Modebegeisterten gleichermassen: Ab 16. März 2021 kann die Grosse Landesausstellung ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’ wieder Besucher*innen vor Ort im Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss in Stuttgart empfangen. Dies gilt auch für die begleitende Mode-Mitmachausstellung für Kinder und Familien ‘Ran an den Stoff!’ im Kindermuseum Junges Schloss.

Und noch eine gute Nachricht: Die Laufzeit beider Ausstellungen wurde um ein ganzes Jahr verlängert. So haben grosse und kleine Modefans noch ausreichend Gelegenheit, um zu erkunden, wie Mode entsteht und welche Rolle sie in unserem Alltag spielt.

Key Visual
GLA 2020: ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’
© Landesmuseum Württemberg, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Die Grosse Landesausstellung ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’ beleuchtet mit Haute-Couture-Entwürfen bekannter Designer*innen und Modehäuser wie Dior oder Chanel die internationale Modegeschichte von den 1950er Jahren bis heute.

Petticoatkleid, Marie-Luise Carven, 1955
GLA 2020: ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’
© Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Originalkleider von vergangenen Stil-Ikonen wie Kaiserin Sisi, Marlene Dietrich oder David Bowie zeigen, wie sich Geschlechter- und Köperbilder im Laufe der Zeit wandeln. Daneben veranschaulicht auch Alltagskleidung die Vielschichtigkeit des Modesystems. Die Ausstellung nähert sich dem Phänomen Mode unter vier Aspekten:

‘Mode machen’ zeichnet den Schöpfungsprozess von Mode vom ersten kreativen Entwurf bis zur Vollendung des Kleidungsstückes nach.

Ausstellungsansicht
‘Mode machen’: Vision und Form: Jugendlich-sportlich (Entwürfe von Designer*innen)
GLA 2020: ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’
© Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Mode zeigen’ macht anhand von Fashion-Magazinen, von Filmausschnitten historischer und zeitgenössischer Modenschauen und Modefotografien deutlich, wie wichtig die Kommunikation von Mode für ihre Verbreitung und öffentliche Wahrnehmung ist.

Auch ‘Mode leben’ beschäftigt sich mit dem Potenzial von Mode als Kommunikationsmittel. Im Zentrum stehen die Botschaften, die individuell durch Mode übermittelt werden. Ein Beispiel ist das sogenannte Statement T-Shirt.

Ausstellungsansicht
‘Mode tragen’ mit ‘Kleiderhimmel’ zum Thema Modekonsum
GLA 2020: ‘Fashion?! Was Mode zu Mode macht’
© Landesmuseum Württemberg, Hendrik Zwietasch
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Mode tragen’ gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Konsumkultur und zeigt globale Produktionswege von der Rohstoffernte bis zum fertigen Kleidungsstück auf.

Meinen detaillierten Vorbericht findet man hier im Blog in den Ausstellungstipps Oktober 2020.

Info:

noch bis 24. April 2022
Fashion? Was Mode zu Mode macht

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
Deutschland

www.landesmuseum-stuttgart.de

noch bis 31. Juli 2022
Ran an den Stoff!
Die Mode-Mitmachausstellung im Jungen Schloss

Kindermuseum Junges Schloss
Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
Deutschland

www.junges-schloss.de

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4. Ausstellung der Handnähgruppe Bad Bellingen

Im Rahmen eines offenen Ateliers zeigt Barbara Wartenberg in ihren Atelierräumen die 4. Ausstellung der Handnähgruppe Bad Bellingen – so lautete meine Ankündigung in den Ausstellungstipps November 2020.

Plakat

Die Handnähgruppe Bad Bellingen stellt im 2-Jahres-Rhythmus aus und zeigt ihre neuesten Arbeiten, alles handgenäht. Auch dieses Mal sind wieder wunderschöne Quilts und Patchworkarbeiten zu sehen.

Nach langer Pause hat sich Barbara Wartenberg dazu entschlossen, die Ausstellung der Handnähgruppe Bad Bellingen bis 9. April 2021 zu verlängern und ab sofort wieder zu öffnen.

Ein Besuch der Ausstellung ist nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich.

Info:

noch bis 9. April 2021

4. Ausstellung der Handnähgruppe Bad Bellingen

Barbara Wartenberg
Atelier & Galerie
Rheinstrasse 15
79415 Bad Bellingen
Deutschland

www.galerie-bw.de

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Bayerischer Kunstgewerbeverein München

Die Wiedereröffnung am 8. März 2021 kam gerade recht für die neue Ausstellung ‘Vom Material zur Form’, Schmuck von Ulrike Kleine-Behnke und Silke Trekel im Bayerischen Kunstgewerbeverein in München.

Key Visual

Schmuck, der zu Assoziationen anregt, der Geschichten von Natur und Strukturen erzählt, von Reihung und Rhythmus. Die Formensprache ist klar und reduziert, das Ergebnis aber inhaltsreich und voller Spannung. Die Ausstellung beim Bayerischen Kunstgewerbeverein bringt zwei Künstlerinnen zusammen, deren Ideenwelten den gleichen Ursprung haben.

Ulrike Kleine-Behnke und Silke Trekel studierten gemeinsam an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, wo beide eine besondere Leidenschaft für die Aussagekraft und Ausstrahlung von Material entwickelten. Aus Holz, Eisen, Kunststoff, aus Fundstücken oder technischen Werkstoffen entstehen – im Verbund mit Silber oder Gold – Schmuckstücke und Objekte von erstaunlicher Kraft und Schönheit.

Zur Ausstellung erscheinen zwei Publikationen

Das Porträt im Laden zeigt noch bis zum 24. März 2021 ‘Axel van Severen. Kunst, die man anziehen kann: Kleidung aus handgewebten Stoffen’.

Blick in die Ausstellung

Der Diplom-Designer und freischaffende Künstler Axel van Severen webt seine farbenprächtigen Stoffe – vorwiegend aus Seidenchenille – auf alten Handwebstühlen. Daraus werden von einer Schneiderin Jacken oder zum Beispiel auch Gehröcke nach Mass gefertigt. Besonders reizvoll ist dabei die Kombination der handgewebten Stoffe mit textilen Fundstücken – was einen spannenden Mix aus verschiedenen Materialien, Mustern und Techniken ergibt.

Info:

noch bis 17. April 2021
Vom Material zur Form. Ulrike Kleine-Behnke und Silke Trekel

noch bis 24. März 2021
Axel van Severen
Kunst, die man anziehen kann: Kleidung aus handgewebten Stoffen

Bayerischer Kunstgewerbeverein e.V.
Pacellistrasse 6 – 8
80333 München
Deutschland

www.bayerischer-kunstgewerbeverein.de

Flyer Vom Material zur Form.

Flyer Axel van Severen

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Kunstsammlungen & Museen Augsburg

Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg öffnen ab dem 16. März 2021 wieder und haben die Laufzeiten ihrer Sonderausstellungen, die ja hängen, aber noch nicht der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten, verlängert.

Bitte beachten Sie auf der jeweiligen Ausstellungsseite auch die entsprechenden Online-Angebote.

Es handelt sich insbesondere um folgende Ausstellungen:

Dressed for Success.
Matthäus Schwarz. Ein Augsburger Modetagebuch des 16. Jahrhunderts

Key Visual

Matthäus Schwarz (1497-1574), ein junger Kaufmann aus Augsburg, begann 1520 ein ungewöhnliches Tagebuch anzulegen. Für die nächsten 40 Jahre seines Lebens liess er sich in kostbaren, oft extravaganten Kleidungsstücken porträtieren, die er zu verschiedensten Gelegenheiten für sich fertigen liess. Dieses ‘klaidungsbuechlin’ spiegelt anschaulich die Männermode des 16. Jahrhunderts wider.

im Maximilianmuseum
verlängert bis 13. Juni 2021

Website zur Ausstellung

Hier der Link zu meinem Bericht

Hier der Link zur Besprechung des Kataloges

Um angemessene Kleidung wird gebeten.
Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

Key Visual

Die auf der Privatsammlung von Ralf Schmitt, einem Trierer Modedesigner, basierende Ausstellung präsentiert Kleidungsstücke und Accesoires im Zusammenspiel mit Gemälden und Objekten aus dem Bestand der Kunstsammlungen und illustriert so den Wandel der Mode über die Zeiten.

im Schaezlerpalais
verlängert bis 27. Juni 2021

Website zur Ausstellung

Hier der Link zu meinem Bericht

Kleine Welten – Kostbarkeiten für den Puppenhaushalt

Altes Spielzeug, das Kinder (und sicherlich auch Erwachsene) einst begeisterte: Grosse und kleine Puppen in prächtigen Gewändern, Küchen, Stuben und kleine Möbel, die exakt denjenigen aus der Welt der Erwachsenen nachempfunden waren.

im Maximilianmuseum
verlängert bis 16. Mai 2021

Website zur Ausstellung

Info:

Kunstsammlungen und Museen Augsburg
Maximilianstrasse 46 / Fuggerplatz 1
86150 Augsburg
Deutschland

www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

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Orange – Farbe und Lebensgefühl der 1960er/1970er Jahre

Das Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen öffnet ab 16. März 2021 wieder seine Sonderausstellung.

Plakat

Die Farbe Orange dominierte das Farbspektrum im Alltag der 1960er und 1970er Jahre. Sie war die Trendfarbe im Haushalt, Design und in der Mode und steht für das Neue, das Energetische, das Gewagte und das Kreative. Orange verkörpert wie keine zweite Farbe die Veränderungen und die Umbrüche der damaligen Zeit: Friedensbewegung, Flower Power, der Kalte Krieg und der Wirtschaftsaufschwung beeinflussten die Gestaltung der Produkte.

In der Ausstellung stehen Design und Alltagsgegenstände im Mittelpunkt. Vom Staubsauger über die Badezimmervorhänge bis hin zum Kinderwagen und Klapprad werden Objekte von zahlreichen privaten Sammlern gezeigt.

Info:

16. März – 12. September 2021

Orange – Farbe und Lebensgefühl der 1960er/1970er Jahre

Stadtmuseum Hornmoldhaus
Hauptstrasse 57
74321 Bietigheim-Bissingen
Deutschland

www.stadtmuseum.bietigheim-bissingen.de

Flyer

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Fe, Stahlpreis 2020
Wismar, Hasselt, Lappeenranta – drei Länder, drei Städte, drei Schulen

Wismar, Hasselt, Lappeenranta – in diesen drei Städten Deutschlands, Belgiens und Finnlands haben sich in den letzten Jahren drei innovative Ausbildungsstätten für Schmuckdesign entwickelt. Ihre Studenten hatten die Möglichkeit, am 6. Internationalen Stahlschmuck-Wettbewerb teilzunehmen. Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung, die das breite Spektrum von Stahl vor Augen führt: Schmuckstücke, die zugleich stabil und erstaunlich leicht sind, hart und zart oder starr und fliessend.

Plakat

Mit der Ausstellung ‘Fe, Stahlpreis 2020’ zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim – verlängert bis zum 18. Juli 2021 und coronabedingt mit der Museums-Wiedereröffnung ab dem 16. März 2021 nun erstmals zugänglich – neue Aspekte internationalen zeitgenössischen Schmucks. Dieser Schmuck ist an Orten entstanden, die nicht im Brennpunkt der Schmuckszene stehen, aber dadurch Nährboden für erfrischende und neue Ansätze in der Schmuckkunst sind.

Objekt ‘Fading Memories’
Korrodiertes Eisen
Jolien Hulsmans, PXL-MAD School of Art, Hasselt, 2018
Foto: Adrian Jaffé, freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Meine ausführliche Vorankündigung findet man in den Ausstellungstipps November 2020

Info:

noch bis 18. Juli 2021

Fe, Stahlpreis 2020
Wismar, Hasselt, Lappeenranta – drei Länder, drei Städte, drei Schulen

Schmuckmuseum Pforzheim
Jahnstrasse 42
75173 Pforzheim
Deutschland

www.schmuckmuseum.de

Flyer

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Thierry Mugler
Couturissime

Viele Wochen lang standen die wunderbaren Kreationen Thierry Muglers einsam in den Sälen der Kunsthalle München. Zur Wiedereröffnung am 8. März 2021 konnte die Ausstellung ‘Thierry Mugler: Couturissime’ noch bis Mitte April 2021 verlängert werden.

Plakat

Die Schliesszeit wurde jedoch auch genutzt, um die Ausstellung in einem spektakulären digitalen Rundgang zu verewigen: Nun kann man auch von zuhause aus in Muglers Traumwelten eintauchen.

Dieses und viele weitere digitale Angebote finden Sie hier.

Meinen ausführlichen Bericht über diese Ausstellung finden Sie hier im Blog in den Ausstellungstipps Juni 2020.

Info:

noch bis Mitte April 2021

Thierry Mugler
Couturissime

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstrasse 8
(in den Fünf Höfen)
80333 München
Deutschland

www.kunsthalle-muc.de

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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Kommentare zu diesem Artikel

3 Antworten

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  • Gudrun Heinz

    halli hallo,
    leider musste das arp museum bahnhof rolandseck in remagen inzwischen schon wieder schliessen, wie mir eine aufmerksame blog-leserin, die in der nähe wohnt, mitteilt. monika schreibt: ‘im kreis ahrweiler liegt der inzidenzwert über hundert.’ so schade, aber vielen dank für die info.
    beste grüsse
    gudrun

  • Birgit Berndt

    Hallo Gudrun,mal wieder eine tolle Aufbereitung von Ausstellungen. Schön, dass einige öffnen konnten. Das Zitat von Jean Lurcat zu textilen Wandbehängen “das wärmende Kleid der Wand” gefällt mir besonders, ich finde es sehr treffend.Viele GrüßeBirgit

    • Gudrun Heinz

      halli hallo birgit,

      herzlichen dank für deine rückmeldung – freut mich sehr zu lesen. dass dir das zitat gefällt, d.h., dass du es überhaupt in den tipps lesen kannst, ist fast ein zufall. ich hatte nämlich an der stelle mit dem gedanken gespielt, den text zu kürzen und diesen passus wegzulassen, mich dann aber doch dagegen entschieden. vielleicht weil es mir auch gut gefällt? 🙂

      mach’s gut und

      beste grüsse

      gudrun

       

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