Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps Oktober 2021 – Teil 2

Bitte beachten: Hier geht es zu meinen Ausstellungstipps Oktober 2021 – Teil 1

 

 

NADELWELT Karlsruhe

Nachdem die Messe schon mehrfach pandemiebedingt ausfallen und verschoben werden musste, ist die NADELWELT vom 15. – 17. Oktober 2021 geplant. Es ist sehr zu wünschen, dass der Event das Messegelände in Karlsruhe wieder einmal in ein Paradies für alle Freundinnen und Freunde des Handarbeitens verwandelt. Freuen wir uns auf Textilkunstausstellungen, Verkauf und Kurse!

Ein behördlich abgestimmtes Schutz- und Sicherheitskonzept sowie die Corona-Verodnung des Landes Baden-Württemberg ermöglichen derzeit die Durchführung. Allerdings wird es keine Tageskassen vor Ort geben. Eintrittskarten müssen ausschliesslich online vorab erworben werden. Näheres dazu findet man auf der Website des Veranstalters, bitte informieren Sie sich zeitnah auch hinsichtlich Masken- und Zertifikatspflichten.

Nachtrag vom 7. Oktober 2021:

Wie mir der Veranstalter mitteilt, haben sich die Regelungen geändert und es können nun auch einzelne Tageskarten vor Ort an der Tageskasse erworben werden! Der Preis bleibt gleich.

Das Ausstellungsprogramm für die kommende NADELWELT Karlsruhe ist wie gewohnt vielfältig. Ich habe einige Ausstellungen ausgesucht, weitere findet man auf der Website. Viel Spass!

‘TeXperiment’, eine Gruppe von gleichgesinnten Textilkünstlerinnen, teilt nicht nur die Liebe zur Textilkunst, zu ausgefallenen Materialien und Techniken, sondern auch den Wunsch zu lernen und zu experimentieren und vor allem, sich auszutauschen und zu wachsen.

Beispiel aus der Ausstellung von TeXperiment: ‘Schrottgeschichten’
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Das aktuelle Projekt ‘Schrottgeschichten’ beschäftigt sich mit Metall in der Kombination mit textilen Materialien. Aus einem reichhaltigen Fundus entwickelte jede ihren eigenen Weg und ihre eigene Bildsprache.

Die Gruppe ‘Alküns’ stellt die diesjährige Schau ihrer Jahresprojekte aus den Jahren 2019 – 2021 unter das Motto ‘Gegen das Vergessen’. Dargestellt werden hauptsächlich politische Inhalte (Flucht und Vertreibung, Auswirkungen der Atomkraftnutzung, Bedrohung demokratischer Strukturen), aber auch sozio-kulturelle Aspekte (Demenz, Erinnerungskultur allgemein).

Silvia Diepolder: Nirgendwo, Detail
Foto freundlicherweise von der Gruppe ‘Alküns’ zur Verfügung gestellt

Auch sehr alte Handarbeitstechniken wie Sprang, Nadelbinden usw. dürfen als Kulturgut nicht vergessen werden.

Einige Gruppenmitglieder haben sich ausserdem mit der Konkreten Kunst auseinandergesetzt. Hier sind mehrteilige Serien entstanden, bei denen eine Aufgabenstellung zur Anordnung bestimmter geometrischer Elemente und Linien umgesetzt wurde.

Maria Kreiss: Ganz Konkret
Foto freundlicherweise von der Gruppe ‘Alküns’ zur Verfügung gestellt

Zu sehen ist die Ausstellung im Pick-Up-Bereich zwischen Halle 1 und 2.

Unter dem Namen ‘LaceTime’ treffen sich seit 2014 regelmässig zehn Klöpplerinnen aus drei Ländern. Ihr Ziel ist es, sich mit zeitgemässer Spitze auseinander zu setzen und diese weiter zu entwickeln.

Beispiel aus der Ausstellung von LaceTime: ‘Fünf Elemente’
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Während ihrer ersten Treffen haben sich die Klöpplerinnen der chinesischen Elementenlehre gewidmet, die auf fünf Elementen, dem Feuer, der Erde, dem Metall, dem Wasser und dem Holz basiert, die im Einklang miteinander stehen müssen. Ausgehend von den charakteristischen Merkmalen der Elemente haben die Klöpplerinnen ihre eigenen Interpretationen in Spitzen(kunst)werke umgesetzt.

Andrea Glittenberg-Pollier, eine deutsche Textilkünstlerin, die seit 40 Jahren in den französischen Alpen lebt, lässt sich von der Natur inspirieren. Ihre Ausstellung nennt sie ‘Hommage an die Natur’.

Arbeit von Andrea Glittenberg-Pollier
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Durch die Kombination verschiedener Texturen und Techniken lässt sie Einfachheit, Schönheit und Vielfalt aufleben. In ihren Arbeiten verwendet sie verschiedene Stoffe und Papiere, die sie mit Naturprodukten wie Rost, Ocker, Indigo etc. einfärbt. Dies bestickt sie sowohl mit der Hand als auch mit der Maschine und integriert Perlen, Fäden und Bänder. Handgefilzte und selbst gesponnene Wolle verwebt sie. Auf diese Weise verwandeln sich all diese Materialien vor unseren Augen in Bäume, Blumen, Kiesel, Wasserläufe und mehr.

Unter den Titel ‘Die wundervollen Farben der Natur’ stellen Brunhilde Scheidmeir und Jude Kingshott ihre Ausstellung. Die beiden arbeiten und unterrichten seit vielen Jahren zusammen. Ihre gemeinsamen Inspirationsquellen wie z.B. die Farben und organischen Formen der Natur, Musik und Poesie spiegeln sich in ihren Arbeiten wider. Ihre besonderen Techniken und Fähigkeiten ergänzen sich und erweitern ihre individuellen Arbeiten.

Beispiel aus der Ausstellung ‘Die wundervollen Farben der Natur’
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Während Brunhilde mit Blättern und anderen Pflanzenmaterialien arbeitet, um damit einzigartige gedruckte und gefärbte Stoffe und Papiere herzustellen, setzt Jude Indigo und verschiedenen Reservierungstechniken zum Färben ein. Ausserdem zeichnen sich ihre Arbeiten durch individuelle Handstickerei aus.

Nähen und Sägen – das sind die beiden Techniken, mit denen sich Gabriele Schultz-Herzberger und Klaus Herzberger ausdrücken. Die beiden hatten bereits 2015 eine sehenswerte Ausstellung ihrer Quilts und Holzskulpturen bei der NADELWELT.

Beispiel aus der Ausstellung ‘Nähen und Sägen’
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Die neuen Arbeiten entstanden in den letzten drei Jahren. Dabei handelt es sich um Quilts für den täglichen Gebrauch und für die Wand, um grosse abstrakte Skulpturen und hölzerne Alltagsgegenstände.

Soweit meine persönliche Auswahl. Das bedeutet natürlich nicht, dass die anderen Ausstellungen keine Highlights wären. Bestimmt ist für jeden etwas dabei! Am besten sehen Sie selbst: entweder vor Ort oder auf der Website unter dem Button ‘Programm’.

Info:

15. – 17. Oktober 2021

NADELWELT Karlsruhe

Messe Karlsruhe
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
Deutschland

www.nadel-welt.de

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Ines Doujak. Geistervölker

Mit ‘Geistervölker’ präsentiert die Kunsthalle Wien eine umfassende Einzelausstellung der österreichischen Künstlerin Ines Doujak (*1959, Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien) – hier geht es zu meiner Ankündigung.

Ines Doujak. Geistervölker – Ausstellungsansicht Kunsthalle Wien 2021
Foto: Markus Wörgötter, freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Die Schau beschäftigt sich mit den Geschichten von Pandemien, der Übertragung von Viren sowie ihrer Beziehung zum weltweiten Handel und zu den aktuellen ökonomischen, mikrobiologischen und ökologischen Krisen. Anhand von Fragmenten geht die Künstlerin den Ursprüngen von Pandemien im Lauf der Geschichte nach; dabei betrachtet sie diese Krankheiten im Zusammenhang mit einer globalen Ökonomie, die auf der Logik der Extraktion beruht und durch die juristischen Instrumente des Kolonialismus und den Spätkapitalismus ermöglicht wird.

Ines Doujak. Geistervölker (2021)
Courtesy die Künstlerin
Foto freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Doujak entwickelt seit den 1990er Jahren eine multidisziplinäre Praxis, die Fotografie, Performance, Film und Installation umfasst. Sie arbeitet ebenso mit politischer Theorie wie mit natürlichen und von Menschen hergestellten Objekten, um die politischen Implikationen von sexistischen und rassistischen Stereotypen zu dekonstruieren.

Ines Doujak. Geistervölker – Ausstellungsansicht Kunsthalle Wien 2021
Foto: Markus Wörgötter, freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Doujaks akribische Recherchen und ihr grosses erzählerisches Talent ermöglichen ihr, Wissenschaft und Groteske zu vereinen, um soziale Ausbeutungsstrukturen und Ungleichheiten aufzudecken, die oftmals mit der Kolonialgeschichte verbunden sind.

Ines Doujak: Boutique, 2012–heute
Courtesy die Künstlerin
Foto freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Mit dieser Ausstellung setzt Doujak ihre Arbeit als Künstlerin, aber auch als Archivarin, Forscherin und Sammlerin fort. In ‘Geistervölker’ kombiniert die Künstlerin neue und ältere Projekte. Eine solche Konstellation von Arbeiten vermittelt auf konzeptuelle Weise die endlose, absurde Dynamik zwischen der Akkumulation von Kapital und der Unmöglichkeit, immer noch mehr aus der Erde herauszuholen, weil diese die Grenze dessen, was man ihr mit endloser Gier entreissen kann, schon erreicht hat.

Ines Doujak: Lastenträger*innen (Detail), 2014
Courtesy die Künstlerin
Foto freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Die gezeigten Stoffe, Videos, Pappmaché-Skulpturen und Installationen schaffen Verbindungen zwischen verschiedenen Orten und Zeitpunkten. Sie bilden eine Erzählung, die die globalen Wirtschaftskreisläufe von Produktion, Konsum und Ausbeutung mit der aktuellen Pandemie verknüpft und die zugleich die historisch wiederkehrenden Muster aufzeigt, die zur Entstehung und Verbreitung von Pandemien führen.

Ines Doujak. Geistervölker – Ausstellungsansicht Kunsthalle Wien 2021
Foto: Markus Wörgötter, freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Zur Ausstellung ‘Geistervölker’ gehört zudem eine Serie von Live-Performances, die auf der Podcast-Serie ‘Transmission: A series of five Podcasts on Disease and Pandemics in a Distorted World’ (2021) beruhen. In ihren mehrstimmigen Podcasts verfolgen Ines Doujak und John Barker Pandemien und Krankheiten durch die Jahrhunderte hindurch. Mit viel Witz und Kreativität beleuchten sie dabei Themen wie Massentierhaltung, Gesundheitsspekulationen und den Zusammenhang zwischen der Ausbreitung von Krankheiten und der Entwicklung neuer Handelswege.

Ines Doujak: Boutique, Detail, 2012–heute
Courtesy die Künstlerin
Foto: Kunsthalle Wien, freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

An jedem Dienstag im Oktober sind die Besucher*innen der Kunsthalle Wien Museumsquartier eingeladen, gemeinsam eine neue Podcast-Episode zu hören. Die Transmission-Podcast-Serie wird auch über die Website der Kunsthalle Wien (www.kunsthallewien.at) abrufbar sein.

Ines Doujak. Geistervölker – Ausstellungsansicht Kunsthalle Wien 2021
Foto: Markus Wörgötter, freundlicherweise von der Kunsthalle zur Verfügung gestellt

Ines Doujak, 1959 in Klagenfurt geboren, ist eine Künstlerin, Forscherin und Autorin, die mit einem queer-feministischen, antirassistischen und anti-kolonialen Fokus im Bereich visueller Kultur und materieller Ästhetik tätig ist. In ihrer Arbeit untersucht Doujak, wie globale Geschichten durch kulturelle, Klassen- und Geschlechter-Konflikte geprägt sind. Doujak präsentierte ihre Arbeiten in zahlreichen internationalen Ausstellungen.

Kuratorinnen: What, How & for Whom / WHW (Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović)

Info:

1. Oktober 2021 – 16. Januar 2022:

Ines Doujak. Geistervölker

Kunsthalle Wien Museumsquartier
Museumsplatz 1
1070 Wien
Österreich

www.kunsthallewien.at

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Meret Oppenheim. Mon exposition

Das Kunstmuseum Bern präsentiert ab dem 22. Oktober 2021 in Zusammenarbeit mit der Menil Collection in Houston und dem Museum of Modern Art, New York, die erste grosse transatlantische Retrospektive zu Meret Oppenheim (1913-1985). Sie umfasst rund 200 Schlüsselwerke auf Papier, Objekte, Skulpturen und Gemälde und gibt unter anderem Einblick in das weltweit grösste Museumskonvolut der Künstlerin, welches im Kunstmuseum Bern aufbewahrt wird. Bern ist die erste Station der Ausstellung und die einzige in Europa.

Meret Oppenheim: Ma gouvernante – my nurse – mein Kindermädchen, 1936/1967
Metallplatte, Schuhe, Schnur und Papier
14 x 33 x 21 cm
Moderna Museet, Stockholm
Foto: Albin Dahlström
© 2021, ProLitteris, Zurich
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Heute gilt Meret Oppenheim als bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts und wichtigste Vertreterin des Surrealismus. Dass ihr Werk deutlich vielfältiger ist, zeigt die transatlantische Retrospektive ‘Meret Oppenheim. Mon exposition’, die das bedeutende Œuvre Oppenheims aus fünf Jahrzehnten präsentiert. Thematisiert werden die Anfänge der Künstlerin in Paris der 1930er Jahre genauso wie ihre weitere künstlerische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Meret Oppenheim: Eichhörnchen, 1960/1969
Bierglas, Schaumstoff und Pelz
21,5 x 13 x 7,5 cm
Kunstmuseum Bern
Foto: Peter Lauri, Bern
© 2021, ProLitteris, Zurich
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Oppenheims radikal offenes Kunstkonzept, ihre Verbundenheit mit den lebendigen Kunstszenen von Paris, Basel und Bern sowie deren Bedeutung für ihre künstlerischen Schaffensphasen werden in der Ausstellung deutlich. Gleichzeitig tritt die Vielfalt von Oppenheims Œuvre und dessen verblüffende Aktualität zutage. Viele Phasen von Oppenheims Schaffen wurden – und werden zum Teil bis heute – ausschliesslich unter den Vorzeichen des Surrealismus rezipiert. Meret Oppenheim selbst hat sich jedoch vehement gegen jede einseitige Vereinnahmung gewehrt. Die Werkauswahl und insbesondere die wenig bekannten Werke aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren zeigen Oppenheim als zeitgenössische Künstlerin, die in der Auseinandersetzung mit Pop Art, Nouveau Réalisme und monochromer Malerei eine eigenständige und kraftvolle künstlerische Stimme entwickelte.

Meret Oppenheim: Pelzhandschuhe, 1936/1984
Pelz, Holz und Nagellack
5 x 21 x 10 cm
Ursula Hauser Collection, Schweiz
Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich
© 2021, ProLitteris, Zurich
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Meret Oppenheim wurde 1913 in Berlin geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Süddeutschland, Basel und im Tessinder Ort Carona. Nach der Schulzeit fällte sie den Entschluss, Künstlerin zu werden. Mit nur 18 Jahren fuhr sie 1932 erstmals für einige Monate nach Paris und arbeitete in verschiedenen Ateliers. Bald lernte sie Jean Arp, Alberto Giacometti, Max Ernst und Sophie Taeuber-Arp kennen. Im Oktober 1933 stellte sie erstmals bei einer Ausstellung der surrealistischen Gruppe aus und bewegte sich fortan im Kreis um André Breton.

Meret Oppenheim: Der grüne Zuschauer, 1959
Öl auf Lindenholz mit Kupferblech
166 x 49 x 15 cm
Kunstmuseum Bern
Foto: Peter Lauri, Bern
© 2021, ProLitteris, Zurich
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

In den 1930er Jahren emigrierte Oppenheims Familie in die Schweiz, da sie in Deutschland aufgrund ihres jüdischen Namens diskriminiert wurde. Auch Oppenheim zog daraufhin nach Basel. Der Kontakt zu ihren Pariser Künstlerfreund*innen, von denen viele ebenfalls das Land verliessen, fand fast nur noch über Briefe statt. Die Isolation empfand Oppenheim als Einschränkung und sie wirkte sich auch auf ihre künstlerische Produktivität aus.

Meret Oppenheim: Sechs Wolken auf einer Brücke, 1975
Bronze
46,8 x 61 x 15,5 cm
Kunstmuseum Bern, Legat Meret Oppenheim
Foto: Peter Lauri, Bern
© 2021, ProLitteris, Zurich
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

1949 heiratete Oppenheim Wolfgang La Roche und zog mit ihm nach Bern. Dort endete schliesslich 1954 die seit 1937 anhaltende und von Oppenheim selbst als Krise bezeichnete Phase. Sie bezog ein Atelier und wurde Teil der sehr lebendigen Berner Kunstszene, die sich regelmässig im Café de Commerce traf. Durch zahlreiche Ausstellungen, darunter ihre erste Retrospektive im Moderna Museet in Stockholm, etablierte sich Oppenheim als Künstlerin. 1972 bezog sie wieder ein Atelier in Paris und pendelte von da an zwischen Bern, Paris und Carona. Es folgten die erste Retrospektive in der Schweiz, der Kunstpreis der Stadt Basel, der Grosse Kunstpreis Berlin und eine Einladung an die documenta.

Margrit Baumann: Meret Oppenheim in ihrem Atelier, 1982
Fotografie, Barytabzug, selengetont
18,4 x 27,7 cm
Kunstmuseum Bern, Bernische Stiftung für Foto, Film und Video
© Margrit Baumann
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

1984 zeigte die Kunsthalle Bern erstmals eine grosse Oppenheim-Retrospektive. Grundlage dafür war eine Gruppe von Zeichnungen mit dem Titel ‘M.O.: Mon exposition’, in der Oppenheim eine Ausstellung ihres Lebenswerks mit mehr als zweihundert Arbeiten imaginierte, die sie dafür ausgewählt und in Miniaturansicht widergegeben hatte. Sie betonte jedoch stets, dass es sich dabei ‘nur um ein Beispiel’ unter zahlreichen möglichen Retrospektiven handle. Die Retrospektive im Kunstmuseum Bern steht unter demselben Vorzeichen und betont damit Oppenheims selbstbewussten Umgang mit ihrem eigenen Werk, dessen Rezeption sie seit den 1970er Jahren aktiv mitsteuerte.

Info:

22. Oktober 2021 – 13. Februar 2022

Meret Oppenheim. Mon exposition

Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8–12
3011 Bern
Schweiz

www.kunstmuseumbern.ch

Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Begleitprogramm gerahmt.

Dank der grosszügigen Unterstützung des Migros Pionierfonds entwickelte das Kunstmuseum Bern ein Digitorial zur Ausstellung. Es handelt sich dabei um ein digitales Kunstvermittlungsangebot, das als Onlineerlebnis mit Text, Bild, Ton, biografischen Fotografien und Filmausschnitten konzipiert ist. So können Interessierte in fünf Kapiteln digital in Leben und Werk Oppenheims eintauchen. Der Fokus liegt dabei auf ihrer Selbstbehauptung als Künstlerin.

Das Digitorial ist ab Montag, 4. Oktober 2021 frei zugänglich unter: meretoppenheim.kunstmuseumbern.ch

In den USA wird die Ausstellung wie folgt gezeigt:

The Menil Collection, Houston
März – September 2022

The Museum of Modern Art, New York
Oktober 2022 – März 2023

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Meret Oppenheim (1913-1985)
Arbeiten auf Papier

Am 23. Oktober 2021 eröffnet das Kunstmuseum Solothurn die Ausstellung ‘Meret Oppenheim (1913–1985). Arbeiten auf Papier’, die bis zum 27. Februar 2022 zu sehen ist.

Das Kunstmuseum Solothurn hat 1974 mit einer Einzelausstellung für Meret Oppenheim die erste Übersichtsausstellung ihres Schaffens in der Schweiz ermöglicht und damit wesentlich zur Vermittlung der Künstlerin beigetragen. Dank Ankäufen und Schenkungen besitzt das Museum heute einen umfangreichen und wertvollen Werkbestand aus allen Schaffensphasen. Dazu gehören auch 18 Original-Arbeiten auf Papier: Blätter in Tusche, Bleistift, Farbstift, Kohle und Gouache.

Meret Oppenheim: Backsteinbaum, 1954
Kohle, Gouache auf Papier, 42 x 59,5 cm
Kunstmuseum Solothurn, Ankauf 1981
Bildnachweis: Kunstmuseum Solothurn
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Das Kunstmuseum Solothurn hat sich über viele Jahre in besonderem Masse für die Vermittlung von Schweizer Zeichnerinnen und Zeichnern des 19. Jahrhunderts und der Moderne engagiert. Mit dem retrospektiven Überblick von Meret Oppenheims Arbeiten auf Papier findet diese Ausstellungsreihe rund 50 Jahre nach der Solothurner Wiederentdeckung der Künstlerin einen weiteren Höhepunkt.

Die rund 100 Exponate decken den gesamten Schaffensraum von den 1930er bis zu den 1980er Jahren ab; vertreten sind mit Ausnahme der Druckgraphik alle Techniken auf Papier. Die Auswahl geht vom Solothurner Werkbestand und den darin vertretenen Motivkreisen aus: Frau, Baum, Vogel, Wolken und Himmel sowie auch einige der raren Selbstbildnisse der Künstlerin. Anregend sind die assoziativen Wechselbeziehungen zwischen Natur und Menschenwerk, die sich auf demselben Blatt, wie bei Backsteinbaum (1954), begegnen können.

Meret Oppenheim: Portrait mit Tätowierung, 1980
Schablone und Spray auf Foto, 29,5 x 21 cm
Kunstmuseum Bern, Privatsammlung, Bern
Bildnachweis: Kunstmuseum Bern
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

In einer musikalisch anmutenden Form der Wiederholung treten in der Ausstellung dieselben Motive oder Stile im Abstand vieler Jahre auf. Darin kann sich Oppenheims spezifische künstlerische Haltung spiegeln, die dem Umkreisen gleichbleibender Inhalte grössere Bedeutung beimass als einer stilistischen Handschrift. Gerade die Arbeiten auf Papier, die spontan und frei entstehen, von Einfällen und Zufällen leben, ermöglichen die Entdeckung einer tieferen, metaphorischen Ebene. Darin gleichen ihre assoziativen Zeichnungen den Tag- und Nachtträumen, aus denen Meret Oppenheim für ihr Schaffen schöpfte.

Die Ausstellung verdankt sich der grosszügigen Unterstützung öffentlicher und privater Sammlungen. Besonders reich sind die Leihgaben des Kunstmuseum Bern, das einen Teil des Nachlasses als Schenkung der Künstlerin entgegennehmen durfte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Info:

23. Oktober 2021 – 27. Februar 2022

Meret Oppenheim (1913-1985)
Arbeiten auf Papier

Kunstmuseum Solothurn
Graphisches Kabinett
Werkhofstrasse 30
4500 Solothurn
Schweiz

www.kunstmuseum-so.ch

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Susanna Taras
Faszination Blüte

Die Stuttgarter Galerie elseins, die 2019 eröffnet hat, startet nun nach Corona-Pause erneut mit der Ausstellung ‘Faszination Blüte’. Man präsentiert die monumentalen Blüten- und Blumenobjekte von Susanna Taras.

Galerie elseins, Stuttgart
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

‘Riesige Winden, Wicken, Stiefmütterchen, Pfingstrosen, Lilien, Malven, Orchideen oder Krokusse – jede dieser textil materialisierten Blumen erstrahlt in voller Blüte. Sie stehen als Sinnbild dessen, was der Mensch an ‘Blüte’ in die Welt bringen kann und welch unermessliches Potenzial er in sich trägt, um mit seinen Talenten die Welt zu gestalten und zu bereichern.’ Susanna Taras

Plakat

Unter den kundigen Händen von Susanna Taras (lebt und arbeitet in Potsdam) entstehen aus Fasern überdimensional grosse Blumenreliefs von leuchtender Farbigkeit, farbenprächtige und zugleich poetische Bildwelten voller wuchernder Formen.

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

Susanna Taras schreibt zu ihren Motiven, warum sie Blumen und Blüten thematisiert:

‘Blumen und Blüten sind für mich Ausdruck von Schönheit, strahlender Kraft und gebündelter Energie. Und diese Freude und Fülle möchte ich durch meine Kunstwerke in die Welt bringen.’

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

‘Mit meinen Raum-Installationen kreiere ich prachtvolle Gigantengärten, in welchen die Natur eine monumentale Übersteigerung erfährt.’

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

‘Überdimensionale Pflanzenobjekte in irisierend flirrenden Farbkompositionen feiern das Leben mit floraler Pracht.’

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

‘Inspiriert von Elementen der Natur, den Blüten, werden die pflanzlichen Formen transformiert und in der mir eigenen Kunstsprache zum artifiziellen Objekt.’

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

‘Als Material verwende ich synthetische Fasern, die an der Oberfläche eine pixelartige Struktur ergeben. Gesteigert wird der künstliche Charakter der Blumen durch die neonartigen Leuchtfarben. Die Technik ist eine Art des Teppichknüpfens.’

Susanna Taras: Faszination Blüte – Ausstellungsansicht
Foto freundlicherweise von der Galerie zur Verfügung gestellt

Pflanzen symbolisieren in der Welt der Kunst auch Transformatiosprozesse und geistiges Wachstum des Menschen. Es geht um Evolution und Entwicklung, Wachsen und Verwandeln. In der der Künstlerin eigenen Sprache werden die pflanzlichen Formen zu artifiziellen Objekten – ästhetische Objekte, die zum Nachdenken auffordern.

 

Auch interessant:

Susanna Taras ist uns hier im Blog schon einmal im Jahr 2019 begegnet. Den Beitrag über ihre damalige Ausstellung ‘Die Magie der Blumen’ im Stadtmuseum Beckum findet man in den Ausstellungstipps Januar 2019.

Info:

17. September – 14. November 2021

Susanna Taras
Faszination Blüte

Galerie elseins
Goezstrasse 39
70599 Stuttgart
Deutschland

www.elseins.de
www.susannataras.com

Öffnungszeiten:
Sa: 10 – 16 Uhr
und nach Vereinbarung

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Dame mit Fächer
Gustav Klimts letzte Werke

Es ist Gustav Klimts letztes nahezu fertiggestelltes Gemälde und ein faszinierend selbstbewusstes Frauenbildnis: ‘Dame mit Fächer’.

Gustav Klimt: Dame mit Fächer, 1917-18
Leihgabe aus Privatbesitz
© Belvedere, Wien, Foto: Markus Guschelbauer
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Das Belvedere holte mit diesem Portrait ein wichtiges Spätwerk des Künstlers nach Wien – die Leihgabe wird in einer Sonderausstellung zu Klimts letzter Schaffensphase im Oberen Belvedere präsentiert.

‘DAME MIT FÄCHER. GUSTAV KLIMTS LETZTE WERKE’ – Ausstellungsansicht
Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Kurz nach Gustav Klimts Tod 1918 entstand im Atelier des Künstlers eine Fotografie – abgebildet sind zwei Gemälde auf je einer Staffelei: ‘Dame mit Fächer’ und das unvollendete Werk ‘Die Braut’. Während ‘Die Braut’ schon länger als Leihgabe im Belvedere zu sehen ist, ist mit dem Damenportrait ein wichtiges Bild für die Gesamtpräsentation von Gustav Klimts Lebenswerk nach Wien gekommen.

Gustav Klimts Arbeitsraum im Atelier Feldmühlgasse 11, Wien 13, mit den (unvollendeten) Gemälden ‘Die Braut’ und ‘Dame mit Fächer’, 1918
© ONB/Wien Bildarchiv 94884-E, Foto: Moriz Nähr
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

‘Dame mit Fächer’ war das letzte Bild, an dem Klimt im Laufe des Jahres 1917 arbeitete – bis auf wenige Details konnte er es noch fertigstellen. Während auf den meisten seiner Portraits Damen der Gesellschaft abgebildet sind, hat Klimt hier wahrscheinlich ein unbekanntes Modell gemalt. Das Motiv ist die Variation eines seiner Lieblingsthemen: der ‘schönen Wienerin’. Das verführerische Spiel der unbekannten Frau – vermutlich eine Tänzerin – wirkt selbstbewusst und souverän. Mit erhobenem Kopf, entblösster Schulter und nackter, vom Fächer verdeckter Brust blickt sie den Betrachter*innen entgegen.

Gustav Klimt: Dame mit Fächer, Detail, 1917-18
Leihgabe aus Privatbesitz
© Belvedere, Wien, Foto: Markus Guschelbauer
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Bislang war ‘Dame mit Fächer’ in Wien nur ein einziges Mal ausgestellt: vor über hundert Jahren in der Kunstschau 1920. Zeitweilig befand sich das Bild in der Sammlung Rudolf Leopolds. Es wurde 1981 in Tokio und 1992 in Krakau öffentlich gezeigt.

Bereits ab den 1890er Jahren beschäftigte sich Gustav Klimt mit ostasiatischer Kunst. Zunächst vor allem an japanischer Kunst interessiert, wandte er sich in späteren Jahren chinesischen, koreanischen, persischen und indischen Stilen zu. Klimt übernahm aus der Kunst dieser Länder nicht nur dekorative Motive, sondern auch kompositorische Aspekte. Er studierte typische Farbkombinationen und übertrug sie in seine Gemälde.

‘Dame mit Fächer’ ist vor allem von der chinesischen und der japanischen Kunst geprägt. In eine chinesische Robe gehüllt, versteckt die Dargestellte sich kokett hinter einem bemalten Fächer. Im Hintergrund ist eine gelbe Tapete mit charakteristischen Motiven zu sehen: der chinesische Phönix, der Kranich, der Goldfasan und die Lotusblume sind als Glückssymbole in der ostasiatischen Kunst allgegenwärtig.

Foto: Erwin Böhler / Courtesy of the Michael Huey and Christian Witt-Dörring Photo Archive
Foto freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt

Ab Oktober wird die Ausstellung umgebaut. Sie beleuchtet Klimts Affinität zu ostasiatischen Kunststilen und zeigt auf, wie sich diese im Werk widerspiegeln. ‘Dame mit Fächer’ macht den Aufbruch des Malers in eine neue Schaffensphase kurz vor seinem Tod nachvollziehbar.

Kurator: Markus Fellinger

Ganz besonders möchte ich auf die Videos hinweisen, die das Belvedere auf seiner Website bereitstellt. Hier gibt es – neben Blicken hinter die Kulissen einer Ausstellungsentstehung – umfassende Informationen über die ‘Dame mit Fächer’. Eine Empfehlung!

Info:

25. März 2021 – 13. Februar 2022

Dame mit Fächer
Gustav Klimts letzte Werke

ab 7. Oktober 2021

Gustav Klimt und Ostasien

Oberes Belvedere
Prinz Eugen-Strasse 27
1030 Wien
Österreich

www.belvedere.at

Am Dienstag, 5. Oktober 2021 ist die Ausstellung ‘Dame mit Fächer’ wegen Umbau geschlossen.

***

GRASSIMESSE Leipzig
Internationale Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design

Für die Teilnahme an der vom 29. – 31. Oktober 2021 stattfindenden GRASSIMESSE im Leipziger GRASSI Museum für Angewandte Kunst sind 100 Aussteller*innen aus acht europäischen Ländern sowie aus Taiwan, Japan, Südkorea und China ausgewählt worden. Das diesjährige Gastland Italien stellt virtuoses und überraschendes Design und Kunsthandwerk vor.

Simone van Eerdenburg: Schal
Amsterdam, 2019
Wolle, Yak, gestrickt
Foto: Mirjam Nuver, freudlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Die Grassimesse gilt als eine der führenden internationalen Verkaufsmessen für angewandte Kunst und Design, als Treffpunkt für Kreative, Galerien, Fachleute und an Design und Gestaltung Interessierte. Die Grassimesse lädt zum Schauen, Kaufen und Informieren ein und zeigt Tendenzen und Innovationen in den Bereichen Mode und Textil, Schmuck und Accessoires, Keramik, Porzellan, Möbel, Holz, Metall, Glas, Papier und Spielzeug.

Doerthe Fuchs: Halsschmuck ‘Windjammer’
München, 2019
Silber, Kunststoff, gelötet
Foto: Eva Jünger, freudlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Knapp ein Drittel der Aussteller*innen ist erstmals auf der Grassimesse 2021 vertreten, alle weiteren waren zumindest auf einer der vergangenen Grassimessen zu Gast.

Angela Wandelt: Kopfbedeckung
Leipzig, 2018
Textil, genäht
Foto: Sker Freist, freudlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Die historischen Wurzeln der Grassimesse liegen im Jahr 1920. Gestern wie heute sind künstlerische Qualität in Gestaltung und Ausführung ebenso wie Eigenständigkeit und Experimentierfreudigkeit entscheidende Kriterien für die Auswahl der Jury. Die Preisträger*innen der Grassimesse 2021 werden bei der Eröffnungsveranstaltung (Preview) bekannt gegeben.

Info:

29. – 31. Oktober 2021

GRASSIMESSE Leipzig
Internationale Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5–11
04103 Leipzig
Deutschland

www.grassimak.de
www.grassimesse.de

Preview:
Do, 28. Oktober 2021, 18 – 21 Uhr

***

… und dann gibt’s noch:

Herbstausstellungen – abgesagt und verschoben

Auf dem Hintergrund der Pandemie werden die beiden folgenden, für den Herbst 2021 geplanten Ausstellungen abgesagt und auf noch unbekannte Termine verschoben:

  • Judith Mundwilers Herbstausstellung bei der Galerie TextilAltro, Rapperswil sowie
  • Christine Bünnings Ausstellung ‘Ungehaltene Frauen’ in den Räumen der Eberhard-Ossig-Stiftung in Berlin-Mitte

Info:

www.judithmundwiler.ch
www.christinebuenning.berlin

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Bitte beachten: Hier geht es zu meinen Ausstellungstipps Oktober 2021 – Teil 1

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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Kommentare zu diesem Artikel

7 Antworten

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  • Gudrun Heinz

    halli hallo,
    die NADELWELT Karlsruhe betreffend gibt es neuigkeiten für kurzentschlossene:
    wie mir der veranstalter soeben mitteilt, können auch einzelne tageskarten vor ort an der tageskasse erworben werden!
    beste grüsse
    gudrun

  • Beate Mayer

    Liebe Gudrun Heinz,  bin sehr auf die Nadelwelt gespannt, bin als Teilnehmerin mit der Gruppe TeXperiment dabei und finde es sehr spannend……. die Arbeit/ Bild  oben, ist von mir. Freu mich auf Euch   

    • Gudrun Heinz

      halli hallo beate,

      na, wenn das kein gutes omen ist! 🙂

      vielen dank für deinen kommentar und das outing. hatte vom veranstalter leider keine näheren angaben erhalten. die zeiten ändern sich eben.

      vielleicht sehen wir uns ja bei der NADELWELT. bis dahin alles gute und

      beste grüsse

      gudrun

  • Birgit Berndt

    Hallo Gudrun,interessante Ausstellungen. Schön, dass die Nadelwelt wieder stattfindet. Leider wurde ja der Wettbewerb Goldene Nadel abgesagt, verständlich durch die Verschieberei aber dennoch schade, denn ein Quilt von mir wäre dabei gewesen… Aber so ist es nun mal, die Pandemie hat alles gründlich durcheinander gerüttelt.Viele GrüßeBirgit

    • Gudrun Heinz

      halli hallo birgit,

      vielen dank zurück! ich bin auch gespannt auf die nadelwelt, was sich infolge der umstände geändert haben wird. der wettbewerb (an dem ich weder teilgenommen noch sonst beteiligt war) ging auch durchs gilde-forum und sorgte da für negative kritik wegen der absage. aber es gibt bestimmt wieder andere gelegenheiten. und es wäre auch nicht das erste mal, dass ein quilt bei mehreren wettbewerben eingereicht würde – also, wer weiss, wozu es gut ist 🙂

      beste grüsse

      gudrun

       

  • Wiebke Maschitzki

    Hallo gudrun!Wie gut, dass Du uns auf die Nadelwelt in Karlsruhe aufmerksam machst. Endlich findet sie wieder statt und viele freuen sich sicher auch. Für mich wirds wieder zu weit, aber ich durfte diese Aussttellung zweimal besuchen. Nette Gespräche und eine schöne Zeit dort bleiben bei mir in bester Erinnerung.Liebe GrüßeWiebke

    • Gudrun Heinz

      halli hallo wiebke,

      vielen lieben dank für dein feedback. ja, ich wünsche es mir ja auch sehr, dass die NADELWELT tatsächlich wieder in karlsruhe stattfinden kann; für friedrichshafen wurde sie gleich ins jahr 2022 verlegt. ich begleite diesen event vor meiner haustür schon von anfang an, habe dort verschiedentlich ausgestellt, noch öfter darüber berichtet und viele schöne erinnerungen daran. ich drücke mal die daumen!

      ein schönes wochenende und

      beste grüsse

      gudrun

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