Kreative Artikel zum Thema Nähen

Ein glänzender Apfel für BERNINA – und eine neue Welt für die Politprominenz

Etwas angebissen sieht er aus, der “Thurgauer Apfel”, den BERNINA gestern erhielt. Zudem warnte uns Hansjörg Brunner, der Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes: Zum weiteren Verzehr sei dieses Obst nicht geeignet. Trotzdem schmeckt uns der Apfel: Es handelt sich um einen mit 10’000 Schweizerfranken dotierten Preis, der herausragende unternehmerische Leistungen belohnt. Wir sind stolz und sagen herzlich Danke!

Aber der Reihe nach: Gestern Mittwoch erhielt BERNINA den Motivationspreis der Thurgauer Wirtschaft. Dieser Preis, zu dem die oben abgebildete Trophäe gehört, wird von vier Partnern verliehen. Beteiligt sind die Industrie- und Handelskammer Thurgau, der Thurgauer Gewerbeverband, die Thurgauer Kantonalbank und das Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau.

Entsprechend gross war der Bahnhof im Festzelt auf dem Gelände vor unserem Firmengebäude. Wir durften Prominenz aus Wirtschaft und Politik begrüssen, ausserdem den “bestangezogenen Mann der Schweiz” (GQ 2016). Von diesem später mehr.

Wir erschliessen neue Welten

Um 10.00 Uhr eröffnete Kai Hillebrandt, CEO der BERNINA Textilgruppe, die Veranstaltung und gab den Startschuss zu einer Betriebsbesichtigung. In zwei Gruppen ging es durchs BERNINA Werk und durch unser Kurslokal, das BERNINA Creative Center. Für die vorwiegend männlichen Gäste eröffnete sich eine neue Welt: die Welt der textilen Kreativität. Auch ein Blick in die Vergangenheit wurde ihnen gewährt – ich durfte die Anwesenden mit einer kurzen Geschichtslektion quälen. 

Hat das Stil?

Nach kurzer Verschnaufpause begann der offizielle Teil.

Die Laudatio auf den Preisträger – auf uns – kam aus berufenem Mund. Es sprach Jeroen van Rooijen, ein Mann der Feder und der Nähnadel. Ein Mann auch mit Steckborner Background. Denn seine Jugend verbrachte van Rooijen unweit vom BERNINA Hauptsitz in unserem schönen Städtchen am Untersee. Als diplomierter Modegestalter arbeitete er später für verschiedene Medien, fürs Radio, aber auch für die Neue Zürcher Zeitung, wo er sich als Fachmann für Mode und Stil hervortat und das Kürzel jvr zur schweizweit bekannten Marke machte.

(Für deutsche Leserinnen: Die NZZ ist unser Pendant zu Eurer FaZ, kleiner im Druckformat, aber ebenso ernsthaft, mit welterklärerischem Anspruch und zu wenig Fotos.)

«Hat das Stil?» lautete der Titel einer von van Rooijens Kolumnen. Ich las diese regelmässig – böse Zungen werden sagen: erfolglos. 

Ende Anfang 2016 kürte das deutsche Magazin „Gentlemen’s Quarterly“ (GQ) Jeroen van Rooijen zum „bestangezogenen Mann in der Schweiz“. Umso mehr freute sich meine Kollegin Sarah über das Lob, welches sie für ihren Overall erhielt (zugegeben, der Fokus beim Bild unten liegt woanders):

Zurück zur Preisverleihung. Viel Lob gab es dort auch für BERNINA. Wie ein elegantes Kätzchen schnurre seine neue BERNINA L 850 Overlocker, so van Rooijen. Ausserdem sei sie ein Blickfang und Gesprächsstarter in seinem Geschäft in Zürich: «Die BERNINA Maschinen, die bei uns im Laden stehen, sind echte Talking-Pieces – jeder und jede hat eine eigene BERNINA Story.»

Schliesslich warf der Modedesigner, Autor und Unternehmer eine Frage auf: Warum nähen Frauen gerne, Männer aber in aller Regel nicht? “Im Prinzip ist Nähen das ideale Männerhobby: Sehr logisch und ziemlich technisch, man muss in drei Dimensionen denken und konstruieren, es gibt immer wieder tolle neue Maschinen. Und: Man braucht für diese nicht einmal eine Garage!”

Historisch und innovativ zugleich

Zur Übergabe der Trophäe und des Schecks schritt Thomas Koller, Geschäftsleitungsvorsitzender der Thurgauer Kantonalbank. Er zeigte auf, dass man sich bei BERNINA nicht auf Geschichten aus der Vergangenheit ausruht, sondern kontinuierlich an innovativen Nähmaschinen arbeitet und neue Märkte erschliesst. Anhand von sechs Kriterien habe die Jury den Preisträger ermittelt. Ehe er diese Kriterien Punkt für Punkt aufzählte, richtete Koller eine Bitte ans Publikum: “Fragen Sie sich, welche der Anforderungen BERNINA erfüllt.” Geprüft habe die Jury unter anderem die wirtschaftliche Bedeutung für den Kanton, das Bekenntnis zum Standort, Strahlkraft über die Grenzen hinaus, Innovationskraft und Nachhaltigkeit. Resultat: BERNINA genügt in allen Punkten und erfüllt wie nur wenige Unternehmen die Auswahlkriterien.

Dafür gab es den “Thurgauer Apfel”, Blumen und 10’000 Franken.

Preisträger und Preisstifter, von links nach rechts: Regierungsrat Walter Schönholzer, Hansjörg Brunner (Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes), BERNINA Inhaber Hanspeter Ueltschi, Philipp Ueltschi (Leiter Digitale Transformation BERNINA International AG), Christian Neuweiler (Präsident der Industrie- und Handelskammer Thurgau), Thomas Koller (Vorsitzender der Geschäftsleitung der Thurgauer Kantonalbank).

Ein Glücksgriff

Dieser Meinung – dass BERNINA den Preis verdient habe – war dann auch unser Chef, BERNINA Inhaber und Verwaltungsratspräsident Hanspeter Ueltschi. Als Sportler habe er den Preis stets im Auge gehabt und sich bei früheren Preisverleihungen gefragt: Warum nicht wir? “Vermutlich hat es zu wenig Frauen in der Jury”, so “HPU” mit Augenzwinkern.

Den Faden von Jeroen van Rooijen nahm er gerne auf: “Wir müssen mehr Männer an die Nähmaschine bringen und auch die anderen 50 Prozent der Weltbevölkerung mit unseren Produkten glücklich machen!”

Den ersten Schritt in diese Richtung wollte er gleich selber tun, und zwar mit der Verlosung einer BERNINA 435. Die Chancen standen gut, auf diese Weise eine Nähmaschine an den Mann zu bringen. Es gewann … eine Frau.

Jaja, so eine Verlosung habe er auch schon mal gemacht, scherzte später beim Apéro mein Gesprächspartner. Deshalb sei hier ausdrücklich erwähnt: Die Gleichbehandlung aller Geschlechter war jederzeit gewährleistet. Die Hand im Spiel hatte neben Herrn Ueltschi, der in den Lostopf griff, nur Fortuna. Diese hat einen Menschen überglücklich gemacht: 

Schliesslich ergriff Christian Neuweiler, Präsident der Industrie- und Handelskammer Thurgau, das Wort und Mikrofon, schloss die Veranstaltung und erklärte den Apéro als eröffnet – nicht ohne darauf hinzuweisen, dass bei ihm zuhause ein beachtlicher BERNINA Fuhrpark stehe.  

Gentlemen, start your engines

Männer an die Nähmaschinen! Das galt dann auch bei der BERNINA Nährallye. Nicht alle Haushalte sind so gut dotiert wie derjenige von Neuweilers. Unsere Gäste erhielten deshalb die Gelegenheit, an einer BERNINA 790 PLUS Gas zu geben und einen Nähparcours auf Papier abzunähen. Selbstverständlich auf Bestzeit. Zu den mutigen Teilnehmern zählten Regierungsrat Walter Schönholzer und Amtsleiter Daniel Wessner, hier zu sehen im Einsatz auf der Rennstrecke und beim Debriefing:

Daniel Wessner absolvierte die Strecke übrigens in 58 Sekunden und verwies damit einen gewissen Matthias Fluri auf die weiteren Plätze. Besser gesagt: Auf den letzten der weiteren Plätze. Ich habe aber besonders präzise genäht!

Was geschieht mit dem Preisgeld?

Womit die meisten Fragen geklärt waren. Eine blieb noch offen: Was geschieht eigentlich mit den 10’000 Schweizerfranken?

Hanspeter Ueltschi: «Wir leisten schon sehr lange gute Arbeit. Den Thurgauer Apfel sehe ich als Würdigung und Anerkennung unserer Leistung.» Der Preis gebühre dem gesamten Team von BERNINA. «Deshalb werden wir das Preisgeld in ein Sommerfest investieren, zu dem die Steckborner Belegschaft eingeladen wird.»

Besagtes Mitarbeiterfest findet bereits morgen Abend statt, unter dem Motto “Hawaiian Summer Games”. 

In diesem Sinne: Aloha!
Matthias

PS: Bestimmt sind Euch die wunderbaren Fotos in diesem Beitrag aufgefallen. Alle Bilder stammen von Stefan Beusch, https://beusch.photo/. Kompliment und Dankeschön!

Kommentare zu diesem Artikel

34 Antworten

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  • Judith Kündig

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis – meiner Meinung nach “tausendprozentig” verdient! Sei Jahren besuche ich verschiedenste Kurse in Steckborn und auch die Kreativwochenenden gehörten zu meinen fixen Daten (inkl. Übernachtung wegen zu weitem Anfahrtsweg :-))Wieviel Spass und Freude an Selbstgenähtem da mitgegeben wird – natürlich neben dem fachlichen Zusatzwissen – das kann nur beurteilen, wer selbst mal dabei war. Ich freue mich auf die nächsten Kurse und möchte dazu einfach nur sagen; bitte weiter so!! Zugegeben, ich bin ein bekennendes “Berninakind”. Bezüglich Maschinenpark habe ich mittlerweile höchstens ein Platzproblem. Dies, weil ich mich trotz Neuanschaffungen einfach nicht von meinen alten Schätzchen trennen mag.Ich hoffe, die Mitarbeitenden konnten das Sommerfest so richtig geniessen. Ihr aller Verdienst ist es wirklich, dass Bernina immer wieder unsere Herzen erobert! Vielen Dank auch meinerseits.

    • Matthias Fluri

      Vielen Dank, liebe Judith, für die herzlichen Worte, die Treue zu unserer Marke und das Dankeschön ans Team. Bestimmt gibt es viele Kolleginnen und Kollegen, die hier mitlesen und sich über den Blumenstrauss freuen. Ja, BERNINA ist ein Gemeinschaftswerk!

      Liebe Grüsse
      Matthias

  • Elisabeth Franke-Sagebiel

    Liebes Bernina – Team,nachdem ich 52 Jahre lang , also von 1966 bis 2018, fünf Nähmaschinen in Gebrauch hatte, erlaubte ich mir endlich eine Bernina. Danach sehnte ich mich bei jedem Kauf der früheren  Maschinen, konnte sie mir aber  zu Beginn meines Nähhobbys , damals mit 16 Jahren als Schülerin, nicht leisten und später mangels Angebot vor Ort habe ich eben jene gekauft, die in entsprechenden Fachgeschäften angeboten wurden. Nun, da ich vor 30 Jahren von Süddeutschland in die Nähe von Hamburg gezogen bin, habe ich hier vor vier Jahren das “Hamburger Nähmaschinenhaus” entdeckt. Da werden alle Modelle von Bernina angeboten, in einem wunderbaren barocken Haus, und in diesem Ambiente dachte ich damals: “Jetzt oder nie”. So haben wir uns gefunden, meine Bernina  “B330 FASHION LIMITED EDITION” und ich.Ich kann nach wie vor an keinem Stoffladen vorbeigehen, ohne auch nur “zu schauen”, um dann zumindest aus der Wühlkiste einen Stoffrest mitzunehmen und im Kopf schon wieder irgendwas mit dem Stück Stoff angefertigt zu haben, in der festen Überzeugung, dass diese Creation einmalig ist , und das nun mit meiner Bernina, deren Erwerb ich so lange vor mich hergeschoben habe.Ganz liebe Grüße einer Hobbynäherin, der die Ideen immer noch nicht ausgehen, zum Glück gibt es da noch Enkelkinder!   

    • Matthias Fluri

      Liebe Elisabeth, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Du bestätigst das, was Jeroen van Rooijen über die Maschinen sagte, die in seinem Zürcher Atelier-Showroom stehen: Seine BERNINAs seien “Talking Pieces”, jeder und jede habe dazu eine eigene Geschichte zu erzählen. Wie schön, dass wir Deine erfahren durften.

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Christina Rolli- Nieuwmunster

    Herzliche Gratulation! So eine Anerkennung hat dieses aktive Unternehmen verdient! Tolle Geräte, regelmässig gute Beiträge und Newsletters mit vielen guten Ideen und Infos, ausserordentlich sympathische Kurse an einem schönen Ort…                                                                                                                   Viel spass beim Mitarbeiterfest und: Macht weiter so! (Meine Kinder sind auch schon dabei!)                         Christina

    • Matthias Fluri

      Liebe Christina, herzlichen Dank. Stimmt, das Team im Creative Center hätte einen Extrapreis verdient! Dasselbe gilt für die Bloggerinnen, welche hier regelmässig ihre Beiträge mit Anleitungen, Tipps und Tricks publizieren. Umso mehr freuen mich Deine anerkennenden Worte.

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Lesley Moynahan

    Greetings from Brisbane, Australia.  Wonderful congratulations on such an achievement – Long overdue.I love the Bernina Blog.  As a Bernina lover (3 different series of Bernina), I have learnt so much.  –  More from the Blog than from anything else…..Just Love it.    Thankyou for giving me the chance to learn more.Such talented sewers giving freely of their ideas and for that, I Thank you.

    • Matthias Fluri

      Dear Lesley, thank you so much for your comment and compliment. I’m especially pleased that the German blog finds readers in Australia. Wow!
      Kind regards,
      Matthias

  • Stefanie W.

    Herzliche Gratulation zu dieser tollen Anerkennung. Ihr begleitet vom Nähanfänger bis zum Experten alle, die sich an die Nadel trauen. Ich mag die Beiträge und verfolge die Newsletter wirklich im Detail. Daher ganze tolle Leistung! Viel Spass beim Mitarbeiterfest.

    • Matthias Fluri

      Hallo Stefanie, vielen Dank für die lieben Worte. Es freut mich sehr, dass Du den BERNINA Newsletter und die Blog-Artikel nutzt und magst. Ich glaube, dass man bei BERNINA immer schon eng mit den Kundinnen und Kunden im Austausch stand – früher primär über das persönliche Gespräch, heute auch über Social Media, u.a. eben über den Blog – und dass dies ganz wesentlich zu unserem Unternehmenserfolg beiträgt. Das Mitarbeiterfest haben wir inzwischen halbwegs unbeschadet überstanden 😉.

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Anita Ricklin Rutz

    Herzliche Glückwünsche an Bernina für den tollen Apfel und den sicher sehr verdienten Preis. Steckborn seine Umgebung ist für mich gleichbedeutend mit Bernina und ich bin überzeugt von der Strahlkraft von Bernina für die ganze Region.  Seit meinen Sommerferien letztes Jahr im schönen Kanton Thurgau bin ich ein richtiger Fan von “Mostindien”! Und von Bernina schon seit langem! Ich nähe immer noch auf der alten, schon mehrmals revidierten Bernina 831, welche meine Mutter angeschafft hatte, als ich in der Sekundarschule in der “Näschi” nähen lernte und diese dort als Schulmaschine hatte. Das war vor fast 50 Jahren 😉 Und ich hoffe, es wird noch lange Ersatzteile geben für meinen Liebling – denn das bedeutet für mich Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen. Dass meine neue Overlook auch von Bernina kommt und nicht von einem asiatischen Billiganbieter, ist ja klar.Also, nochmals alles Gute an Bernina und viele tolle Frauen im Kader!

    • Matthias Fluri

      Herzlichen Dank für die Glückwünsche, liebe Anita, und danke für die Treue zu unserer Marke. Deine Worte zum Thema Nachhaltigkeit kann ich nur unterschreiben – das hat Jeroen van Rooijen in seiner Laudatio übrigens fast wortgleich gesagt. Tolle Kaderfrauen gibt es hier schon, auf viele weitere freuen wir uns!

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Schneiderherz

    Ich sende herzliche Glückwünsche aus dem hohen Norden an die BERNINA Familie. Und Danke für den kurzweiligen Bericht mit den besonders schönen Fotos, die Stimmung und Atmosphäre für uns Leser so gekonnt rüberbringen.Liebe GrüßeUte

    • Matthias Fluri

      Vielen Dank, liebe Ute. Was den Bericht angeht: Sehr gerne geschehen! Für den Rest kann ich nichts. Zwar wurde ich letzte Woche gefragt, ob ich die Bilder geschossen hätte. Das nahezu grenzenlose Vertrauen in meine Person hat mich gefreut – aber wenn ich so fotografieren könnte, sässe ich nicht hier an der Tastatur …

      Lieber Gruss aus dem sonnigen Süden (dem Schweizer Nordosten :-))
      Matthias

  • Leopoldine Mautner

    Ganz abgesehen von den inhaltlichen Geschehnissen des Anlassess.                   Es ist ERSCHRECKEND und befremdlich wie wenig Frauen zu sehen sind. ……..und das bei einer Sache (nicht profeßionelle Schneidermaschinen) die zu “fast” 100% von Frauen genutzt und gekauft wird. Wenn das die Unternehmenskultur ist?!?!? na dann brauchen wir (Frauen) noch einmal 100 Jahre.

    • Matthias Fluri

      Liebe Leopoldine, danke für den Kommentar. Auf den Fotos sind primär unsere Gäste zu sehen, insofern ist das nicht ganz repräsentativ für die Unternehmenskultur bei BERNINA. Aber ja, es gibt da eindeutig Verbesserungspotenzial. Wir hoffen, dass viele Frauen, die bei uns antreten oder bereits arbeiten, ins Management aufsteigen wollen. Zumal unsere Firma schon unter der Leitung einer Frau stand (siehe dazu den folgenden Artikel), als Frauen vielerorts noch die Erlaubnis ihres Ehemannes brauchten, um erwerbstätig werden zu dürfen. Für eine Ehrenrettung wird’s vermutlich nicht ganz reichen, trotzdem der Hinweis: Auf den Bildern oben zu sehen sind unter anderem Tanja Dünner, die Leiterin des BERNINA Creative Centers, und Sarah Caldwell, die Leiterin unseres Ausbildungsteams. Es fehlen unter anderem Katharina Ueltschi (Philipp Ueltschis Schwester, die in Singapur den Vertrieb unserer Produkte leitet) und Claudia Staber, Leiterin Internationales Marketing. Beide sind Teil der BERNINA Geschäftsleitung.

      Lieber Gruss
      Matthias

    • Rose Risch

      Genauso habe ich auch gedacht, als ich den Artikel las und mir die Bilder ansah. Ich bin schon in einem fortgeschrittenen Alter und denke immer mehr über diese Ungleichheit nach, aus welchem Grund sich die Männer (überall auf der Welt) als überlegen fühlen.

      • Matthias Fluri

        Liebe Rose, vielen Dank auch Dir für den Kommentar. Zumindest für BERNINA darf ich sagen, dass wir uns über Frauen freuen, die bei uns Karriere machen oder machen wollen. Siehe dazu auch meinen Kommentar oben. Ich hoffe, Du hast meinen Artikel nicht als Ausdruck eines Überlegenheitsgefühls verstanden; das wäre ein Missverständnis.

        Lieber Gruss
        Matthias

  • wundertuete

    Ich freue mich als Thurgauerin sehr über den „Apfel“😀den ihr erhalten habt. Und zu einem bin ich auch ein bisschen stolz, dass Bernina Steckborn ein Katzensprung von mir entfernt ist.😀Eine kleine Anekdote habe ich noch, ich habe meine Arbeitsblätter von der Schule behalten,😀 als wir das Nähen mit der „Bernina“ im Unterricht lernten, dass war 1979 in der 5.Klasse.  (vor 43Jahren)😀 lg

  • Jutta Hellbach

    Nochmals Gratulation an die wohlverdiente Trophäe. Ich kann von hieraus bizli ins Thurgau schauen, vom anderen Ufer des Bodensees bei einigen Tagen Auszeit. Der Apfel wird sich sicher gut bei Euch machen und für viele Besucher Erklärungsbedarf haben 😉 Grüssli, Jutta

    • Matthias Fluri

      En härzliche Dank zrugg as andere Bodeseeufer. Schöns Foti! Ich han hüt sälber schone Rundi ufem See trüllt, um de Reschtalkohol uuszschwitze – leider het’s mee Motorboot gha als bi Dir ufem Bild …

      Liebe Gruess
      Matthias

  • Petra

    Ich  möchte  mich  den  Glückwünschen  anschließen. Auch  diese   tollen  Fotos  haben   einen  Preis  verdient.  Liebe  GrüßePetra 

    • Matthias Fluri

      Nicht wahr? Den Fotografen hatte die Industrie- und Handelskammer organisiert; seine Kontaktdaten habe ich nun aber gespeichert. Im Artikel oben ist nur eine kleine Bilder-Auswahl zu sehen. Ich hatte eine bedeutend grössere Sammlung erhalten, geschätzt mehr als hundert – und es waren nur gute Bilder dabei.

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Janine

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Preis! Darauf könnt ihr wirklich stolz sein. Und vor allem wünsche ich euch ein schönes Sommerfest. GlG Janine

    • Matthias Fluri

      Hallo Jeanine, Danke! Und bitte entschuldige, dass ich erst jetzt auf Deinen Kommentar antworte. Betrachte die Verspätung als Indiz, dass das Sommerfest gestern Abend ein voller Erfolg war :-).

      Lieber Gruss
      Matthias

    • Matthias Fluri

      Herzlichen Dank, liebe Wiebke! Mir gefällt der angebissene Apfel auch sehr gut. Er steht für den Kanton Thurgau, der als Mostindien bekannt ist. Unser Chef meinte in seiner Ansprache zwar, man müsste sich allmählich über ein neues Symbol Gedanken machen, schliesslich sei der Thurgau kein reiner Landwirtschaftskanton (mehr) – aber da bin ich anderer Meinung. Wenn es bei Symbolen nur nach der Wirtschaftsleistung ginge, müsste man einige Landesflaggen und Kantonswappen neu zeichnen … Die Trophäe erhält nun einen Ehrenplatz im Entrée von BERNINA.

      Lieber Gruss
      Matthias

  • Gudrun Heinz

    halli hallo nach steckborn!
    ich möchte mich vollumfänglich den glückwünschen zu diesem schönen preis anschliessen – ihr habt den apfel mit einem tell-schuss abgeschossen 🙂 nicht nur beste maschinen, auch tolle mitarbeiter*innen, die ich alle sehr herzlich grüsse,
    gudrun

    • Matthias Fluri

      Bei diesem Apfel, der in der Taille schlank geraten ist, hätte Tell noch besser zielen müssen … Aber der Vergleich passt, siehe Printscreen unten. Vielen Dank fürs Lob und einen lieben Gruss zurück,
      Matthias

  • sabinemoertz

    Hallo lieber Matthias! Zu diesem ehrenvollen Preis gratuliere ich allen sehr herzlich! Hätte ich nun einen kleinen Quilt aus dem Muster “Apfelbutzen” parat, würde ich den euch für das Büro schicken! Der offenbar lockere Teamgeist bei euch gefällt mir sehr! Selbst der Chef beweist Mut zur Farbe, super! Habt einer sehr vergnügten Abend! Herzlichen Gruß aus Sweden! Sabine

    • Matthias Fluri

      Vielen Dank auch Dir für den lieben Kommentar. Um Missverständnisse zu vermeiden: Es wird hier auch gearbeitet. Aber ja, der Teamgeist stimmt. Und ja, unser Chef hat Stil, ein Auge für Farbe und ein Händchen für Kleidung – das wurde übrigens auch von jvr vermerkt.

      Lieber Gruss
      Matthias

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