Kreative Artikel zum Thema Quilten

Patchworktage 2011

Vom 10. – 13. Juni 2011 fand diese Veranstaltung in Rüdesheim statt und so führte unser diesjähriger Ausflug am Pfingstsonntag in das Obere Mittelrheintal, das zum UNESCO Welterbe zählt.

Neben der bereits am Freitagabend stattgefundenen Mitgliederversammlung der Patchwork Gilde Deutschland e.V. bot der Veranstalter die bewährten Komponenten eines solchen Events – Ausstellungen, Workshops, Händlerangebot und Rahmenprogramm – an den vier Tagen an.

Die verschiedenen Ausstellungen waren hauptsächlich in der Hildegardisschule, dem Rathaus und in dem in einem Nachbarort gelegenen Hotel Kloster Johannisberg untergebracht, zwischen denen ein Shuttlebusverkehr eingerichtet war.

Beginnen wir den Ausstellungs-Rundgang in der Schule. „25 Jahre Mitgliederzeitung – 25 Titelquilts“ verschaffte einen interessanten Querschnitt über das Schaffen über die Jahre hinweg. Wer wie ich seit Jahren das vierteljährlich erscheinende Gilde-Heft erhält, konnte sich anhand der Originale wieder gut erinnern.

Bernadette Mayr hatte Gelegenheit, Quilts aus ihren Büchern zu präsentieren, bevor die Quilts des diesjährigen Gastlands, der Schweiz, ins Auge fielen.

Im Rathaus war schon der Eingangsbereich geschmückt mit den „Colour Connections“, den Mini-Quilts aus dem EQA Wettbewerb 2010.

17 der europäischen Patchwork und Textilkunst Gilden war eine Farbe zugelost worden. Je neun 40 cm x 40 cm grosse Quilts in den unterschiedlichsten Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten wurden jeweils zu einem grossen Ninepatch zusammengestellt. Das Farben- und Ideenfeuerwerk zog sich durch das Treppenhaus und ein weiteres Foyer bis ganz nach oben.

Ich war schon gespannt auf die sehenswerte Ausstellung „Grenzüberschreitungen“, die im Saal gezeigt wurde.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht – von traditionell bis experimentell reichte die Vielfalt der Exponate.

Zum Schluss noch auf ins Hotel Kloster Johannisberg, wo die Gruppe „Roter Faden“ ausstellte und die Buchautorinnen Silke Bosbach, Susan Briscoe, Jutta Erner und Christa Rolf Einblick in ihre Publikationen und die dazugehörigen Originalwerke gewährten.

Das Highlight aber waren die im lichtdurchfluteten Kreuzgang sehr ansprechend gehängten 38 Exponate der „Tradition bis Moderne IX“. Diese alle drei Jahre von der Gilde durchgeführte renommierte Ausstellung repräsentiert einen hochinteressanten Querschnitt durch das Schaffen der Mitglieder.

Als Jurorin von der Gilde angefragt, habe ich die Ehre, ebenfalls eine Arbeit ausstellen zu dürfen.

Diese Wanderausstellung fand mit einer feierlichen Finissage ihren Abschluss und wird nun weiter ziehen, z.B. in die Museen in Deggendorf, Helmbrechts und Einbeck u.a. Ein Besuch lohnt sich! Weitere Informationen dazu sowie der Ausstellungskatalog sind erhältlich bei der Patchwork Gilde Deutschland sowie unter www.patchworktage.de

Kommentare zu diesem Artikel

One Response

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  • Lorchen

    Und wieder vielen Dank, Gudrun! Dir sollte man den Titel “Roving Reporter” verleihen. Da hast du ja wieder einen tollen Tag gehabt. Die “9-Patch” Quilts aus den verschiedenen Ländern habe ich hier in England gesehen. Da denkt man, dass man nur ein paar Minuten für so eine kleine Anzahl braucht, aber man muss das wirklich mit 9 multiplizieren, denn obwohl jedes Exponat sehr harmonisch aussieht, so hat doch jedes kleine Quadrat einen ganz eigenen Charakter – sehr faszinierend.

    Lorchen

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