Kreative Artikel zum Thema Quilten

alt_quilts: Sabrina Gschwandtner, Luke Haynes, Stephen Sollins

Das American Folk Art Museum in New York City (USA) zeigt seit dem 1. Oktober 2013 eine bemerkenswerte Quiltausstellung …

Sabrina Gschwandtner: Arts and Crafts, 2012, 23 x 23″
Sechzehnmillimeterfilm, Polyamid-Faden
Collection of Jerrie Whitfield and Dick Motika, Los Angeles
Photo: Matt Suib, Greenhouse Media, courtesy Philadelphia Art Alliance

Der Titel “Arts and Crafts” verweist auf die Erzählthemen des Dokumentarfilm-Materials, das hier zum Einsatz kam, sowie auf weiteres Filmmaterial, das die Künstlerin in der Sonne bleichte und zerkratzte.


 

 

… in der traditionsgebundene Ausdrucksweisen zeitgenössisch interpretiert werden.Die Ausstellung „alt_quilts: Sabrina Gschwandtner, Luke Haynes, Stephen Sollins” stellt aktuelle Arbeiten von drei Textilkünstlern der Gegenwart vor, die, inspiriert, aber nicht eingeengt, durch Geschichte, Bedeutung und Konstruktion von amerikanischen Quilts, dies in ihrem Œuvre ausloten. Zu sehen sind 23 ihrer Arbeiten, denen zehn historische Quilt-Meisterwerke aus der angesehenen museumseigenen Sammlung gegenübergestellt sind. Dies führt dazu …

Harriet Rutter Eagleson (1855–1950): Log Cabin Throw, Light-and-Dark Variation, 1875–1880, 57 3⁄4 x 57 3⁄4″
Seide, Baumwolle
Collection American Folk Art Museum, New York
Gift of Miss Jessica R. Eagleson, 1979.18.1
Photo: Gavin Ashworth, New York

1875, im Jahr, als sie William Eagleson heiratete, begann Harriet Rutter diesen Überwurf mit dem Log Cabin-Muster, vollendete die Decke aber nie. In dieser Hell-Dunkel-Variation wird die faszinierende Unberechenbarkeit innerhalb der Symmetrie deutlich. Die grossen, auf der Spitze stehenden dunklen Quadrate dominieren zwar, werden aber durch das Hervortreten konzentrischer Quadrate unterbrochen, die durch die meisterhafte Handhabung von leuchtenden und dunklen Stoffen in jedem Block erzielt werden.


… dass die Ausstellungsbesucher selbst in der Lage sind, die Ähnlichkeiten, gleichzeitig aber auch die Unterschiede zwischen Gestern und Heute zu entdecken.

Seit seiner Gründung legt das American Folk Art Museum besonderen Wert auf Patchwork-Quilts als eine typisch amerikanische Erscheinung. Die Direktorin des Museums, Dr. Anne Radice, stellt fest, dass die spektakuläre Ausstellung “Infinite Variety” (vgl. meinen damaligen Bericht) …


Sabrina Gschwandtner: Camouflage, 2012, 69 1/2 x 45 1/2″
Sechzehnmillimeterfilm, Polyamid-Fade, Lithographie-Tusche
Courtesy the artist and LMAKprojects, New York
Photo: Matt Suib, Greenhouse Media, courtesy Philadelphia Art Alliance

Diese Arbeit stellt Filmmaterial eines Industriefilms, der zeigt, wie Stoff hergestellt, gefärbt und bei Bradford Dyeing weiterverarbeitet wird, einem anderen Film mit dem Titel „Shadows, Shadows, Everywhere (1972)“, in dem Kinder lernen, was Schatten ist und wie man ihn erzeugt, gegenüber. Bradford Dyeing arbeitete schon vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 – 65), wurde aber 2011 wegen Unregelmässigkeiten geschlossen und war ein Hauptlieferant von Tarnanzügen für das US Militär. Der Film zeichnet fälschlicherweise ein Bild von glücklichen Arbeitern, selbst ein Zeichen von ‚Camouflage’. Der zweite Film zeigt Kinder beim Spiel mit Schattenspielfiguren. Indem sie die beiden Filme kombinierte, wollte die Künsterin „die Schattenaspekte des Films über den Textilhersteller betonen und die Idee ‚Camouflage’ auf mehrere Arten darstellen: Wo Licht ist, ist auch Schatten.“


… mit ihren zahlreichen Prachtstücken vielen die Augen geöffnet habe. Heutzutage verwischten sich die Grenzen zwischen den einzelnen künstlerischen Disziplinen immer mehr, wofür die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Werke besonders aufschlussreich seien.

Quilts sind aus der amerikanischen Kunstgeschichte des 19. Jh. nicht wegzudenken. Bis zum 20. Jh. waren Quilts Gebrauchsgegenstände und gleichzeitig eine Ausdrucksform, die vorwiegend Frauen nutzten, um Erinnerungen an persönliche wie auch an allgemein bekannte Ereignisse zu bewahren. Quilts transportieren Erzählungen, Informationen und Daten, fungierten als Statussymbol und entfalten bis heute …

Sabrina Gschwandtner: Wave Hill Sunroom II, 2013, 23 x 23″
Sechzehnmillimeterfilm, Baumwoll-, Polyamid-, Polyester-Faden, Lithographie-Tusche, Permanent-Marker
Courtesy the artist and LMAKprojects, New York
Photo: Matt Suib, Greenhouse Media, courtesy Philadelphia Art Alliance

In dieser Arbeit werden Filmstreifen aus einem Film mit dem Titel “The Enchanted Loom (1974)” und eigenes Material, das die Künstlerin aus dem Fenster ihrer Wohnung in Wave Hill, in der Bronx, aufgenommen hat, miteinander kombiniert.


… ihren ästhetischen und geschichtlich wertvollen Beitrag als Kunstwerk. Ihre einzigartige Spannung zwischen Form und Funktion, mit Designs, die oft als eine Art Geheimsprache wirkten, verliehen diesen Quilts tatsächlich eine doppelte Funktion.

„alt_quilts” interpretiert diese traditionellen und bedeutungsgeladenen Ausdrucksweisen neu – in den Exponaten wird die Balance zwischen Zufälligkeit und festgelegten Konstruktionsprinzipien, unbegrenzter Flexibilität innerhalb strenger Rahmenbedingungen und der kontrollierte Gebrauch von Materialien, die die Künstler bewusst aussuchten, sichtbar. Mit einfallsreichen Techniken und überraschenden Materialien …

Luke Haynes: [Gifts #1] Quilt for a Dentist, 2006, 36 x 45″
Stoff, Füllmaterial, Faden
Collection of the artist
Photo: Gavin Ashworth, New York


… nutzen sie die den historischen Quilts innewohnende Spannung, um Werke mit emotionalem Charakter und neuer Bedeutung zu schaffen.

Die drei Künstler fühlen sich zwar zu speziellen Mustern (wie z.B. Baby Blocks, Log Cabin, Sunshine and Shadow oder Double-Wedding Ring) hingezogen, aber die dem künstlerischen Werk von Gschwandtner, Haynes und Sollins zugrunde liegenden Ideen, Anschauungen und Umsetzungen weichen dramatisch von den Konventionen ab. Nur einer der drei …

Luke Haynes: [Self Portrait #7] Over Here, 2013, 90 x 90″
Stoff, Füllmaterial, Faden
Collection American Folk Art Museum, New York
Gift of the artist with funds from Moda, Accuquilt and the American Folk Art Museum, 2013.2.1
Photo: Gavin Ashworth, New York

Haynes ist oft selbst sein bestes Thema, hier der letzte Quilt in seiner Serie von Selbstportraits. Der Blick des Betrachters wird auf verblüffende Weise gleichzeitig angezogen und weggestossen. Dies wird durch die Gegensätzlichkeit zwischen dem Hemdmuster, das durch das Portrait auch dem Hintergrund zugewiesen wird und der verzerrten Perspektive des Selbstportraits, das hierdurch geradezu nach vorne gerückt wird und jeden Besucher anzustarren scheint, erreicht.


… benutzt Stoff. Sie verarbeiten die Überreste und Abfälle unseres modernen Lebens – wie z.B. gebrauchte Briefumschläge, aussortiertes Filmmaterial, getragene Kleidung –, um inhaltliche Bedeutung zu übermitteln und Stellung zu nehmen. Nicht zuletzt fasziniert auch der Gedanke …

 

Luke Haynes: [Friends #5] Lauren Ford, 2008, 36 x 40″
Stoff, Füllmaterial, Faden
Collection of the artist
Published without photo credit with the Museum’s permission


… dass, traditionell gesehen, Quilts von Frauen angefertigt wurden; bei den drei heutigen, in der Ausstellung vorgestellten Künstlern handelt es sich jedoch um eine Frau und zwei Männer.

Sechs Arbeiten von Sabrina Gschwandtner werden in dieser Ausstellung gezeigt. Jedes Werk besteht aus Sechzehnmillimeterfilm-Material, in Streifen zusammengenäht und in einem Leuchtkasten ausgestellt. Gschwandtner, die 2009 in den Besitz der Industriefilme kam …

Stephen Sollins: Piecework Untitled (Afterthought), 2010, 41 3/8 x 31 1/8″
Gebrauchte Briefumschläge (bedrucktes Papier, Tinte, Bleistift, Acetat, Stempel)
Courtesy Pavel Zoubok Gallery, New York
Photo: Tom Powel Imaging

Sollins fand einen eigenen Weg zu Quilts als Medium. Anfänglich studierte er Fotografien und speziell, als er in „Glorious American Quilts“ (dem ersten Katalog des Museums über seine Quilt-Sammlung, aus dem Jahr 1996) auf eine Schwarz-Weiss-Aufnahme eines „Blazing Star Crib Quilt“ stiess, begann er eine autodidaktische Annäherung auf der Grundlage von Blöcken. Bald entdeckte er jedoch, dass dies nicht funktionierte, weil die einzelnen Teile nicht sauber zusammenpassten. Sollins war gezwungen, seine Arbeit zur Seite zu legen, bis er verstand, dass dieses scheinbar einfache Muster doch komplizierter anzufertigen ist, auch wenn das Muster nur nachgeahmt wird.


… erklärt dazu: “Dieses historische Filmmaterial stammt aus dem Fashion Institute of Technology (FIT), das es aus seinen Beständen entfernte. Diese kurzen Lehrfilme aus den Jahren 1952 – 82 zeigen Handarbeitstechniken wie Häkeln, Stricken, Nähen, Quilten und das Färben von Stoff und Frauen, die dies ausführen. Nachdem ich mir diese Filme viele Male angesehen hatte, schnitt ich sie, nähte sie zusammen und verwandte dabei auch mein eigenes, persönliches Filmmaterial. In meine Malerei und mein experimentelles Filmemachen fließen auch Vorgänge wie Bleichen, Färben, Kratzen und das Bemalen mancher meiner Filme mit ein.“
Sabrina Gschwandtner näht übrigens, wie ich nebenbei erfuhr, auf einer BERNINA.

Luke Haynes begann seinen Berufsweg als Architekt. Er interessiert sich für Serien und wie individuelle Arbeiten innerhalb einer Serie eine Idee oder sichtbare Sequenz verdeutlichen. Als Architekt …

Mary Jane Smith (1833–1869) and Mary Morrell Smith (1798–1869): Log Cabin Quilt, Barn Raising Variation, 1861–1865, 81 x 74″
Baumwolle, Wolle, Seide
Collection American Folk Art Museum, New York
Gift of Mary D. Bromham, grandniece of Mary Jane Smith, 1987.9.1
Photo: Schecter Lee, New York

Dieser historische Quilt hat eine tragische Geschichte. Er war für die Mitgift von Mary Jane Smith vorgesehen, einer jungen Frau aus Queens, die mit einem Soldaten des Amerikanischen Bürgerkriegs verlobt war. Zwar überlebte er den Krieg, aber er erlag einer Lungenentzündung – ausgerechnet an seinem Hochzeitstag. Mary Jane Smith heiratete nicht mehr und der Quilt wurde nie benutzt.
Stephen Sollins war von diesem Quilt fasziniert: Die nahezu perfekte Symmetrie und Planung des Musters, das, um es zu beleben, scheinbar zufällig immer wieder gebrochen wurde, veranlassten ihn zu einer eingehenden Analyse der Konstruktion.


… ist er ebenso von Umfang und Sichtweisen fasziniert und davon, wie bestimmte, jedoch kreative Lösungen zu finden sind. Beispielsweise erweckt er manchmal den Anschein von Dreidimensionalität durch verzerrte Perspektiven und benutzt dazu ein kontrastarmes, scheinbar verformtes Arrangement von Formen, Farben und Farbabstufungen, so dass, von einem bestimmten Winkel aus betrachtet, eine Art von wirklichkeitsgetreuer Dreidimensionalität erzeugt wird. Solche Illusionen waren schon in der Renaissance wohl bekannt und wurden mit der Absicht eingesetzt, das Kunstwerk real und aussagekräftig erscheinen zu lassen. Unter den ausgestellten Werken ist zum Beispiel eine spektakuläre Arbeit, die eine blutrote Krone darstellt – ein Geschenk an den Zahnarzt des Künstlers. Auch Haynes’ verzerrtes Selbstportrait …

Stephen Sollins: Untitled (Return to Sender, after Mary Jane Smith, 1865), 2010,78 5/8 x 72″
Gebrauchte Briefumschläge (bedrucktes Papier, Tyvek, Tinte, Acetat)
Courtesy Pavel Zoubok Gallery, New York
Photo: Tom Powel Imaging

Sollins’ Faszination veranlasste ihn dazu, das Muster mit seinen eigenen Materialien so genau wie möglich zu replizieren. Er benutzte z.B. dort, wo im Original ein gepunkteter Stoffstreifen verwendet worden war, einen Streifen eines gepunkteten Futters eines Briefumschlags. Sollins begreift seine eigene Arbeit als eine Kopie der Struktur, des Zusammensetzens ohne tatsächlich eine Kopie des originalen Quilts zu sein. Sein treffender, zugleich doppeldeutiger Titel “Return to Sender” steht in Bezug zur tristen Geschichte des Quilts.


… das er dem Museum gestiftet hat, erregt Aufsehen.
Für seine neuesten Serien grossformatiger Werke fotografierte er Freunde, die Kleidungsstücke tragen, von denen sie glauben, damit ihre Identität auszudrücken. Haynes benutzte anschliessend dieselbe Kleidung, um einen Quilt herzustellen, der die Aufnahme wiederholt.

Stephen Sollins sagt über seine Arbeiten: “Materialien waren immer sehr wichtig. Ich habe alte Bett- und Tischwäsche, Fernsehprogramme, Kataloge mit Camping-Zubehör und die tägliche Zeitung benutzt.“ Gedanken über Häuslichkeit, Privatsphäre und die Grenzen der Intimität …


Stephen Sollins: Untitled (Return to Sender, after Mary Jane Smith, 1865), Detail


… fließen in sein Werk ein und er benutzt dazu gebrauchte Briefumschläge und Verpackungsmaterial aus Tyvek als Medium.

Zwei seiner ausgestellten Arbeiten sind akribisch reproduzierte Quilt-Meisterwerke aus der Sammlung des Museums, die ebenfalls zu sehen sind. Stephen Sollins, der kein typischer ‚quiltmaker’ ist, verfolgt mit seinen Kompositionen aus gebrauchten Briefumschlägen einen kontemplativen und gleichzeitig analytischen Ansatz mit der systematischen Herangehensweise der minimalistischen Konzeptkunst.

Stephen Sollins: Untitled (Return to Sender, after Mary Jane Smith, 1865), Detail


Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Januar 2014 zu sehen.

***
Info:

alt_quilts: Sabrina Gschwandtner, Luke Haynes, Stephen Sollins
1. Oktober 2013 – 5. Januar 2014
Ausstellung des
American Folk Art Museum
2 Lincoln Square
New York, NY 10023 (USA)

www.folkartmuseum.org

Infos und Fotos freundlicherweise vom Museum zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Übersetzungen: Gudrun Heinz

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Kommentare zu diesem Artikel

6 Responses

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  • Cécile Trentini

    Ich hatte das Glück letzte Woche in New York zu sein und die Ausstellung zu sehen – aufgrund deines Tipps! Vielen Dank dafür! Es ist wirklich ein sehr spannende Ausstellung und die Gegenüberstellung von alt und modern ist äusserst gelungen. Vor allem auch, da die modernen Arbeiten, die traditionellen spiegeln, so dass man manchmal auf den ersten flüchtigen Blick, nicht sofort sah, ob das nun ein “neuer” oder ein “alter” Quilt war. Beim genauen Hinsehen entdeckte man dann spannende Details, bei den modernen sowieso, aber auch bei den alten Arbeiten.
    Der Ausstellungsbesuch hat sich wirklich gelohnt!
    Liebe Grüsse
    Cécile

  • Gudrun Heinz

    halli hallo,
    vielen dank für eure netten kommentare!
    die us-amerikaner haben durch ihre geschichte und entwicklung wieder einen ganz anderen standpunkt in sachen art quilts, die – wie hier in diesem geschilderten fall – als richtung der bildenden kunst anerkannt werden. ein ziel, an dem wir hier noch arbeiten müssen. jedoch: es tut sich was, wie die aktuelle ausstellung “kunst & textil” im kunstmuseum wolfsburg beweist: http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/. dahin könnte man ja auch ohne flieger kommen 🙂
    liebe monika, viel spass in NYC! du bist zu beneiden!
    beste grüsse
    gudrun

  • Monika von Hörde

    Super, Dein Bericht kommt zur richtigen Zeit! Ich fliege nächste Woche nach N.Y.C.
    Danke, Monika

  • Wiebke

    Liebe Gudrun !
    Das allseits beliebte Log Cabin Muster – mal ganz anders zu sehen.
    Da hat man ja unbegrenzte Möglichkeiten !! Jetzt wird nichts mehr entsorgt – wir können alles vernähen !
    Vielen Dank für den tollen Bericht mit den vielen schönen Fotos.
    Liebe Grüße
    Wiebke

  • Annette

    Hallo Gudrun,
    Dankeschön für Deinen wieder sehr informativen Bericht. Ich bin immer wieder fasziniert, was so alles vernäht wird.
    Liebe Grüße Annette.

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