Kreative Artikel zum Thema Nähen

DesignWorks-Launch in Ste. Marie-aux-Mines – weitere Bilder

Gudrun Heinz hat an dieser Stelle bereits ausführlich und mit tollen Bildern über die Modeschau berichtet,  mit der das DesignWorks-Softwareset am Europäischen Patchwork-Meeting in Ste. Marie-aux-Mines der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Auch über DesignWorks wurde im Blog bereits berichtet, viele zusätzliche Artikel in der entsprechenden Rubrik werden folgen. An dieser Stelle daher primär Hintergrundinformationen zur Designerin Chiara Pizzinato und vor allem viele zusätzliche Bilder ihrer beeindruckenden Kreationen, zudem auch einige Aufnahmen aus dem Backstage-Bereich.

Geboren 1961, absolvierte Chiara Pizzinato ein Studium der Naturwissenschaften an der Universität in Padova, machte ihren Master in Umweltwissenschaften an der Fondation Universitaire Luxemburgoise in Belgien und arbeitete zehn Jahre für ein Hydraulikunternehmen. Durch einen Patchworkkurs fand sie zur Textilverarbeitung, gründete 2002 die Firma „Le Tessiture“ und kreiert seither handgemachte Mode und Accessoires, die ihre lange Familiengeschichte und ihr botanisches Wissen verbinden. 2003 gewann sie den Wettbewerb „World Quilt Textile“ in Michigan. 2005 wurden ihre Werke im Museum für zeitgenössische Kunst in Shanghai ausgestellt. Heute lebt und arbeitet sie in Treviso, in der Nähe von Venedig. Ihre Marken heissen Chiara Pizzinato (High Fashion) und Chiarindi (Prêt-à-porter).

Für die Designerin ist das kreative Arbeiten mit Textilien untrennbar mit dem Wirken der Natur verbunden. Sie ist fasziniert von Strukturen und Texturen – und entsprechend begeistert von den Möglichkeiten, welche ihr DesignWorks eröffnet: “Ich liebe Stoffe”, sagt sie. „DesignWorks erlaubt es mir, einen Stoff in einen ganz anderen Stoff umzuwandeln.“

Zusammen mit einem Team von BERNINA hat Chiara Pizzinato für die Modeschau in Ste. Marie-aux-Mines neun Kleider realisiert und dabei die drei DesignWorks-Techniken – CutWork, PaintWork und CrystalWork – auf vielfältige Weise eingesetzt und verbunden. Rund ein halbes Jahr dauerte die Arbeit an der DesignWorks-Kollektion. Entstanden ist etwa ein Etuikleid mit applizierten Ginkgo-Blättern, die mit PaintWork gezeichnet, mit CutWork ausgeschnitten, anschliessend appliziert und mit Stickerei versehen wurden. Ein hauchzartes weisses Sommerkleid wurde mit grossflächigen PaintWork-Ornamenten in rot- und lila-Schattierungen versehen. Auf dem Rücken eines Seidenkleides wächst ein gemalter und reich überstickter Familienbaum, dessen Wurzeln sich bis zum Saum hinunter erstrecken. Auf einem dunklen Cocktailkleid sind Blumenranken aus Strasssteinen zu sehen. „Die Resultate sind unglaublich“, so Chiara Pizzinato anlässlich der Modenschau. Das Publikum teilte diese Einschätzung: Dreimal täglich an drei verschiedenen Tagen fand die Schau statt – vor stets gefüllten Rängen.

Hier nun die versprochenen Bilder, zunächst einige Impressionen der Vorbereitungen:

… die Bilder der Modeschau:

… und einige Nahaufnahmen von Verarbeitungsdetails:

Ein grosses Dankeschön und Kompliment an alle Beteiligten!

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Gudrun Heinz

    die back-stage-bilder sind ein knaller und runden das ganze thema super ab. und wenn chiaras modelle keine erstklassige inspirationsquelle sind, was dann? spricht denn etwas dagegen, bereits fertige kleidung mit hilfe der neuen BERNINA tools aufzuwerten? individueller und einzigartiger geht nicht … auch für mode ausserhalb von mannequin-grössen.

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