Kreative Artikel zum Thema Sticken

Über die Schulter geschaut – vom Foto zum Quilt

Heute möchte ich Euch einladen, mir in unregelmäßigen Abständen über die Schulter zu schauen. Mein neues Mittwoch-Abend Projekt: ein gemalter Quilt für unser Schlafzimmer. Hier mein erstes Zwischenergebnis…

Und so bin ich vorgegangen. Als Vorlage diente mir dieses Bild, welches ich bei Fotolia gekauft habe…

Im Photoshop habe ich mir zunächst mein Foto bearbeitet. Um es etwas einfacher zu haben, habe ich den Tonwertumfang meines Bildes reduziert, damit ich die einzelnen Flächen besser durchzeichnen kann. Im Indesign habe ich meine Vorlage dann auf die gewünschte Größe ca. 100 x 60 cm skaliert und auf einem A3 Drucker farbig ausgedruckt. Dann die Einzelteile zusammengeklebt…

Auf die 1:1 Vorlage habe ich mir dann Transparentpapier gelegt und die Konturen mit einem schwarzen Fineliner durchgepaust. Danach habe ich das Transparentpapier spiegelverkehrt auf die Rückseite meines Stoffes geklebt. Ich habe einen weißen Baumwollstoff verwendet…

Mit einem Druckbleistift habe ich dann die Konturen durchgepaust…

Jetzt geht es ans ausmalen. Im Prinzip ist es jetzt ein wenig wie “Malen nach Zahlen”. In Amerika habe ich mir von Jacquard die Textile Color gekauft. Sie lassen sich sehr schön vermalen und der Stoff bleibt nach dem Trocknen schön geschmeidig. Ich habe zunächst grob mit dem Hintergrund begonnen. Diesen werde ich später wahrscheinlich noch einmal bearbeiten…

Dann habe ich mit den Blütenstempeln meiner Pfingstrose begonnen…

Zum Mischen der Farben nehme ich einen ausrangierten alten Teller. Man braucht nicht unbedingt die HighEnd Künstlerpalette…

Beim Malen lege ich mir meine Vorlage neben meinen Stoff…

Und das ist das Zwischenergebnis jetzt…

Bis bald

Andrea

P.S. Wenn Ihr Lust habt, zeige ich Euch gern, wie man die Verläufe malt…

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Kommentare zu diesem Artikel

25 Responses

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  • Andrea Müller

    Hallo Jaqueline,
    Ich schreibe jetzt nur kurz, da ich gerade bei der Expo Veldhoven in Holland bin. In der Ausstellung gibt es supertolle Quilts. Ich schwelge in Farben und Formen…
    Also ich der denke der Leinenstoff ist zu rauh und sorgt sofort die Flüssigkeit der Farbe. Ich glaube nicht das ein verdünnen der Farbe mit Wasser etwas bringt. Bei meinen Inktense Stiften nehme ich ein Malmittel von Liquitex zu vermalen und vermischen. Man müsste das mal probieren, Bügeln und waschen. Ich weiß hält nicht wie sich die Farbe dann verhält. Für die Jacquard Farben gibt es einen colorless Extender, er macht die Farbe noch cremiger und sie lässt sich dann noch besser vermalen. Ansonsten würde ich zum Bemalen einen Stoff mit glatter Oberfläche nehmen. Wie z.B. meinen Baumwollsatin. Wo man in der Schweiz andere Farben kaufen kann, weiß ich leider nicht.

    LG Andrea
    P.S. ich finde Deine Tulpe aber trotzdem Super. Es ist eben ein ganz anderer Stil.

  • jacqueline.lscher

    Hallo Andrea super schön .Eine frage habe da 0815 Textilfarben gekauft bringt man da ein gleiches ergebnis fertig ???Habe vorgewaschenen Leinenstoff genommen .Oder wo bekommt man in der Schweiz super gute Textilfarben.Die Tulpe im Blog ist mir zu stark begrenzt.Keine schönes ineinander gehen.Weisst Du was ich meine.Hätte ich die farben recht verdünnen müssen??LG Jacqueline

  • Barbara

    Hallo Jutta,
    nein, den Laden Modulor kenne ich nicht, wird sich aber ganz sicher demnächst ändern. Ich muss dazu sagen, dass ich mich bisher mehr mit Stoffver- denn Stoffbearbeitung beschäftigt habe. Insoweit ist das Thema Stoffe bemalen/bedrucken jedenfalls für mich noch ziemlich neu und ich taste mich – unabhängig davon, ob es mixed media und die dazugehörige ganz sicher noch viel, viel breitere Palette sowie entsprechende Geschäfte in diesem Land nun schon lange und ausreichend gibt oder nicht – erst mal langsam an einiges heran. Von daher ist es natürlich super, wenn man von jemanden wie Euch, die ihr schon viel größere Erfahrungen mit den entsprechenden Materialien habt, hier und da einen Hinweis bekommt, welche Sachen wirklich gut sind. Erst dann kann man auch gezielt suchen, wo es sie zu kaufen gibt.
    LG
    Barbara

  • Luitgard

    Ich möchte hier auch eine Lanze für deutsche Geschäfte und auch deutsche Kurse in diesem Bereich brechen.

    Es gab früher in Mülheim/Main ein Geschäft, Quilt & Art/Elke Krusemark-Camin, sie hatte damals schon (ich bin 1995 ca. auf die Adresse gestoßen) Ausstellungen und Kurse mit sämtlichen Koryphaäen – wie Cas Holmes, Linda Colsh, Jette Clover, Gabi Mett – und wie sie alle hießen.
    (Die Daten kann ich nachliefern, wenn gewünscht!’)’

    Mit Gisela Hafer habe ich in der damaligen Zeit Kurse gemacht, die dem heutigen Wissen bezgl. moderne Oberflächengestaltung etc. in nichts nachstanden. – Und auch heute noch topaktuell sind.
    Wie Siebdruck etc.

    Es war nur die Devise oder Aufgabe, “dran” zu bleiben!

    Du siehst, so hinter dem Mond sind wir nicht – und ich bin felsenfest der Meinung, daß wir mit den Künstlerinnen aus USA etc. mithalten können.

    Es fehlt den modernen TextilKünstlerinnen hier in Deutschland vielleicht die Lobby, die Unterstützung der Vernetzung etc.

    Aber: Neuland oder Neuentdecktungen sind die deutschen Künstlerinnen definitiv NICHT!

    Als Beispiel nenne ich hier nur: Jutta Briehn – und ihre Gruppe Glashaus.

    Oder Jutta Briehn’s damaligen Preis: PAK ??? Kronberg etc.
    Oder Gisela Hafer – Gruppe Tex 21 gibt’s meines Wissens auch schon lange!

    Ich könnte eine ganz lange Liste nennen, die 1995 schon topaktuell waren und immer noch sind.

    Einen schönen Tanz in den Mai wünsche ich uns allen

    Luitgard

  • Jutta Hellbach

    Hallo Barbara,

    wenn du aus Berlin bist, kennst du nicht den Laden von MODULOR? Schau da mal vorbei, dann musst du auch nicht unbedingt zum Zollamt wegen Farben.
    Ausserdem möchte ich an dieser Stelle einmal eine Lanze für Geschäfte in Deutschland und grenznahe Läden brechen, die ebenfalls ein sehr gutes Sortiment für den Mixed Media Bereich führen.
    Wie Luitgard schon sagte, gibt es in Freiburg Quiltstar. In Mannheim hat es Jeromin. In Bayern gibt es weitere Geschäfte. Atelier Tisch führt Materialien zum Stoffe färben, verändern und wunderschöne Seidengarne und Fasern, bereits fertig gefärbt oder im Uni Zustand. In den Niederlanden gibt es Mijn Eigen, ein relativ junges Geschäft, dass aber extrem gut sortiert ist. Seidenhaus führt fantastische Seidenstoffe und ebenfalls Seidengarne und Bordüren zur direkten Weiterverarbeitung.

    Die nächste Frage ist – wo beginnt Mixed Media eigentlich? Wie stark will ich denn Oberflächen verändern? Was hinzufügen? Ist dies ausschliesslich in unterschiedlicher Art und Weise aufgetragene Farbe? Oder mit welchen anderen Materialien? Das geht von Vliesofix, über Lutradur, Tyvek, Seidenerzeugnisse (Kokons, Silk Roots, Fasern, Garne), Plastiktüten, Rinden, Natur und Synthetische Fasern (Angelina), usw usw usw. Und dies ist nur ein kleiner Anriss der Dinge, die in diesen extrem breit gefächerten Bereich gehören.

    Andrea, selbstverständlich muss man sich in neue Bereiche hineinsuchen und finden. Doch gibt es auch zum Mixed Media Bereich zwischenzeitlich gute Kurse in Deutschland. Ein solcher Entwicklungsprozess braucht Zeit, die man sich auch geben sollte. Das geschieht nicht von jetzt auf nachher.

    ps. und ja, ich stimme vollkommen mit dir überein – wenn ein Shop ein europaweites Monopol für manche Artikel hat und einen dann nicht beliefert (und nicht nur einen) dann muss man sich in Übersee bedienen. Da die Materialien dort meist etwas günstiger sind gleicht es sich dann mit Zollgebühr, Einfuhrumsatzsteuer und Versand aus. So what.

    Liebe Grüße,
    Jutta

  • Barbara

    Liebe Andrea, liebe Jutta,
    nochmals vielen Dank für Eure Hinweise und auch für die Links auf die entsprechenden Shops. Ein erstes hineinschauen bei harmatrading zeigt, dass es ja wirklich unglaublich tolle Sachen dort gibt und dank Eurer Erklärungen und Mister Google, der die Seite dann auch noch auf halbwegs verständliches Deutsch übersetzt, werde ich mir wohl doch das eine oder andere einfliegen lassen. Eine Zollstelle wird es ja hier in Berlin wohl auch geben, für mich wäre Ulm dann nämlich doch etwas weit.
    Aber vor lauter diskutieren über die Materialien sind wir ganz vom eigentlichen Thema abgekommen. Es ist wirklich sehr schön – liebe Andrea – wenn Du uns an Deinem eindeutigen Wissensvorsprung in Sachen Grafik hier und da ein wenig teilhaben lässt. Tonwerttrennung ist für mich z.B. auch neu und nachdem ich jetzt weiß, dass es sich mit dem entsprechenden Material sehr wohl auch auf Stoff gut malen lässt, muss ich mir mal meine Programme etwas näher anschauen, ob ich darin auch Tonwerte trennen kann. Wäre ja auch für Patchworkbilder super, dafür hatte ich mal einen Kurs in Steckborn mit Jenny Bowker mitgemacht. Auch ganz tolle Sachen und ich liebe – bei allem mixed media – trotzdem vor allem realistische Bilder.
    Also ich freue mich jedenfalls schon sehr auf eine spannende Fortsetzung Deines Beitrages.
    LG
    Barbara

  • Andrea Müller

    @Barbara,

    Ich möchte mich jetzt auch nicht als Superprofi in Sachen Mixed Media darstellen. im Prinzip probiere ich mit Euch zusammen. Aufgrund meiner grafischen Ausbildung habe ich nur in manchen Bereichen einen Wissensvorsprung, den ich jetzt einfach auf Stoff übertrage. Übrigens, mit der Technik der Tontrennung im Photoshop kann ich mir so auch Vorlagen für Applikationen und Stickerei erstellen. Und Frage ruhig, keine Frage ist zu dumm!

    LG Andrea

  • Andrea Müller

    Liebe Luitgard,

    Vielleicht ist der Ausdruck Kinderschuhe falsch ausgedrückt und ich möchte da auch niemanden zu Nahe treten. Ich bin ja sozusagen auch noch ein Patchwork-Frischling (seit 2007). Aber es ist doch so, in diesem Bereich findet man nicht so viele Kurse, die meisten Bücher zu diesem Thema sind auf englisch und die Materialien sind vor Ort nicht gut zu bekommen, man muss immer auf die einschlägigen Online-Shops zurückgreifen. Wenn ich daran denke, wieviele Anbieter es für Thermofaxsiebe und Material gibt ;-)….. Bei Patchwork ist es inzwischen sehr viel einfacher und man kann als Anfänger leichter einsteigen. Bei den Mixed Media-Techniken ist es wesentlich schwieriger. Man muss sehr viel suchen…

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Andrea Müller

    Hallo Barbara,
    also ich habe bisher 2x in den USA bestellt, 1x Stoff in einem Patchwork-Shop und 1x die Farben. Der Stoff kam direkt per Post zu mir, da die Rechnung außen am Paket dran war. Der Zoll hat mit der Post direkt aufgemacht und dann weitergeleitet. Die Farben habe ich bei http://www.dharmatrading.com bestellt. Hier lag die Rechnung im Paket. Ich habe von der Post eine Benachrichtigungskarte bekommen, dass mein Paket beim Zoll in Ulm (bei mir in der Nähe) zur Abholung bereit liegt. Ich musste dann meine Bestellbestätigung mit Rechnung ausdrucken und beim Zoll im Beisein der Zöllnerin mein Paket öffnen. Inhalt und Bestellung wurde abgeglichen und auf den Warenwert wurden ca. 17% Zollgebühren fällig. Bis zu einem Warenwert von 22 € ist es zollfrei.. War alles unkompliziert und innerhalb von 15 Minuten erledigt. Sie hat sich noch die Inhaltsstoffe angeschaut nichttoxisch ist immer gut. Wenn man unsicher ist, ob es bei der Einfuhr Probleme gibt, kann man auf der Zollseite wohl nachschauen bzw. Anfragen.
    Grüße Andrea

  • Luitgard

    “In Deutschland steckt das Thema Mixed Media ja noch absolut in den Kinderschuhen.”

    Hallo Andrea,

    das möchte ich jetzt so nicht stehen lassen.

    Es gibt diesen “Zweig” der Textilkunst schon lange, jedoch ist die Zahl der MixyedMediaKünstlerinnen bestimmt kleiner, wie die der Patcherinnen.

    So möchte ich nur einmal als Beispiel auf ein deutsches Buch über Angelina berichten, das von Bärle Söllner von 2003 stammt.

    Und mein Quiltladen meines Vertrauens – der diese MixedMediaMaterialien führt – wurde dieses Jahr 17 Jahre alt – mind. 15 Jahre gibt es in Freiburg .die entsprechenden materialien hierzu.

    Liebe Grüße Luitgard

  • Barbara

    Hallo Andrea, hallo Jutta,
    da kann ich mich ja vor lauter neuen, tollen Tipps kaum retten. Danke Euch beiden!!! Das Thema scheint mir damit auf jeden Fall immer spannender zu werden.
    Ich habe auch schon gleich angefangen (ich bin leider ein sehr ungeduldiger Mensch) und habe erstmal eine Fahrradtour zum Stoff- und zum Hobbyladen gemacht. Meine Ausbeute: Baumwollsatin und Aquarellgrund.
    Und was soll ich sagen, obwohl es sicher nicht D E R Baumwollsatin ist, geht das Malen darauf auf jeden Fall schon wesentlich besser als alles andere, was ich bisher probiert habe. Und das sogar mit den ganz normalen Stofffarben. Der Auqarellgrund muss noch trocknen, mal sehen, ob das noch mal eine Veränderung bringt. Und dann werde ich mir sicher die Dekaprint Farben bestellen und damit ein wenig experementieren. Ich mache das ganze ja nun wirklich “nur” für den eigenen Hausgebrauch. Trotzdem nochmal ein paar Fragen zu den Bestellungen in Amerika. Gehe ich recht in der Annahme, dass Ihr dann ganz normal über einen entsprechenden Internetshop bestellt? Könnt Ihr vielleicht sogar eine Adresse verraten? Mich verwirrt ein wenig, dass Du Andrea von den netten Mädels beim Zoll schreibst. Muss man da noch irgendwo direkt hin, um das zu erledigen?
    Ich hoffe, ich nerve Euch nicht zu sehr mit meinen Anfängerfragen.
    LG
    Barbara

  • Andrea Müller

    Guten Morgen Jutta,

    vielen Dank für Deine Tipps. Du bist da die absolute Fachfrau! In Deutschland steckt das Thema Mixed Media ja noch absolut in den Kinderschuhen. Man bekommt die Materialien schwer, muss sehr viel experimentieren und ist für jeden Tipp dankbar. Ich hoffe, das ändert sich irgendwann, denn das Arbeiten mit Stoff und Farbe ist absolut spannend, vielschichtig und macht sehr viel Spaß. Es freut mich, dass wir uns untereinander so gut austauschen und das Abenteuer Mixed Media hier gemeinsam entdecken…

    LG Andrea

  • Jutta Hellbach

    Guten Morgen,

    die Acryltinten sind auch für mich ein regelmässiger Begleiter in meinen Arbeiten. Zu deinem Tipp, mit dem Verdicker, Andrea, möchte ich einen anderen geben:
    von DEKAPRINT 2000 gibt es ein “Farblos” das ist die Basis aller DEKAPRINT 2000 Stoffacrylfarben, ohne Farbpigmente. In diese Emulsion, die eine wunderbare Konsistenz nicht nur zum Drucken, sondern auch zum Malen mit Pinsel auf Stoff hat, rühre ich tropfenweise die Acryltinten ein. Es gibt wunderbare Nuancen.

    Und zum Bestellen aus den USA kann ich auch nur Gutes berichten: ganz regelmässig kaufe ich dort das Siebgewebe für den Thermofaxsiebdruck ein. Es ist innerhalb 6 Arbeitstage hier und das was ich an Versand, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zahle, deckt sich dann in etwa mit den Kosten, die eine solche Rolle Siebgewebe in Deutschland kostet, die ich hier allerdings nicht geliefert bekomme. Wie gut, dass man in solchen Fällen auf die USA zurückgreifen kann.

    Und zu den Farben – für Barbara – kann ich auch Pebeo empfehlen, allerdings sollte hier unebdingt mit einem Verdicker gearbeitet werden. Es gibt einen sehr guten und auch kostengünstigen von Boesner. Man findet ihn bei http://www.boesner.com unter der Bestellnummer BVERD250. Er kostet 250 ml 6,65 zzgl. Versand. Ich schätze ihn sehr. Zum einen funktioniert er hervorragend und ist dazu äusserst ergiebig. Auf ca 1 Eßl. Farbe gebe ich mit der Pipette 3-4 Tropfen von dieser wässrigen Lösung und bekomme eine tolle buttrige Konsistenz zum Drucken. Hier muss man zum Vermalen der Farben auf Stoff sicherlich ein wenig experimentieren.

    DEKAPRINT 2000 hat übrigens JEROMIN in Mannheim in allen Farben zu 250 ml Grössen vorrätig.

    Viele Grüße,
    Jutta

  • Andrea Müller

    Nachtrag zu den Tinten: Hast Du mal versucht, die Tinten mit einem Verdicker zu vermischen? Gibt es auch für Seidenmalfarben.

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Andrea Müller

    Hallo Barbara,

    eine andere Wahl des Stoffes kann schon helfen. Zum Bestellen in Übersee: Ich kann Dich da sehr gut verstehen. Ich war auch ein wenig zögerlich und hatte große Berührungsängste. Allerdings steht der Dollar für uns gerade günstig und ich habe natürlich auch eine größere Menge bestellt. Die Farbe kostet in Amerika pro Stück 2,20 USD mit Zoll und Versand komme ich auf einen Preis von ca. 4,50 E. Das ist von der Menge und vom Preis vergleichbar mit einer Seidenmalfarbe, die ich hier in den Hobbyläden bekomme. Der Zoll war unproblematisch und bezahhlt habe ich über Paypal. Witzigerweise: ich habe zwei Bestellungen an dem Tag getätigt. Eine in Deutschland und eine in Amerika. Meine Bestellung aus den USA war innerhalb von 10 Werktagen da. Meine Bestellung aus D habe ich immer noch nicht. Ich muss sagen, alles in allem war meine Bestellung absolut unproblematisch und die Mädels beim Zoll waren auch total nett und interessiert.

    Zur Farbe: von Jutta kam noch die Empfehlung von Dekaprint, ich selbst möchte noch Setacolor von Pebeo ausprobieren. Die Pebeo bekommst Du auch in Europa.

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Barbara

    Hallo alle miteinander,

    eine sehr interessante Diskussion. Stoff habe ich bisher einfache Baumwolle verwendet und von Farben eigentlich fast alles was es in “normalen” Läden an Stoffmalfarbe so gibt. Aber ich merke schon, da muss offensichtlich mal wieder was spezielles her. Allerdings habe ich wirklich keine Lust von Übersee zu bestellen. Erstens, weil ich mich da ganz allgemein noch nicht rangetraut habe und zweitens würde ich ungern so hohe Gebühren bezahlen. Aber das mit dem Aquarellgrund und dem Baumwollsatin klingt super, das werde ich auf jeden Fall probieren. Also vielen Dank für Eure Tipps und wenn Ihr ansonsten noch Hinweise auf Material habt, dass man auch hier bekommen kann, würde ich mich sehr freuen.

    Übrigens, die holländischen Tinten habe ich voriges Jahr in Karlsruhe gekauft. Auf Seide und wenn was zerfließen soll, ganz toll. Aber eben auch nicht unbedingt zum “normalen” malen geeignet (aber vielleicht mit Aquarellgrund, mal sehen).

    LG Barbara

  • Andrea Müller

    Hallo Luitgard!

    Wow, sieht super aus! Danke für den Tipp. Das Büchlein kommt doch gleich auf meinen Wunschzettel. Können mir meine Männer zum Geburtstag schenken…

  • Andrea Müller

    Hallo Jutta,

    aber der Tipp ist sehr gut. Und wie Du sagst Stoffmalfarbe ist nicht gleich Stoffmalfarbe! Ich habe in Karlsruhe auf einem holländischen Stand noch Tinten gesehen, um die ich wie ein Kater herumgeschlichen bin. Hier ist Aquarellgrund sicher eine super Idee, da man dann, wie beim Aquarellieren arbeiten kann – Nass in Nass oder Trocken. Da ich am Wochenende nach Veldhoven fahre und der Stand dort auch vertreten ist… Hm, mal sehen was mein Konto sagt.

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Jutta Hellbach

    Hallo Andrea,

    wem sagst du das. Ich beziehe auch einige spezielle Materialien aus den USA, die es hier nicht gibt. Letztens waren es zu 30 USD Warengebühr 41 USD Versand…..
    Und ja, Jacquard ist eine extrem hochwertige Marke – ich arbeite zum Drucken fast auch nur mit diesem Produkt. Es sind die Farben, die ich bei den Kreativtagen letztes Jahr in Steckborn zur Verfügung gestellt habe, du wirst dich erinnern.

    Der Tipp mit dem Aquarellgrund war nur allgemein gehalten, denn Stoffmalfarbe ist nicht gleich Stoffmalfarbe.

    Ich könnte mir vorstellen, dass DEKAprint 2000 in verdünnter Form auch sehr gut geeignet ist, da sie sich prima in die Faser einbügeln lässt.

    Lg
    Jutta

  • Andrea Müller

    Hallo Jutta,

    Danke für den tollen Tipp. Allerdings, und da macht sich dann doch der Preis wieder bemerkbar, die Jacquard Textilfarben sind in der Konsistenz so cremig, dass sie nicht ausbluten. Der Stoff lässt sich wie Papier oder Leinwand bemalen. Selbst wenn ich Wasser hinzufüge. Ich bin total begeistert. Allerdings waren die Zollgebühren immens. Für Versand und Zoll kam noch einmal die gleiche Summe zustande… Die guten Sachen gibt es leider nicht in Deutschland.

  • Jutta Hellbach

    Eine kleine Anmerkung zu einer Stoffvorbehandlung beim Bemalen mit Farben – insbesondere sehr flüssiger Farben – hier kann der Stoff mit einem Aquarellgrund vorbehandelt werden. Dies stoppt das Ausbluten und starke Verlaufen der Farben beim Auftrag.

    Gruss,
    Jutta

  • Andrea Müller

    Hallo Barbara,

    welchen Stoff nimmst Du? Ich habe einen sehr schönen, seidig-glatten Baumwollsatin, PFD genommen. Man bekommt ihn im Jeromin-Shop. Ich habe ihn im Druckkurs bei Jutta Hellbach kennengelernt. Ich habe ihn einmal kurz gewaschen, man kann ihn aber auch direkt verwenden. Zu den Jacquard Farben gibt es einen Colorless Extender. Er macht die Farben pastelliger. Ich werde jedoch auch noch ein zusätzliches Malmittel ausprobieren und meine Erfahrungen veröffentlichen. Dadurch das der Stoff jedoch eine so glatte Oberfläche hat, lassen sich die Farben sehr schön miteinander vermischen.

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Barbara

    Hallo Andrea,
    das freut mich sehr, wenn Du Dich mal wieder mit uns gemeinsam dem Thema Malen auf Stoff widmest. Der Anfang sieht schon sehr vielversprechend aus und beinhaltet schon mal einige super Tipps, Danke! Und Farbverläufe interessieren mich auf jeden Fall. Auf Leinwand sind sie ja nicht das Problem, aber auf Stoff bin ich bisher noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Daher auch gleich meine erste Frage. Behandelst Du den Stoff vor dem Bemalen irgendwie?
    LG
    Barbara

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