Kreative Artikel zum Thema Nähen

Patchwork Zugluft-Rolle nähen (mit Gratis Paper-Piecing-Vorlage)

In diesem Beitrag findet ihr eine ausführliche Nähanleitung für eine Patchwork Zugluft-Rolle (mit Gratis Paper-Piecing-Vorlage). Viel Freude beim Nacharbeiten!

Patchwork Zugluft-Rolle nähen (mit Gratis Paper-Piecing-Vorlage)

Die Weihnachtszeit hat begonnen, mit Wind, Regen, etwas Schnee und Hagel – und wie sorgt man am Besten dafür, dass die Kälte draussen bleibt? Mit einer Zugluftrolle! Es ist ein praktisches, nachhaltiges Weihnachtsgeschenk, da es aus grossen Stücken übrig gebliebener Quiltstoffe hergestellt werden kann.

Da ich vor diesem Nähprojekt einen grossen Quilt mit roten und weissen Stoffen angefertigt habe, besitze ich nun viele Reste und werde diese verwenden, um die fünf Paper-Piecing-Häuser für diese Zugluftrolle herzustellen. Für den Hintergrund verwende ich kleine Stoffreste, die ich zusammennähe oder noch vorhandene grössere Stoffreste.

Zu beachten:

  • Es ist hilfreich, die Technik des „Paper Piecing“ zu verstehen, bevor ihr dieses Geschenk kreiert. Arbeitet immer in numerischer Reihenfolge. Die Nahtzugaben betragen (aufgrund der Verwendung eines „Add-a-Quarter“-Lineals) alle 0,63 cm (1/4 Zoll).
  • Wenn ihr die Befürchtung habt, dass eure Stoffe abfärben könnten, wascht sie unbedingt, bevor ihr sie für das Paper Piecing zuschneidet. Die Rottöne und Weisstöne haben ein starken Kontrast und ihr möchtet bestimmt nicht, dass das Rot eure weissen Stoffe verfärbt.

Nähanleitung für eine Zugluftrolle

Materialien, um diese weihnachtliche Zugluftrolle zu nähen

  • Rote und weisse Quiltstoffe aus eurem Vorrat
  • 5 Blätter Papier für das “Foundation Piecing”, z.B. hier erhältlich
  • „Add-a-Quarter“-Lineal 30,48 cm (12 Zoll)
  • Falzschablone 4 x 33,02 cm (13 Zoll)
  • Rollschneider
  • Schneidematte
  • Wasserlöslicher Klebestift
  • Maschinenfaden 50 wt bis 80 wt für Oberfaden und Spule (Beige)
  • Maschinenquiltfaden für Freihandmaschinenquilten (Rot)
  • Passender Unterfaden: DecoBob Wonderfil (Rot)
  • Unterlage und Wattierung zum Quilten der Vorderseite der Zugluftrolle
  • Stoff für die Rückseite der Zugluftrolle
  • Füllmaterial für die Zugluftrolle

Was braucht ihr sonst noch?

  • Eure Nähmaschine: Ich habe meine BERNINA 770 QE verwendet
  • Normaler Nähfuss
  • 0,63 cm (1/4 Zoll) Nähfuss
  • Fuss fürs Freihandquilten
  • BSR
  • Bügeleisen und Bügelbrett
  • Stoffschere
  • Papierschere zum Schneiden der „Paper Piecing“-Teile
  • Grosse Quiltnadeln
  • Pfeiltrenner (nur für den Fall)
  • Scotch Magic Klebeband (für den Fall, dass eure Papiervorlagen nach dem Aufreissen der Nähte reissen)

Paper-Piecing-Vorlage

Das Paper-Piecing-Muster für die Herstellung der fünf Häuser könnt ihr als PDF-Datei hier kostenlos herunterladen.

Vorbereitung

Ladet euch die Paper-Piecing-Vorlage herunter: Stellt dabei sicher, dass euer Drucker auf 100 % (tatsächliche Grösse) eingestellt ist.

Druckt die Vorlage fünfmal aus: Einmal für jedes Haus, da ihr jede Papiervorlage nur einmal verwenden könnt. Am besten auf Papier für Foundation Piecing: Dieses Papier ist dünn und reisst viel leichter ab als Druckerpapier, das oft dicker ist.

Schneidet alle Vorlagen mit einem Abstand von 0,317 cm (1/8 Zoll) ausserhalb der gepunkteten Rändern der 0,63 cm (1/4 Zoll) Nahtzugaben. Ihr benötigt diese Zugabe um sicherzustellen, dass alle Stoffe über diesen Rand hinaus genäht werden. Ihr benötigt fünf von jedem Teil: A, B, C und D.

Druckt eine sechste Paper-Piecing-Vorlage aus, um sie als Mustervorlage zu verwenden (ihr schneidet dieses Muster nicht aus, sondern behaltet es als Beispiel). Für eine bessere Orientierung, damit ihr die roten Stoffe für die Häuser und die weissen Stoffe für den Hintergrund, die Fenster und Teile des Hauses verwendet, färbt ihr die Abschnitte auf dieser Mustervorlage ein. Verwendet sie um sicherzustellen, dass die richtigen Stoffe auf bestimmte Abschnitte der Teile genäht werden.

Aber denkt daran: Da es sich um eine Paper-Piecing-Vorlage handelt, ist es ein Spiegelbild des tatsächlichen Patchworks. Das liegt daran, dass ihr die bedruckte Seite des Papiers annäht und eure Stoffe auf der anderen Seite anbringt.

Die Verwendung von roten und weissen Stoffen

Welche Abschnitte sollten rot und welche weiss sein? Ihr könnt das Bild meiner Mustervorlage verwenden und zusätzlich – um es euch etwas leichter zu machen – könnt ihr mit der folgenden Liste arbeiten.

  • Teil A – rot: Abschnitt 2 und 3, weiss: Abschnitt 1, 4 und 5
  • Teil B – rot: Abschnitt 1 und 4, weiss: Abschnitt 2, 3 und 5
  • Teil C – rot: Abschnitt 2, 3, 4 und 5, weiss: Abschnitt 1
  • Teil D – rot: Abschnitt 1, 4, 5, 6 und 7, weiss: Abschnitt 2, 3, 8 und 9

Die Entscheidung, welchen roten und weissen Stoff ihr verwendet, liegt ganz bei euch. Mischt sie, verwendet sie nach dem Zufallsprinzip, oder verwendet einen roten Stoff für Haus 1, einen für Haus 2 usw. Ich habe sie gemischt, damit es interessanter aussieht und um meine Reste zu verarbeiten. Achtet jedoch darauf, die Rot- und Weisstöne dort zu verwenden, wo sie vorgesehen sind, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Mit einem „Add-a-Quarter“-Lineal und einer Falzschablone arbeiten

Das Zurückschneiden der Nahtzugaben auf 0,63 cm (1/4 Zoll) für den nächsten Stoff macht diese Art von „Paper Piecing“ erheblich einfacher. Wenn ihr Quilts mit Mustern von Judy Niemeyer angefertigt habt, seid ihr bereits mit dieser Technik vertraut. Wenn dies für euch neu ist, folgt einfach den nächsten Anweisungen.

Ihr könnt Stoffreste vorschneiden, aber achtet darauf, dass diese gross genug sind, um den gesamten Abschnitt plus mindestens das dreifache der Nahtzugaben abzudecken. Diese Zugabe gibt euch mehr Sicherheit, Stoffteile auf das Papier zu nähen, ohne sie ständig verreissen zu müssen.

Ihr könnt auch Papiervorlagen erstellen, die grösser als die Abschnitte plus die dreifache Nahtzugabe sind, und eure Stoffstücke mit Hilfe dieser Vorlagen zuschneiden. Meine Stoffstücke werden geschnitten und ich habe sie in 5er-Reihen platziert, je nachdem, wie sie auf die Papierteile genäht werden. Teil A sind die Abschnitte mit den Kaminen: Ihr könnt entscheiden, ob ihr unterschiedliche Stoffmuster für alle Kamine verwenden möchtet, oder paarweise (das habe ich getan), dies sind die Abschnitte 2 und 3 von Teil A. Die drei anderen Abschnitte 1, 4 und 5 sind im Hintergrund weiss.

Der Stoff für den ersten Abschnitt (Nr. 1) wird immer auf die Rückseite des Teils geklebt: Wie ihr seht, habe ich Stapel gemacht: Zuerst Stoff 1 verkehrt herum gelegt, ein Teil A mit Klebstoff unter Abschnitt 1, der an dem ersten Stück Stoff klebt, das zweite Stück Stoff verkehrt herum mit Teil A und Klebstoff auf Abschnitt 1 oben auf das zweite Stück Stoff usw. Ich mache immer Stapel, um zu sehen, wie die Stoffe platziert werden sollen. Wenn ihr sie übereinander oder leicht versetzt platziert, könnt ihr sehen, wie die Stoffteile platziert werden sollen.

Um die erste Nählinie (zwischen Abschnitt 1 und Abschnitt 2) vorzubereiten, habe ich die Falzschablone bis zur durchgezogenen Nählinie platziert.

Faltet das Blatt Papier über diese Falzschablone und legt das „Add-a-Quarter“-Lineal (0,63 cm bzw. 1/4-Zoll-Kante nach unten) auf die Falzschablone. Das Papierstück, um es zu sichern, sollte sich selbst einhaken.

Schneidet dann den zusätzlichen Stoff mit meinem Rollschneider ab, um eine glatte Nahtzugabe von 0,63 cm (1/4 Zoll) zu erhalten. Bereitet alle 5 Teile A vor dem Nähen auf die gleiche Weise vor.

Wie man im Chain-Stil näht

Stellt die Stichlänge auf „klein“ ein: Dadurch erhaltet ihr mehr Löcher im Papier, die das anschliessende Abreissen erleichtern. Legt den Stoff für Abschnitt 2 (rot) unter den Stoff von Abschnitt 1, Nahtzugaben zusammen, und näht jedes Teil auf der durchgezogenen Linie zwischen Abschnitt 1 und 2, 2 oder 3 Stiche über die Ränder der Nahtzugaben hinaus. Nachdem ihr das erste Teil A genäht habt, platziert ihr das zweite Teil A eng an das erste und fahrt mit dem Nähen fort: Das ist Chain Piecing. Wenn ihr ein kleines Stück Faden zwischen den Teilen stehen lasst, könnt ihr sie nach dem Nähen trennen, indem ihr diese Fäden abschneidet.

Wenn ihr mit Kettenstichen arbeitet und dabei die Zahlenfolge einhaltet, könnt ihr euch auch leicht merken, was zu tun ist. Wenn ihr fertig seid, schneidet die Teile los, faltet Stoff 2 zur rechten Seite und bügelt ihn. Stapelt die Teile nicht während des Bügelns: Die Tinte vom Drucker könnte auf die weissen Stoffe abfärben! Bügelt sie stückweise und fahrt dann mit dem nächsten Abschnitt fort.

Wiederholt die gleiche Methode zum Schneiden von 0,63 cm (1/4 Zoll) Nahtzugaben mit dem „Add-a-Quarter“-Lineal, der Falzschablone und dem Rollschneider, näht das nächste Stück Stoff auf das Papierteil und bügelt das Stück auf der rechten Seite. Es ist eine einfache Wiederholung von: Nähen, Bügeln, Schneiden.

Nochmals zur Erinnerung: Arbeitet in numerischer Reihenfolge, um das Teil zu vervollständigen.

Nach Fertigstellung schneidet ihr das Teil A zurück, indem ihr auf den durchgezogenen Linien schneidet, die Kanten sind die Nahtzugaben. Lasst das Papier noch an den Teilen dran.

So sehen die fünf geschnittenen Teile A dann aus.

Ich habe verschiedene Rottöne für die Kamine verwendet, aber die gleichen für die Teile A. Es liegt ganz bei euch, welche Muster ihr verwendet.

Die nächsten Teile: B, C und D

Bearbeitet die anderen Teile auf die gleiche Weise: Klebt immer den ersten Stoff auf Abschnitt Nr. 1, schneidet die Nahtzugaben auf 0,63 cm (1/4 Zoll) zurück, näht den zweiten Stoff auf die Nählinie, faltet den Stoff zurück, bügelt ihn und fahrt mit dem nächsten fort.

Verwendet ein rechteckiges Stück Stoff plus Nahtzugabe für Abschnitt 1, 2 und 3 (Teil B) und ein quadratisches Stück Stoff plus Nahtzugabe für Abschnitt 4. Achtet darauf, sie gross genug zu schneiden, damit alle erforderlichen Nahtzugaben abgedeckt sind, auch nachdem die Stoffe nach dem Nähen auf die rechte Seite gefaltet worden sind: Das Bild oben zeigt den weissen Stoff, der nach dem Aufnähen auf das Teil nach hinten gefaltet wurde: Es wurde gross genug geschnitten, um den Abschnitt plus die Nahtzugaben abzudecken! Zur Erinnerung, schneidet Papiervorlagen pro Abschnitt, wenn ihr denkt, dass dies für euch funktioniert.

Beachtet, dass ein paar Nähfäden diagonal über die Teile verlaufen: Das bedeutet, dass ihr die Stoffe viel grosszügiger als „normal“ abschneiden müsst, da sie noch über die Massangaben hinausreichen müssen, nachdem sie beim Annähen zurück gefaltet wurden. Der weisse Streifen für Abschnitt 3 auf Teil B ist viel grösser. Wenn ihr diese Stoffstücke zu kurz schneidet, müsst ihr die Naht wieder auftrennen und von vorne beginnen.

Teil B ist fertig: ungeschnitten und geschnitten. Achtet darauf, dass die Stoffe an allen Seiten über die gepunktete Linie hinausragen.

Hier seht ihr, wie ich weit ich vor der durchgezogenen Linien mit dem Nähen begonnen habe und auch so geendet habe. Denkt daran, dass um jeden Abschnitt eine Nahtzugabe vorhanden ist. Beginnt und endet also mindestens 0,63 cm (1/4 Zoll) plus Zugabe davor bzw. danach, wenn ihr in der Mitte von Teil C näht. Dies sorgt dafür, dass auch die Nahtzugaben gesichert sind.

Wenn mehrere Nählinien senkrecht zur neuen Nählinie verlaufen, faltet einfach zuerst das Papier einschliesslich des Stoffes über die Falzschablone, zieht dann den Stoff vorsichtig von der Falzung weg, bevor ihr die 0,63 cm (1/4 Zoll) Nahtzugabe mit Hilfe des „Add-a-Quarter“-Lineal abschneidet. Achtet darauf, das Papierstück nicht zu zerreissen.

Teil C komplett: Das Teil rechts ist ungeschnitten und das links ist geschnitten. Ich habe einen roten/weissen Streifen für alle Abschnitte 4 mit den 5 Teilen C verwendet, einfach aus Spass.

Und Teil D: Das rechte ist ungeschnitten und das linke ist geschnitten.

Nachdem ihr fünf von jedem Teil A, B, C und D fertig gestellt und an den gepunkteten Linien entlang ausgeschnitten habt, könnt ihr das das Papier von den Teilen entfernen. Dies geschieht am besten in umgekehrter Reihenfolge: Beginnt mit dem letzten Papierabschnitt und arbeitet euch mit jedem Teil bis zum ersten durch. Achtet darauf, dass ihr dabei die Stiche an den Rändern nicht löst.

Die Rückseite eurer Häuser sieht dann so aus: Manchmal ist noch ein Teil des für Abschnitt 1 verwendeten Klebers zu sehen. Keine Sorge, dieser verschwindet im Sandwich.

Alle fünf Häuser sind zum Zusammenfügen bereit. Ich habe die roten Muster gemischt, um verschiedene Häuser zu erhalten.

Jetzt lasst uns das Haus bauen!

Ihr benötigt dafür den 0,63 cm (1/4 Zoll) Nähfuss für eure Maschine, um sicherzugehen, dass ihr mit 0,63 cm (1/4 Zoll) Nahtzugaben näht.

Um ein Verrutschen zu verhindern, habe ich einen Bohin-Klebestift verwendet – und kleine Klebepunkte auf die Nahtzugabe aufgetragen (sie berührt die Nählinie nicht). Auf diese Weise werden keine Nadeln benötigt. Platziert auch Punkte unter den Nähten, damit sie beim Darübernähen flach liegen.

Näht Teil A auf Teil B und bügelt die Naht in Richtung Teil A.

Nähe Teil C rechts von Teil D fest. Bügelt die Naht in Richtung Teil C.

Näht Teile A/B auf die Teile C/D, um die Häuser fertigzustellen. Bügelt die letzte Naht in Richtung Teil B.

Na, sind sie nicht süss? Die fünf Häuser mit „Paper Piecing“ gebaut. Ich würde am liebsten einen Quilt mit ganz vielen Häusern machen …

Die Rückseite eines Häuserblocks: So müssen alle Nähte liegen: flach und ohne Wulst. Vor dem Zusammenfügen, unbedingt die Breite der Tür messen (in eurem Haus oder im Haus eures Freundes: für den ihr dieses Weihnachtsgeschenk macht), für die ihr die Zugluftrolle verwenden möchtet.

Unsere Tür ist 80 cm breit. Jetzt wird gerechnet: Es gibt fünf „Paper Piecing“-Häuser mit den Massen 14 x 14 cm (ca. 5 1/2 x 5 1/2 Zoll) plus Nahtzugaben. Ihr benötigt das fertige Endmass, um zu berechnen, wie viele Streifen ihr zwischen den Häusern einnähen müsst, damit die gesamte Breite 80 cm beträgt.

5 x die Grösse eines fertigen Hauses ist 70 cm. (25 1/2 Zoll). Für meinen Türrahmen, der 80 cm breit ist, muss ich daher vier Streifen von jeweils 2,5 cm (ca. 1 Zoll) plus 2 x Nahtzugabe zuschneiden, denkt daran, dass ihr 0,63 cm (1/4 Zoll) Nahtzugabe verwendet, um zwischen den Häusern zu nähen und sie trennen zu können. Wenn euer Türrahmen breiter ist, macht die Streifen einfach entsprechend breiter. Jeder Streifen wird auf eine Höhe von 14 cm (ca. 5 1/2 Zoll) plus mindestens 3 x Nahtzugabe zugeschnitten, um auf der sicheren Seite zu sein.

Schneidet die 4 Streifen (weiss) ab und näht den ersten an der rechten Seite des ersten Hauses an. Ich habe wieder den Bohin-Kleber verwendet, auf eine Nahtzugabe aufgetragen, sodass keine Nadeln nötig sind. Bügelt die Nähte in Richtung der weissen Streifen.

Das zweite Haus von links wird auf den Streifen gelegt, geklebt und genäht.

Daraus wird die Vorderseite der Zugluftrolle mit 80 x 14 cm (ca. 31 1/2 x 5 1/2 Zoll) plus Nahtzugaben. Schneidet die Enden der Streifen ab, falls sie hervorstehen, um eine gerade Breite und Höhe zu erhalten. Sobald diese Vorderseite gequiltet ist, könnt ihr später weitere Streifen an den Seiten anbringen, um die richtigen Masse zu erhalten: Bei maschinellen Quilten schrumpft die Vorderseite. Wie viel hängt von der Intensität eures Quiltens ab.

Freihandquilten und Weihnachtsstrumpf fertigstellen

Macht ein Sandwich aus der Vorderseite mit den 5 Häusern/vier Streifen, einem Stück Watte und Trägergewebe (jeweils 5 cm (ca. 2 Zoll) grösser als die Vorderseite. Mit grossen Quiltnadeln feststecken.

Nach Belieben quilten: Ihr könnt quer über alles im Mäanderstil quilten, bei der Überlappung von zwei Teilen oder auf besonderen Wunsch quilten: alles freihändig. Verwendet euren Freihand-Quiltfuss oder den BSR eurer (BERNINA) Maschine. Wenn ihr nur gerade Quiltlinien macht, könnt ihr auch einen Obertransportfuss verwenden, aber dann müsst ihr an jeder Ecke wenden. Entfernt die Nadeln beim Quilten. Beginnt in der Mitte und arbeitet euch nach aussen.

Ich habe Fenster, blätterlose Bäume auf die Streifen zwischen den Häusern und einige Vögel „hinzugequiltet“: alle mit rotem Maschinenquiltfaden.

Glättet das Sandwich nach dem Quilten, achtet aber darauf, dass die erforderliche Grösse erhalten bleibt. Danach habe ich vier rote Streifen an allen Seiten angebracht – diese wurden durch jede Schicht hindurch auf das Sandwich genäht. Jeder Streifen ist ca. 4 cm (1 1/2 Zoll) breit, Nahtzugaben inbegriffen.

Falls ihr kein langes Stück Stoff zum Zuschneiden der langen Streifen habt, näht einfach kürzere Streifen mit verschiedenen Aufdrucken von roten Stoffresten zusammen, um die erforderliche Länge zu erhalten. Dadurch wird eure Zugluftrolle wärmer und ihr erhaltet die benötigte Grösse: 80 x 14 cm (ca. 31 1/2 x 5 1/2 Zoll) plus Nahtzugaben oder etwas grösser, wenn ihr breitere Streifen verwendet habt.

Schneidet ein Stück Trägergewebe ab (vorzugsweise in rot, ihr möchtet diese Zugluftrolle bestimmt nicht waschen, verwendet also besser rote Aufdrucke als weisse), dass etwas grösser ist als das Sandwich/die Vorderseite der Zugluftrolle. Ihr schneidet es nach dem Nähen zurück. Näht die richtigen Seiten zusammen, die falschen Seiten sind euch zugewandt,

Lasst an der Unterseite der Zugluftrolle ein Loch (handbreit, da ihr bis zum Ellbogen, tief in die Rolle eintauchen müsst).

Schneidet die Ecken ab, dreht die Zugluftrolle nach rechts, schiebt die Ecken sauber hinaus und füllt die Zugluftrolle mit Füllflocken. Es liegt jetzt an euch, wie dicht die Füllung sein sollte. Die Öffnung wird danach von Hand geschlossen.

Eure “Weihnachts-Häuser-Zugluftrolle” ist jetzt einsatzbereit, z.B. als Zugluftrolle vor der Türe …

oder vielleicht sogar als Dekoration auf dem Kopfteil eures Bettes oder eurer Couch!

Ich hoffe, es hat euch Spass gemacht, dieses nachhaltige Weihnachtsgeschenk zu nähen. Packt es in buntes Geschenkpapier ein und legt es als Geschenk unter den Christbaum. Der Beschenkte kann die Rolle das ganze Jahr über verwenden, da diese Farben nicht nur zu Weihnachten passen. Ich wünsche euch wunderschöne Feiertage und viel Spass beim Nähen!

Sylvia Kaptein

Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Zeitaufwand: ein Wochenende
Verwendete Materialien: Füllmaterial, Lineal, Nähfaden, Quiltstoffe, Rollschneider, Schneidematte, Stoffschere, wasserlöslicher Klebestift
Verwendete Produkte:
BERNINA 770 QE
BERNINA 770 QE

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