Kreative Artikel zum Thema Quilten

Weihnachtsprojekt, es geht weiter mit dem Zusammennähen der Decke

Wie am Montag versprochen, möchte ich Euch noch vor dem Wochenende zeigen, wie ich meine Flying Geesestreifen zur Decke zusammengenäht habe.

Wenn Ihr Eure Streifen bereits fertig genäht habt, sieht es nun etwa so bei Euch aus:

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Messt die Länge der Streifen. Idealerweise sind sie alle gleich lang. Meist (jedenfalls bei mir) sind sie es nicht und unterscheiden sich um wenige Millimeter. Obwohl ich doch so genau die Nahtzugabe eingehalten habe. Also gleiche ich meine 7 Streifen an und schneide bei denen, die 2-3 mm zu lang sind, die Länge zurück, so dass alle die gleiche Länge haben.

Dieses Längenmaß verwende ich nun, um 2 Quadrate mit ebendieser Seitenlänge zu zuschneiden.

Bei mir sind es 12″, ca. 30 cm. Davon schneide ich also 2 Stück zurecht, ich habe mich für ein schönes Tannengrün entschieden, eben weihnachtlich.

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Dann nähe ich an eine der 4 Kanten rechts auf rechts den ersten Seitenstreifen an. Wieder halte ich meine Nahtzugabe von 1/4″ genau ein.
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An die gegenüberliegende Seite kommt der 2. Streifen, hier habe ich die Spitzen der Flying Geese nach oben gerichtet angenäht.

An den eben angenähten Streifen habe ich nun das nächste Quadrat und an dieses wiederum den 3. Streifen (Spitzen jetzt wieder nach unten) genäht.

Alles immer mit 1/4″ Nahtzugabe.IMG_0761 Messt die Breite Eurer Flying Geese-Streifen, meine sind genau 4,5″ breit.

Aus dem gemessenen Wert, bei mir also 4.5″, schneidet nun 6 Quadrate zurecht. Ich habe mich für das gleiche Tannengrün entschieden, natürlich darf es auch eine andere Farbe sein.IMG_0764
Leider gibt es von den 6 kleinen 4,5″ Quadraten kein Foto, im Eifer des Gefechts habe ich das leider verpasst. Aber Ihr könnt es Euch sicher vorstellen, wie 6 kleine grüne Quadrate aussehen.

Näht einen langen Streifen aus:

Kleinem Quadrat – Flying Geese Streifen (Spitzen nach links) – kleinem  Quadrat – Flying Geese Streifen (Spitzen nach rechts) – kleinem Quadrat zusammen.

Dieser lange Streifen ist nun genauso lang, wie das zuvor zusammengesetzte Teil mit den beiden großen Mittelquadraten. Näht ihn rechts auf rechts an das große Stoffteil. Steckt solche langen teile unbedingt immer mit vielen Stecknadeln. Besonders an den Nahtkreuzungen ist es wichtig, dass diese möglichst genau übereinander liegen.

Falls ich es noch nicht erwähnt hatte: Bitte immer gut nach dem Zusammennähen bügeln, erst von links auf die Naht, dann klappt Ihr die Teile auseinander und bügelt die Nahtzugabe zusammen zu einer Seite.

Den 2. Streifen näht Ihr wie auf dem Foto zu sehen zusammen, hier müssen die Spitzen der Flying Geese nun in die entgegengesetzte Richtung schauen.
IMG_0768 Beide Streifen also an das große Mittelteil annähen.

Und so sollte es nun aussehen. Das kleine grüne Quadrat oben links (seht Ihr es?) passte leider nicht perfekt, da war nämlich mein grüner Stoff alle und ich musste stückeln. So ärgerlich ist das, aber nicht mehr zu ändern.IMG_0769 Bügelt noch einmal über alles ordentlich drüber.

Bevor ich meine Dresdner Teller appliziert habe, habe ich mein Top nun bereits mit Volumenvlies und Rückseitenstoff versehen.

Diese schneide ich an allen 4 Seiten mindestens 3 cm größer zu und lege es am liebsten auf meinem gelben Fußboden zusammen. Da habe ich den meisten Platz. Ich verwende Sprühzeitkleber, um alles temporär zu verbinden, anschließend hefte ich aber alle 3 Lagen zusätzlich mit einer kleinen Quilt-Heftpistole zusammen. Ihr könnt ebenso lange möglichst dünne Stecknadeln, Sicherheitsnaden oder Heftfaden verwenden. Hauptsache, Ihr heftet, das ist wichtig, damit sich die Lagen beim weiteren Nähen nicht verschieben.IMG_0770 Nun werden die Dresdner Teller genau mittig auf die Quadrate genäht. Die Mitte bestimmt Ihr ganz einfach, indem Ihr durch die grünen großen Quadrate 2 diagonale Kreidestriche zieht. Der Kreuzungspunkt ist die Mitte. Darauf legt Ihr die Teller und heftet sie fest.
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Ich verwende für solche Zwecke auch gerne dieses Spray. Es wird auf die Rückseite der Teller gesprüht, kurz angetrocknet (wenige Sekunden reichen) und dann kann der Teller auf den Untergrund aufgebügelt werden. IMG_0772

Ich habe meine Teller damit aufgebügelt und bin bereit für den nächsten Schritt.

Der folgt dann in der nächsten Woche. Da am Wochenende wohl Regenwetter kommen soll, hättet Ihr doch genügend Zeit, an Eurer Weihnachtsdecke weiter zu arbeiten.

Bis nächste Woche also liebe Grüße

Eure Tatjana

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