Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ein Baby-Quilt entsteht… | Teil 2

Im Teil 1 zu diesem Thema habe ich Euch gezeigt, wie einer meiner Baby-Quilts entsteht. Heute geht es weiter mit meinem persönlichen Herzstück eines Baby-Quilts, den Applikationen. Ich liebe Applikationen. Ihr könnt sie mit jeder BERNINA und etwas Geschick zaubern. So finden sich auf Euren Werken dann wunderschöne und selbst gestaltete Bilder wieder. 

Wer es nicht erwarten kann oder gerne mit nähen möchte, findet übrigens das Nähpaket mit allen Originalstoffen, Anleitung und Applikationsvorlagen HIER in meinem Online-Shop.

Nun geht es los. Basis einer jeden Applikation ist eine Vorlage. Diese wird in Einzelteilen mit Bleistift auf die glatte Seite vom Vliesofix übertragen, dann grob ausgeschnitten. 

Nun werden die Teile mit der rauen Seite auf die Rückseite der entsprechenden Stoffe gebügelt. Anschließend alles ganz exakt ausschneiden und das Trägerpapier abziehen. 

Nun richte ich alle Teile auf dem Hintergrundstoff aus. Sitzt alles perfekt, werden die Motive aufgebügelt. Die Einzelteile müssen an der einen oder anderen Stelle überlappen, d. h. was räumlich im Hintergrund liegt, liegt auch unter einem anderen Stoffteil. Das Ende der Beine vom Elefanten liegt zum Beispiel minimal unter den Schuhen. 

Damit sich der Stoff beim Applizieren nicht zusammenzieht, lege ich ausreißbares Stickvlies unter den Stoff. Das richtige Garn ist entscheidend für ein schönes Ergebnis einer Applikation. Als Oberfaden verwende ich Poly Sheen Stickgarn von Mettler, als Unterfaden Bobinette in weiß, ebenfalls von Mettler. Je nach Maschine ist es sinnvoll, die Oberfadenspannung leicht zu reduzieren. 

Nun gibt es verschiedenen Methoden, die Applikation zu fertigen.

Applikation mit einem eng eingestellten Zick-Zack-Stich

Diese Methode ist sicher die gebräuchlichste. Der Zick-Zack-Stich wird in Länge und Breite dem verwendenden Garn und der Größe des Stoffteils angepasst. Eine Breite von knapp 3 mm bzw. minimal darüber ergibt ein gutes Ergebnis. Die Länge kann je nach Geschmack und Garn angepasst werden. Ich liebe es, wenn die Naht schön dicht ist. 

Der Applikationsfuß #23 leistet gute Dienste beim Applizieren. Er ist kurz und wendig und gewährt immer freie Sicht. So gelingen vor allem kleine Teile viel einfacher. 

Applizieren mit einem Zierstich

Fast alle neueren BERNINAs bieten Zierstiche zum Applizieren. Mit dem richtigen Garn wirken diese wie handgenäht. Etwas Übung ist hierfür erforderlich, denn nur wenn die Naht exakt an der Stoffkante sitzt, sieht es ganz besonders schön aus. Auch hier empfehle ich den Applikatonsfuß #23 für ein perfektes Ergebnis. 

Für dieses Motiv habe ich die folgende Einstellung verwendet:

Freihändig applizieren

Besonders kleine Details sticke oder appliziere ich freihändig mit dem BSR (BERNINA Stich Regulator). Er sorgt dafür, dass alle Stiche gleich groß werden, unabhängig davon, wie schnell ich den Stoff bewege. So gelingen auch ganz kleine Teile und Details schön gleichmäßig!

So… nun sind meine Applikationen auch schon fast fertig. Das Stickvlies wird zum Schluss übrigens einfach ausgerissen. 

Mehr zu meinem Quilt im nächsten Beitrag zu diesem Thema!

Liebe Grüße

Eure Claudia 

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