Kreative Artikel zum Thema Nähen

Mit Schwung in den Frühling – Sabine, Silena und Ute

Liebe Leserinnen und Leser,

heute sehen Sie die Projekte von Sabine, Silena und Ute in einer ausführlichen Präsentation.

Sabine schreibt:

Zauberhaftes Blumenkissen

Jede Quilterin und Patchworkerin trennt sich nur ungern von jeglichen Stoffen. Auch der kleinste Rest könnte ja noch verarbeitet werden. Bei dieser Arbeit wurden tatsächlich nur noch die schmalsten Streifen und kleinsten Reste, sortiert nach Farben, verwendet.

Diese Stoffstreifen ordnete ich auf einem Klebevlies an, hier H54 von Freudenberg. Die Streifen haften sofort und müssen nicht extra aufgebügelt werden. Dabei habe ich intuitiv gearbeitet, die Streifen dabei bewusst überstehen lassen. Sobald das gesamte Klebevlies bedeckt war habe ich es mittig horizontal zerschnitten. Ich setzte die entstandenen Teile aneinander und erhielt somit gleich einen längeren Grünstreifen.

Für den Hintergrund beklebte ich ein passendes Stück Leinen im unteren Drittel mit Vliesofix und fixierte darauf die Grünstreifen. Anschließend habe ich im freien Quilten diese Streifen mit dem Hintergrund verbunden und weitere Gräser eingearbeitet.

Die Blüten habe ich aus Wollresten angefertigt. Dazu fixierte ich das Ende eines Wollfadens mit der Maschinennähnadel am Stoff, habe dann die Nadel im Stoff belassen und den restlichen Wollfaden um die Nadel gewickelt. Anschließend vorsichtig den Blütenkopf angenäht.

Zum Schluss habe ich noch den Hintergrund gequiltet.

Silena schreibt:

Da bei diesem Wettbewerb “Grün” vorgegeben ist, sortiere ich meine passenden Stoffe aus. Die Auswahl ist nicht sehr gross, weil ich selten mit dieser Farbe arbeite. Aber die Zusammenstellung gefällt mir, und bestimmt wird das Ganze auf einem schwarzen Hintergrund richtig leuchten.

Nun geht es an die Entwicklung des Projekts. Wie verbinde ich das Thema Schwung und Frühling? Ich schaue mir viele Bilder zu dieser Kombination an und langsam nimmt eine Idee Gestalt an. Ich möchte gerne Quadrate in einer geschwungenen Linie anordnen. Damit das Ganze lebendig wird und Struktur erhält, nähe ich die Quadrate mit dem goldenen Poly Sheen Faden und dem Zierstich Nr. 301 auf den Hintergrundstoff.

Nachdem ich das grüne Binding angenäht habe, überlege ich mir, wie ich die restliche schwarze Fläche noch gestalten will. Da Sonne und Blumen zum Frühling gehören, möchte ich diese Elemente noch darstellen. Mit dem gleichen goldenen Faden, dem Stich Nr. 343 und dem Obertransportfuß entstehen verschieden große Spiralen.

Am Ende bekommt meine Arbeit noch einen schwarzen Abschluss.

Ute schreibt:

Mein Projekt für die Aktion „Mit Schwung in den Frühling“ ist eine runde Frühlingstischdecke für unseren Tisch im Wintergarten.

Da rund ja recht schwierig ist, um eine Patchwork Decke zu gestalten, habe ich den Kreis in acht Tortenstücke zerlegt und auf Papier meinen Entwurf gezeichnet. Die Stoffe stammen aus meinem Bestand, ein paar Stücke habe ich dazu gekauft. Für das mittlere Teil mit den Tulpenblättern habe ich das Nähen auf Papier eingesetzt und achtmal in Grün die spitzen Blätter genäht.

An diesen Teil habe ich oben und unten Streifen mit den entsprechenden Farbkombinationen angesetzt. Die Mitte habe ich frei gelassen und zum Schluss einen Kreis aufgenäht, damit in der Mitte nicht so viele Nähte aufeinander treffen.

Nachdem die acht Teilstücke fertig waren, habe ich alles zusammengesetzt. Das Zusammentreffen der Streifen war zufällig, nur der mittlere Teil passt genau im Muster zusammen.

Die Tulpen zeichnete ich frei auf Vliesofix auf, so dass die Blüten alle ein wenig unterschiedlich sind, aufgebügelt auf Stoffe in „Tulpenfarben“, wurden die Stoffstücke (50 Stück) mit einer schmalen Raupe appliziert.

Den Quilt habe ich mit Thermolam gefüttert, der untere Stoff ist ein nicht mehr benutztes Bettlaken. Die einzelnen Streifen habe ich zunächst in der Naht gequiltet. Der innere Kreis ist mit einer Spirale verziert, dann folgen auf dem Streifen kleine Blätter. Die Tulpenblätter habe ich dem Muster folgend genäht und zusätzlich freie Linien entsprechend den grünen Tulpenblättern mit dem Fuß 34 gequiltet. Die Tulpen wurden mit verschiedenen Farben ausgearbeitet.

Da ich keinen BSR Fuß habe, sind die Stiche ein bisschen ungleichmäßig geworden. Außen habe ich Halbkreise vorgezeichnet und eine Doppellinie mit dem Obertransporteur genäht. Dieser Teil stellt den weiten Himmel und das erste Grün der Bäume dar.

Mein Achteck habe ich auf dem Tisch zu einem Kreis geschnitten. Für das Binding hatte ich kein genügend großes Stoffstück mehr, so habe ich aus den Resten der verwendeten Stoffe 7 cm breite Streifen geschnitten, zusammengesetzt und doppelt an den Rand genäht. Da die Decke nur von oben benutzt wird, habe ich mit der Maschine im Nahtschatten den umgeklappten Streifen befestigt.

Meine Decke liegt nun auf unserem Tisch im Wintergarten, und ich freue mich immer, wenn mein Blick darauf fällt, ich finde sie wirklich frühlingshaft.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn eins dieser drei Projekte Ihr Favorit ist und Sie noch nicht gewählt haben, folgen Sie bitte diesem Link und geben Ihre Stimme Ihrem Lieblingsprojekt in den Kommentaren des Artikels ab.

Die letzte Möglichkeit, Ihr Lieblingsprojekt zu wählen, haben Sie am 02.05.2015 um 23:59 Uhr.

Herzliche Grüße

Susanne

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