Kreative Artikel zum Thema Nähen

3 geniale Tricks rund ums Nähen

Kleine Hacks, grosser Nähspass! Das Buch “Trick 17 – Nähen” fasst 222 Tricks für Näh-Fans zusammen, die Euch bestimmt verblüffen werden. Auf 320 Seiten bietet das umfangreiche Werk praktische Tipps und Kniffe rund um die Themen Nähen und Nähmaschine, vom Schnittmuster-Zuschneiden über das Einnähen von Reissverschlüsen bis zu Ordnungshelfern. Diese machen das Handarbeitsleben leicht und helfen bei Pannen aus der Patsche. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem frechverlag dürfen wir Euch heute drei der genialen Tricks aus diesem Werk kostenlos zur Verfügung stellen.

Ein zusätzliches Kapitel zum Reparieren und Stopfen von Textilien bietet clevere und nachhaltige Ideen. Egal, ob Ihr Euch auf Stufe Einsteiger oder Näh-Queen befindet, ob Ihr Fashionistas oder Upcycling-Fans seid, “Trick 17 – Nähen” wird garantiert für Aha- und Wow-Momente sorgen!

Wollt Ihr die geballte Sammlung von 222 Tipps in Eure Fachbibliothek stellen? Dann schaut am besten auf der Verlags-Website vorbei, wo das Buch zum Preis von (D) 19,00 € / (A) 19,60 € angeboten wird:

https://www.topp-kreativ.de/trick-17-naehen-4835

Dieses Buch ist natürlich auch ein super Geschenk für Nähfans aller Klassen, für Anfänger ebenso wie für Profis!

Die Autorinnen

Für dieses Werk haben vier bekannte Autorinnen ganz tief in die Trickkiste gegriffen und alles zu Tage gefördert, was hilfreich ud spannend ist. Dürfen wir vorstellen?

  • Anne Liebler ist die deutschlandweit bekannte Hobbyschneiderin. Das Nähen begleitet sie schon ihr ganzes Leben. Sie hat als Kind angefangen und im Internet mit vielen Freunden Grosses geschaffen.
  • Susanne Pypke hat vor 10 Jahren ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Inzwischen sind zahlreiche Bastelbücher mit ihren Ideen erschienen. Einen kleinen Ausschnitt ihres Schaffens findet Ihr auf ihrem Kreativblog unter folgendem Link: fraeuleinfloh.blogspot.com.
  • Astrid Janssen-Schadwill wurde zur Direktrice an der Meisterschule für Mode in Hamburg ausgebildet, von der Volkshochschule als Referentin und von mehreren führenden Textilfirmen als “reisende” Leiterin für Hotel-Nähkurse und Präsentationen eingesetzt.
  • Beate Schmitz ist Schneiderin, Designerin, Autorin, Kursleiterin und ständige Bewohnerin des Nähzimmers in Stegen – ein Ort, an dem sich Kreative sich ordentlich austoben können. Unter das-naehzimmer.de/ und ideenhoch3.de könnt Ihr sehen, was dort gerade Neues passiert.

Die Autorinnen (von links oben im Uhrzeigersinn): Anne Liebler, Susanne Pypke, Beate Schmitz und Astrid Janssen-Schadwill

Los geht’s mit drei ausgewählten Tricks:

Trick 1 – Abnäherspitze markieren mit Heftfaden

Ein Brustabnäher wird durch drei Markierungen genau festgelegt: Zwei Knipse an der Stoffkante und einen Punkt an der Abnäherspitze. Diesen Punkt kann man mit Heftfaden markieren. Nämlich so:

1. Wenn das Schnittmuster noch auf dem Stoff liegt, wird die Abnäherspitze mit einem Heftfaden markiert. Dazu eine Nadel mit Heftfaden am Abnäher-Ende senkrecht durch Papier und Stofflagen stecken und vorsichtig unter dem Stoff ein Stück herausziehen. Die Nadel da liegen lassen und das Teil zuschneiden.

2. Die Nadel herausziehen und Fadenanfang und -ende jeweils mit einem Knoten sichern.

3. Die Stofflagen auseinanderziehen und den Heftfaden zwischen den Stofflagen zerschneiden. Auch hier die Enden mit Knoten sichern. Bei Taillenabnähern könnt Ihr natürlich auch alle Markierungen mit Heftfäden übertragen.

4. Heftgarn hat gegenüber normalem Nähgarn den grossen Vorteil, dass es nur ganz locker gedreht ist und sich daher leicht „auflöst“. So lässt sich der Heftfaden auch noch gut herausziehen, wenn er übernäht worden ist.

Trick 2 – Mustergültiger Zuschnitt

1. Bei Karos, Ringelstreifen oder quergemusterten Stoffen ist es wichtig, dass das Muster an den Längsnähten passgenau aufeinandertrifft. Dazu müssen die Schnittteile bereits beim Zuschnitt richtig auf den Stoff gelegt werden. Es gilt die einfache Regel: Die untere Kante der Schnittteile liegt immer auf dem gleichen Streifen oder Musterabschnitt. Darauf achten, dass die Querstreifen beim Zuschnitt in doppelter Stofflage sauber aufeinanderliegen.

2. Beim linken Beispiel wurden die Stoffteile falsch zugeschnitten. Das Muster wird an der Naht unterbrochen und läuft versetzt weiter. Beim rechten Beispiel wurde beim Zuschnitt alles richtig gemacht.

3. Bei Karos müssen zusätzlich die Längslinien beachtet werden, damit das Muster des Kleidungsstücks später auf der rechten und linken Seite symmetrisch ist. Den Stoff für den Zuschnitt so falten, dass die Längsstreifen aufeinanderliegen. Das heisst, die Bruchkante verläuft genau in der Mitte eines Karos oder zwischen zwei Karos. Das Ausrichten der Stofflagen gelingt leichter, wenn die Kanten der oberen Lage etwas gekürzt werden.

4. Das mittlere Teil wurde korrekt zugeschnitten und endet auf jeder Seite symmetrisch mit einer roten Längslinie. Bei den Seitenteilen ist ein Fehler unterlaufen. Das linke Teil stösst mit einer roten Linie an die Naht, das rechte Teil mit einer weissen.

Achtung: Bei gemusterten Stoffen erhöht sich der Stoffverbrauch, weil die Schnittteile am Muster ausgerichtet werden müssen. Am besten die Schnittteile zum Stoffkauf mitnehmen und probehalber auflegen.

Trick 3 – Wie lang wird der Ärmel?

1. So bekommt Ihr heraus, wie lang der Ärmel ungefähr wird:

Am Schnittmuster wird parallel zum Fadenlauf vom Schulterpunkt bis zum Ärmelsaum gemessen. Enthält das Schnittmuster bereits Naht und Saumzugaben, müssen die natürlich wieder abgezogen werden.

2. Das Schnittmuster für das Vorderteil so vor den Körper halten, dass die vordere Mitte in der Körpermitte liegt. Dann an dem Teil, das man anhat, den Punkt markieren, an dem die Schulternaht sitzen wird (den kann man natürlich auch auf die Haut malen …). Von hier mit dem Massband über die äussere Kante des leicht gebeugten Ellenbogens bis zur Handwurzel messen. So lang sollte der neue Ärmel werden.

3. Falls das Schnittmuster für den Ärmel zu kurz ist, den Ärmelschnitt im rechten Winkel zum Fadenlauf auseinanderschneiden, mit einem eingeklebten Streifen die benötigte Mehrlänge ergänzen und an den Seiten die Kanten begradigen.

4. Ist das Schnittmuster zu lang, werden die beiden auseinandergeschnittenen Teile so weit übereinandergeschoben, bis die Länge passt. Auch hier die Seitenkanten begradigen.

Tipp

Damit der Ärmel zum Schluss wirklich passt, bei den Änderungen unbedingt die Naht- und Saumzugaben berücksichtigen bzw. am Ende dazugeben: Die gemessene Wunschlänge enthält noch keine Zugaben!

Copyright Fotos
© frechverlag


Informationen zum Buch

Trick 17 – Nähen
222 Lifehacks rund um Nähmaschine,
Nadel, Faden und Co
Softcover, 320 Seiten
€ 19,00 (D) / € 19,60 (A)
ISBN 978-3-7724-4835-5

Buch auf der Website vom frechverlag ansehen:
https://www.topp-kreativ.de/trick-17-naehen-4835

 

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