Kreative Artikel zum Thema Quilten

Patchworken für Anfänger: Einfache Muster, Stoffmengen berechnen, bügeln

Patchworken für Anfänger geht heute weiter mit den Tipps für ganz einfache Muster, die nur aus Streifen zusammengesetzt werden. Die vielen anderen Blöcke mit vielen Einzelteilen oder aus Dreiecken zusammengesetzt, eignen sich nicht für Anfänger. Zu Beginn solltet Ihr lieber noch einfache Muster nähen, mit viel Spaß und Freude kommt Ihr mit den einfachen Mustern schnell zu einem Erfolgserlebnis. Da landet garantiert nichts in der Ecke oder in der Tonne.

Vielleicht habt Ihr schon einige Stoffe liegen, vielleicht auch jetzt schon das Zuschneiden etwas geübt mit alten Stoffen oder Resten.

Zu Beginn müssen die Stoffe immer sortiert werden: immer  von hell – mittel – dunkel. Das ist zu Beginn noch gar nicht so einfach, die Übung macht auch hier den Meister, schaut in meinen Beitrag Farben für den Quilt , da habe ich einiges über die Farbenlehre geschrieben. Das Sortieren der Stoffe in die Farbstufen hell-mittel-dunkel zeigt Euch dann schon, ob genügend Kontraste in Hell-Dunkel vorhanden sind. Wichtig sind auch die Farbkontraste – siehe die Komplementärfarben in meinem Beitrag.

Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDie Stoffe liegen jetzt so sortiert auf Eurem Arbeitstisch und sollen heute für die ersten Muster nur in Streifen geschnitten werden. Beim Zuschneiden mit einem inch-Lineal setzt Ihr bitte auch einen ¼ inch Fuß zum Nähen ein.

Für die BERNINA gibt es folgende Füße mit der ¼ inch breiten Nahtzugabe, die Kante führt Ihr während des Nähens genau am Stoffrand:

  • Patchworkfuß # 37,
  • Patchworkfuß # 57 mit Führungsschiene – sehr gut für Anfänger mit der Führungskante,
  • Patchworkfuß # 97mit einer Sonderführung zum Anschrauben

Zum Schneiden steht Ihr ganz entspannt vor der Schneidematte – und los geht es, so wie ich es Euch schon im 1. Beitrag beschrieben habe. Das Lineal wird mit den Fingern der linken Hand auf den Stoff gedrückt, damit es nicht verrutschen kann, mit der rechten Hand schneidet Ihr von unten nach oben am Lineal entlang – immer vom Körper weg. Die Finger liegen auf dem Lineal, nicht zu dicht an der Kante. Sonst schneidet Ihr Euch mit der scharfen Klinge des Rollenschneiders in die Finger.

Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDrei verschiedene Muster möchte ich Euch heute zeigen. Ich werde Euch meine Größenangaben in inch angeben und die passenden Größen in cm, die cm-Angaben haben fast die gleiche Größe. Aber Ihr könnt bei diesen einfachen Mustern auch mit ganz anderen Größen arbeiten. Heute werden Blöcke genäht, mit denen wir später kleine, wunderschöne Arbeiten anfertigen wollen. Dazu gibt es dann auch noch später einige Tipps.

Das Railfence-muster.

Ein einfaches, traditionelles Muster. Übersetzen kann man es etwa mit Schienenzaun oder Wildzaun. Die Zaunbalken liegen zickzackförmig übereinander.Bei diesem Muster ist der Kontrast sehr wichtig. Der erste und der letzte Streifen betonen die Zickzacklinien, der Streifen in der Mitte tritt etwas zurück.

Zunächst die Zeichnungen aus dem Quiltprogramm:

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnHier könnt Ihr erkennen, dass der Kontrast eine wichtige Rolle spielt. Die 3 gleichwertigen Farben im unteren Bild ergeben gar kein erkennbares Muster:

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Bei diesem Muster werden 3 oder mehrere Stoffe zu einer Streifenfolge zusammengenäht.

Ich habe meine Streifen 1 ½ inch breit zugeschnitten, in cm schneidet Ihr 4 cm breite Streifen. Das ist zu Beginn für Anfänger recht schmal, aber meine Arbeit sollte nicht größer werden.

Meine 3 Stoffe, von denen ich je 2 Streifen abgeschnitten habe. Die zugeschnittenen Stoffstreifen legt Ihr alle übereinander und könnt gleich erkennen, ob alle die gleiche Breite haben. Ein Ausrutschen oder Vermessen beim Zuschneiden ist leicht möglich und muss schnellstens aussortiert werden. Die falsche Breite bei einem Streifen macht Euch sonst später Probleme, weil die Größe dann nicht mehr stimmt.

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 Die Nähmaschine zum Nähen vorbereiten:

  • Die Maschine säubern und ölen
  • Zum Nähen eine Universalnadel einsetzen, je nach Garnstärke die Nadelstärke 75 bis 80,
  • ein stabiles Nähgarn einfädeln, viele nehmen ein Polyestergarn wegen der Haltbarkeit. Ich nähe die Nähte bei den Patchworkarbeiten mit dem 120er Garn von Amann – ein Baumwollgarn mit Polyesterkern
  • eine neutrale Garnfarbe wählen, bei mir kommt meistens ein hell- bis mittelgrau zum Einsatz,
  • genäht wird mit einer Stichlänge von 2 bis 2,5 mm. Die kurze Stichlänge verhindert beim häufigen Durchschneiden der Nähte das Aufribbeln der Nähte,
  • einen Patchworkfuß einsetzen: ich nähe mit dem Patchworkfuß#37 und nähe mit mit der ¼ inch breiten Nahtzugabe. Bei der 0,75 cm breiten Nahtzugabe setzt Ihr den normalen Nähfuß ein.
  • die Geradstichplatte benutzen. Die feinen Patchworkstoffe werden bei dieser kleinen Öffnung nicht nach unten gezogen – nicht „gefressen“:

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Die Blöcke nähen

Der erste und der zweite Streifen werden von oben nach unten zusammengenäht, der dritte Streifen aber von unten nach oben. Mein 2. Streifen liegt bei beiden Nähten oben – so erkennt Ihr hier die wechselnde Nährichtung. Bei dieser Nähtechnik vermeidet Ihr ein Verschieben der Streifenfolge nach unten.

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDiese Streifenfolgen werden jetzt in Quadrate geschnitten. Also die Streifenbreite genau ausmessen und dann diese Breiten abschneiden. Das Lineal liegt genau im rechten Winkel zu den Nähten zwischen den Streifen:

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So sieht dann das fertige Muster aus:

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Das Bügeln der Streifen

Die Nahtzugaben werden auf eine Seite gebügelt. Hier gehen die Meinungen auch etwas auseinander. Einige öffnen die Nahtzugaben und bügeln auf beide Seiten. Einfacher und haltbarer ist aber das Bügeln auf eine Seite. Bei den auseinander gebügelten Nähten kommt etwas Zug auf die Naht, so kann sie leider reißen. Beim weiteren Zusammennähen der Blöcke (im nächsten Beitrag) zeige ich Euch, dass das genaue Aneinandernähen der Blöcke mit diesen Nahtzugaben viel besser gelingen kann.

Die Nahtzugaben nur auf einer Seite geben der Arbeit schon einen kleinen 3D-Effekt, hier ist die Seite etwas höher. Sobald Vlies unter den Blöcken liegt, verschwindet dieser Effekt wieder im Vlies.

Zuerst wird über die Nahtzugabe gebügelt, und dann den Streifen hochklappen mit der Bügeleisenspitze und gut ausbügeln. Auf dem Bügelbrett liegen lassen zum Auskühlen:

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Meistens werden die Nahtzugaben zur dunklen Seite gebügelt. Das geht aber nicht immer. Wenn die Nahtzugaben unter einem weißen Stoff liegen, achtet unbedingt auf eventuelle Überstände der dunklen Seite, die scheinen etwas auf der rechten Seite durch. Also abschneiden, auch die Fäden an den Stoffkanten müssen lieber weg. So scheint dann nichts durch den weißen Stoff:

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Die Lage der Nahtzugaben ist auch wichtig beim Quilten:

das Handquilten ist auf der flachen Seite ohne die Nahtzugaben im Nahtschatten einfacher,

beim Absteppen oder Quilten per Maschine nähe ich immer auf der „hohen“ Seite mit den 3 Stofflagen, hier sieht die Naht einfach besser aus.

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 Das Ausrechnen der benötigten Stoffmenge.

Bei einem Streifenquilt ist das Ausrechnen der Stoffmenge recht einfach.

Von meinen beiden Streifenfolgen konnte ich mir 24 Blöcke schneiden. Das ergibt dann eine Fläche von 4 x 6 Blöcken, das sind 30 x 45 cm bei meiner kleinen Blockgröße. Vielleicht nähe ich auch noch einen einzelnen Block – dann sind es  25 Blöcke und ich kann 5 x 5 Blöcke zusammennähen.

Für je 2 Streifen habe ich von den 3 Stoffen je 3 inch oder 8 cm benötigt. Für diese Arbeit benötigt Ihr also nur knappe 10cm von Euren vorhandenen, gewaschenen Stoffen. Das ist dann aber nur für diesen kleinen Quilt, ohne Randstreifen und ohne Einfassung.

Rechnen wir mal alles durch für einen größeren Quilt.

Da sollen die Streifen vielleicht 5cm breit sein – also 6,5 cm breit zugeschnitten werden.

3  zusammengenähte Streifen haben dann später eine fertige Blockgröße von 15 x 15 cm, mit Nahtzugaben sind es aber 16,5 x 16,5 cm. Ihr müsst also von den fertigen Streifenfolgen 16,5 cm breite Blöcke abschneiden.

Aus einer Streifenfolge – ich rechne immer mit einer Streifenlänge von 110 cm bei den Patchworkstoffen – könnt Ihr dann 110 geteilt durch 16,5cm = 6 Blöcke zuschneiden.

Für einen Quilt 90 x 90cm groß benötigt Ihr 6 x 6 Blöcke = 36 Blöcke. 6 könnt Ihr aus einer Streifenfolge schneiden, also benötigt Ihr 6 Streifenfolgen. Pro Stoff also 6 Streifen á 6,5 cm = 39 cm. Mit  50 cm je Farbe (3 Farben) könnt Ihr dann diesen Quilt nähen, auch wieder ohne Randstreifen und ohne Binding.

Für einen Quilt 150 x 180 cm, das schafft Ihr ganz fix mit diesem einfachen Muster –  müssen  10 x 12 Blöcke genäht werden. Das sind also 120 Blöcke geteilt durch 6 = 20  Streifenfolgen. Da müsst Ihr dann also 20 x 6,5 cm  = 130 cm Stoff, also lieber 150 cm Stoff von jeder der 3  Farbe vorrätig haben. Bei diesem großen Quilt kommen dann noch Randstreifen und das Binding dazu. Für das Binding benötigt Ihr bei dieser Quiltgröße ca. 50 cm.

Schachbrettmuster oder Checkerboard

Bei einem Schachbrettmuster werden helle und dunkle Quadrate immer abwechselnd zusammengenäht.

Auch hier wieder die Technik mit den Streifen. Das mühsame Schneiden der vielen Quadrate ist so gar nicht nötig.

Zunächst werden wieder die hellen und die dunklen Streifen paarweise zusammengenäht. Ich habe hier auf einen hellen Streifen verschiedene dunkle kürzere Streifen genäht, um ein kleineres Projekt mit vielen verschiedenen Mustern zu nähen.

Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDie Nahtzugaben wieder zur dunklen Seiten bügeln:

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDie Streifenfolgen zerschneiden, die Breite entspricht der Streifenbreite:

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnEin Muster legen und dann zusammennähen. Bei meinen 2  1/2 inch breiten Streifen wird das ein Platzdeckchen mit 6 x 8 Quadraten. So hat das Platzdeckchen die Größe von 30 x 40 cm – genau richtig,

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Zum Schluss kommt heute noch:

Das Zickzackmuster

Für das Zickzackmuster gibt es verschiedene Patchworkmuster.

Da wäre das Muster mit den Dreiecken – den HSTs, aber noch nichts für Anfänger:

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Mit den Stoffdreiecken kann es dann so aussehen:

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Oder die Flying Geese werden zu einem Zickzackmuster zusammengenäht:

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Für Anfänger – und nicht nur für Anfänger – geht es mit diesen Blöcken viel einfacher:

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Für eigene Muster und Einzeichnen der Farben könnt Ihr Euch diese Patchworkmuster als PDF-Datei ausdrucken

Für eine Krabbeldecke habe ich mir diese Stoffe ausgesucht und in 2 ½ inch breite Streifen geschnitten. Die Zentimeternäher schneiden hier 6,5 cm breite Streifen.

Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnIch möchte einen bunten mit einem weißen Stoff abwechselnd zum Zickzackmuster vernähen. Also wieder immer einen bunten Streifen an einen weißen Streifen nähen und bügeln.

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnDiese zusammengesetzten Streifen sind jetzt 4 ½ inch breit, ich schneide also die Streifenfolgen auch genau 4 ½ inch breit ab.

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Patchworken für Anfänger: erste Muster,Stoffmengen berechnen,richtig bügelnBeim Auslegen der Quadrate – sie stehen alle auf der Spitze – on point – entsteht dann dieses Zickzackmuster:

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Beim nächsten Mal – in 2 Wochen  – geht es weiter mit einigen einfachen Mustern, danach kommt dann das Zusammennähen der Blöcke für verschiedene Arbeiten.

Der erste Teil mit den Tipps für das Waschen und Zuschneiden

Bis bald!

Eure Wiebke


Weitere Patchwork-Anleitungen im BERNINA Blog

Im BERNINA Blog findet Ihr zahlreiche weitere Artikel mit detaillierten Informationen zu verschiedensten Patchwork-Techniken. Nutzt unbedingt die Blog-Suche. Eine praktische Übersicht mit ausgewählten Artikeln gibt es hier: Patchwork-Anleitungen im BERNINA Blog.

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Kommentare zu diesem Artikel

13 Responses

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  • brigitteandmieze

    Liebe Wiebke, auch von mir vielen Dank für den Tipp für die Flying Geese. Habe gerade einen Wandbehang mit diesem Muster gestaltet. Wenn ich das vorher gewußt hätte!
    Und übrigens: Sucht, Hüftgold und so … ich vergesse beim Patchen den Griff in den Süßigkeitenschrank. Auch für mich ist Beschäftigen mit einem neuen Projekt, Gedanken über die Farben, Kaufen der Stoffe und einen Quilt heranwachsen zu sehen Balsam für die Seele. Einfach unübertrefflich, wenn ich den letzten Stich gemacht habe. Dann bekommt die Seele sogar Flügel 🙂

    • Wiebke Maschitzki

      Wunderbar! Vielen Dank für Deinen Kommentar – so richtig schön für den Sonntagmorgen.
      Liebe Grüße
      Wiebke

  • zwiebelchen

    Liebe Wiebke,der Tip die Flying Geese im Zickzack Muster zusammensetzen ist toll
    Ich arbeite sehr gerne mit Flying Geeses, auf deine Variante bin ich noch nicht getroffen
    Vielen Dank

  • Wiebke Maschitzki

    Hallo Ihr Lieben!
    Es freut mich, dass meine Tipps Euch gefallen.
    Stoffsüchtig sind wir wohl alle! Die Stoffschränke sind voll, die Reste werden immer mehr und neue Stoffe locken für neue Projekte. Aber es geht auch wunderbar mit alten Stoffen und den Resten. Ganz gleich, wie Ihr es macht — diese “Sucht” ist keine Sucht, sondern Therapie – wie Sabine ganz richtig schreibt.
    Eine meiner treuen Kursteilnehmerinnen hat es in ihrer Begeisterung auf den Punkt gebracht:
    Patchworken ist Labsal für die Seele!
    Recht hat sie!! Also weiterhin: Stoffe aussuchen für neue Projekte – tut es Eurer Seele an!.
    Liebe Grüße
    Wiebke

  • ERIBO

    Liebe Wiebke,
    so wie du es beschreibst, sollte eigentlich ein Anfängerkurs anfangen.Leider ist es nicht immer der Fall. Umso schöner zu sehen, dass es da im Norden noch jemanden gibt , der sich diese Mühe macht , für Anfänger ausführlich darauf einzugehen. Aber auch Fortgeschrittene haben etwas davon.
    Was die Stoffsüchte angeht , ist es sicherlich bei allen , die gerne stoffkreativ sind so, dass sie immer wieder Neues entdecken und kaufen, obwohl die Schränke schon aus den Nähten platzen. Das hat Sabine Moertz ganz richtig dargestellt.
    Vielen Dank Wiebke für deinen ausführlichen Beitrag, den auch Fortgeschrittene sicher gerne lesen.
    Liebe Grüße
    Erika

    • zwiebelchen

      Wie heißt es so schön: Nähen ist wie Schokolade nur ohne Kalorien
      Ich muss auch immer wieder einen neuen Stoff kaufen,so viele schöne Stoffe
      Ich will nicht widerstehen……

  • silena

    Liebe Wiebke
    Herzlichen Dank für deinen ausführlichen Patchwork-Kurs!! Was ich hier schon alles lernen durfte, ist einfach genial. Und wenn man mit der Zeit die Fortschritte sieht, umso schöner.
    Glg silena

  • daniela2109

    so schoen und verständlich geschrieben….:-) bei Stoffsuechtigen ist das mit dem Stoffberechnen so eine Sache…… ja ich brauche 30 cm…… aber da nehme ich lieber 50 cm, nein lieber 60 cm….. mann weiss ja nie, was wenn ich mich verschneide……:-) und wenn neue Projekt kommt und ich schaue in mein Stoffschrank, da finde ich nie was passendes, muss wieder neu bestellen….. ist das auch bei anderen so?….. oder muss ich eine Therapie machen?

    • silena

      Liebe Daniela
      Zum Glück nützt da keine Therapie!! Ich liebe es auch, neue Stoffe zu kaufen 🙂

    • sabinemoertz

      Liebe Daniela, DIESES IST UNSERE THERAPIE ! Die Liebe zur Kreativität, zu Farben, Formen und Herausforderungen! Leider kann man Stoffe nicht mischen, als sei es Acrylfarbe, also brauchen wir noch unbedingt den anderen Farbton, ist doch klar! Sorge Dich nicht um Deinen Schrank, geliebte Farben werden immer wieder gebraucht. Mir reicht ein Schrank schon lange nicht mehr, ich habe ein Regalzimmer, damit alles übersichtlich bleibt. Außerdem färbe ich auch noch selbst Stoffe, alleine schon der Vorgang ist ein Erlebnis!
      Sei offen für alles! Lieben Gruß! Sabine

  • christina70

    Ich habe tatsächlich in den letzten zwei Tagen das Patchwork entdeckt und da ich blutigne Anfänger bin was das Patchwork betirfft, kommt dieser Beitrag wie gerufen. Vielen Dank fürs Zeigen

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