Kreative Artikel zum Thema Quilten

Ausstellungstipps Juni 2021 – Teil 2

Tradition bis Moderne XII
Quilts 2020

Das Textilmuseum in Helmbrechts präsentiert derzeit die aktuelle Wanderausstellung der Deutschen Patchworkgilde e.V. ‘Tradition bis Moderne XII’.

Plakat

Zum 12. Mal tourt eine jurierte Quilt-Ausstellung der Gilde durch Deutschland. Sie erfreut immer wieder ihr Publikum mit ihrer exzellenten handwerklichen Textilkunst. Vorangegangen ist eine Ausschreibung mit festgelegten Anforderungen, gerichtet an die Mitglieder der Gilde.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Aus 117 eingereichten Werken, die das Traditionelle wie auch die Moderne repräsentieren, wählte eine fachkundige Jury 40 Arbeiten aus, die noch bis zum 29. August 2021 im Oberfränkischen Textilmuseum Helmbrechts zu sehen sind.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Die Besucher*innen sind eingeladen, in den Farbenrausch der Quilts einzutauchen und die aussergewöhnlichen Exponate zu geniessen.

Blick in die Ausstellung
Foto von Ulrike Oelschlegel freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Aus Pandemiegründen konnte die Eröffnung nicht im üblichen Rahmen stattfinden, ich erhielt aber freundlicherweise einige Fotos, die einen schönen Eindruck vermitteln.

Blick in die Ausstellung
Foto von Ulrike Oelschlegel freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Neben der Sonderausstellung gibt es noch mehr zu sehen: Das Oberfränkische Textilmuseum bietet einen sehr anschaulichen Einblick in die Entwicklung der oberfränkischen Textilproduktion, von der einfachen Hausweberei bis hin zur industriellen Weberei. Zur ständigen Ausstellung gehören auch Zunftgegenstände und textile Rohstoffe.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Hinter der Bezeichnung ‘Kleiderschrank der Welt’ verbirgt sich eine umfangreiche Sammlung an Tüchern und Schals, die einst von Helmbrechts aus in über 140 Länder der Erde exportiert wurden. Beispiele an Musterbüchern, Handarbeiten und Stickereien sind ebenfalls interessant anzuschauen.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Abrunden kann man den Museumsbesuch mit einem Abstecher ins Museumscafé (sonntags geöffnet), wo man bei Kaffee und Kuchen die Ausstellungen Revue passieren lassen kann.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Das Museum ist ausser an Montagen geöffnet und empfängt gerne Gruppen, die sich vorher angemeldet haben, auch ausserhalb der Öffnungszeiten.

Blick in die Ausstellung – Vernissage
Foto von Barbara Lange freundlicherweise zur Verfügung gestellt

Katalog erhältlich.

Info:

5. Juni – 29. August 2021

Tradition bis Moderne XII
Quilts 2020

Oberfränkisches Textilmuseum Helmbrechts
Münchberger Strasse 17
95233 Helmbrechts
Deutschland

www.textilmuseum.de
www.patchworkgilde.de

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Mode schauen
Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert

Seit dem 17. Juni 2021 präsentiert Schloss Ambras Innsbruck seine grosse Sommerausstellung ‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’ – eine opulente Schau, in der Kunst und Mode vergangener Zeiten in einen reizvollen Dialog treten.

Sujet der Ausstellung
Erzherzogin Maria Magdalena (1587–1631), Detail
Frans Pourbus d. J., um 1603/1604
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, INV.-NR. 3385 (Schloss Ambras Innsbruck)
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Kostbare Textilien spielten von jeher eine wichtige Rolle als Mittel der Repräsentation und waren Ausdruck einer hohen gesellschaftlichen Stellung. Nur ein elitäres Publikum konnte sich erlesene Stoffe leisten und durfte sich nach der neuesten Mode kleiden.

Maria Magdalena von Österreich, Großherzogin von Toskana (1587–1631)
Frans Pourbus d. J., 1603/04
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Portraits, in denen sich Persönlichkeiten von Stand in aufwendiger Kleidung abbilden liessen, geben uns Auskunft über die einstige Beschaffenheit dieser Garderoben. Ihr Einfallsreichtum und die erlesenen Materialien ziehen uns nach wie vor in ihren Bann.

Kurfürst August von Sachsen (1526–1586)
Lucas Cranach d. J., nach 1565
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Bis heute üben historische Garderoben eine grosse Faszination aus und inspirieren sogar namhafte Couturiers und Modehäuser wie Dior, Moschino, Alexander McQueen oder Vivienne Westwood.

Anna von Dänemark (1574-1619), Königin von England
Englisch, Anfang 17. Jhdt
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Die grosse Schau nimmt ein ganzes Stockwerk im Hochschloss von Schloss Ambras ein, eine weitläufige Ausstellungfläche. Ausgewählte Gemälde von der Renaissance bis zum Barock aus der ‘Habsburger Porträtgalerie’ legen dabei den Fokus auf die dargestellten Moden. Was tragen die Personen, wie ist ihre Kleidung beschaffen und was kommuniziert sie den Betrachter*innen?

Erzherzog Matthias von Österreich (1557–1619)
Lucas I. van Valckenborch, 1579 datiert
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Der ‘gemalten Mode’ werden drei-dimensionale Originalobjekte gegenübergestellt. Zu sehen sind kostbare Gewebe, die ihren Weg in die Kleiderschränke der grossen europäischen Dynastien fanden. So zählten Seidengewebe aufgrund ihres hohen Preises zu besonderen Luxusgütern.

Erzherzog Karl Joseph von Österreich (1649–1664) mit einem Eichhörnchen
Cornelis Sustermans, 1653/54
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv.-Nr. 3188
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Ähnlich verhält es sich mit Accessoires: Schmuck aus Gold, Silber, Edelsteinen und fragilem Glas, aber auch Schuhe, Handschuhe, spitzenbesetzte Tücher und Fächer waren Personen von hohem und höchstem Rang vorbehalten.

Faltenrockharnisch Erzherzog (später Kaiser) Karls V. (1500–1558)
Konrad Seusenhofer, Innsbruck, 1512/14
Eisen, Messing, Leder, geätzt, geschwärzt, feuervergoldet
Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Prächtige Gewänder wie das Bräutigamskleid des Kurfürsten August von Sachsen mit dazu gehörigen Strümpfen sowie seine seidengestrickte Oberhose oder …

Seidengestrickte Oberhose des Herzogs August von Sachsen
Schneiderarbeit: sächsisch (?), vor 1555
Seide, gestrickt; Nesteln: Seide; Zwischenhose: Seide, Leinwandbindung; Futterhose: Ziegenleder
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Rüstkammer
© SKD
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto: Jürgen Lösel, freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

… das Wams eines Edelknaben aus dem Besitz des Erzherzogs Ferdinand II. vermitteln gemeinsam mit feinsten italienischen Spitzen, Schnürmiedern …

Schnürbrust
um 1770
Leinen, Leinwandbindung; Fischbein; Futter: Leinen; Kordel: Seide
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
© Germanisches Nationlmuseum
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto: Jürgen Musolf, freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

… einem Reifrock aus der Zeit der Königin Marie-Antoinette und historischen Kopfbedeckungen einen Eindruck des modischen ‘Darunter’ und ‘Darüber’ aus drei Jahrhunderten.

Reifrock mit Bändern
um 1760
Leinen, Leinwandbindung; Fischbein; Metallhaken und -ösen; Leinenbänder
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
© Germanisches Nationalmuseum
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Es sind besonders rare Museumsstücke, da sich Textilien aufgrund ihrer Fragilität selten über die Jahrhunderte hinweg erhalten haben.

Marie Antoinette, Königin von Frankreich (1755–1793)
Élisabeth Vigée-Lebrun, 1778 datiert
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Einige der prominentesten Institutionen mit historischen Textilbeständen konnten als Leihgeber gewonnen werden. Ein grosser Teil der Objekte stammt aber, wie bei allen Sonderausstellungen in Schloss Ambras, aus den reichen Sammlungsbeständen des Kunsthistorischen Museums Wien und Ambras.

Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) im Alter von elf Jahren
Andreas Möller
um 1727
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung schärft das Auge für modische Details und verdeutlicht das Zusammenspiel von Macht und Mode. Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung ist die Einbindung neuer Medien: Filmische Visualisierungen erzählen Geschichten hinter den Bildern und nehmen die Mode bis ins letzte Detail unter die Lupe – ‘Mode schauen’ wird auf diese Weise für die Besucher*innen zum sinnlich-visuellen Erlebnis in seiner gesamten Bandbreite.

Kaiser Franz I. Stephan (1708–1765)
Martin van Meytens d. J., nach 1745
Öl auf Leinwand
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie
© KHM-Museumsverband
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Zur Ausstellung ist ein aufwendig gestalteter, reich bebilderter Katalog aus dem Kunstverlag Hatje Cantz erhältlich, herausgegeben von den Kurator*innen der Ausstellung Veronika Sandbichler, Katja Schmitz-von Ledebur und Stefan Zeisler. Das aussergewöhnliche Querformat, die besondere Haptik des Umschlags aus textil anmutendem Papier und die grosszügig eingesetzten Detailaufnahmen führen die Leser*innen auf eine opulente Reise in die textilen Welten vergangener Zeiten. Namhafte internationale Expert*innen bereichern dieses visuelle Angebot mit fachkundigen Textbeiträgen.

Damenschuhe
1717-1730
© SKD
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto: Hans-Peter Klut, freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Im Rahmen einer Kooperation mit der KunstModeDesign Herbststrasse interpretierten angehende Kostümbildner*innen aufwändige Roben nach historischen Portraitvorlagen neu. Sie wurden für ein Editorial im Ausstellungskatalog in den prächtigen Räumen des Kunsthistorischen Museums Wien fotografisch inszeniert. Eine Auswahl dieser Roben kann auch in Schloss Ambras Innsbruck im Zuge der Ausstellung in Augenschein genommen werden.

Staatsfrack
1790-1815
© UnivAngewandteKunst, Kostüm und Modesammlung
‘Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert’
Foto freundlicherweise von Schloss Ambras Innsbruck zur Verfügung gestellt

Das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung umfasst Führungen, Workshops, Kurator*innenführungen und vieles mehr.

Eine besondere Empfehlung gilt der detaillierten, in sechs Kapitel gegliederten Website mit zahlreichen zusätzlichen Informationen zu unterschiedlichen Mode-Themen, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Es lohnt sich!

Auch interessant:

Mein Bericht über die Dauerausstellung ‘Kurfürstliche Garderobe’ im Dresdner Residenzschloss ist hier zu finden.

Eine kleine Sonderpräsentation drehte sich um die Restaurierungsarbeiten, die die Abegg-Stiftung in Riggisberg an einem prachtvollen Kostüm von Kurfürst August von Sachsen durchführte. Zu finden in den Ausstellungstipps Oktober 2019 (bitte nach unten scrollen).

Info:

17. Juni – 3. Oktober 2021

Mode schauen
Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert

Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstrasse 20
6020 Innsbruck
Österreich

www.schlossambras-innsbruck.at
www.modeschauen.schlossambras-innsbruck.at

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16. TEXTILE ART BERLIN 2021 | online

Wie bereits angekündigt, ist es an diesem Wochenende (19. – 21. Juni 2021) soweit: Die 16. TEXTILE ART BERLIN 2021 öffnet ihre virtuellen Pforten. Alle Interessierten können nun bequem von zu Hause aus durchgehend von Samstag, 9 Uhr bis Montag, 24 Uhr eintrittsfrei und maskenlos in die Vielfalt der textilen Künste eintauchen.

Plakat

Die Webseite www.textile-art-berlin.de gibt nicht nur den Überblick über das Programm, sondern ist gleichzeitig auch der Zugang, aber nur an den drei Tagen des Events. In dieser Zeit können Sie die Website so oft besuchen wie Sie möchten. Geboten werden 31 Ausstellungen und 82 Präsentationen verschiedener Textilkünstler*innen: viele schöne Bilder, Texte, Links zu Webseiten und Shops, zu Artikeln und manchmal auch ein Video.

Viel Freude!

Info:

19. – 21. Juni 2021

16. TEXTILE ART BERLIN 2021 | online

www.textile-art-berlin.de

Sa, 19. Juni, 9 Uhr – Mo, 21. Juni 2021, 24 Uhr

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Flyer

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Rouge Passion

Ozden Dora Clow, im Elsass lebende und lehrende Textilkünstlerin, schickte mir folgende Informationen über das aktuelle Stickfestival in Kutzenhausen:

Noch bis Sonntag, 27. Juni 2021, zur Eröffnung der Saison 2021, ist das Maison Rurale de l’Outre-Forêt mit ‘Rouge Passion’ gefüllt: Präsentiert wird eine Ausstellung von Patchworkarbeiten und Stickereien ganz in Rot.

Plakat

Faszinierend und spannend wie leidenschaftliches Rot findet diese Ausstellung in den verschiedenen Räumen des Maison Rurale de l’Outre-Forêt statt – das dank guter Ausschilderung in Kutzenhausen leicht zu finden ist. Sie umfasst nicht nur die Arbeiten der Mitglieder des Langensoultzbacher Patchworkclubs ‘Les petits mains’ unter der Leitung von Michèle Braun, sondern präsentiert auch Werke der Textilschaffenden Fabienne Bassang, Özden Dora Clow und Ivanna Pyniak.

Grenadine oder Fuchsiarot, Krapprot oder Amaranth, Granat oder Violett, die mit Kreuzstich bestickten Artikel füllen die Ecken und Winkel des Hauses, wie z.B. Leinentischdecken mit elsässischen Motiven oder Initialen bestickt.

Im Rahmen des Stickfestivals Kutzenhausen zeigt Ozden Dora Clow sowohl eine kleine Serie eigener Arbeiten als auch Werke ihrer Kursteilnehmer*innen (Volkshochschule Straßburg), sowie von weiteren Künstler*innen wie Martine Mollet und Fabienne Bassang.

Ozden Dora Clow: Echos
Foto freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt

Ozden Dora Clow beschäftigt sich derzeit mit ‘Oya’, einer geknoteten Nadelspitze, die eine lange und akribische Arbeitsweise erfordert, bevor sie um ein Stöckchen gewickelt wird.

Ozden Dora Clow: Oya-Nadelspitze
Foto freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt

Während die Schlingen, Knoten und dreieckige Zwischenräume geformt werden, hatte die Künstlerin Zeit, um in einen Dialog mit Vergangenem zu treten, mit Frauen – oft unsichtbar und unbekannt geblieben – die durch die Jahrhunderte hindurch mit ihren kundigen Händen arbeiteten, um diese Spitzen zu bilden. Ihre Serie erhielt deshalb den Titel ‘Echos’.

Info:

2. – 27. Juni 2021

Rouge Passion

Maison Rurale de l’Outre-Forêt
67250 Kutzenhausen
Frankreich

www.maison-rurale.fr
www.ozdendora.com

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COWandMORE
Sonderausstellung der Deutsch-Afghanischen Initiative, Freiburg

Noch bis Ende August 2021 zeigt das Haus der Natur, Feldberg (Hochschwarzwald), die Sonderausstellung ‘COWandMORE’ der Deutsch-Afghanischen Initiative e.V., Freiburg.

Dorothee Ilgner: Die Sache mit den Hörnern
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Zu sehen sind Gemeinschaftsarbeiten afghanischer Stickerinnen und europäischer Textilkünstler*innen aus einem Wettbewerb: fantasievolle Darstellungen von Kühen in den verschiedenen Kulturkreisen voll spannender, liebevoll ausgearbeiteter Details. Kühe gehören ebenso zur Schwarzwälder Kulturlandschaft – aber nicht nur hierzulande sind sie von grosser Bedeutung.

Elsbeth Nusser-Lampe: Black Forest Meeting
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den die Deutsch-Afghanische Initiative e. V. initiiert hatte: Mindestens eine gestickte Kuh musste in eine textile Gestaltung einbezogen werden. Der Titel ‘COWandMORE’ liess bewusst offen, wie das Thema umgesetzt wird. Alle Kuhmotive wurden von Stickerinnen in afghanischen Dörfern gearbeitet. Wettbewerbsteilnehmer*innen aus ganz Europa setzten sich dann künstlerisch mit diesen Unikaten auseinander und integrierten sie in ihre Werke.

Barbara Wartenberg: Friedliche Welt? – Frieden für die Welt!
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Kann eine Kuh zwei so unterschiedliche Kulturen verbinden? Sie kann: Aus 61 Bewerbungen aus verschiedenen europäischen Ländern prämierte die Jury 48 Werke. Der Ideenreichtum ist fantastisch, im wahrsten Sinne des Wortes.

Barbara Wartenberg: Friedliche Welt? – Frieden für die Welt!, Detail
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Das Stickprojekt in Afghanistan gibt es nun schon viele Jahre. Die afghanischen Stickerinnen staunen über die sonderbaren Anfragen aus Europa, jedoch können sie alles sticken und tun es mit Freude. Diese textile Zusammenarbeit zwischen Afghanistan und Europa hat bei ‘COWandMORE’ nun witzige, dennoch ernste und vielfältige Interpretationen hervorgebracht.

Marianne Bender-Chevalley: Poya
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Viele Kuh-Motive stehen während der Dauer der Ausstellung im Haus der Natur auch zum Kauf zur Verfügung. Auf diese Weise zeigen Interessierte Solidarität mit den afghanischen Stickerinnen und können selbst kreativ werden.

Ingrid Eckert: Von Menschen und Kühen
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung ‘COWandMORE’ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Verein Deutsch-Afghanische Initiative e. V., MADEIRA Garne, BERNINA International und der Patchworkgilde Deutschland e.V.. Das Stickprogramm Guldusi besteht seit über 15 Jahren. Mehr erfahren Sie auf der Website (mit Online-Shop) oder auch hier im Blog.

Cordula Widmann: Masoudas Kuh passt wunderbar zur Tracht dazu
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch noch kurz auf die Internationalen Kunsthandwerkertage in Bourglinster (Luxemburg), die noch bis 27. Juni 2021 digital stattfinden, hinweisen. Hier macht das Guldusi-Team aus Luxemburg mit und bietet afghanische Stickereien an.

Monika Többe: Zwei coole Kühe
COWandMORE, Deutsch-Afghanische Initiative
Foto: Gudrun Heinz, Patchworktage 2019 in Dinkelsbühl

Info:

16. Juni – 31. August 2021

COWandMORE
Sonderausstellung der Deutsch-Afghanischen Initiative, Freiburg

Haus der Natur
Dr. Pilet Spur 4
79868 Feldberg/Schwarzwald
Deutschland

www.hochschwarzwald.de
www.guldusi.com

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

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Taschentücher – Trost & Tränen auf kleinem Quadrat

In den Ausstellungstipps Mai 2021 habe ich bereits auf die Ausstellung ‘Taschentücher – Trost & Tränen auf kleinem Quadrat’ hingewiesen, die inzwischen im Museum Herxheim läuft.

Flyer

Dieses unscheinbare und alltägliche Accessoire, ein Taschentuch, besitzt erstaunlich viele Facetten. Die Ausstellung erzählt von kleinen Fallschirmen und grossem Trost, von feinster Stickerei und grobem Kriegshandwerk, schlimmen Erlebnissen und schönen Erinnerungen.

Sammlung Becker: Klöppelspitze, Detail
Foto freundlicherweise von der Fotografin Monika Brückner zur Verfügung gestellt

Zu sehen ist Spitzenhandwerk vom Feinsten aus der Sammlung Liesel Becker und Objekte aus der Sammlung Wolfgang Knapp. Als Dokumente der Zeitgeschichte können Taschentücher aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück sowie aus der Heidelberger Sammlung Prinzhorn betrachtet werden. Den Bogen zur aktuellen Corona-Situation schlagen künstlerisch gestaltete Taschentücher aus dem ‘global-texture-projekt’ der Künstlerin Beatriz Schaaf Giesser, sowie im Siebdruck bearbeitete Taschentücher der Berliner Künstlerin Sophie Bloess.

Beatriz Schaaf Giesser: zusammen sind wir eine, Detail
Foto freundlicherweise von der Fotografin Monika Brückner zur Verfügung gestellt

Einen literarisch herausragenden Akzent in der Ausstellung setzen Texte der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Von ihr stammt die wohl eindrücklichste Schrift über jenes kleine quadratische Stück Textil.

Vorgesehen ist ein bemerkenswertes Rahmenprogramm ab August 2021. Weitere Infos hierzu findet man im unten verlinkten Flyer zur Ausstellung.

Zu meinem ausführlichen Bericht

Info:

30. Mai – 26. September 2021

Taschentücher – Trost & Tränen auf kleinem Quadrat

Museum Herxheim
Untere Hauptstrasse 153
76863 Herxheim
Deutschland

www.museum-herxheim.de

Flyer

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Diversity United. Zeitgenössische Kunst aus Europa.

Kürzlich eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die grosse europäische Kunstausstellung ‘Diversity United’ im Flughafen Tempelhof in Berlin. Rund 90 Künstler*innen aus 34 Ländern stehen hier mit ihren Werken für die enorme Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene Europas, von Portugal bis Russland, von Norwegen bis in die Türkei. Nach seinem Rundgang durch die Hangars 2 + 3, die für ‘Diversity United’ zur temporären Kunsthalle umgestaltet wurden, sagte der Bundespräsident:

Blick in die Ausstellung Diversity United mit Werken von Martina Vacheva, Marko Vuokola, Tal R, Yinka Shonibare CBE und Constant Dullaart (v.l.n.r.)
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

„Aussergewöhnlich ist diese Ausstellung wegen der Vielfalt der Kunst, die wir hier sehen, aussergewöhnlich aber auch wegen der Aussagekraft der Werke. Hier sind Künstlerinnen und Künstler aus allen Regionen Europas, weit über die Europäische Union hinaus, miteinander vereint. Es sind Künstler, die sehr bewusst auch grenzüberschreitend arbeiten, nicht nur für ein heimatliches nationales Publikum, sondern ihre Nachbarn im Auge behalten. Wer hier herkommt, trifft auf anspruchsvolle Kunst, aber auch auf Kunst mit Anspruch. Wer hier herkommt, der muss sich auch einlassen auf Botschaften jenseits des Ästhetischen. (…) Es ist Kunst aus ganz Europa, für ganz Europa.“

Šejla Kamerić: Liberty, 2015
Acrylglas, LED-Lampen und Metallspikes, 51 x 293 x 20 cm
Courtesy Galerie Tanja Wagner, Berlin
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Šejla Kamerić, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

In einer Zeit der globalen Krise und zunehmender politischer Sprachlosigkeit fordert die Kunst den gesellschaftlichen Dialog. Während die Welt mit dem Kampf gegen die Pandemie vollauf beschäftigt war (und ist), sind zentrale Themen der Ausstellung – Freiheit und Globalisierung, Wert und Gefährdung von Demokratie, Solidarität und Spaltung – dringlicher denn je. Welche Antworten haben Künstler*innen unterschiedlicher Generationen, Geschlechter und Herkunft auf drängende Fragen der Gegenwart, auf die Vergangenheit Europas und seine Zukunft?

Anselm Kiefer: Winterreise, 2015-2020
Bühnenbildprojekt, Opéra Garnier, Paris
Emulsion, Öl, Acryl, Schellack, Kohle auf Leinwand und Holz mit Bleiobjekten, Metall, Zink, Harz, Holz, Karton und Kohle, verbrannte Bücher
310 x 600 x 1250 cm
Privatsammlung
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Anselm Kiefer, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Ihre Werke kommentieren Themen wie Macht und Gleichheit, Migration und Territorium, politische und persönliche Identität – und immer wieder Fragen nach der Verantwortung von Europa und für Europa in einer globalisierten Welt. „Als Künstler”, so bringt es Christian Boltanski auf den Punkt, „gehörst du allen Menschen, allen Ländern. Meine Heimat ist die Kunst und alle anderen Künstler*innen sind Teil meiner Familie.“

Katja Novitskova: Approximation (The Apocalypse’s Many Horsemen), 2020
Digitaldruck auf 3 Schichten Aluminium
Cut-Out-Aufsteller, 250 x 180 x 50 cm
Courtesy the artist und Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
Foto: def image / © Katja Novitskova, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung entwickelt sich in neun Kapiteln, die inhaltliche Akzente setzen und gleichzeitig eine offene Struktur bewahren: Demokratie & Vision, Krise & Widerstand, Erinnerung & Konflikt, Dialog & Monolog, Macht & Gleichheit, Aktion & Abstraktion, Landschaften & Gedankenwelten, Grenzen & Begrenzungen, Erkenntnisse & Perspektiven.

Patricia Kaersenhout: Mea Culpa, 2020
3-D-Druck
27 Skulpturen, je 12,99 x 22,39 x 10,03 cm
Courtesy the artist und Wilfried Lentz Rotterdam
Hintergrund:
Anders Petersen: City Diary, 2010
Pigmentdrucke auf mattem Barytpapier
30-teilig, je 70,7 x 104 cm
Courtesy the artist und Jean-Kenta Gauthier Gallery
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Patricia Kaersenhout; Anders Petersen, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

10 international tätige Kurator*innen haben ‘Diversity United’ erarbeitet und stellen die Frage nach dem heutigen Europa, einem Kontinent mit historisch gewachsenen Bindungen und kulturellen Traditionen im Umbruch: „Wofür steht Europa? Was bedeutet es uns? Unter welchen Vorzeichen ist es als Einheit denkbar? Inwieweit kann man sich auf Solidarität, Respekt und gegenseitige Akzeptanz verlassen? Rund 90 Künstler*innen, Künstlerpaare und Kollektive aus ganz Europa haben Position bezogen bei der Formulierung, Kommentierung und Beantwortung dieser und weiterer Fragen.“ Viele Künstler*innen sind mit neuen Arbeiten vertreten, die eigens für ‘Diversity United’ entstanden sind.

Kris Lemsalu: Sally, Go Around the Roses, 2018
Gusskeramik, Textilien und Klettergriffe
ca. 160 x 160 x 50 cm
Courtesy Temnikova & Kasela Gallery und Koppe Astner Gallery / © Künstlerin
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Kris Lemsalu, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

„Europa lebt von seiner künstlerischen und kulturellen Diversität“, unterstreicht Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Mitglied im kuratorischen Beirat von ‘Diversity United’. „Gerade Künstlerinnen und Künstler machen uns immer wieder vor, wie wir bestehende Grenzen überwinden und zu mehr Gemeinsamkeiten finden können. Die Ausstellung ‘Diversity United’ regt auf besonders eindrucksvolle Weise zum Nachdenken darüber an.“

Wolfgang Tillmans (l.): Deer Hirsch, 1995
Ungerahmter Tintenstrahldruck auf Papier, Klemmen
203 x 304 cm
Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Köln
Alksandra Domanović (r.): Calf Bearer (New body), 2020
Lasergesinterter PA-Kunststoff, Soft-Touch-Oberfläche, Messing, Aluminium, Stahl, Kerrock, MDF-Platte, Schaumstoff und Plexiglas
435 x 138 x 84 cm
Courtesy the artist and Tanya Leighton, Berlin
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Wolfgang Tillmans; Aleksandra Domanović, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Folgestationen von ‘Diversity United’ in Moskau und Paris haben sich pandemiebedingt verschoben, sind aber weiterhin geplant und in Vorbereitung. Die Ausstellung ist Teil des Deutschlandjahrs in Russland.

Ekaterina Muromtseva: Picket, 2019
Aquarell auf Papier 7-teilig, je 210 x 80 cm
XL Gallery, Moskau
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Ekaterina Muromtseva, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Realisiert wird ‘Diversity United’ von der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur. Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung und Sprecher des Kuratoriums, betont: „Im Flughafen Tempelhof blicken wir in das künstlerische Gesicht Europas. Jede Künstlerin, jeder Künstler hat eine eigene Sprache, die gemeinsam einen kraftvollen Chor ergeben. Es war uns wichtig, dass Vielfalt und Einheit gleichermassen spürbar werden und die Ausstellung als Zusammenklang vieler Stimmen funktioniert. Aus Sicht des Kuratoriums und der beteiligten Künstler*innen ist das gelungen – jetzt freuen wir uns auf den Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern.“

Mona Hatoum: Remains to be Seen, 2019
Beton und Stahlbewehrungsstäbe
528 x 530 x 530 cm
Courtesy the artist and White Cube
Hintergrund:
Andreas Angelidakis: Post-Ruin (Pink), 2019
Sitzmodule aus Schaumstoff und Vinyl
Gesamtmaße variabel
Courtesy The Breeder, Athen
‘Diversity United.’ Installationsansicht Flughafen Tempelhof Berlin
© Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn
Foto: Silke Briel / © Mona Hatoum; Andreas Angelidakis, freundlicherweise vom Veranstalter zur Verfügung gestellt

Ermöglicht wurde die Ausstellung von der Lars Windhorst Foundation sowie der Daimler AG, New Yorker SE und Meridian Capital Ltd.

Katalog erhältlich

Info:

9. Juni – 19. September 2021

Diversity United. Zeitgenössische Kunst aus Europa.

Flughafen Tempelhof
Hangar 2 (Eingang) und 3
Columbiadamm 10
12101 Berlin
Deutschland

www.stiftungkunst.de/kultur/diversityunited
www.stiftungkunst.de

Ausstellungstrailer

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Bitte informieren Sie sich vor einem Ausstellungsbesuch auf der jeweiligen Website besonders über die genauen Voraussetzungen für einen Besuch und die Öffnungszeiten – es kann sich immer etwas ändern.

Weitere Ausstellungen finden Sie auf meiner Website in der Rubrik AUSSTELLUNGSKALENDER.

Den verschiedenen Beteiligten herzlichen Dank für das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen und Bildmaterial!

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Kommentare zu diesem Artikel

2 Antworten

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  • Birgit Berndt

    Hallo Gudrun,

    schön, dass du nochmal auf die Ausstellung der Taschentücher hinweist.  Ich mag Stofftaschentücher und finde, sie sind oft nicht nur schön anzusehen, sondern sind auch ein Beitrag zu Nachhaltigkeit.

    Viele Grüße Birgit

    • Gudrun Heinz

      halli hallo birgit,

      vielen dank für deinen lieben kommentar. es scheint so, als würde sich das ausstellungsgeschehen so langsam wieder zurecht ruckeln – wenn uns da nicht doch noch was in die quere kommt, wie die delta-mutation. jedenfalls habe ich vor, diese taschentuchausstellung live zu besuchen, denn dahinter steckt noch viel mehr als 30 x 30 cm stoff. ich bin gespannt!

      beste grüsse

      gudrun

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